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	<title>Gottesmutter von Wladimir - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T21:46:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottesmutter_von_Wladimir&amp;diff=920039&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;HerrAdams: +WL-Hinweis, +Commonscat</title>
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		<updated>2025-07-18T16:13:25Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+WL-Hinweis, +Commonscat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Unsere Liebe Frau von Wladimir|Zum gleichnamigen Kirchengebäude in Penzberg siehe &amp;#039;&amp;#039;[[Unsere Liebe Frau von Wladimir (Penzberg)]].&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemälde&lt;br /&gt;
| bilddatei= Vladimirskaja ikona Božiej Materi.jpg&lt;br /&gt;
| titel= &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ikone der Gottesmutter von Wladimir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
| künstler= Anonym&lt;br /&gt;
| jahr= frühes 12. Jh.&lt;br /&gt;
| technik= [[Ei-Tempera]] auf Lindenholz&lt;br /&gt;
| höhe= 104&lt;br /&gt;
| breite= 69&lt;br /&gt;
| museum= Tretjakow-Galerie&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ikone der Gottesmutter von Wladimir&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{ruS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Влади́мирская ико́на Бо́жией Ма́тери&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;|Wladimirskaja ikona Boschijei Materi}}, Transliteration: &amp;#039;&amp;#039;Vladimirskaja ikona Božiej Materi&amp;#039;&amp;#039;, {{ukS-Cyrl|Вишгородська ікона Божої Матері}}), kurz Wladimirskaja, ist eine Ikone des späten 11. oder frühen 12. Jahrhunderts, ein Nationalheiligtum [[Russland]]s und somit eine der wichtigsten [[Ikone]]n der gesamten [[Russisch-Orthodoxe Kirche|russischen Orthodoxie]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft ==&lt;br /&gt;
Eine Legende besagt, dass diese [[Ikone]] eines von drei Porträts ist, welche der [[Evangelist Lukas]] von der Gottesmutter und dem Christuskind gefertigt haben soll. Im 5. Jahrhundert soll sie dann auf Befehl Kaiser [[Theodosius II.|Theodosius’ II.]] von [[Jerusalem]] nach [[Konstantinopel]] gebracht worden sein. Untersuchungen des Bildes konnten diese Legende nicht bestätigen. Vielmehr soll die Ikone im frühen 12. Jahrhundert in Konstantinopel gefertigt worden sein und stellt ein herausragendes Beispiel der [[Komnenen|spätkomnenischen]] Ikonenmalerei dar.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Nachdem die [[Kiewer Rus]] 988 durch die [[Konversion (Religion)|Konversion]] [[Wladimir I.|Wladimirs I.]] zum Christentum „getauft“ wurde, bestand ein großer Bedarf an religiösen Objekten für die Ausübung des neuen Glaubens und der Liturgie. Dieser Bedarf wurde durch Importe dieser Artikel aus Konstantinopel befriedigt. Auf diesem Weg kamen zwischen 1131 und 1136 auch zwei Ikonen der Gottesmutter nach [[Kiew]], wovon eine wahrscheinlich die &amp;#039;&amp;#039;Vladimirskaja&amp;#039;&amp;#039; war, die im Kloster Devičij in [[Wyschhorod]] (bei Kiew) als Gnadenbild verehrt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1155 wurde die Ikone im Auftrag von Fürst [[Andrej Bogoljubskij]] nach [[Wladimir (Russland)|Wladimir]] gebracht, wo sie in der [[Mariä-Entschlafens-Kathedrale (Moskau)|Mariä-Entschlafens-Kathedrale]] (Uspenskij-Kathedrale) verwahrt wurde. Andrej Bogoljubskij war Fürst von Wladimir und Susdal, ab 1157 Großfürst von Kiew; er wählte Wladimir als Großfürsten-Residenz und damit als politisches Zentrum der Kiewer Rus, des damaligen russischen Reichs. In Wladimir ließ Andrej Bogoljubskij zahlreiche Bauwerke aus weißem Stein errichten, darunter Kathedralen, Klöster und Befestigungsanlagen. Als die &amp;#039;&amp;#039;heilsbringende Jungfrau von Vladimir&amp;#039;&amp;#039; wurde die Marien-Ikone im 14. Jahrhundert zum meistverehrten Bild Russlands.&amp;lt;ref&amp;gt;Kurt Weitzmann: &amp;#039;&amp;#039;Die Ikone. 6. Bis 14. