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	<title>Gottfried August Ludwig Hanstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-16T07:01:40Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Normdaten korrigiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Bild:Gottfried August Ludwig Hanstein.gif|mini|Gottfried August Ludwig Hanstein]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottfried August Ludwig Hanstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[7. September]] [[1761]] in [[Magdeburg]]; † [[25. Februar]] [[1821]] in [[Berlin]]) war ein evangelischer [[Theologie|Theologe]] und [[Konsistorium|Oberkonsistorialrat]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
Der Sohn eines Kriminalrates war Schüler der [[Domgymnasium Magdeburg|Magdeburger Domschule]] unter [[Gottfried Benedict Funk]]. Nach dem Studium der Theologie, Philosophie, Mathematik und Physik an der [[Martin-Luther-Universität Halle-Wittenberg|Universität Halle]] kehrte August Hanstein im Jahr 1782 in seine Heimatstadt zurück und wirkte als Lehrer an der Domschule.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fünf Jahre später wurde er Pfarrer in [[Tangermünde]]. Hier festigte er seinen guten Ruf als Erzieher und Kanzelredner. Hansteins Interessenschwerpunkt lag auf der praktischen [[Homiletik]] (Predigtlehre). Er wurde bekannt als Ausbilder des Predigernachwuchses und galt neben [[Friedrich Schleiermacher]] als herausragender Homiletiker seiner Zeit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sein wichtigster Förderer wurde der einflussreiche Theologe und Oberkonsistorialrat [[Wilhelm Abraham Teller]]. Diesem war es zu verdanken, dass Hanstein 1803 vom Domkapitel in [[Dom Brandenburg|Brandenburg]] zum Oberdomprediger berufen wurde. Dort lehrte er auch an der [[Ritterakademie (Brandenburg an der Havel)|Ritterakademie]]. Seine Karriere machte einen großen Sprung, als er im November 1804 von König [[Friedrich Wilhelm III. (Preußen)|Friedrich Wilhelm III.]] zum künftigen Nachfolger Tellers nach Berlin berufen wurde. Nach dessen unerwartet plötzlichem Tod im Dezember 1804 wurde Hanstein Tellers Nachfolger in dessen verschiedenen Ämtern. Er wurde [[Propst]] der [[Petrikirche (Berlin-Cölln)|Petrikirche]], Superintendent der Diözese Berlin und Mitglied des [[Lutherisches Oberkonsistorium (Berlin)|Lutherischen Oberkonsistoriums zu Berlin]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seine Wirkenszeit an der Petrikirche wurde überschattet durch den schweren Brand, der am 20. September 1809 das Kirchengebäude völlig zerstörte. In diesem Jahr wurde Hanstein nach Auflösung des Oberkonsistoriums in die „Sektion für Kultur und Unterricht“ des [[Preußen|preußischen]] Innenministeriums berufen. Hanstein nahm als Vortragender Rat an der Vorbereitung der Maßnahmen Anteil, die mit der 1817 vollzogenen [[Unionismus (Protestantismus)|lutherisch-reformierten Kirchenunion]] in Preußen ([[Kirche der Altpreußischen Union|Evangelische Kirche in den Königlich Preußischen Landen]]) verbunden waren. Als Theologe ganz der [[Aufklärungstheologie|Aufklärung]] verpflichtet, verkörperte Hanstein einen von der Empfindsamkeit beeinflussten [[Supranaturalismus|supranaturalistischen]] [[Theologischer Rationalismus|Rationalismus]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Beim preußischen Königspaar stand Hanstein in hohem Ansehen. Unter dem Protektorat von [[Luise von Mecklenburg-Strelitz|Königin Luise]] war Hanstein Mitgründer des [[Luisenstift]]s, einer Anstalt zur Erziehung sittlich gefährdeter Knaben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Tätigkeit Hansteins fiel in die Zeit der tiefen Krise des preußischen Staates nach der [[Schlacht bei Jena und Auerstedt|militärischen Niederlage]] gegen Kaiser [[Napoleon Bonaparte|Napoleon]] im Jahr 1806. Der prominente Prediger war zwischen 1808 und 1814 als patriotischer Kanzelredner beliebt. Auch nach Ende der [[Befreiungskriege]] fanden seine als vorbildlich geltenden Predigten publizistische Verbreitung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An seinem Grab hielt Schleiermacher die Trauerrede. August Hanstein hinterließ eine Familie. Sein Sohn [[Wilhelm Hanstein|Wilhelm]], ein Jurist, wurde als [[Schach]]spieler bekannt. Ein weiterer Sohn August Hanstein verstarb bereits 1827. Ihm widmete [[Fanny Hensel]] eine Fuge und das Lied &amp;#039;&amp;#039;Sehnsucht. An einen sterbenden Freund&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://mugi.hfmt-hamburg.de/Hensel_Korrespondenzen/geschrieben/3hanstein.html An Hanstein]&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Komponist [[Felix Draeseke]] war ein Enkel Hansteins.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Werke (Auswahl) ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Über die Beherrschung der Leidenschaften. Drei Predigten.&amp;#039;&amp;#039; Franzen u. Grosse, Stendal 1793 ([https://opendata.uni-halle.de/handle/1981185920/49635 Volltext]).&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Christliche Religions- und Sittenlehre. Ein Handbuch für Katecheten und ein Erinnerungsbuch für die confirmirte Jugend.&amp;#039;&amp;#039; Keil, Magdeburg 1805.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Erinnerungen an Jesus Christus&amp;#039;&amp;#039;, 1808 (mehrfache Auflagen bis 1820)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Die ernste Zeit. Predigten in den Jahren 1813 und 1814 gehalten&amp;#039;&amp;#039;, 1815&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Das Leben im Glauben.&amp;#039;&amp;#039; Predigten (2 Bände), 1831.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Denkmal der Liebe geweihet dem verewigten Propst D. Gottfr. Aug. Ludw. Hanstein, von Freunden und Verehrern&amp;#039;&amp;#039;, Dieterici und Mittler, Berlin 1821&lt;br /&gt;
* {{ADB|10|543|547|Hanstein, Gottfried August Ludwig|[[Otto von Ranke]]|ADB:Hanstein, August}}&lt;br /&gt;
* {{NDB|7|639|640|Hanstein, Gottfried August Ludwig|[[Karl Kupisch]]|116461527}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{MBL|ID=1693}}&lt;br /&gt;
* {{DDB|Person|116461527}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=116461527|LCCN=no2010025959|VIAF=49977341}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Hanstein, Gottfried August Ludwig }}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Theologe (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (18. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (19. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Evangelischer Geistlicher (Berlin)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberdomprediger (Brandenburg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1761]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1821]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Hanstein, Gottfried August Ludwig&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=evangelischer Theologe&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=7. September 1761&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Magdeburg]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=25. Februar 1821&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Berlin]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wurgl</name></author>
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