<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gottfried_Husemann</id>
	<title>Gottfried Husemann - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gottfried_Husemann"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Husemann&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-11T02:45:00Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Husemann&amp;diff=1193835&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Thomas Dresler: Format</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Husemann&amp;diff=1193835&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-06-08T16:52:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Format&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Husemann&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. April]] [[1900]] in [[Lübbecke|Blasheim/Lübbecke]]; † [[19. Mai ]] [[1972]] in [[Arlesheim]]) war ein deutscher [[Anthroposophie|Anthroposoph]] sowie Mitbegründer und Pfarrer der [[Die Christengemeinschaft|Christengemeinschaft]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gottfried Husemann wurde als erstes von fünf Kindern aus der zweiten Ehe eines evangelischen Landpfarrers in Blasheim, einem heutigen Stadtteil von Lübbecke, geboren. Der ersten Ehe entstammten drei Kinder, darunter der anthroposophische Arzt [[Friedrich Husemann]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1913 bis zum „[[Notabitur]]“ 1918 besuchte er das Internat der [[Landesschule Pforta]] bei [[Naumburg (Saale)|Naumburg]]. Im Juni 1918 wurde er zum Militärdienst eingezogen; er musste noch einige Wochen Etappendienste an der belgischen Front und fast ein Jahr „Grenzsicherung“ in [[Słupsk|Stolp]] in [[Pommern]] leisten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er begann ein Theologiestudium an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle-Wittenberg]], das er an der [[Eberhard Karls Universität Tübingen|Universität Tübingen]] fortsetzte. Sein Bruder Friedrich nahm ihn Ende September 1920 zum ersten anthroposophischen Hochschulkurs zur Eröffnung des ersten [[Goetheanum]]s nach [[Dornach SO|Dornach]] mit; er wurde sofort Mitglied der [[Anthroposophische Gesellschaft|Anthroposophischen Gesellschaft]]. In Tübingen sorgte er dann am 2. November mit einem öffentlichen Vortrag mit dem Titel „Die Schuld des Universitätswesens am Untergang des Abendlandes“ für eine „recht stürmische Versammlung“; von der theologischen Fakultät verwiesen, begann er an der [[Universität Stuttgart|Technischen Hochschule Stuttgart]] ein Chemiestudium.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Mai 1921 formulierte er die entscheidende schriftliche Eingabe an [[Rudolf Steiner]], die drei Wochen später zum ersten Theologenkurs führte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1922 bis 1931 arbeitete er als Pfarrer in [[Köln]], wo er auch in der [[Waldorfschule]] „Neuwachtschule“ mitwirkte, die allerdings bald wieder schließen musste. 1929, nach dem Ausscheiden von [[Johannes Werner Klein]], wurde er zum [[Die Christengemeinschaft#Geistliche Organisation|Lenker]] im westdeutschen Gebiet berufen, 1931 nach Stuttgart zur Leitung des Priesterseminars. Er heiratete im selben Jahr Luba Möhle, die später auch Priesterin wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als 1933 der Bau des Seminars eingeweiht werden konnte, gab es gleichzeitig schwierige Auseinandersetzungen im Priesterkreis um [[Gertrud Spörri]]; Husemann wurde an ihrer Stelle zum „Oberlenker“ berufen. Ab 1936 nahm er neben [[Friedrich Rittelmeyer]] und [[Emil Bock]] eine maßgebliche Stellung in der Leitung der [[Christengemeinschaft]] ein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Verbot der Christengemeinschaft durch die Nationalsozialisten war Husemann fünf Wochen im Gefängnis. Dann konnte er ein Medizinstudium beginnen und bis zum [[Physikum]] bringen. Bis Kriegsende half er in der Chirurgie eines Krankenhauses in Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Anschließend wirkte er beim Wiederaufbau der Stuttgarter Gemeinde und vor allem des Priesterseminars mit, unablässig tätig, aber auch immer wieder geschwächt und kränklich; unzufrieden mit dem, was er selbst zu leisten vermochte, oft auch unzufrieden mit seinen Pfarrerkollegen und seinen anthroposophischen Freunden, gesteigert nach dem Tod Emil Bocks 1959. Nach einer lebensbedrohlichen gesundheitlichen Krise 1962 hatte er noch rund zehn Jahre zu leben. Er hat selber keine Bücher geschrieben, sondern einzig eine detaillierte und umfassende Darstellung und Chronologie der Gründungsereignisse für den Priesterkreis der Christengemeinschaft hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rudolf F. Gädeke: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Husemann&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Die Gründer der Christengemeinschaft&amp;#039;&amp;#039;, Verlag am Goetheanum (Pioniere der Anthroposophie 10), Dornach 1992, S. 384–395&lt;br /&gt;
* 	Hans-Werner Schroeder: &amp;#039;&amp;#039;Gottfried Husemann: Leben und Wirken&amp;#039;&amp;#039;. Privatdruck 2002, 2. durchgesehene Aufl.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.leo-bw.de/detail/-/Detail/details/PERSON/wlbblb_personen/1012406628/Husemann%20Gottfried &amp;#039;&amp;#039;Husemann, Gottfried&amp;#039;&amp;#039;]. In: [[LEO-BW]]&lt;br /&gt;
* [https://biographien.kulturimpuls.org/detail.php?&amp;amp;id=329 Biographischer Eintrag] in der Online-Dokumentation der anthroposophischen &amp;#039;&amp;#039;Forschungsstelle Kulturimpuls&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1012406628|VIAF=171327565}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Husemann, Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geistlicher (Christengemeinschaft)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anthroposoph]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Lübbecke)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1900]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1972]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Husemann, Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Anthroposoph und Pfarrer der Christengemeinschaft&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. April 1900&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Lübbecke|Blasheim/Lübbecke]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=19. Mai 1972&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Arlesheim]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Thomas Dresler</name></author>
	</entry>
</feed>