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	<title>Gottfried Haraldsson - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T05:38:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Haraldsson&amp;diff=1299119&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Ulanwp: Fehlenden Sprachparameter eingefügt</title>
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		<updated>2026-03-11T08:40:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Fehlenden Sprachparameter eingefügt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Haraldsson&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* um 820; † um 856) war ein Sohn des [[Wikinger]]königs [[Harald Klak]] von [[Haithabu]]. Er wurde 826, zusammen mit seinen Eltern und deren 400 Personen großem Gefolge im [[Stift St. Alban vor Mainz|Stift St. Alban]] bei [[Mainz]] getauft, wobei der spätere Kaiser [[Lothar I. (Frankenreich)|Lothar I.]] sein [[Pate|Taufpate]] war. Harald Klak war 827 endgültig durch seinen Rivalen [[Horik I.]] aus [[Dänemark]] vertrieben worden und hatte als Lehnsmann des Kaisers [[Ludwig der Fromme|Ludwig des Frommen]] die Grafschaft [[Rüstringen]] in [[Friesland]] erhalten, von wo aus er in der Folge ertragreiche Raubzüge im Nordseegebiet durchführte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried blieb von 826 bis in die 840er Jahre im Gefolge seines Taufpaten Lothar I. Dann ging er in Unfrieden und verbreitete zusammen mit seinem Vetter [[Rörik von Dorestad]] von 850 bis 855 durch zahlreiche Raubzüge Angst und Schrecken in Friesland, [[Flandern]] und Nord[[frankreich]]. Nachdem die beiden im Jahre 850 [[Dorestad]] und [[Utrecht]] erobert hatten, sah sich Kaiser Lothar gezwungen, Rörik die Herrschaft über fast ganz Friesland zu übertragen, in der Hoffnung, damit weitere Heimsuchungen des Gebiets durch marodierende Wikinger zu verhindern. Damit bekam Rörik auch &amp;#039;&amp;#039;de jure&amp;#039;&amp;#039; was er &amp;#039;&amp;#039;de facto&amp;#039;&amp;#039; schon längst besaß.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Rörik blieb in Friesland, aber Gottfried setzte seine Plünderungszüge in Flandern und im [[Artois]] fort, ehe er zum Überwintern nach Dänemark zurücksegelte. Im folgenden Jahr, 851, suchte er mit seinen Leuten Friesland und das [[Rhein-Maas-Delta|Rheindelta]] heim und segelte die [[Schelde]] hinauf, um [[Gent]] und die nahe [[Abtei Drongen]] anzugreifen. 852 erschien er mit seinen [[Wikingerschiff|Langschiffen]] in Nordfrankreich. Im Oktober segelte er die [[Seine]] hoch, an [[Rouen]] vorbei bis nach [[Pont-de-l’Arche]], wo er auf einer Insel bei [[Les Andelys]] sein Lager aufschlug. [[Karl der Kahle]] rief ein Heer zusammen und erbat zusätzliche militärische Hilfe von seinem Halbbruder Lothar, Gottfrieds Taufpaten. Da das fränkische Heer keine Boote hatte, um die Wikinger auf ihrer Insel anzugreifen, belauerten sich beide Seiten den gesamten Winter über, ehe Gottfried schließlich im Frühjahr 853 davonsegelte, wahrscheinlich unter Mitnahme eines angemessenen [[Tribut]]s (später [[Danegeld]] genannt).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Tod von König [[Horik I.]] 854 versuchten Rörik von Dorestad und Gottfried in einem erneut ausbrechenden Erbfolgekrieg 855, allerdings vergeblich, die Herrschaft in Dänemark zu erlangen. Noch im gleichen Jahr kehrten sie nach Friesland zurück, wo sie Dorestad und den größten Teil der heutigen [[Niederlande]] wieder in ihren Besitz brachten. Gottfried starb oder fiel wohl in dieser Zeit oder kurz danach, denn er verschwindet danach aus der Geschichtsschreibung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkung ==&lt;br /&gt;
Gottfried Haraldsson wird häufig mit dem Grafen bzw. Herzog [[Gottfried (Friesland)|Gottfried von Friesland]] verwechselt, der bei der Eroberung Nordenglands durch das [[Großes Heidnisches Heer|Große Heidnische Heer]] der dänischen Wikinger beteiligt war, 880 Flandern und 882 das Rheinland heimsuchte, sich 882 taufen ließ, als Lehnsmann [[Karl III. (Ostfrankenreich)|Karls des Dicken]] Herzog von Friesland wurde und 885 ermordet wurde. Zwischen der letzten urkundlichen Erwähnung von Gottfried Haraldsson und der ersten von Gottfried von Friesland liegen nahezu 25 Jahre. Damit ist zwar eine Identität der beiden nicht zwingend ausgeschlossen, aber doch sehr unwahrscheinlich – insbesondere in Anbetracht der Tatsache, dass der eine schon 826, der andere erst 882 getauft wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{cite journal |author=Simon Coupland |date=1998 |title=From poachers to gamekeepers: Scandinavian warlords and Carolingian kings |journal=[[Early Medieval Europe]] |volume=7 |pages=85–114 |doi=10.1111/1468-0254.00019 |language=en}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wikinger (Person)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Normanne]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Friesland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben im 9. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:König von Haithabu]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gottfried Haraldsson&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Wikingerfürst&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=um 820&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=um 856&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Ulanwp</name></author>
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