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	<title>Gottfried Lattermann - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T08:51:44Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Lattermann&amp;diff=763647&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;M Huhn: einen Weblink gelöscht, der nicht zur angegebenen Seite führte</title>
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		<updated>2025-10-02T08:39:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;einen Weblink gelöscht, der nicht zur angegebenen Seite führte&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Johann Gottfried Lattermann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. Juli]] [[1879]] in [[Morgenröthe-Rautenkranz|Morgenröthe]]; † [[11. November]] [[1950]] in [[Auerbach/Vogtl.|Sorga]]) war ein [[Erzgebirge|erzgebirgisch]]-[[Vogtland|vogtländischer]] [[Hammerherr]] und Mundartdichter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Als Kind einer bekannten Hammerherrenfamilie übernahm Lattermann nach dem Tod des Vaters 1909 die Leitung des Hammerwerks Morgenröthe im [[Westerzgebirge]], das politisch zum [[Vogtland]] gehörte. Gottfried Lattermann absolvierte seine Reifeprüfung am Zwickauer Realgymnasium, diente im Anschluss ein Jahr beim [[9. Infanterie-Regiment Nr. 133]] der [[Sächsische Armee|Sächsischen Armee]] in Zwickau, bevor er eine Lehre in der Wernesgrüner Brauerei begann. Seinen Abschluss im Gärungsgewerbe machte er an der Landwirtschaftlichen Hochschule Weihenstephan im oberbayerischen Freising.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem er 1909 in vierter Generation das Hammerwerk Morgenröthe, eine anerkannte Glockengießerei, übernahm, heiratete er im gleichen Jahr in Werdau Ida Liddy geb. Kretzschmar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In seiner Freizeit widmete er sich der Dichtkunst in der Mundart des [[Westerzgebirge]]s. So entstanden aus seiner Feder vermutlich zehn Lieder, als bekanntestes &amp;#039;&amp;#039;Dr Schwamma-Marsch&amp;#039;&amp;#039;, der viel Ähnlichkeit mit den Liedern von [[Anton Günther (Volksdichter)|Anton Günther]] hat und diesem oft zugeschrieben wurde. Dieses Lied entstand 1918, als Lattermann im Hilfslazarett in Aue lag.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1938 wurde er in den [[Anton-Günther-Ring]] berufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Zweiten Weltkrieg wurde sein Hammerwerk entschädigungslos enteignet. Lattermann führte sein Hammerwerk noch bis zum 1. Juni 1946. Er goss viele der bekannten Platten der [[Liste von Anton-Günther-Gedenksteinen|Gedenksteine für Anton Günther]]. April 1947 zog er in eine Dachkammer des Volksgutes Sorga bei Auerbach, wo er drei Jahre später starb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke ==&lt;br /&gt;
; Lieder&lt;br /&gt;
* Dr Schwamma-Marsch (1918/als Liedpostkarte mit eigener Zeichnungerst im Selbstverlag, dann im Kunstverlag Wilhelm Vogel, Schwarzenberg)&lt;br /&gt;
* Trutz-Liedl. (als Liedpostkarte mit eigener Zeichnungerst im Selbstverlag, dann im Kunstverlag Wilhelm Vogel, Schwarzenberg)&lt;br /&gt;
* Dr tapfre Heinerich. (als Liedpostkarte mit eigener Zeichnung im Selbstverlag - Druck: Paul Beuthner, Aue)&lt;br /&gt;
* Dr Lockzessig.&lt;br /&gt;
* Glückauf un Willkomme (als Liedpostkarte mit eigener Zeichnung im Selbstverlag)&lt;br /&gt;
* Dr Hammerschmied.&lt;br /&gt;
* Mei Haamitlied.&lt;br /&gt;
* Winterlaahm. (Schneeschuhlied)&lt;br /&gt;
* Bleb raacht lang be uns!&lt;br /&gt;
* Schwarzbeer-Lied.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Gedichte&lt;br /&gt;
* Dr Anton.&lt;br /&gt;
* Heimatglocken.&lt;br /&gt;
* Dr gute Hannl.&lt;br /&gt;
* Wo ist Gott?&lt;br /&gt;
* Dr Wühler.&lt;br /&gt;
* Zen neie Gahr. (Watter is draußen) Nach seinem Tod erschienen als Postkarte&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
; Schwänke&lt;br /&gt;
* De Schatzgräber (erschien 1933 im Verlag P. S. Caspari, Auerbach i.&amp;amp;nbsp;V. unter dem Pseudonym Johann Solam)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Holger Heyer, Heidrun Preuß, Günter Weigel: &amp;#039;&amp;#039;Kleine Chronik großer Meister - Erzgebirger, auf die wir stolz sind.&amp;#039;&amp;#039; Teil II, Auer Beschäftigungsinitiative, 2002, {{DNB|99926544X}}, S. 185&amp;amp;nbsp;f.&lt;br /&gt;
* [[Horst Henschel]]: &amp;#039;&amp;#039;Singendes Land - 400 Mundartlieder aus der Erzgebirge.&amp;#039;&amp;#039; Friedrich Hofmeister, Leipzig 1939.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{SächsBib |GND=1065079338}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1065079338|VIAF=313422998}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Lattermann, Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hammerherr]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedtexter]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatdichtung]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Liedpostkarten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärperson (Sachsen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1879]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1950]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Lattermann, Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Lattermann, Johann Gottfried (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=erzgebirgischer Mundartdichter&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. Juli 1879&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Morgenröthe-Rautenkranz|Morgenröthe]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=11. November 1950&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Auerbach/Vogtl.|Sorga]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;M Huhn</name></author>
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