<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gottfried_Merzbacher</id>
	<title>Gottfried Merzbacher - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gottfried_Merzbacher"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Merzbacher&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-04T08:26:07Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Merzbacher&amp;diff=428482&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Merzbacher&amp;diff=428482&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-11-26T14:29:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Gottfried Merzbacher.JPG|mini|Gottfried Merzbacher]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Merzbacher&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[9. Dezember]] [[1843]] in [[Baiersdorf]]; † [[14. April]] [[1926]] in [[München]]) war ein deutscher [[Geografie|Geograph]], [[Alpinist]] und [[Forschungsreise]]nder.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gottfried Merzbacher wurde am 9.&amp;amp;nbsp;Dezember 1843 im mittelfränkischen [[Baiersdorf]] bei [[Erlangen]] als viertes von sieben Kindern des jüdischen Fell- und Pelzhändlers Max Marcus Merzbacher geboren. Nach dem Verlassen der [[Ohm-Gymnasium Erlangen|Realschule Erlangen]] erlernte er das Kürschnerhandwerk und stieg in das Geschäft seines Vaters ein. In Paris, London und St. Petersburg wurde er zum [[Kaufmann]] ausgebildet. 1868 eröffnete er in München in der [[Residenzstraße (München)|Residenzstraße]] 14 sein eigenes Pelzwarengeschäft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häusler&amp;quot;&amp;gt;Hermann Häusler: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Geographen und Forschungsreisenden Prof. Dr. phil. h.&amp;amp;nbsp;c. Gottfried Merzbacher (9.12.1843–14.4.1926).&amp;#039;&amp;#039; S. 32.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1876 wurde er Mitglied im [[Deutscher und Österreichischer Alpenverein|Deutschen und Österreichischen Alpenverein]]. In den folgenden Jahren gelangen ihm mit verschiedenen Bergführern zahlreiche Erstbesteigungen in den [[Ostalpen]], insbesondere in den [[Dolomiten]]. Mit [[Johann Santner]] erkundete er die [[Langkofelgruppe|Langkofel-]] und die [[Schlerngruppe (Gebirgsgruppe)|Schlerngruppe]]. Im September 1878 gelang ihm mit seinen Führern Cesare Tomè und [[Santo Siorpaes]] innerhalb von 10 Tagen mit dem Monte Bozzon in der [[Palagruppe]], dem [[Monte Schiara]] und dem Sasso di Bosconero in der [[Bosconerogruppe]] gleich drei Erstbesteigungen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.angeloelli.it/alpinisti/file/Merzbacher%20Gottfried%20(1848-1926).html |titel=Gottfried Merzbacher – (1848–1926) |werk=angeloelli.it |sprache=it |abruf=2023-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr darauf war es vor allem die [[Marmolatagruppe]], die sein Interesse weckte. Mit Tomè und den [[Fassatal|Fassaner]] Brüdern Giorgio und Giovanni Bernard gelang ihm unter anderem die Erstbesteigung des [[Gran Vernel]]. Zudem entdeckte er im gleichen Sommer seine Liebe zur [[Brentagruppe]]. 1881 war er im [[Wilder Kaiser|Wilden Kaiser]] unterwegs und bestieg den [[Totenkirchl]] zusammen mit Peter Soyer als erster. In seinem Gipfelbuch konnte er 1881 unter anderem auch die Erstbesteigungen des [[Ellmauer Tor]]es, der beiden [[Hochgrubachspitzen]] sowie mehrere Erstbegehungen in der [[Rosengartengruppe]] verzeichnen. Bis 1887 konzentrierte er seine alpinistischen Tätigkeiten insbesondere auf die Brentagruppe sowie auf die Dolomiten im Fassa- und [[Gröden|Grödnertal]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.alpinwiki.at/portal/navigation/erst-besteiger/erstbesteigerdetail.php?erstbesteiger=77 |titel=Merzbacher Gottfried |werk=alpinwiki.at |abruf=2023-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er sein finanziell sehr gut laufendes Geschäft 1888 verkauft hatte, widmete er sich vollends dem Alpinismus und begann mit dem Studium alpinistischer Expeditionen. 1889 verließ er erstmals Europa und reiste nach Nordafrika. Zwei Jahre später unternahm er mit dem Tiroler Bergsteiger [[Ludwig Purtscheller]] seine erste [[Kaukasus]]expedition. Seine vormals in seinem Beruf erworbenen Sprachkenntnisse sollten ihn nicht nur auf dieser Reise, sondern später auch bei seinen Vorträgen und Publikationen zugutekommen. 