<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gottfried_Peter_Rauschnick</id>
	<title>Gottfried Peter Rauschnick - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gottfried_Peter_Rauschnick"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Peter_Rauschnick&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-09T13:02:33Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Peter_Rauschnick&amp;diff=1313337&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Leben */ Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Peter_Rauschnick&amp;diff=1313337&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-04-21T14:59:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Leben: &lt;/span&gt; Leerzeichen vor Satzzeichen entfernt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Friedrich Peter Rauschnick&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, Pseudonym &amp;#039;&amp;#039;P. Rosenwall&amp;#039;&amp;#039;, (* [[10. September]] [[1778]] in [[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]; † [[13. Mai]] [[1835]] in [[Leipzig]]) war ein deutscher Schriftsteller.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Pierer-1857 |Lemma=Rauschnick |Band=13 |Seite=857 |zenoID=20010724842}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war Doktor der Medizin und Arzt zu [[Elberfeld]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hamberger u.&amp;amp;nbsp;a.: &amp;#039;&amp;#039;Das gelehrte Teutschland.&amp;#039;&amp;#039; 1823, S. 255; {{archive.org |bub_gb_wVE2AAAAIAAJ |Blatt=255}}.&amp;lt;/ref&amp;gt; Von ihm stammen Reiseberichte, Sammlungen von Erzählungen sowie historische Abhandlungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Peter Rauschnick studierte Jurisprudenz und Philosophie in Königsberg und wurde nach Beendigung des Studiums bei der &amp;#039;&amp;#039;Classificationscommission&amp;#039;&amp;#039; der nach der [[Dritte Teilung Polens|Dritten Teilung Polens]] (1795) neu geschaffenen preußischen Provinz [[Neuostpreußen]] angestellt. 1807 ging er zurück nach Königsberg, erwarb dort ein Landgut, auf dem er sich der Landwirtschaft widmete. Später reiste er nach Holland, in die Rheingegend und in die Schweiz, worüber er 1817 seine Erinnerungen und Eindrücke unter dem Titel &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen eines Russen über Preußen und deren Bewohner, gesammelt aus einer im Jahr 1814 durch dieses Land unternommener Reise&amp;#039;&amp;#039; veröffentlichte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1815 bis 1819 lebte er als Privatier in Frankfurt am Main, in Mainz und in Bonn. Hier übernahm er von 1819 bis 1822 die Redaktion der &amp;#039;&amp;#039;Allgemeinen Zeitung&amp;#039;&amp;#039; in Elberfeld.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZDB|1132824-1 |suffix=1}} &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Zeitung&amp;#039;&amp;#039;. Elberfeld: Büschler 1807, Feb. – 1834, Juni&amp;lt;/ref&amp;gt; Über viele Jahre steuerte er Beiträge zur &amp;#039;&amp;#039;[[Allgemeine Literatur-Zeitung|Allgemeinen Literaturzeitung]]&amp;#039;&amp;#039; bei.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Januar 1821 wurde ihm seitens der Universität Marburg der Titel eines Doktors der Philosophie verliehen.&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Literatur-Zeitung&amp;#039;&amp;#039; ALZ, 1821, Band 2, Sp. 295; [https://books.google.de/books?id=_rVFAAAAcAAJ&amp;amp;pg=RA1-PA295&amp;amp;dq=Gottfried+Peter+Rauschnick+geboren+in+k%C3%B6nigsberg&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwjepOGC5fT4AhUeQ_EDHXecBJI4ChDoAXoECAQQAg#v=onepage&amp;amp;q=Gottfried%20Peter%20Rauschnick%20geboren%20in%20k%C3%B6nigsberg&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Von 1822 redigierte er die zu jener Zeit in [[Schwelm]] erscheinende Zeitschrift &amp;#039;&amp;#039;Hermann : ein Centralorgan für Rheinland und Westphalen&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;{{ZDB|602874-3 |suffix=1}}  &amp;#039;&amp;#039;Hermann: ein Centralorgan für Rheinland und Westphalen&amp;#039;&amp;#039;. Barmen: Exped. 1.1812 - 1835(?).&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1827 ging er nach Leipzig, wo er 1835 starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werk ==&lt;br /&gt;
