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	<title>Gottfried Eduard Hofer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-22T08:33:15Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottfried_Eduard_Hofer&amp;diff=1753182&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Rolf acker: /* Entwicklung des Unternehmens */ Derartige Hinweise zum Stand der Recherche sind im ANR deplatziert; daher auskommentiert</title>
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		<updated>2024-12-19T10:46:13Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Entwicklung des Unternehmens: &lt;/span&gt; Derartige Hinweise zum Stand der Recherche sind im ANR deplatziert; daher auskommentiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- schweizbezogen --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried Eduard Hofer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[20. Oktober]] [[1891]] in [[Biel]]; † [[20. Oktober]] [[1993]] in [[Zürich]]) war ein [[Schweizer]] [[Unternehmer]]. Er war Ehrenpräsident der [[Alcatel|Alcatel STR AG]] und Ritter des [[Kronenorden (Belgien)|belgischen Kronenordens]].&amp;lt;ref&amp;gt; Neue Zürcher Zeitung 23. Oktober 1993, S. 56&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Kroonorde van Belgie Ridder.jpg|mini|100px|Chevalier de l&amp;#039;Ordre de la Couronne]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Gottfried Eduard Hofer wurde am 20. Oktober 1891 als Sohn des Gottfried Hofer in Biel geboren. Von 1907 bis 1910 absolvierte er die Ausbildung zum [[Elektromonteur]] am Technikum Biel. Danach ging er nach [[Antwerpen]], wo er für die [[Liste historischer Rechenanlagen in Europa|Bell Telephone Manufacturing Comp.]], eine [[Tochtergesellschaft]] des amerikanischen Konzerns [[International Telephone and Telegraph|International Telephone &amp;amp; Telegraph (ITT)]], tätig war. Im Auftrag seiner belgischen und amerikanischen Arbeitgeber gründete er 1935 die &amp;#039;&amp;#039;[[Standard Telephon &amp;amp; Radio AG|Standard Telephon und Radio AG]]&amp;#039;&amp;#039; (STR). Er stand dem Unternehmen bis 1958 als [[Generaldirektor]] [[Chief Executive Officer|(CEO)]] und als Präsident des [[Verwaltungsrat (Schweiz)|Verwaltungsrats]]  (VPR) vor. Ab dann wurde G. Muriset CEO.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gottfried Eduard Hofer, der 1917 mit Helene Maria Elisabeth (geborene Widmann) vermählt wurde, starb an seinem 102. Geburtstag in Zürich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein Sohn, Dipl. Ing. ETH Eduard Ludwig Hofer, war in Großbritannien für eine ITT-Tochter tätig und arbeitete anschließend im Betrieb der STR, ehe er etwa 1956 Leiter der Verkaufsabteilung (Sales Manager) wurde. 1967 wechselte er in die europäische Konzernzentrale der ITT nach Brüssel. Sein Nachfolger wurde Heinrich F. Grieder, der von der [[Georg Fischer AG]], Schaffhausen kam. Als der bisherige Produktverantwortliche Werner Thierstein 1968 Nachfolger von G. Muriset als CEO geworden war, verließ er die STR Anfang 1971 wieder und Dipl. Ing. ETH Gian Andri Vital wurde Verkaufsleiter für ITT-Konzernsysteme und Direktor Marketing und Unternehmens-Entwicklung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirken ==&lt;br /&gt;
G. E. Hofer trug wesentlich dazu bei, das [[Telefonnetz]] in der Schweiz aufzubauen, da sein Unternehmen unter anderem die dazu notwendigen [[Vermittlungsstelle|Telefonzentralen]] bereitstellte. U. a. wurde die erste automatische Zentrale der Schweiz 1953 durch eine in Zürich von der STR gebaute ersetzt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1954 war die Firma auf den folgenden Gebieten tätig: [[Kondensator (Elektrotechnik)|Kondensatoren-Herstellung]], Telephonanlagenbau, seit 1942 eigener [[Selen-Gleichrichter]]bau, [[Verstärker (Elektrotechnik)|Verstärkerbau]], [[Rohrpost]] (Vertrieb) und [[Hochfrequenztechnik]].&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=bwl-002:1954:0::16#16 Bauen, Wohnen, Leben, (1954)15  S. 13]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf diesem Gebiet hatte sie 1950 z. B. den Auftrag, den [[Flughafen Zürich|Flughafen Zürich-Kloten]] mit einem «Instrument Landing System ([[Instrumentenlandesystem|ILS]])» auszurüsten, was die Landung bei extrem schlechter Sicht ermöglichte.