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	<title>Gottfried Holthusen - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-27T11:46:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;DerUnfassbarUnfassbare am 31. Mai 2023 um 11:13 Uhr</title>
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		<updated>2023-05-31T11:13:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Gottfried Holthusen 1905.jpg|mini|Gottfried Holthusen 1905]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Grave Holthusen at FriedhofOhlsdorf5.jpg|mini|Bronzeplatte in der Familienanlage auf dem [[Friedhof Ohlsdorf]]]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Friedrich Heinrich August Holthusen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[6. März]] [[1848]] in [[Flögeln]]; † [[18. Juni]] [[1920]] in [[Hamburg]]) war ein [[Kaufmann]] und Hamburger Senator.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Holthusen wuchs in Flögeln auf und begann 1862 eine kaufmännische Lehre in der Firma seines älteren Bruders in Hamburg. Bis zum Jahre 1870 war er in der Firma tätig, dann trat er in das [[Infanterie-Regiment „Hamburg“ (2. Hanseatisches) Nr. 76]] ein und nahm am [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg 1870–71]] teil. Anschließend kehrte er in seine alte Position zurück. 1872 heiratet Holthusen &amp;#039;&amp;#039;Maria Henriette Wehber&amp;#039;&amp;#039; (1852–1873), die am 16. Mai 1873 im [[Wochenbett]], ein Tag nach der Geburt des gemeinsamen Kindes starb. Holthusen trat 1874 in die 1828 gegründete Weinhandlung &amp;#039;&amp;#039;G.H. Wehber &amp;amp; Co.&amp;#039;&amp;#039; ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Die Firma G.H. Wehber &amp;amp; Co. existiert noch und bezeichnet sich als die älteste Weinhandlung Hamburgs, siehe [https://weinkontor-wehber.de/ www.weinkontor-wehber.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; Holthusen war bis 1914 für sie, zum Schluss als Seniorchef, tätig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Holthusen lebte in [[Hamburg-Eimsbüttel]] und war in einigen dortigen Vereinen aktiv, bevor er 1880 durch die allgemeinen Wahlen in die [[Hamburgische Bürgerschaft]] gewählt wurde. Holthusen war von 1880 bis 1885 und von 1893 bis 1896 Mitglied der Bürgerschaft. Er war in unterschiedlichen Bereichen tätig, so gehörte er beispielsweise der Feuerkassendeputation an. 1882 wurde Holthusen zum [[Handelsrichter]] gewählt. Der [[Handelskammer Hamburg|Hamburgischen Handelskammer]] gehörte er ab 1892 an.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Senator [[Johann Stahmer]] 1896 im Amt verstorben war, wurde Holthusen am 12. Juni 1896 als dessen Nachfolger in den [[Hamburger Senat 1861-1919|Senat]] gewählt. Diesem Gremium gehörte er bis zu seinem Rücktritt zum 31. Dezember 1913 an. Holthusen arbeitete als Senator in unterschiedlichen Bereichen, er wurde beispielsweise Kirchspielherr der [[Apostelkirche (Hamburg-Eimsbüttel)|Apostelkirche]] in Eimsbüttel, machte sich aber vor allem als Leiter der Baubehörde einen Namen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Während des [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieges]] stand Holthusen dem &amp;#039;&amp;#039;Hamburgischen Landesausschuß für Kriegsbeschädigte&amp;#039;&amp;#039; vor, einem Gremium, das [[Deutsche Kriegsversehrte im 20. Jahrhundert|Kriegsversehrten]] helfen sollte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der zweiten, 1883 geschlossenen, Ehe Holthusens ging unter anderem der Sohn [[Hermann Holthusen]] hervor. Seine Tochter Marie heiratete den Augenarzt, Kunstsammler und Mäzen [[Max Linde]] in Lübeck.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1899 erwarb Gottfried Holthusen eine Grabstätte auf dem [[Friedhof Ohlsdorf|Ohlsdorfer Friedhof]] südwestlich &amp;#039;&amp;#039;Nordteich&amp;#039;&amp;#039; (Planquadrat Y11).  &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1967 wurde die Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Holthusenkai&amp;#039;&amp;#039; in [[Hamburg-Kleiner Grasbrook]] nach ihm benannt.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Rita Bake]]: &amp;#039;&amp;#039;Ein Gedächtnis der Stadt. Nach Frauen und Männern benannte Straßen, Plätze, Brücken in Hamburg.&amp;#039;&amp;#039; Band 3. Landeszentrale für politische Bildung, Hamburg 2017, S. 68.&amp;lt;/ref&amp;gt; Denselben Namensgeber hat seit 1912 der dort gelegene &amp;#039;&amp;#039;Holthusenkai&amp;#039;&amp;#039;, bereits seit 1905 trägt die &amp;#039;&amp;#039;Holthusenstraße&amp;#039;&amp;#039; im Stadtteil [[Hamburg-Volksdorf|Volksdorf]] seinen Namen.&amp;lt;ref&amp;gt;Horst Beckershaus: &amp;#039;&amp;#039;Die Hamburger Straßennamen&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Die Hanse, Hamburg, 2011, ISBN 978-3-86393-009-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quelle ==&lt;br /&gt;
* Nachruf aus den Hamburger Fremdenblatt Nr. 297 vom 19. Juni 1920&lt;br /&gt;
* Hamburgisches Geschlechterbuch, Band 2, [[Deutsches Geschlechterbuch|DGB]] Band 19; Jhrg. 1911, S. 100&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Pressemappe|FID=pe/008111}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1016169183|VIAF=248802729}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Holthusen, Gottfried}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person im Deutsch-Französischen Krieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mitglied der Hamburgischen Bürgerschaft]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Deutscher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hamburger Senator (20. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1848]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1920]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Holthusen, Gottfried&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Holthusen, Gottfried Friedrich Heinrich August (vollständiger Name)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=deutscher Kaufmann, Politiker, MdHB und Hamburger Senator&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=6. März 1848&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Flögeln]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=18. Juni 1920&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Hamburg]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
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