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	<title>Gottfried Winckler - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Dguendel: commonscat</title>
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		<updated>2024-06-26T13:32:15Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gottfried Winckler.jpg|mini|Gottfried Winckler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Winckler&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Februar]] [[1731]] in [[Leipzig]]; † [[23. November]] [[1795]] ebenda) war ein Leipziger [[Kaufmann]] und [[Kunstsammler]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Winckler war ein Spross der Wincklerschen Familie, die zum Beginn des 17. Jahrhunderts durch [[Georg Winckler (Kaufmann)|Georg Winckler]] in Leipzig ihren Anfang nahm und 1650 geadelt worden war. Die Kaufleute der Familie führten aber den Adelstitel nicht. Wincklers Vater, Gottfried Winckler der Ältere (1700–1771), betrieb in Leipzig ein Bankgeschäft, in das der Sohn später eintrat. Dieser war aber zeitlebens den schönen Künsten und Wissenschaften zugetan.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst jedoch absolvierte er die [[Landesschule Pforta|Fürstenschule in Schulpforte]]. Danach unternahm er mit zwei Freunden eine [[Grand Tour|Kavalierstour]]. Sie führte über [[Hamburg]] nach [[England]], [[Holland]] und in die [[Schweiz]]. Sie besuchten zahlreiche [[Galerie (Kunst)|Gemäldesammlungen]] und [[Kupferstichkabinett]]e und knüpften Verbindungen zu Künstlern und Kunstsammlern. Das Sammeln von Kunstwerken sollte Wincklers große Leidenschaft werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Leipzig heiratete er 1758 Johanna Henriette Schmidt (1738–1829). Aus der Ehe gingen fünf Söhne hervor, von denen der älteste und der jüngste früh starben. Die mittleren führten den Namen und das Geschäft fort. Das Unternehmen Wincklers umfasste neben dem Bank- und Wechselgeschäft einen Gewürzhandel und befand sich im Haus [[Katharinenstraße (Leipzig)|Katharinenstraße]] 22, das seit 1654 der Familie Winckler gehörte und gleichzeitig als Wohnhaus diente. Es wurde im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1758 wurde Gottfried Winckler in den Leipziger Rat gewählt. Hier wurde er zum Stadthauptmann ernannt. 1792 wurde er städtischer Baumeister und hatte damit die Bautätigkeit der Stadt zu organisieren und die dafür vorgesehenen Gelder zu verwalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1781 gehörte er zu den Mitbegründern der [[Gewandhausorchester|Gewandhauskonzerte]] und war bis 1784 Mitglied deren ehrenamtlich arbeitender Direktion. 1776 war er unter den Stiftern der [[Gesellschaft Harmonie (Leipzig)|Gesellschaft „Harmonie“ in Leipzig]]. Er war auch Ehrenmitglied der [[Dresdner Kunstakademie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Die Sammlung ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Winckler begann mit der Sammlung von [[Kupferstich]]en. Bald kamen Gemälde hinzu, und die Sammlung wuchs schnell. Ab 1765 waren die Sammlungsräume öffentlich zugänglich, jeden Mittwochnachmittag für zwei Stunden. Es waren etwa 450 Gemälde im Haus in der Katharinenstraße und im Wincklerschen Gartenhaus in der Nähe des [[Schwanenteich (Leipzig)|Schwanenteiches]] aufgehängt. Sie war die bedeutendste Leipziger Kunstsammlung des 18. Jahrhunderts und gehörte bald zu den Attraktionen der Stadt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Wiegand - Winckler-Sammlung.jpg|mini|Ein Teil der Wincklerschen Sammlung – Aquarell von C.F. Wiegand]]&lt;br /&gt;
Johann Gottlob Schulz schwärmte in seiner &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Stadt Leipzig&amp;#039;&amp;#039; 1784: „Wie mancher Fürst würde sich Glück wünschen, eine so herrliche und kostbare Sammlung von Gemälden zu besitzen. Sie ist eine der größten Zierden unserer Stadt, und ein Beweis von dem Reichthume und der ausgebreiteten Handlung derselben. Und wie viel Beyfall und Dank verdient nicht der Mann, der Leipzig diese Zierde verschafte“.&amp;lt;ref&amp;gt;Johann Gottlob Schulz: &amp;#039;&amp;#039;Beschreibung der Stadt Leipzig&amp;#039;&amp;#039;, Adam Friedrich Böhm, Leipzig 1784, S. 322&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der junge [[Johann Wolfgang von Goethe|Goethe]] besuchte die Ausstellung und wurde von seinem Zeichenlehrer [[Adam Friedrich Oeser]] angehalten, zur Ausbildung einige Stiche zu kopieren.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Stadtlexikon Leipzig von A – Z&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;PRO&amp;#039;&amp;#039;LEIPZIG, Leipzig 2005, ISBN 3-936508-03-8, S. 645&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1768 erschien ein gedruckter Katalog, der 628 Gemälde verzeichnete, darunter Werke von [[Albrecht Dürer]], [[Hans Holbein der Jüngere|Hans Holbein]], [[Tizian]] und [[Rembrandt van Rijn|Rembrandt]]. Über die Hängung der 218 Gemälde im Gartenhaus geben acht Aquarelle von Christian Friedrich Wiegand Auskunft, die die Bilderwände darstellen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Gottfried Winckler starb, umfasste die Sammlung über 1.300 Gemälde, 2.469 Handzeichnungen, 80.000 Kupferstiche und eine Bibliothek von 6.842 Bänden. Seine Söhne erbten die Sammlung zu gleichen Teilen und begannen nach wenigen Jahren, ihre Anteile zu versteigern. So war die kostbare Sammlung bald verloren. Einige wertvolle Stücke sind heute über die Stiftung [[Maximilian Speck von Sternburg]] im [[Museum der bildenden Künste Leipzig|Museum der bildenden Künste]] in Leipzig erhalten. Das Museum organisierte 2009 die Ausstellung „Spuren. Die Sammlung Gottfried Winckler“ und spürte damit dem Verbleib der Sammlung nach.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Doris Mundus: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Winckler – und nebenbei Gewandhausdirektor.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Gewandhausmagazin.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 70, 2011, S. 49&lt;br /&gt;
* [https://www.leipzig.de/news/news/spuren-die-sammlung-gottfried-winckler/ Spuren. Die Sammlung Gottfried Winckler] (im Newsarchiv 2009 der Website der Stadt Leipzig)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=142539058|VIAF=125099693}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Winckler, Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kunstsammler]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Leipzig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1731]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1795]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Winckler, Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann und Kunstsammler&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Februar 1731&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=23. November 1795&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Dguendel</name></author>
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