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	<title>Gottfried Kohl - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-01T04:29:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Kohl&amp;diff=2257711&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;F. Peter Müller: einige Ergänzungen und red. Änderungen</title>
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		<updated>2026-04-12T16:30:38Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;einige Ergänzungen und red. Änderungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Kohl&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[3. April]] [[1921]] in [[Freiberg]]; † [[20. Januar]] [[2012]] ebenda&amp;lt;ref&amp;gt;[[Freie Presse]], Lokalausgabe Freiberg: [http://www.freiepresse.de/LOKALES/MITTELSACHSEN/FREIBERG/Freiberger-Ehrenbuerger-Gottfried-Kohl-ist-tot-artikel7882759.php &amp;#039;&amp;#039;Freiberger Ehrenbürger Gottfried Kohl ist tot&amp;#039;&amp;#039;]; Meldung vom 21. Januar 2012; S. 9&amp;lt;/ref&amp;gt;) war ein [[Deutschland|deutscher]] [[Bildhauer]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Kohl war der Sohn des Freiberger Holzbildhauermeisters Karl Oskar Kohl. Er absolvierte in Freiberg ab 1928 die Volksschule &amp;#039;&amp;#039;Rochlitzerschule&amp;#039;&amp;#039; und das Städtische [[Realgymnasium|Reform-Realgymnasium]]. Danach nahm er in [[Dresden]] eine Holzbildhauerlehre auf und bildete sich zugleich durch Abendstudien an der Kunstakademie weiter. 1939 wurde Kohl Reichssieger in einem Holzbildhauerwettkampf. Er erhielt als Auszeichnung für 1939/1940 ein Stipendium für eine Ausbildung bei [[Cirillo Dell’Antonio]] an der [[Holzschnitzschule Bad Warmbrunn]] zur Vorbereitung eines Studiums an der [[Kunstakademie München]]. Nach der Ausbildung in [[Bad Warmbrunn]] erhielt er 1940 die Einberufung als Nachrichtentechniker zur [[Wehrmacht]]. Zunächst war er vor [[Rom]] stationiert, wo er die Gelegenheit zu praktischen Studien an der [[Deutsche Akademie Rom Villa Massimo|Villa Massimo]] nutzte. 1943 nahm er in Dresden an der Ausstellung &amp;#039;&amp;#039;Soldat und Künstler&amp;#039;&amp;#039; teil.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als er 1946 aus der französischen Kriegsgefangenschaft entlassen worden war, musste er erfahren, dass seine Mutter 1944 verstorben und sein Vater 1945 tödlich verunglückt war. 1947 legte Kohl die Meisterprüfung ab. Als Meisterstück gestaltete er das Grabmal für seine Eltern und übernahm die väterliche Werkstatt, wobei er jedoch seinen Schwerpunkt in die künstlerische Arbeit in Stein und Bronze setzte und seinen Handwerksbetrieb als Holzbildhauer von einem Mitarbeiter weiterführen ließ. Bis 1956 wirkte Kohl in [[Berlin]] bei [[Hermann Henselmann]] als Leiter der Bildhauerwerkstatt am Wiederaufbau und der Umgestaltung Ostberlins im Stile des [[Sozialistischer Realismus|Sozialistischen Realismus]] mit, dem [[Nationales Aufbauwerk|Nationalen Aufbauwerk]]. Er arbeitete dort mit [[Rolf Göpfert]] und [[Wilhelm Landgraf]] zusammen und schuf unter anderem 1953 die beiden Reliefs &amp;#039;&amp;#039;Jugend&amp;#039;&amp;#039; für ein Wohnhaus an der Weberwiese in Berlin.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sachsen.museum-digital.de/object/23643 |titel=WV 48, “Jugend”, 1953 |werk=https://sachsen.museum-digital.de |sprache=de |abruf=2025-10-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohl lebte und arbeitete seit 1956 wieder in Freiberg und war Mitglied der lokalen Künstlervereinigung „Kaue“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kohl war Mitglied der [[Liberal-Demokratische Partei Deutschlands|LDPD]] und [[Abgeordneter]] des [[Bezirkstag (DDR)|Bezirkstages]] [[Bezirk Karl-Marx-Stadt|Karl-Marx-Stadt]]. Im März 1977 wurde er auf dem 12. Parteitag der LDPD in [[Weimar]] zum Mitglied des Zentralvorstandes der LDPD gewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Vom 12. Parteitag der Liberal-Demokratischen Partei Deutschlands&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Der Morgen]]&amp;#039;&amp;#039;, 5. März 1977, S. 4.