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, München 1978, S. 80f.; Ivan Bentchev: &amp;#039;&amp;#039;Zum Verhältnis von Original, Kopie und Replik am Beispiel der Gottesmutter von Wladimir und anderer russischer Ikonen&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Russische Ikonen. Neue Forschungen&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben von Eva Haustein-Bartsch, Recklinghausen 1991, S. 153–158; Vladimir Ivanov: &amp;#039;&amp;#039;Das grosse Buch der russischen Ikonen&amp;#039;&amp;#039;, herausgegeben durch das Patriarchat von Moskau, Freiburg im Breisgau 1988, S. 10 (Abb. 1), 13.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:vladimirskaya.jpg|mini|Der bekannteste und am meisten publizierte Ausschnitt der Ikone, &amp;#039;&amp;#039;Wladimirskaja&amp;#039;&amp;#039;, wie sie im Russischen kurz genannt wird.]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1395 wurde die Ikone erneut umgesiedelt und nach Moskau gebracht, wo sie später ihren Platz in der [[Ikonostase|Ikonostas]] rechts der Zarentür in der Mariä-Entschlafens-Kathedrale des 15. Jahrhunderts erhielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;George Heard Hamilton&amp;quot;&amp;gt;George Heard Hamilton: &amp;#039;&amp;#039;The art and architecture of Russia&amp;#039;&amp;#039; (in der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Pelican History of Art&amp;#039;&amp;#039;). Yale University Press, Williamstown, Mass. 1980, S. 107.&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit dem 16. Jahrhundert galt sie als die verehrungswürdigste Ikone Moskaus.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Чудотворный образ Владимирской Божией Матери&amp;#039;&amp;#039; (Das wundertätige Abbild der Gottesmutter von Wladimir). In: Anatolij Nikolajewitsch Tschirwa: &amp;#039;&amp;#039;Drevnosti Rossijskogo gosudarstva&amp;#039;&amp;#039;. AO „Kapital i Kul&amp;#039;tura“, Moskau 1995, ISBN 5-86976-003-8, S. 14.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem man die Ikone 1918 aus der Uspenskij-Kathedrale des Kreml entfernt hatte, wurde sie 1926 im [[Staatliches Historisches Museum Moskau|Staatlichen Historischen Museum]] am [[Roter Platz|Roten Platz]] ausgestellt, bevor man sie 1930 der Sammlung der [[Tretjakow-Galerie]] einreihte. Mit der Inventarnummer 14243 befindet sie sich heute in der zur Tretjakow-Galerie gehörigen Museumskirche des heiligen Nikolaus von Tolmačach (russ. {{lang|ru|Музей-храм Святителя Николая в Толмачах|Musei-chram Swjatitelja Nikolaja w Tolmatschach}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nationalheiligtum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vladimirskaja ikona Božiej Materi v Tret&amp;#039;jakovskoj.jpg|mini|Die &amp;#039;&amp;#039;Wladimirskaja&amp;#039;&amp;#039; in der Museumskirche der Tret&amp;#039;jakov Galerie]]&lt;br /&gt;
Der Ruhm der Ikone begründet sich auf Legenden rund um angebliche Wunder der Ikone, welche eng mit tatsächlichen historischen Ereignissen der russischen Geschichte verbunden sind. Alles soll damit begonnen haben, dass die Pferde, welche die Ikone nach [[Rostow]] bringen sollten, in [[Wladimir (Russland)|Wladimir]] das Weitergehen verweigerten. Damit soll die Ikone für die Gründung der neuen Hauptstadt und eines neuen Reichs ([[Fürstentum Wladimir-Susdal|Großfürstentum Wladimir]]) verantwortlich sein. 1395 soll die Ikone Moskau vor dem Überfall durch [[Timur]] bewahrt haben. Und weitere zwei Mal soll die Ikone Russland vor dem Untergang bewahrt haben: 1451 und 1480. Das Jahr 1480 ist besonders wichtig, denn während des [[Stehen an der Ugra|Stehens an der Ugra]] begann das [[Großfürstentum Moskau]] unter [[Iwan III. (Russland)|Ivan III.]] – natürlich mit Hilfe der &amp;#039;&amp;#039;Vladimirskaja&amp;#039;&amp;#039; – seine Macht zu stärken, bevor [[Iwan IV.|Ivan IV. der Schreckliche]] die [[Goldene Horde]] endgültig zurückdrängen konnte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine weitere Geschichte besagt, dass während des [[Schlacht um Moskau|Angriffs der deutschen Wehrmacht auf Moskau]] im Dezember 1941 [[Stalin]] befohlen haben soll, die Ikone in einem Flugzeug über die Stadt fliegen zu lassen, um so die Bevölkerung und die Stadt zu schützen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kunstgeschichtliches ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Vladimirskaya by A.Rublev (1395-1410s, Vladimir museum).jpg|mini|[[Andrei Rubljow (Ikonenmaler)|Andrei Rubljow]] zugeschriebene Kopie der &amp;#039;&amp;#039;Wladimirskaja&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