Seine literarischen Werke zeichneten sich durch »gute Erfindung, anmuthige Darstellung, Innigkeit und Wärme« aus und »erwarben ihm viele und geneigte Leser«. Besonders populär wurden seine &amp;#039;&amp;#039;Gespenstersagen&amp;#039;&amp;#039;, die zwischen 1817 (Band 1) und 1820 (Band 2) in Kommission bei Krieger in Kassel erschienen. Diese Sammlung von [[Schauerliteratur|Schauergeschichten]] erschien in der Tradition des &amp;#039;&amp;#039;[[Gespensterbuch]]&amp;#039;&amp;#039;es, das zwischen 1810 und 1818 von dem Leipziger Jurist und Schriftsteller [[August Apel]] zusammen mit [[Friedrich August Schulze]] (unter Pseudonym Friedrich Laun) im Leipziger Verlag von Göschen herausgegeben wurde. In späteren literarischen Werken wird auf der Titelseite mit »vom Verfasser der Gespenstesagen« geworben. Weitere Beispiele für seine melodramatische Unterhaltungsliteratur sind die &amp;#039;&amp;#039;Königskerzen : eine Sammlung romantischer und abentheuerlicher Erzählungen&amp;#039;&amp;#039; von 1819, in denen eine Gruppe von Flüchtlingen der Napoleonischen Kriege ihre vermeintlich selbst erlebten Schauerabenteuer erzählt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine größere Verbreitung fanden indes die historischen Arbeiten, »da er hier mit gutem und klarem Vortrage einen angemessenen Ton und lebhafte Schilderung zu verbinden wußte, doch bleibt ihr Wert immer untergeordnet, da sie meist aus secundären Quellen geschöpft, nicht das Resultat selbstständiger Forschung sind«.&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Ludwig Bernhard Wolff: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopädie der deutschen Nationalliteratur oder biographisch-kritisches Lexicon der deutschen Dichter und Prosaisten seit den frühesten Zeiten; nebst Proben aus ihren Werken.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: O bis Schmalz. S. 157; [https://books.google.de/books?id=Peq3dkkgZO0C&amp;amp;pg=PA157&amp;amp;dq=Gottfried+Peter+Rauschnick+gestorben+in+leipzig&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwio1bPTy_T4AhXXVfEDHb-4A4oQuwV6BAgIEAc#v=onepage&amp;amp;q=Gottfried%20Peter%20Rauschnick%20gestorben%20in%20leipzig&amp;amp;f=false books.google.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Gute Beispiele für diesen besonderen Ton seiner historischen Darstellungen sind die Geschichte des [[Deutscher Orden|deutschen Ordensstaates]] in [[Preußen (historische Landschaft)|Preußen]] sowie die &amp;#039;&amp;#039;Darstellung des ritterlichen Ordens der Tempelherren&amp;#039;&amp;#039;, die 1820 bzw. 1821 in dem von [[Karl Wilhelm Justi]] herausgegebenen &amp;#039;&amp;#039;Die Vorzeit: ein Taschenbuch für das Jahr&amp;#039;&amp;#039; erschienen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Die Vorzeit: ein Taschenbuch für das Jahr 1820&amp;#039;&amp;#039;. S. 1-176; [https://archiv.ub.uni-marburg.de/ubfind/Record/urn:nbn:de:hebis:04-eb2010-0243/TOC#tabnav ub.uni-marburg.de] – &amp;#039;&amp;#039;Die Vorzeit: ein Taschenbuch für das Jahr 1821&amp;#039;&amp;#039;. S. 163–315; [https://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Farchiv.ub.uni-marburg.de%2Feb%2F2010%2F0244%2Fmets-3038.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=182&amp;amp;cHash=177f2793acf672973e9a68089ccddb94 ub.uni-marburg.de]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Bemerkungen eines Russen über Preußen und deren Bewohner, gesammelt aus einer im Jahr 1814 durch dieses Land unternommener Reise&amp;#039;&amp;#039;. Mainz 1817.