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	<title>Gottfried Kricker - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-05T20:29:22Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Kricker&amp;diff=1139334&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rudolfo42: Bild des Grabsteins und Commonscat eingefügt</title>
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		<updated>2025-09-08T12:54:18Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bild des Grabsteins und Commonscat eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:2025 09 07 Grabstelle(n) Friedrich Kricker (Friedhof Anrath).jpg|mini|Grabstelle der Familie Kricker (Friedhof [[Anrath]])]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Kricker&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Mai]] [[1886]] in [[Anrath]], [[Rheinland]]; † [[17. Januar]] [[1972]] ebenda) war ein deutscher [[Philologe]] und [[Bibliothekar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben und Beruf ==&lt;br /&gt;
Gottfried Kricker war als Sohn der Eheleute Friedrich Albert Kricker und Margarete geb. Hecker der letzte [[Nachkomme|Abkömmling]] einer Bauernfamilie, die mehr als 500 Jahre auf ihrem angestammten Hof saß.&lt;br /&gt;
Nach dem Besuch der Anrather [[Volksschule]] und des [[Humanistisches Gymnasium|Humanistischen Gymnasiums]] in [[Krefeld]] studierte er an den Universitäten [[Universität Heidelberg|Heidelberg]], [[Westfälische Wilhelms-Universität|Münster]] und [[Universität Bonn|Bonn]] [[Philosophie]], [[Geschichte]], [[Literaturwissenschaft|Sprach- und Literaturwissenschaften]]. Dem Studium folgte eine längere praktische Tätigkeit an verschiedenen Bibliotheken, bis er zum [[Wehrdienst]] eingezogen wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach vierjährigem Dienst im Felde wurde er 1919 in [[Universität Köln|Köln]] Universitätsbibliothekar, ein Jahr später bereits Leiter der Medizinischen Abteilung der Universitäts- und Stadtbibliothek, die er für die Zwecke der Forschung und Lehre aufbaute und ab 1924 als [[Bibliotheksrat (Amtsbezeichnung)|Bibliotheksrat]] in mehr als 25-jähriger Arbeit zu hoher Blüte brachte. Daneben hielt er an der Universität Vorlesungen über Bibliothekswesen als Einführung in die wissenschaftliche Arbeit und veröffentlichte zahlreiche Beiträge zu Sammelwerken und Zeitschriften und eine Reihe wissenschaftlicher Werke aus seinen Fachgebieten. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Belastungen des Zweiten Weltkrieges in Köln, der Verlust seines Hauses und seiner Habe durch einen Bombenangriff setzten jedoch seiner Gesundheit zu. Deshalb schied er Ende 1947 aus dem Amt und siedelte mit seiner Gattin Sophie, geb. Jaspers, in die alte Heimat Anrath über. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hier hielt er an der [[Volkshochschule]] regelmäßig Vorträge zur Geschichte Anraths und nahm die lange geplante Bearbeitung einer quellenmäßigen Geschichte seines Heimatortes in Angriff; diese Arbeit wurde nur unterbrochen durch zahlreiche Reisen nach [[Rom]]. Nach langjährigen Forschungen wurde sein Werk „Geschichte der Gemeinde Anrath von den Anfängen bis zur Gegenwart“ (497 Seiten, Kempen) 1959 mit finanzieller Unterstützung durch die Gemeinde Anrath, den [[Kreis Kempen-Krefeld]], sowie durch den [[Landschaftsverband Rheinland]] veröffentlicht. Einige Jahre später wurde das Werk ergänzt durch „Die Geschichte des Schul- und Unterrichtswesens in Anrath“ (101 Seiten, Kempen 1965). Die Gemeinde Anrath verlieh ihm daraufhin das Ehrenbürgerrecht. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tode seiner Ehefrau am 17. September 1969 lebte Gottfried Kricker zuletzt zurückgezogen in seinem nach dem Kriege auf der Bogenstraße errichteten Einfamilienhaus. Sein Grab befindet sich auf dem Anrather Parkfriedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Dr. Gottfried-und-Sophie-Kricker-Studienstiftung ==&lt;br /&gt;
Gottfried Kricker vermachte seinen gesamten Nachlass in Höhe von DM 323.000,00 der Stadt [[Willich]], zur Gründung einer [[Stiftung]]. Mit den Einkünften aus dieser Stiftung sollen Schüler ab Jahrgangsstufe 11 und Studierende, die im Stadtteil Anrath wohnen oder geboren wurden oder deren Eltern zum Zeitpunkt der Geburt nach den Unterlagen des [[Standesamt|Standes-]] oder [[Meldeamt]]es in Anrath wohnhaft waren, unterstützt werden. Die Förderung erfolgt in Anlehnung an das [[Bundesausbildungsförderungsgesetz|BAföG]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gottfried-Kricker-Schule ==&lt;br /&gt;
Die 1972/73 errichtete und am 25. Mai 1973 eingeweihte Städt. Kath. Grundschule am Hochheideweg in Anrath wurde „Gottfried-Kricker-Schule“ genannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Veröffentlichungen ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Universitätsbibliotheken und Mediziner&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Zentralblatt für Bibliothekswesen&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 48, 1931, S. 239–243.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Vorwort zur &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Gemeinde Anrath&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
* Anrather Heimatbuch 1989&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=139959319|LCCN=no/2009/141592|VIAF=12670616}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kricker, Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Germanist]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekar (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Universitäts- und Stadtbibliothek Köln)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Heimatforscher (Nordrhein-Westfalen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bibliothekswissenschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1886]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kricker, Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Philologe und Bibliothekar&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Mai 1886&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Anrath]], [[Rheinland]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=17. Januar 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Anrath]], [[Rheinland]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rudolfo42</name></author>
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