&amp;lt;ref&amp;gt;Beatrice Bissoli Contin: &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen aus dem Zwanzigsten Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;.  2003, ISBN 3-86516-024-7, S. 28&amp;lt;/ref&amp;gt; Der hauptverantwortliche Sachbearbeiter im Verkauf war zuvor von 1943 bis 1949 Chef der Radio- und Elektroabteilungen bei der [[swissair|Swiss Air]] gewesen.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Menzi, Impuls, Hauszeitung für STR-Mitarbeiter, (1974)8&amp;lt;/ref&amp;gt; Über 10 Jahre später war er auch für den Auftrag zur Erneuerung zuständig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Er war auch Ansprechpartner für ein Mitte der 1960er Jahre sehr weitsichtig ins Auge gefasstes Projekt [[ECCM]] für Gegenmaßnahmen im «Elektronischen Krieg». Mit einem vertraulichen Rundschreiben wurden interessierte Partner für eine Zusammenarbeit gesucht: Man sah den [[Cyberkrieg]] kommen.&lt;br /&gt;
[[Datei: Briefkopf Abteilung ITT Standard der STR AG Zürich.jpg|mini|Briefkopf der ITT Standard-Abteilung]]&lt;br /&gt;
Die Verkaufsabteilung war nicht nur für die eigenen Produkte zuständig, sondern verkaufte auch Produkte der sonstigen ITT-Unternehmen z. B. aus den USA, Großbritannien, Frankreich, Spanien und Deutschland. Dafür gab es die Abteilung ITT Standard, die u.&amp;amp;nbsp;a. [[Flugsimulation|Flug- und Waffensystem-Simulatoren]] vertrieb. Um 1968 z. B. Flugsimulatoren für [[Dassault Mirage|Mirage-Jäger]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung des Unternehmens ==&lt;br /&gt;
Das Unternehmen startete 1931 in einem gemieteten Lokal in Zürich-Brunau mit der Fabrikation von [[Lautsprecher]]n und [[Elektrolytkondensator]]en.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=pin-001:1961:34::37#37 Pionier: Zeitschrift für die Übermittlungstruppen, 34(1961)1, S.&amp;amp;nbsp;19]&amp;lt;/ref&amp;gt; Es war Konzessionär der [[Heinrich Emil Weber|International Standard Electric Corp.]] und der Bell Telephone Manufacturing Co. und gehörte wie diese zur ITT.[[Datei: Briefkopf STR AG Zürich vor 1967.jpg |mini|Briefkopf der STR AG vor 1967]] So wurden z. B. bis 1939 auch Bell Radios gebaut. Erst 1935 gab es sich den Namen Standard Telephon und Radio AG. Noch bis 1966 trug der Briefkopf der STR das Glockenlogo.&lt;br /&gt;
Seit 1936 mietete die STR immer mehr Flächen in dem Industriegebäude [[Rote Fabrik]] in [[Wollishofen|Zürich-Wollishofen]] und erwarb das Gebäude 1940 schließlich ganz. 1952 wurde eine auf der vorderen linken Ecke des Fabrikgebäudes von 1892 stehende Kuppel entfernt und an ihre Stelle ein flächenmäßig größerer einstöckiger Aufbau gesetzt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.armyradio.wiki/lib/exe/fetch.php?media=images:firma-standard-telephon-radio-ag-rote-fabrik-1945.jpg Rote Fabrik mit Firmenschildern der STR AG nach dem Umbau des Fabrikgebäudes 1952.] Abgerufen am 20. März 2020.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einige Abteilungen waren später zeitweise in anderen Büros in der Stadt untergebracht. Eine 1914 von der Bell Telephone Manufacturing Co. gegründete Zweigniederlassung befand sich in Bern.&lt;br /&gt;
1959 wurden dann Produktionsstätten in [[Au  ZH|Au (ZH)]] gebaut.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.e-periodica.ch/digbib/view?pid=pin-001:1961:34::396#396 Pionier: Zeitschrift für die Übermittlungstruppen, 34(1961)11, S. 368]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit etwa 1963 kursierten zahlreiche Pläne für den Bau von Tunnels im Gebiet von Zürich.&amp;lt;ref&amp;gt;Daniel Schneebeli: [https://www.tagesanzeiger.ch/zuerich/region/die-gescheiterten-zuercher-tunnelplaene/story/10544675 &amp;#039;&amp;#039;Die gescheiterten Zürcher Tunnelpläne.&amp;#039;&amp;#039;] Tagesanzeiger, 2. Oktober 2013.