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1987 wurde ihm der [[Nationalpreis der DDR]] verliehen. Seit 2008 war Kohl [[Ehrenbürger]] der Stadt Freiberg. Kohls Grabstätte auf dem Freiberger [[Donatsfriedhof]] wird 2028 zum [[Ehrengrab]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.freiepresse.de/mittelsachsen/freiberg/die-denkmale-die-sich-gottfried-kohl-in-freiberg-selbst-gesetzt-hat-artikel13403011 Steffen Jankowsky: &amp;#039;&amp;#039;Die Denkmale, die sich Gottfried Kohl in Freiberg selbst gesetzt hat&amp;#039;&amp;#039;], Freie Presse, 7. Juni 2024&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werkbeispiele ==&lt;br /&gt;
* Die Achtundvierziger, Schloßplatz Freiberg, Stein 1948&lt;br /&gt;
* Porträt Erich Rotzsch, 1948, Porträtbüste; Lindenholz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/362364/30?tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;amp;cHash=2b7eef6229ba85ff2b6ec7ffb9f4c277 |titel=3. Ausstellung Erzgebirgischer Künstler 1948 |sprache=de-DE |abruf=2025-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;https://sachsen.museum-digital.de/pdf/object/25950.pdf?lang=de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Porträt, Bauer (Holz, 1948 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung) &lt;br /&gt;
* Baumeister H. K. (Eiche; 1950 auf der Mittelsächsischen Kunstausstellung)       &lt;br /&gt;
* Relief Jugend, Weberwiese Berlin, Bronze 1953&lt;br /&gt;
* Hühnermädchen, Brand-Erbisdorf, Bronze 1960&lt;br /&gt;
* Bär, Chemnitz, Bronze, 1966&lt;br /&gt;
* Störche, Chemnitz, Bronze 1968&lt;br /&gt;
* Tanzende Kraniche, [[Tierpark Berlin]], Bronze 1972&lt;br /&gt;
* Jugend, Brunnen in Chemnitz, Bronze 1980&lt;br /&gt;
* Turnerin mit angelegten Händen, 1982, Bronzeguss, Höhe 55 cm; Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://sachsen.museum-digital.de/object/21439 |titel=WV 91, Turnerin, 1982 :: Stadt- und Bergbaumuseum Freiberg :: museum-digital:sachsen |sprache=en |archiv-url=http://web.archive.org/web/20240419102936/https://sachsen.museum-digital.de/object/21439 |archiv-datum=2024-04-19 |abruf=2026-02-11}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Trinkbrunnen in der Wandelhalle Bad Liebenstein 1989&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.heimatfreundebali.de/heimatgeschichte/denkmale/trinkbrunnen/ Meldung auf den Seiten der Natur- und Heimatfreunde Bad Liebenstein]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* mehrere Tierskulpturen und die Flötenspielerin im Tierpark Freiberg&lt;br /&gt;
* Vater und Sohn, vor der Förderschule an der Albert-Einstein-Straße in Freiberg&lt;br /&gt;
* Ball spielende Mädchen vor der Ernst-Grube-Halle in Freiberg&lt;br /&gt;
* Klatschweiber auf dem Klatschweiberbrunnen am Rathaus Freiberg&lt;br /&gt;
* Figuren auf dem Gerberbrunnen auf dem [[Untermarkt (Freiberg)|Freiberger Untermarkt]]&lt;br /&gt;
* Kommunikation, Basler Versicherung in Bad Homburg, 1995&lt;br /&gt;
* Niederlausitzer Sagen, Brunnen in Sallgast bei Finsterwalde, 1997&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Freiberggerberbrunnen.jpg|Gerberbrunnen&lt;br /&gt;
Bild:Gottfried Kohl girls.jpg|Ball spielende Mädchen&lt;br /&gt;
Bild:Freiberg_Klatschweiberbrunnen.jpg|Klatschweiberbrunnen&lt;br /&gt;
Bild:Wildschwein Gottfried Kohl.jpg|Keiler im Tierpark Freiberg&lt;br /&gt;
Bild:Bergmann Gottfried Kohl.jpg|Bergmann am Obermarkt&lt;br /&gt;
Bild:WAK BALI 007.jpg|Tanzende Kraniche – Tierpark Bad Liebenstein&lt;br /&gt;
Bild:Tierpark Berlin-Frf 149-201.JPG|Tanzende Kraniche – Tierpark Berlin (1972)&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Ausstellungen (unvollständig) ==&lt;br /&gt;
* 1946: [[Allgemeine Deutsche Kunstausstellung]], Dresden&lt;br /&gt;