1892 war er erneut im Kaukasus, diesmal im östlichen Teil sowie erstmals im [[Zentralasien|zentralasiatischen]] [[Tian Shan|Tian-Schan-Gebirge]]. Zwischen 1893 und 1894 bereiste er [[Iran|Persien]], [[Mesopotamien]], den [[Oman]], [[Kaschmir]], [[Indien]] und [[Sri Lanka|Ceylon]]. Dabei unternahm er Bergtouren im West[[himalaya]] und [[Karakorum (Gebirge)|Karakorum]].&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Häusler: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Geographen und Forschungsreisenden Prof. Dr. phil. h.&amp;amp;nbsp;c. Gottfried Merzbacher (9.12.1843–14.4.1926).&amp;#039;&amp;#039; S. 32–34.&amp;lt;/ref&amp;gt; 1895 gehörte er zu den Gründungsmitgliedern der [[Sektion Bayerland des Deutschen Alpenvereins|Sektion Bayernland des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter Welsch: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Sektion Bayerland des Deutschen Alpenvereins e.&amp;amp;nbsp;V. Von der Gründung der Sektion bis zum Ersten Weltkrieg 1895–1914.&amp;#039;&amp;#039; Herausgegeben von der Sektion Bayerland des Deutschen Alpenvereins e.&amp;amp;nbsp;V., München 2018, ISBN 978-3-00-060707-3, S. 68–69 [http://www.alpenverein-bayerland.de/module_requirements/geschichte/von_der_gruendung_der_sektion_bis_zum_ersten_weltkrieg/pdf/001-334%20Chronik%201895-1914.pdf (PDF)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1901 erschien sein zweibändiges Werk &amp;#039;&amp;#039;Aus den Hochregionen des Kaukasus&amp;#039;&amp;#039; mit einer in der Folgezeit grundlegenden Karte dieses Gebirges, gezeichnet vom [[Topographisches Bureau (Bayern)|Topographischen Bureau]] des bayr. Generalstabes unter der Leitung von K.Neureuther (Merzbacherkarte).&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Schmitt: &amp;#039;&amp;#039;Das Buch vom Wilden Kaiser.&amp;#039;&amp;#039; Bergverlag Rudolf Rother, München 1982, S.&amp;amp;nbsp;162f.&amp;lt;/ref&amp;gt; In dem Werk ging er weit über geographische und alpine Beschreibungen hinaus. Ein besonderes Augenmerk legte er auf die Bewohner, auf deren kulturelle, religiöse, sozialen und wirtschaftlichen Aspekte, der von ihm bereisten Regionen. Es lag ihm daran, die bis dahin in der deutschsprachigen Literatur weitverbreiteten Irrtümer über die Kaukasusregion zu beseitigen, wie er in seinem Vorwort festhielt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Stefan Applies |url=https://stefan-applis-geographien.com/2021/03/14/aus-den-hochregionen-des-kaukasus-gottfried-merzbacher-1843-1926-in-swanetien-land-und-leute/ |titel=Aus den Hochregionen des Kaukasus {{!}} Gottfried Merzbacher (1843–1926) in Swanetien – Land und Leute |werk=stefan-applis-geographien.com |datum=2021-03-14 |abruf=2023-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Seine Kaukasusberichte wurden mehrfach, auch international, rezensiert. Womöglich war die Verleihung der Ehrendoktoraktswürde der [[Ludwig-Maximilians-Universität München|Münchner Universität]] 1901 eine direkte Folge der Veröffentlichung der vielbeachteten Arbeit.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Häusler: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Geographen und Forschungsreisenden Prof. Dr. phil. h.&amp;amp;nbsp;c. Gottfried Merzbacher (9.12.1843–14.4.1926).&amp;#039;&amp;#039; S. 34–35.&amp;lt;/ref&amp;gt; Nach Grimm leitete sie die deutsche außeralpine Hochgebirgsforschung ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{NDB|17|205|205|Merzbacher, Gottfried|Peter Grimm|116913258}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im April 1902 brach Merzbacher zu seiner vierten Asienexpedition auf, bei der er den bis dahin kaum erforschten zentralen Tian Shan erforschte. Auf der von der [[Russische Geographische Gesellschaft|Russischen Geographischen Gesellschaft]] unterstützten Expedition begleiteten ihn der Geologe [[Hans Keidel]], der Alpinist [[Hans Pfann (Bergsteiger)|Hans Pfann]] und der Bergführer [[Franz Kostner]]. Den Winter 1902/03 verbrachte er im chinesischen [[Kaschgar (Stadt)|Kaschgar]] am Rande des [[Tarimbecken]]s, bevor er seine Expedition bis zum Dezember 1903 fortsetzte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häusler&amp;quot; /&amp;gt; Auf der Suche nach dem legendären Berg [[Khan Tengri]] entdeckte er 1903 den heute als &amp;#039;&amp;#039;Merzbacher-See&amp;#039;&amp;#039; bekannten [[Eisstausee]] am [[Inyltschek-Gletscher]], der für seine Ausbrüche bekannt und gefürchtet ist.