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	<title>Gottfried von Cappenberg - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-04T13:15:27Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_von_Cappenberg&amp;diff=1361686&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hardenacke: /* Literatur */ + wikilink</title>
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		<updated>2025-05-25T16:59:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Literatur: &lt;/span&gt; + wikilink&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gottfried Tumba.jpg|mini|Grabtumba Gottfrieds in der Stiftskirche Cappenberg]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried von Cappenberg&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* 1096/97 in [[Cappenberg]] bei [[Lünen]]; † [[13. Januar]] [[1127]] in [[Ilbenstadt]] bei [[Friedberg (Hessen)]]) war ein westfälischer Graf aus dem [[Cappenberg (Adelsgeschlecht)|Haus der Cappenberger]], [[Prämonstratenser]] und wird als nichtkanonisierter Heiliger verehrt. Sein katholischer Gedenktag ist der 13. Januar.&lt;br /&gt;
 &lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gottfrieds Vater war der 1106 gefallene Gottfried&amp;amp;nbsp;I. von Cappenberg, Sohn des Grafen Hermann von Cappenberg und der Gerberga von Huneburg, Enkel des Grafen Gottfried von Cappenberg und Urenkel des [[Hermann von Eenham]], Markgraf von [[Eenham]], [[Graf von Verdun]] sowie ab 1017 Graf im [[Eifelgau]] und im [[Stevergau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfrieds jüngere Geschwister waren [[Otto von Cappenberg|Otto]], [[Gerberga von Cappenberg|Gerberga]] und Beatrix. Den Brüdern Gottfried und Otto gehörten aus der Erbschaft ihres Großvaters mütterlicherseits, Heinrich von [[Hildrizhausen]], auch zwei Burgen in Schwaben mit vielen Ministerialen und an die 2.000 [[Hufe]]n. Eine der Burgen lag in Hildrizhausen, während die andere Burg „Creinekke“ hieß. Die beiden Stammburgen der Grafen von Hildrizhausen und [[Burg Kräheneck|Kräheneck]] waren über ihre Mutter Beatrix in die Verfügung der Cappenberger gelangt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die mit den Saliern und Staufern verwandten Cappenberger waren Grafen des [[Dreingau]]s und gehörten zu den angesehensten, reichsten und mächtigsten Herren des Landes.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1120 heiratete er [[Ida von Arnsberg|Jutta/Ida von Werl]], die Tochter des Grafen [[Friedrich (Arnsberg)|Friedrich von Arnsberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1120/21 zog er im Zuge des [[Investiturstreit]]s mit Herzog [[Lothar III. (HRR)|Lothar]] gegen [[Münster]], um den [[Calixt II.|papsttreuen]] Bischof [[Dietrich II. von Münster]] wieder einzusetzen. Beim Sturm auf Münster am 7. Mai 1121 brannte auch der [[St.-Paulus-Dom|Dom]] ab, was Gottfried persönlich angelastet wurde. Gegen alle Teilnehmer dieses Kriegszuges wurde vom Kaiser [[Heinrich V. (HRR)|Heinrich&amp;amp;nbsp;V.]] Anklage wegen [[Hochverrat]]s erhoben. Im November 1121 trafen Gottfried und Otto in Köln anlässlich einer Pilgerreise auf [[Norbert von Xanten]], den später heiliggesprochenen Gründer des Prämonstratenserordens. Dessen Predigten beeindruckten ihn. Gegen den Willen seines Schwiegervaters beschloss er daraufhin gemeinsam mit seinem Bruder Otto, dem Orden die [[Schloss Cappenberg|Burg von Cappenberg]] zu vermachen und selbst mit der ganzen Familie dem Orden beizutreten. Auf diese Weise konnten sie der Gefahr entgehen, bei einer Verurteilung wegen Hochverrats unter die [[Reichsacht]] zu fallen. Hierbei wären neben der Gefahr für Leib und Leben auch eine entschädigungslose [[Enteignung]] ihres ganzen Besitzes verbunden gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Franz-Peter Kreutzkamp |Hrsg=Franz-Peter Kreutzkamp |Titel=Bauernbefreiung auf Cappenberg |Sammelwerk=Ius vivens, Rechtsgeschichtliche Abhandlungen |Band=14 |Verlag=LIT Verlag |Ort=Münster |Datum=2003 |ISBN=3-8258-6946-6 |Seiten=10–11}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Familienstammsitz wurde so zum Prämonstratenserkloster umgewandelt. Sein Schwiegervater versuchte bis zu seinem Tod im Jahr 1124, ihn davon mit Waffengewalt abzubringen. Danach trat Gottfried schließlich selbst in den Orden ein. In der Nähe des Klosters Cappenberg gründete er ein Chorfrauenstift, in das dann auch seine Frau und seine Schwestern widerwillig eintraten. Weitere Abteien gründete Gottfried in [[Stift Varlar|Varlar]] bei [[Coesfeld]] und in [[Kloster Ilbenstadt|Ilbenstadt]] in der [[Wetterau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Winter 1126/27 erkrankte er auf der Rückreise von Magdeburg, wohin er Norbert begleitet hatte, und starb. Seine Witwe verließ wahrscheinlich das Chorfrauenstift und heiratete [[Gottfried I. (Arnsberg)|Gottfried von Cuyk]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Nathalie Kruppa |Hrsg=Nathalie Kruppa |Titel=Erinnerung an einen Grafen. Adolf&amp;amp;nbsp;IV. von Schaumburg und seine Memoria |Sammelwerk=Adlige – Stifter – Mönche. Zum Verhältnis zwischen Klöstern und mittelalterlichem Adel |Verlag=Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht |Ort=Göttingen |Datum=2007 |ISBN=978-3-525-35886-3 |Seiten=183–224}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Grab befindet sich vor dem Hochaltar in der [[Kloster Ilbenstadt#Basilika|Basilika Ilbenstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bedeutung ==&lt;br /&gt;
