<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gottesliebe</id>
	<title>Gottesliebe - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Gottesliebe"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottesliebe&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-03T06:51:57Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottesliebe&amp;diff=191098&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Niels Wrschowitz: &quot;als auch&quot; ohne &quot;sowohl&quot; ist sinnlos</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gottesliebe&amp;diff=191098&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2025-02-15T15:12:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&amp;quot;als auch&amp;quot; ohne &amp;quot;sowohl&amp;quot; ist sinnlos&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{QS-Religion}}&lt;br /&gt;
{{Überarbeiten}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Lückenhaft|Es fehlen u.&amp;amp;nbsp;a. genauere historisch-semantische Angaben gemäß z.&amp;amp;nbsp;B. ThWAT/NT, Einbezug zahlreicher anderer Religionen, Etliches zum AT (Hld. usf.), rezeptionsgeschichtlich wichtige Konzepte u.&amp;amp;nbsp;a. griechischer Philosophie, NT (agape/philia-Begriff usf.), mittelalterliche Debatten, moderne Theologie usw. usf. - Es fehlt die neutestamentliche Einheit von Gottes- und Nächstenliebe („Doppelgebot der Liebe“).}}&lt;br /&gt;
Die Wörter &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottesliebe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Liebe Gottes&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; können sowohl die [[Liebe]] des Menschen zu [[Gott]] als auch Gottes Liebe zum Menschen bezeichnen. Die von Gott ausgehende Liebe wird als eine unendliche, absolut bedingungslose Liebe verstanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Tanach ==&lt;br /&gt;
So spricht etwa der [[Tanach]] von Gottes inniger Liebe (hebr. insb. &amp;#039;ahābā) zu seinem [[Volk Israel]] ({{B|Hosea|3}}; {{B|Hosea|11}}; {{B|Deuteronomium|7|6ff}}) und auch zu Einzelnen, wie etwa [[Salomo]]. Im [[Bund (Bibel)|Bund]] Gottes mit Israel wird JHWHs Verhältnis als Vertragspartner zugleich charakterisiert mit Worten wie hebr. ḥsd (loyale Verbundenheit), &amp;#039;mn (Treue, Glaubwürdigkeit, Verlässlichkeit), rḥm (Zärtlichkeit), ḥmn (Bevorzugung). Das Verhältnis zwischen [[JHWH]] und Israel wird mit dem von Vater und Sohn ({{B|Exodus|4|22}} und {{B|Hos|11|1}}) sowie Bräutigam und Braut ({{B|Hos|1-3}} u.ö.; {{B|Jeremia|}}; {{B|Ezechiel|}}; {{B|Jesaja|}}) oder auch mit dem der Mutter, die ihren Sohn nicht vergessen kann, verglichen ([Deutero-] Jes 49,15; [Trito-] Jes 66,13). [[Psalmen]] verwenden ferner z.&amp;amp;nbsp;B. das Bild des Hirten ([[Psalm 23]]). Die jüdische [[Weisheitsliteratur]] spricht von der Liebe, die den Tod überwindet und auf den gesamten Kosmos bezogen ist ({{B|Weish|4|7ff}}; {{B|Weish|11|24}}). Die rückwendende Liebe Israels zu JHWH korrespondiert dieser vorgängigen Zuwendung JHWHs: „&amp;#039;Israel&amp;#039; und &amp;#039;JHWH Liebende&amp;#039; können Austauschbegriffe werden“.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Franz Hesse (Theologe)|Franz Hesse]], Hans Walter Huppenbauer: Art. &amp;#039;&amp;#039;Liebe.&amp;#039;&amp;#039; In: Bo Reicke u. a. (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Biblisch-historisches Handwörterbuch&amp;#039;&amp;#039;, Band 2,&amp;amp;nbsp;H&amp;amp;#8202;–&amp;amp;#8202;O. Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1964, Sp.&amp;amp;nbsp;1083–1085, hier [Hesse] Sp.&amp;amp;nbsp;1083.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die jüdische Theologie des zweiten bis ersten vorchristlichen Jahrhunderts empfiehlt die [[Feindesliebe]] und versteht die Liebe „als Inbegriff der [[Frömmigkeit]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Huppenbauer, l.c., Sp.&amp;amp;nbsp;1083, mit Bezug auf den [[Aristeasbrief]], 227f. [[s:Brief_des_Aristeas|Brief des Aristeas. In: Paul Rießler:  	Altjüdisches Schrifttum außerhalb der Bibel]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Neues Testament und christliche Theologie ==&lt;br /&gt;
Neutestamentliche Texte bevorzugen, abweichend vom sonstigen altgriechischen Sprachgebrauch, den Ausdruck [[Agape|agapē]], der „zugleich die schöpferische und erlösende Liebe Gottes zur Welt und zum Menschen [beschreibt], die erwidernde Liebe des Menschen zu Gott und die Liebe des Menschen zum Menschen als unausbleibliches Zeugnis der menschlichen Liebe zu Gott.“&amp;lt;ref&amp;gt;So [[Helmut Kuhn (Philosoph)|Helmut Kuhn]]: Art. &amp;#039;&amp;#039;Liebe&amp;#039;&amp;#039;, I–III. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Historisches Wörterbuch der Philosophie]]&amp;#039;&amp;#039;, Bd. 5, 290–318, hier 296.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei [[Paulus von Tarsus]] wird die Liebe nicht nur auf Israel, sondern auch die „Feinde“ bezogen ({{B|Römer|5|8f}} u.ä.) und besonders vom [[Kreuzigung|Kreuzestod Jesu]] her interpretiert.&amp;lt;ref&amp;gt;So z.&amp;amp;nbsp;B. Huppenbauer, l.c., 1085.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Hymnus auf die Liebe ({{B|1 Kor|13}}) wird rezeptionsgeschichtlich zu einer „Keimzelle einer [[Christliche Ethik|christlichen Ethik]]“.&amp;lt;ref&amp;gt;Kuhn, l.c., 296.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Autor des [[Evangelium nach Markus|Markus-Evangeliums]] nennt [[Jesus]] den „geliebten Sohn“ bei der Taufe ({{B|Markus|1|11}}); seiner „[[Verklärung des Herrn#Das Geschehen|Verklärung]]“ (9,7) und zu Anfang des [[Urchristentum#Der Passionsbericht|Passionsberichts]] (12,6), mithin „[a]n drei entscheidenden Punkten der Wirksamkeit Jesu“.&amp;lt;ref&amp;gt;Huppenbauer, l.c., 1084.&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Autor des [[Evangelium nach Matthäus|Matthäus-Evangeliums]] verbindet die im anbrechenden „[[Königreich Gottes]]“ geschenkte Liebe Gottes mit der Liebe, die der „[[Jünger]]“ Gott entgegenbringe ({{B|Mt|5}}).&amp;lt;ref&amp;gt;Formulierung nach Huppenbauer, l.c., 1084.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Evangelium nach Johannes#Redaktion und johanneische Schule|johanneische Schule]] spricht von der Liebe zwischen Vater und Sohn als Lebensquelle ({{B|Johannes|15|9f}}; {{B|Joh|17|24ff}}) und identifiziert Gott und „die Liebe“ ({{B|1. Joh|4|8-16}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Hohelied der Liebe (1. Korinther 13)]] ist die Liebe die höchste [[christliche Tugend]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Thomas von Aquin]] unterscheidet zwischen „amor“ und „caritas“ und ordnet ersteres der natürlichen Ausstattung des Menschen zu, während letzteres zudem göttliche Gnade voraussetze. Die Liebe als amor zählt dabei zu den Leidenschaften (passiones) und wird als vernunftgeleitete Hinneigung (inclinatio) zum Angezielten verstanden im Horizont einer umgreifenden [[Teleologie]] des Strebens nach dem Guten.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. ausführlich: Bénézet Bujo: &amp;#039;&amp;#039;Die Begründung des Sittlichen: zur Frage des Eudämonismus bei Thomas von Aquin.&amp;#039;&amp;#039; Schöningh, Paderborn u.&amp;amp;nbsp;a. 1984, ISBN 3-506-79433-7, S.&amp;amp;#x202f;137&amp;amp;#x202f;ff. et passim.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Islamische Theologie ==&lt;br /&gt;