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Dieter Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederentdeckung eines Forschungsreisenden.&amp;#039;&amp;#039; S. 63.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Franziska Torma: &amp;#039;&amp;#039;Turkestan-Expeditionen: Zur Kulturgeschichte deutscher Forschungsreisen nach Mittelasien (1890–1930).&amp;#039;&amp;#039; transcript Verlag, Bielefeld 2011, S. 56. [https://www.google.de/books/edition/Turkestan_Expeditionen/DX_JBAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=&amp;amp;pg=PA56&amp;amp;printsec=frontcover Google-Books-Vorschau hier.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach seiner Rückkehr widmete er sich zwischen 1904 und 1906 dem Schreiben und veröffentlichte mehrere Berichte über seine Expedition im zentralen Himmelsgebirge. Mit seinem 1906 in London publizierten Werk &amp;#039;&amp;#039;The Central Tian-Shan Mountains&amp;#039;&amp;#039; erlangte er endgültig internationale Anerkennung.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Häusler: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Geographen und Forschungsreisenden Prof. Dr. phil. h.c. Gottfried Merzbacher (9.12.1843–14.4.1926).&amp;#039;&amp;#039; S. 34.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 1907 brach er im Gefolge der Jagdexpedition von Prinz [[Arnulf von Bayern]] mit dem Geologen [[Kurt Leuchs]] zu einer Expedition in den östlichen Teil des Tian Shan auf. Dabei erkundete er unter anderem die zu China gehörende [[Bogda Shan|Bogdo-Ola-Gruppe]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Häusler&amp;quot; /&amp;gt; Nach dem Winterquartier in [[Gulja (Stadt)|Kuldscha]] setzte er seine Forschungsreise, diesmal in Begleitung des Geologen [[Paul Gröber]] fort. Im Oktober 1908 zwangen ihn heftige Schneestürme zur vorzeitigen Rückreise nach Europa.&amp;lt;ref&amp;gt;Gottfried Merzbacher: &amp;#039;&amp;#039;Meine letzte Tian-Shan-Expedition 1907/08.&amp;#039;&amp;#039; In: Johann Baptist Messerschmitt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mitteilungen der Geographischen Gesellschaft in München.&amp;#039;&amp;#039; Fünfter Band, München 1910, S. 359.&amp;lt;/ref&amp;gt; Es sollte Merzbachers, mittlerweile fast 65 Jahre alt, letzte Rückkehr aus Asien sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fortan beschäftigte er sich mit der Publikation der Ergebnisse seiner Forschungsreisen. Zudem korrespondierte er mit zahlreichen geographischen Gesellschaften in Europa und mit internationalen Wissenschaftlern verschiedener Fachrichtungen. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] sah der sich in finanzielle Schwierigkeiten geratene Merzbacher gezwungen, seine umfangreiche Bibliothek und seine ethnologischen Sammlungen 1923 an den bayerischen Staat zu verkaufen. Im Gegenzug wurde ihm dafür ein Leibrentenvertrag zugesichert.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Häusler: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Geographen und Forschungsreisenden Prof. Dr. phil. h.&amp;amp;nbsp;c. Gottfried Merzbacher (9.12.1843–14.4.1926).&amp;#039;&amp;#039; S. 35.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Merzbacher starb am 14.&amp;amp;nbsp;April 1926 mit 82 Jahren nach kurzer Krankheit in München. In der [[NS-Staat|NS-Zeit]] wurde er totgeschwiegen und geriet fast in Vergessenheit. Der Großteil seiner Bibliothek und seiner Sammlungen gingen vermutlich im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] verloren. Sein Urnengrab auf dem [[Waldfriedhof (München)|Waldfriedhof]] in München wurde 1957 von der Öffentlichkeit unbeachtet aufgelöst.&amp;lt;ref&amp;gt;Hans Dieter Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederentdeckung eines Forschungsreisenden.&amp;#039;&amp;#039; S. 63–64, 66.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch in der [[Sowjetunion]] wurden seinen Arbeiten nicht veröffentlicht.&amp;lt;ref&amp;gt;Iwan U. Brink: &amp;#039;&amp;#039;Merzbacher’s Bedeutung in Russland.