Seine Entscheidung, der weltlichen Herrschaft zu entsagen und 1122 das gesamte Erbe in die Familienstiftung von Kloster Cappenberg einzubringen, war entscheidend für das Schicksal von Westfalen. Die geplante Verbindung Werl–Arnsberg–Cappenberg hätte ganz Westfalen zu einem großen Machtblock zusammenschweißen sollen. Westfalen zerfiel in der Folgezeit immer mehr in viele Grafschaften und Herrschaften und trat ganz in den Schatten der Reichspolitik.&lt;br /&gt;
== Verehrung ==&lt;br /&gt;
Bereits seit seinem Tod wird Gottfried von Cappenberg durch den Prämonstratenserorden verehrt. Eine offizielle [[Heiligsprechung]] hat jedoch nie stattgefunden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ingrid Ehlers-Kisseler |Hrsg=Geschichtsverein der Diözese Rottenburg-Stuttgart |Titel=Heiligenverehrung bei den Prämonstratensern. Die Seligen und Heiligen des Prämonstratenserordens im deutschen Sprachraum |Sammelwerk=Rottenburger Jahrbuch für Kirchengeschichte |Band=22 |Verlag=Thorbecke |Ort=Ostfildern |Datum=2003 |ISSN=0722-7531 |Seiten=65-94}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den [[Diözese]]n [[Bistum Münster|Münster]] und [[Bistum Mainz|Mainz]] wird sein Heiligenfest jährlich am 13. Januar als [[Nichtgebotener Gedenktag]] gefeiert.&amp;lt;ref&amp;gt;Siehe [[Bistum Münster#Diözesankalender|Diözesankalender]] des Bistums Münster.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirchen [[St. Gottfried (Münster)|St. Gottfried]] in Münster und [[St. Gottfried (Butzbach)|St. Gottfried]] in Butzbach tragen seinen Namen ebenso wie die zur Lüner Pfarrei St.&amp;amp;nbsp;Marien gehörende Gemeindekirche [[St. Gottfried (Wethmar)|St.-Gottfried-Kirche]] in dem Cappenberg benachbarten [[Altlünen|Lüner]] Ortsteil Wethmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2022 feierte die Kirchengemeinde St. Johannes Evangelist unter dem Motto „Gottfrieds Stiftung“ das 900. Jubiläum, 900 Jahre Kloster Cappenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{BBKL|archiveurl=https://web.archive.org/web/20070629155742/http://www.bautz.de/bbkl/g/gottfried_v_c.shtml |autor=[[Friedrich Wilhelm Bautz]] |artikel=Gottfried von Cappenberg|band=2|spalten=272-273}}&lt;br /&gt;
* {{ADB|15|106|107|Gottfried von Cappenberg|[[Wilhelm Crecelius (Historiker)|Wilhelm Crecelius]]|ADB:Gottfried von Cappenberg}}&lt;br /&gt;
* Norbert Bewerunge, Christian Vogel: &amp;#039;&amp;#039;Der Heilige Gottfried und seine Verehrung in Ilbenstadt vom Hohen Mittelalter bis heute.&amp;#039;&amp;#039; Niddatal-Ilbenstadt, 2009, ISBN 978-3-9809805-4-8&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Caspar Geisberg |Hrsg=Verein für Geschichte und Altertumskunde Westfalens |Titel=Das Leben des Grafen Godfried von Kappenberg und seine Klosterstiftung |Sammelwerk=Zeitschrift für vaterländische Geschichte und Altertumskunde (Westfalen) |Band=12 |Verlag=Regensberg |Ort=Münster |Datum=1851 |Seiten=309–374}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|6|670||Gottfried von Cappenberg|Herbert Grundmann|130509264}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Georg Heinrich Pertz, Philipp Jaffé |Titel=Vita Godefridi comitis Capenbergensis |Sammelwerk=Monumenta Germaniae historica inde ab anno Christi quingentesimo usque ad annum millesimum et quingentesimum |Band=12 |Verlag=Hahn |Ort=Hannover |Datum=1856 |Seiten=513–530}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Hrsg=Gerlinde Niemeyer, Ingrid Ehlers-Kisseler |Titel=Die Viten Gottfrieds von Cappenberg |TitelErg=Monumenta Germaniae Historica: Scriptores rerum Germanicarum in usum scholarum separatim editi; 74 |Verlag=Hahn |Ort=Hannover |Datum=2005 |ISBN=3-7752-5474-9}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|130509264}}&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=HBN|ID=130509264|titel=Gottfried von Cappenberg|datum=2020-10-02}}&lt;br /&gt;
* https://web.archive.org/web/20151219010208/http://kirchensite.de/index.php?myELEMENT=60400&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=130509264|LCCN=no2005107214|VIAF=164062665}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{DEFAULTSORT:Gottfried #Cappenberg}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Prämonstratenser]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heiliger (12. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 11. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1127]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gottfried von Cappenberg&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=westfälischer Graf, Prämonstratenser und Heiliger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=1096 oder 1097&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Cappenberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Januar 1127&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Ilbenstadt]] bei Friedberg (Oberhessen)&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Hardenacke</name></author>
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