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	<title>Gottfried Kuhnt - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Carolus requiescat: Kategorie präzisiert</title>
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		<updated>2024-05-11T14:35:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Kategorie präzisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Kuhnt&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[25. Juni]] [[1884]] in [[Jena]]; † [[30. November]] [[1967]] in [[Hamburg]]) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Politiker]] ([[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]]). Er war Präsident des [[Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht|Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichtes]] und Justizminister des Landes [[Schleswig-Holstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kuhnt, Sohn des Professors für Augenheilkunde [[Hermann Kuhnt]], studierte ab 1904 Rechtswissenschaften in Bonn, wo er Mitglied des [[Corps Rhenania Bonn|Corps Rhenania]] wurde. 1910 trat er als Gerichtsassessor in den Justizdienst ein. 1913 erfolgte Kuhnts Promotion zum [[Doktor|Dr. jur.]] mit der Arbeit &amp;#039;&amp;#039;Die Vollstreckung in die Rechte des Abzahlungskäufers und des Möbelleihers&amp;#039;&amp;#039;. 1916 wurde er Staatsanwalt bei dem Landgericht Köln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Weimarer Republik gehörte Kuhnt – eigentlich eher untypisch für einen Juristen – zu den Unterstützern der jungen Demokratie. Er wechselte ins preußische Justizministerium und stieg 1921 zum Ministerialrat unter dem Justizminister [[Hugo am Zehnhoff]] auf, der zum [[Deutsche Zentrumspartei|Zentrum]] gehörte. 1926 wurde Kuhnt stellvertretender Bevollmächtigter Preußens beim [[Reichsrat (Deutschland)|Reichsrat]]. 1927 übernahm er als 43-Jähriger die Stelle des Präsidenten des [[Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht|Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgericht mit Sitz in Kiel]]. Kuhnt versuchte die Demokratie gegen die Angriffe der Nationalsozialisten und Kommunisten zu verteidigen. Von 1926 bis zu ihrer Fusion zur Deutschen Staatspartei 1930 gehörte er der [[Deutsche Demokratische Partei|DDP]] an. Außerdem war Kuhnt Mitglied im Republikanischen Klub Kiel, zu dem auch [[Ferdinand Tönnies]] und andere Demokraten gehörten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Damit war Kuhnt ein erklärter Gegner der Nationalsozialisten, die schon lange seine Entlassung forderten und sie am 7. April 1933 unter zur Hilfenahme des an diesem Tag verabschiedeten [[Berufsbeamtengesetz]]es durchsetzten.&amp;lt;ref&amp;gt;Klaus-Detlef Godau-Schüttke: &amp;#039;&amp;#039;Ich habe nur dem Recht gedient. Die &amp;quot;Renazifizierung&amp;quot; der Schleswig-Holsteinischen Justiz nach 1945.&amp;#039;&amp;#039; Nomos-Verlagsgesellschaft, Baden-Baden 1993, S. 29 ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; Kuhnt verließ Kiel, amtierte noch kurze Zeit als Senatspräsident am OLG Düsseldorf und wurde bald darauf in den Ruhestand versetzt. [[Uwe Danker|Danker]] und Lehmann-Himmel charakterisieren ihn in ihrer Studie über das Verhalten und die Einstellungen der Schleswig-Holsteinischen Landtagsabgeordneten und Regierungsmitglieder der Nachkriegszeit in der [[Zeit des Nationalsozialismus|NS-Zeit]] folgerichtig als „oppositionell-gemeinschaftsfremd“ und „exkludierten Anderen“.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 285, abgerufen am 17. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] wurde er, den der britische Geheimdienst auf einer „weissen Liste unbelasteter Personen“ führte, durch die [[Control Commission for Germany/British Element|britische Militärregierung]] am 7. Juli 1945 erneut zum Präsidenten des [[Schleswig-Holsteinisches Oberlandesgericht|Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts]] mit Sitz in Kiel bestellt&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.landtag.ltsh.de/infothek/wahl18/drucks/4400/drucksache-18-4464.pdf Landtagsdrucksache 18-4464], S. 524, abgerufen am 17. Mai 2022.&amp;lt;/ref&amp;gt; und übte das Amt bis zum 1. Dezember 1946 aus. Am 2. Dezember 1946 wurde er durch den Ministerpräsidenten [[Theodor Steltzer]] zum ersten Justizminister des Landes Schleswig-Holstein berufen. Dieses Amt hatte er bis zum 19. April 1947 inne. An diesem Datum wurde das [[Kabinett Steltzer II|Kabinett Steltzer]] abgewählt und durch eine SPD-Regierung unter [[Hermann Lüdemann (Politiker)|Hermann Lüdemann]] abgelöst. Kuhnt wurde am 2. Mai 1947 wieder OLG-Präsident. Das OLG wurde 1948 nach Schleswig verlegt und Kuhnt blieb sein Präsident bis zum 30. Juni 1952. Später zog er nach Hamburg, wo er im Stadtteil [[Hamburg-Uhlenhorst|Uhlenhorst]] wohnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Abgeordneter ==&lt;br /&gt;
Kuhnt gehörte von Dezember 1946 bis April 1947 dem zweiten [[Ernannter Landtag (Schleswig-Holstein)|ernannten Landtag von Schleswig-Holstein]] an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ehrungen ==&lt;br /&gt;
* 1952: [[Verdienstorden der Bundesrepublik Deutschland|Großes Verdienstkreuz]] der Bundesrepublik Deutschland&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Landtag Schleswig-Holstein|319}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Justizminister Schleswig-Holstein&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Präsidenten des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichtes&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=13354432X|VIAF=20876912}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kuhnt, Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Justizminister (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landtagsabgeordneter (Schleswig-Holstein)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:CDU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDP-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Präsident des Schleswig-Holsteinischen Oberlandesgerichts]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Großen Bundesverdienstkreuzes]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Corpsstudent (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Schleswig)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Kiel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stellvertretender Bevollmächtigter zum Reichsrat]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1884]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1967]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kuhnt, Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Politiker (CDU), MdL&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=25. Juni 1884&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Jena]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=30. November 1967&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Carolus requiescat</name></author>
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