&amp;#039;&amp;#039; In: Kommission für Glaziologie der Bayerischen Akademie für Wissenschaften (Hrsg.) &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Merzbacher (1843–1926) als Wissenschaftler und Alpinist.&amp;#039;&amp;#039; Tagungsband, München 2006, S. 9. [https://www.yumpu.com/de/document/read/7335103/gottfried-merzbacher-1843-1926-als-wissenschaftler-und-alpinist (Digitalisat)]&amp;lt;/ref&amp;gt; Erst nach Ende des [[Kalter Krieg|Kalten Krieges]], begann das Interesse an ihm wieder zu erwachen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Panorama|Teil des zentralen Tian-Schan.jpg|2000|Teil des zentralen Tian-Schan. Tele-Aufnahme vom Norden, von einem Gipfel ca. 4300&amp;amp;nbsp;m, im oberen Sary-dschaß-Tal. Vom Aufnahmestandpunkt zum Khan-Tengri ca. 45&amp;amp;nbsp;km. (Aufnahme&amp;amp;nbsp;von&amp;amp;nbsp;Gottfried&amp;amp;nbsp;Merzbacher)|}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen und Mitgliedschaften ==&lt;br /&gt;
1901 erhielt Gottfried Merzbacher von der Universität München den [[Ehrendoktor]]titel, 1902 wurde er zum zweiten Vorsitzenden der [[Geographische Gesellschaft München|Münchner Geographischen Gesellschaft]] gewählt, im Jahr 1905 erhielt er den [[Orden vom Heiligen Michael (Bayern-Kurköln)|Verdienstorden vom Heiligen Michael]] III. Klasse&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Hof- und Staatshandbuch des Königreichs Bayern. 1910.&amp;#039;&amp;#039; R. Oldenbourg, München 1910, S. 46.&amp;lt;/ref&amp;gt; und 1907 wurde er zum Prof. h. c. ernannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.rijo.homepage.t-online.de/pdf/DE_MU_JU_merzba.pdf Prof. Dr. Gottfried Merzbacher, München]&amp;lt;/ref&amp;gt; 1908 wurde er korrespondierendes Mitglied der [[Russische Geographische Gesellschaft|Kaiserlich Russischen Geographischen Gesellschaft]] in St. Petersburg, 1909 folgte seine Ernennung zum korrespondierenden Mitglied der [[Royal Geographical Society]] in London. 1912 verlieh ihm die Kaiserlich Russische Geographische Gesellschaft die [[Pjotr Petrowitsch Semjonow-Tjan-Schanski|Semjonow-Tjan-Schanski]]-Medaille in Gold.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Häusler: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Geographen und Forschungsreisenden Prof. Dr. phil. h.&amp;amp;nbsp;c. Gottfried Merzbacher (9.12.1843–14.4.1926).&amp;#039;&amp;#039; S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein 2009 am Inyltschek-Gletscher errichtetes Hochgebirgsobservatorium wurde ihm zu Ehren [[Gottfried-Merzbacher-Station]] genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Zur Topographie der Rosengarten-Gruppe.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Deutschen und Oesterreichischen Alpenvereins.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1884, Band XV., Salzburg 1884, S. 359–403 [https://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=oav&amp;amp;datum=1884&amp;amp;page=372&amp;amp;size=71 (Digitalisat)]&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Titel=Aus den Hochregionen des Kaukasus&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Wanderungen, Erlebnisse, Beobachtungen&lt;br /&gt;
   |Verlag=Duncker &amp;amp; Humblot&lt;br /&gt;
   |Ort=Leipzig&lt;br /&gt;
   |Datum=1901&lt;br /&gt;
   |Online=[https://archive.org/stream/ausdenhochregio00merzgoog#page/n9/mode/2up Zweiter Band]&lt;br /&gt;
   |Abruf=2017-04-22}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Forschungsreise im Tian-Schan.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Sitzungsberichte der mathematisch-physikalischen Klasse der Bayerischen Akademie der Wissenschaften München.&amp;#039;&amp;#039; 1904, S. 277–369 ({{ZOBODAT|pfad=pdf/Sitz-Ber-Akad-Muenchen-math-Kl_1904_0277-0369.pdf}}).&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://archive.org/download/centraltianshanm00merz/centraltianshanm00merz.pdf&lt;br /&gt;
   |titel=The Central Tian-Shan Mountains&lt;br /&gt;
   |titelerg=An Expedition into the Central Tian-Shan Mountains. Carried out in the years 1902–1903&lt;br /&gt;
   |hrsg=Royal Geographical Society&lt;br /&gt;
   |datum=1905&lt;br /&gt;
   |format=PDF; 16,4&amp;amp;nbsp;MB&lt;br /&gt;
   |sprache=en&lt;br /&gt;