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Gespenstersagen.&amp;#039;&amp;#039; Marburg 1818&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkwürdigkeiten aus der Geschichte der Vorzeit.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Marburg 1822 f.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der europäischen Staatengeschichte.&amp;#039;&amp;#039; 3 Abteilungen. Schmalk. 1824–26&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der Specialgeschichte sämmtlicher deutscher Staaten.&amp;#039;&amp;#039; Mainz 1828&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Allgemeine Hauschronik der Deutschen : oder ausführliche Erzählung der Begebenheiten, Thaten und Schicksale des deutschen Volks&amp;#039;&amp;#039;. 3 Bände A. Barth 1828–1829&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Historische Bilderhalle.&amp;#039;&amp;#039; 2 Bände. Meißen 1830&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Franz Brümmer]]: &amp;#039;&amp;#039;Deutsches Dichter-Lexikon&amp;#039;&amp;#039;. Band 2. Krüll, Eichstätt 1877, S. 182; [https://opacplus.bsb-muenchen.de/Vta2/bsb11353785/bsb:BV007961278?page=186 bsb-muenchen.de]&lt;br /&gt;
* [[Johann Georg Meusel]]. &amp;#039;&amp;#039;Das gelehrte Teutschland, oder Lexikon der jetzt lebenden teutschen Schriftsteller&amp;#039;&amp;#039;. Angefangen von Georg Christoph Hamberger … fortgesetzt von Johann Georg Meusel. Band 19, S. 255. [https://babel.hathitrust.org/cgi/pt?id=uc1.b3595886&amp;amp;view=1up&amp;amp;seq=263&amp;amp;skin=2021&amp;amp;q1=rauschnick hathitrust.org]&lt;br /&gt;
* [[Oskar Ludwig Bernhard Wolff]]: &amp;#039;&amp;#039;Encyclopädie der deutschen Nationalliteratur oder biographisch-kritisches Lexicon der deutschen Dichter und Prosaisten seit den frühesten Zeiten; nebst Proben aus ihren Werken.&amp;#039;&amp;#039; Band 6: O bis Schmalz, S. 157. [https://books.google.de/books?id=Peq3dkkgZO0C&amp;amp;pg=PA157&amp;amp;dq=Gottfried+Peter+Rauschnick+gestorben+in+leipzig&amp;amp;hl=de&amp;amp;newbks=1&amp;amp;newbks_redir=0&amp;amp;sa=X&amp;amp;ved=2ahUKEwio1bPTy_T4AhXXVfEDHb-4A4oQuwV6BAgIEAc#v=onepage&amp;amp;q=Gottfried%20Peter%20Rauschnick%20gestorben%20in%20leipzig&amp;amp;f=false books.google.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Wikisource}}&lt;br /&gt;
* die Wikisource hat so gut wie alle Werke in digitaler Form zusammengesammelt, nur die Gespenstersagen sind nur in schlechter Qualität über Nationallizenzen.de zugänglich&lt;br /&gt;
* {{Deutsche Biographie|GND=104262877|Name=Rauschnick, Gottfried Peter}}&lt;br /&gt;
* {{DNB-Portal|104262877}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|104262877}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=104262877|LCCN=n/88/96271|VIAF=10279571}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Rauschnick, Gottfried Peter}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autor]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erzählforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Literatur (Deutsch)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1778]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1835]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Rauschnick, Gottfried Peter&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN= Rauschnick, Gottfried Friedrich Peter (vollständiger Name); P. Rosenwall (Pseudonym)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Schriftsteller&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=10. September 1778&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Königsberg (Preußen)|Königsberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=13. Mai 1835&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Leipzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
	</entry>
</feed>