Die aus kunstgeschichtlicher Sicht am meisten hervorzuhebende Eigenschaft der Ikone ist zweifellos die überaus hohe Qualität ihrer Malerei. Wie allerdings intensive Untersuchungen der Staatlichen russischen Restaurierungswerkstätten 1919 zeigten, stammen lediglich Gesicht und Hals der Gottesmutter, das Gesicht des Christuskindes und unbedeutende Partien des Hintergrundes noch aus der originalen Schaffenszeit der Ikone.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Ikonografie|Ikonographisch]] gehört diese Darstellungsweise der Gottesmutter mit dem Christuskind zum Typus der so genannten [[Eleusa]]. Eleusa (griech. für &amp;#039;&amp;#039;die Mitleidende&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;die Erbarmerin&amp;#039;&amp;#039;) bzw. Umilenie (умиление – russ. für &amp;#039;&amp;#039;Rührung&amp;#039;&amp;#039;) bedeutet, dass Maria, die ein [[Maphorion]] trägt, sich dem Kind liebevoll zuwendet und die innige Beziehung zwischen den beiden deutlich sichtbar wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Steiner: &amp;#039;&amp;#039;Mutter Gottes des Erbarmens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Christ in der Gegenwart]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 74 (2022), Nr. 18, S. 10–11 (Beilage „Bilder der Gegenwart“).&amp;lt;/ref&amp;gt; wobei der leidvolle Ausdruck im Antlitz Mariens darauf hinweisen soll, dass sie die in der Zukunft liegende [[Passion Jesu|Passion]] bereits voraussehen kann. Der direkte Vorläufer und eng verwandte Typus dieser Eleusa-Darstellung ist die [[Hodegetria]]. Die &amp;#039;&amp;#039;Wladimirskaja&amp;#039;&amp;#039; ist das älteste erhaltene Beispiel dieses Typus, welcher vor allem in Russland weite Verbreitung fand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kunstfertigkeit und Konzeption der &amp;#039;&amp;#039;Wladimirskaja&amp;#039;&amp;#039; sind von allerhöchster Eleganz und Sicherheit. Der Übergang von Konturlinie zu modellierter Oberfläche in den Gesichtern wurde überaus umsichtig vorgenommen, das Antlitz der Gottesmutter zeigt typische Merkmale der hohen byzantinischen Malkunst wie etwa die schmalen, pointierten Augen, die lange Nase sowie die schmale Mund- und Kinnpartie.&amp;lt;ref name=&amp;quot;George Heard Hamilton&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Das Logo von [[Mel Gibson]]s Produktionsfirma [[Icon Productions]] bildet einen Ausschnitt der Wladimirskaja ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Kirche [[Unsere Liebe Frau von Wladimir (Penzberg)|Unsere Liebe Frau von Wladimir]] im [[Oberbayern|oberbayerischen]] [[Penzberg]] ist ihr gewidmet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Our Lady of Vladimir|Gottesmutter von Wladimir}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [http://www.icon-art.info/masterpiece.php?lng=de&amp;amp;mst_id=174&amp;amp;top_id=&amp;amp;mode=img Gottesmutter von Wladimir]&lt;br /&gt;
* [http://www.st.stephan.at/beheimatet/taize/ikonen.htm Ikonen in Taizé]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Marienikone]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte Moskaus]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Moskau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Malerei (Russland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wladimir I.]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bildende Kunst (Moskau)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;HerrAdams</name></author>
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