   |abruf=2013-03-22}}&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Der Tian-Schan oder das Himmelsgebirge. Skizze von einer in den Jahren 1902 und 1903 ausgeführten Forschungsreise in den zentralen Tian-Schan.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Zeitschrift des Deutschen und Österreichischen Alpenvereins.&amp;#039;&amp;#039; Jahrgang 1906, Band XXXVII, Innsbruck 1906, S. 121–151 [http://anno.onb.ac.at/cgi-content/anno-plus?aid=oav&amp;amp;datum=1906&amp;amp;size=45&amp;amp;pos=128 (Digitalisat)].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{NDB|17|205|206|Merzbacher, Gottfried|Peter Grimm|116913258}}&lt;br /&gt;
* Hermann Häusler: &amp;#039;&amp;#039;Auf den Spuren des Geographen und Forschungsreisenden Prof. Dr. phil. h.&amp;amp;nbsp;c. Gottfried Merzbacher (9.12.1843–14.4.1926).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berichte der Geologischen Bundesanstalt.&amp;#039;&amp;#039; Band 107, Wien 2014, S. 29–49 [https://www.zobodat.at/pdf/BerichteGeolBundesanstalt_107_0029-0049.pdf (PDF)]&lt;br /&gt;
* Hans Pfann: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Merzbacher.&amp;#039;&amp;#039; Nachruf veröffentlicht in: Sektion Bayerland des Deutschen Alpenvereins e.&amp;amp;nbsp;V. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Der Bayerländer: 100 Jahre Bayerland.&amp;#039;&amp;#039; 74. Heft (1995), Geobuch, München 1995, ISBN 3-925308-33-4, S. 36–39 [https://bibliothek.alpenverein.de/webOPAC/02_AV-Sektionsschriften/Sektion_Bayerland/Festschriften/SektionBayerlandFS100Jahre1895-1995-web.pdf (PDF)]&lt;br /&gt;
* Hans Dieter Sauer: &amp;#039;&amp;#039;Die Wiederentdeckung eines Forschungsreisenden.&amp;#039;&amp;#039; In: Bayerische Akademie der Wissenschaften (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Akademie Aktuell.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1, 2007, S. 63–66 ({{Webarchiv |url=https://badw.de/de/publikationen/akademieAktuell/2007/20/00_aa2007-1_gesamt.pdf |text=PDF |format= |wayback=20160506074210 |()=}})&lt;br /&gt;
* Rollo Steffens: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Merzbacher und der Tian Shan.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Berg 2003.&amp;#039;&amp;#039; Alpenvereinsjahrbuch Band 127, München/Innsbruck/Bozen 2003, S. 76–85.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://opacplus.bsb-muenchen.de/title/BV041563028 Nachlass von Gottfried Merzbacher in der Bayerischen Staatsbibliothek]&lt;br /&gt;
* {{ZOBODAT|pfad=personen.php?id=8493&amp;amp;bio=full|titel=Dr. h.c. Gottfried Merzbacher}}&lt;br /&gt;
* [http://www.alpinwiki.at/portal/navigation/erst-besteiger/erstbesteigerdetail.php?erstbesteiger=77 Merzbacher Gottfried] auf alpinwiki.at&lt;br /&gt;
* {{OL-Autor|OL2496971A|Gottfried Merzbacher}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116913258|LCCN=n97038820|VIAF=4271147270694335700008}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Merzbacher, Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bergsteiger (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asienforscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrendoktor der Ludwig-Maximilians-Universität München]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geograph (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kartograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fotograf (München)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Deutscher Alpenverein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ritter III. Klasse des Verdienstordens vom Heiligen Michael]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Royal Geographical Society]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum in Baiersdorf]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1843]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1926]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kürschner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pelzhändler]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Merzbacher, Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Geograph, Alpinist und Forschungsreisender&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=9. Dezember 1843&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Baiersdorf]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=14. April 1926&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[München]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
	</entry>
</feed>