* 1947 und 1948: Freiberg, Stadt- und Bergbaumuseum (2.  und 3. &amp;quot;Ausstellung Erzgebirgischer Künstler&amp;quot;)&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=http://digital.slub-dresden.de/id511939159/11 |titel=2. Ausstellung Erzgebirgischer Künstler 1947 Freiberg in Sachsen |sprache=de-DE |abruf=2021-09-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=https://digital.slub-dresden.de/werkansicht/dlf/362364/12?tx_dlf_navigation%5Bcontroller%5D=Navigation&amp;amp;cHash=2b7eef6229ba85ff2b6ec7ffb9f4c277 |titel=3. Ausstellung Erzgebirgischer Künstler 1948 |sprache=de-DE |abruf=2025-04-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1948 und 1950: Chemnitz Schlossberg-Museum („Mittelsächsische Kunstausstellung“)&lt;br /&gt;
* 1962/1963 und 1992/1993: Deutsche Kunstausstellung bzw. [[Kunstausstellung der DDR]], Dresden,&lt;br /&gt;
* 1963: &amp;#039;&amp;#039;10 Jahre Architektur, bildende Kunst und bildnerisches Volksschaffen in Karl-Marx-Stadt;&amp;#039;&amp;#039; Karl-Marx-Stadt, Museum am Theaterplatz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=SLUB Dresden |url=http://digital.slub-dresden.de/id1775825051/41 |titel=Ausstellung 10 Jahre Architektur, bildende Kunst und bildnerisches Volksschaffen in Karl-Marx-Stadt |sprache=de-DE |abruf=2023-07-03}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1971: &amp;#039;&amp;#039;Das Antlitz der Arbeiterklasse in der bildenden Kunst der DDR&amp;#039;&amp;#039;, [[Altes Museum]], Berlin&lt;br /&gt;
* 1974, 1979 und 1985: Bezirkskunstausstellungen, Karl-Marx-Stadt&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Kohl, Gottfried.&amp;#039;&amp;#039; In: [[Dietmar Eisold]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Lexikon Künstler in der DDR.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Neues Leben, Berlin 2010, ISBN 978-3-355-01761-9, S. 469&lt;br /&gt;
* [[Katja Margarethe Mieth]] / Andrea Riedel: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Kohl (1921–2012): der Bildhauer und sein Werk&amp;#039;&amp;#039;. Sandstein, Dresden 2022, ISBN 978-3-95498-668-2.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons}}&lt;br /&gt;
* {{SächsBib|GND=118713574}}&lt;br /&gt;
* [http://blog.lichtenberger-ansichten.de/?p=701 Würdigung durch Jörg Woidniok]&lt;br /&gt;
* [http://www.stadtbibliothek-chemnitz.de/skulpturen/pmwiki.php?n=Main.GottfriedKohl Porträt bei Skulpturen und Plastiken in der Chemnitzer Innenstadt (das Geburtsdatum stimmt nicht)]&lt;br /&gt;
* [http://www.freiberg.de/freiberg/ressourcen.nsf/docname/Ressourcen_10025B6FB0918091C125786300257D9A/$File/S05.pdf?OpenElement Ehrenbürger Gottfried Kohl feiert Geburtstag: Glückwunsch zum 90.! (Amtsblatt der Universitätsstadt Freiberg Nr. 5)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=118713574|VIAF=15564228}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Kohl, Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildhauer (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehrenbürger von Freiberg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Nationalpreises der DDR III. Klasse für Kunst und Literatur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher Kriegsgefangener von Frankreich]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:LDPD-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:DDR-Bürger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1921]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 2012]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied des Bezirkstags Karl-Marx-Stadt]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Kohl, Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Bildhauer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=3. April 1921&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Freiberg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Januar 2012&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Freiberg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;F. Peter Müller</name></author>
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