&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer davon, der sogenannte „Grosse Seetunnel“, sollte vom Seeufer in Wollishofen nach [[Bahnhof Zürich Tiefenbrunnen|Tiefenbrunnen]] geführt werden. Die STR-Geschäftsleitung befürchtete, dass ihr Firmengelände Seestrasse 365 für die Ein- und Ausfahrt in Wollishofen interessant werden könnte, weil es die einzige zusammenhängende grosse Landfläche in diesem Bereich bot. Man würde eventuell gezwungen, sie abzutreten, zumal die Stadt ein Vorkaufsrecht hatte. Weil die STR sich moralisch verpflichtet fühlte, in Zürich zu bleiben, wurde dort ein Ersatzgelände für den Bau eines neuen Bürogebäudes gesucht. Es fand sich in [[Wiedikon]] und so kam es 1972 zu einem Landabtausch mit der Stadt. Die STR AG verlegte 1974 ihren Hauptsitz in das neue Bürogebäude in der Friesenbergstrasse 75 und 1976 zog der Rest der Mitarbeiter aus dem Bürogebäude der Roten Fabrik dorthin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1986/87 wurde das Unternehmen, wie auch die [[Standard Elektrik Lorenz|Standard Elektrik Lorenz AG (SEL)]], als Teil der Kommunikationsabteilung der ITT an die französische [[Alcatel]] (bis 1966 [[CGE]] (Compagnie Générale d&amp;#039;Electricité)) verkauft. Es entstand die Alcatel STR AG als Teil und Gian Andri Vital&amp;lt;ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Das Schweizer Telefon-Netz. Kap. Die Regulierer.&amp;#039;&amp;#039; Handelszeitung, 31. Dezember 1999.&amp;lt;/ref&amp;gt; wurde 1989 CEO und Delegierter des Verwaltungsrates bis zum Jahr 1996, ab dem der Firmenname zu Alcatel Schweiz AG geändert wurde. Diese fusionierte ihrerseits am 1. Dezember 2006 mit [[Lucent]] zu [[Alcatel-Lucent]], welche zum 14. Januar 2016 von [[Nokia]] übernommen wurde. Nachfolge der STR AG: Nokia Solutions and Networks Switzerland Ltd. im Verwaltungsgebäude an der Friesenbergstraße 75 in Zürich.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
Eine eventuell von G. E. Hofer selbst verfasste Geschichte der Firma, deren Manuskript sich – wie auch die Personalzeitungen von 1945 bis 1971 – im Stadtarchiv Zürich befindet, wurde noch nicht gesichtet.&amp;lt;ref&amp;gt;G. Eduard Hofer: [https://amsquery.stadt-zuerich.ch/detail.aspx?ID=88246 &amp;#039;&amp;#039;The History of the Standard Telephone and Radio S.A. Zurich.&amp;#039;&amp;#039;]&amp;lt;/ref&amp;gt; --&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Interview mit dem 100jährigen  G. E. Hofer,  Neue Zürcher Zeitung, 13. Februar 1992, S. 51&lt;br /&gt;
* Nachruf G. E. Hofer, Neue Zürcher Zeitung, 23. Oktober 1993, S. 56&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{HLS|45144|Hofer, Gottfried Eduard|Autor= Martin Illi}}&lt;br /&gt;
* [https://www.belltelephonesigns.com  Herkunft des Glocken-Logos im Briefkopf  der STR AG, Zürich] Abgerufen am 20. März 2020&lt;br /&gt;
* [http://www.armyradio.ch/radio-d/str-firma.htm Zur STR AG Firmengeschichte] Abgerufen am 20. März 2020&lt;br /&gt;
* [https://www.radiomuseum.org/dsp_hersteller_detail.cfm?company_id=114 Verkauf von Radios durch die Bell Standard Telephon &amp;amp; Radio AG (STR)] Abgerufen am 20. März 2020&lt;br /&gt;
* [https://heimatschutzforum.ch/faelle/zuerich-rote-fabrik-denkmalpflege Zur Geschichte der Roten Fabrik] Abgerufen am 20. März 2020&lt;br /&gt;
* [http://www.armyradio.wiki/lib/exe/fetch.php?media=images:firma-standard-telephon-radio-ag-gebaeude-1965.jpg  Foto des Werks Au der STR AG 1965] Abgerufen am 23. März 2020&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1052912656|VIAF=309609876}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hofer, Gottfried Eduard}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unternehmer (Schweiz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des belgischen Kronenordens (Ritter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schweizer]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1891]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Hundertjähriger]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hofer, Gottfried Eduard&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=Schweizer Unternehmer&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=20. Oktober 1891&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Biel]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=20. Oktober 1993&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Zürich]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Rolf acker</name></author>
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