Termini [[Kalām#Theorien über die Herkunft des Begriffs|klassischer islamischer Theologie]] und [[Arabische Philosophie|arabischer Philosophie]] für die Liebe Gottes sind u.&amp;amp;nbsp;a. ḥubb und &amp;#039;ishq. Arabische [[Philosoph]]en wie [[al-Farabi|Farabi]] identifizieren, wie auch schon griechische und christliche Denker, Gott und die absolute Liebe.&amp;lt;ref&amp;gt;U.&amp;amp;nbsp;a. in: &amp;#039;&amp;#039;Al-Farabi on the Perfect State.&amp;#039;&amp;#039; A revised text with introduction, translation, and commentary by [[Richard Walzer]]. Clarendon Press, Oxford 1985, {{archive.org|al-farabi-on-the-perfect-state-abu-nasr-al-farabis-mabadi-ara-ahl-al-madina-al-f|S.&amp;amp;#x202f;72&amp;amp;#x202f;ff.|doppelseitig=1|Ausgabe=DS|Blatt=71}}&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Avicenna]] beispielsweise hat dem Thema der von Gott [[Emanation (Philosophie)|emanierenden]] Liebe, die sich in jedem Objekt finde und wieder zu Gott strebe, eine eigenständige kurze Abhandlung gewidmet.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Risāla fī al-&amp;#039;ishq.&amp;#039;&amp;#039; Englische Übersetzung von Emil L. Fackenheim: &amp;#039;&amp;#039;A treatise on love by Ibn Sina.&amp;#039;&amp;#039; In: Medieval Studies 7 (1945), S. 208–228.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Bhakti]], Gottesliebe im Hinduismus&lt;br /&gt;
* [[Amor intellectualis Dei]], geistige Gottesliebe bei Spinoza&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Mohammed Arkoun]]: Art. ʿIs̲h̲ḳ. In: [[Encyclopaedia of Islam]] 2. A., Brill, Leiden, Bd. 4 (1997), S. 118f.&lt;br /&gt;
* T. Barrosse: &amp;#039;&amp;#039;Love (In the Bible).&amp;#039;&amp;#039; In: New Catholic Encyclopedia, Bd. 8, S. 830–832.&lt;br /&gt;
* {{TRE|21|121|191|Liebe|Peter Gerlitz u. a.}}&lt;br /&gt;
* Leonard Lewisohn: &amp;#039;&amp;#039;Divine Love in Islam.&amp;#039;&amp;#039; In: Yudit Kornberg Greenberg (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Encyclopedia of love in world religions&amp;#039;&amp;#039;, Band 1. ABC-CLIO, Santa Barbara 2008, S. 163–166. ([https://books.google.de/books?id=nGoag6b3JvYC&amp;amp;pg=PA163&amp;amp;hl=de online einsehbar]).&lt;br /&gt;
* [[Enno Edzard Popkes]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Theologie der Liebe Gottes in den johanneischen Schriften. Zur Semantik der Liebe und zum Motivkreis des Dualismus&amp;#039;&amp;#039;, Wissenschaftliche Untersuchungen zum Neuen Testament 2, Reihe (WUNT II) 197, Mohr Siebeck, Tübingen 2005, ISBN 978-3-16-148669-2.&lt;br /&gt;
** &amp;#039;&amp;#039;The Theology of God&amp;#039;s Love in Johannine Writings. Studies of the Semantics of Love and the Motifs of Dualism&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
* {{LThK|[[Thomas Söding]], [[Peter Walter (Theologe)|Peter Walter]]|Liebe Gottes|3|6|924–926}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{WiBiLex |Referenz=24991 |Autoren=[[Ansgar Moenikes]] |Titel=Liebe / Liebesgebot (AT) |Datum=2019-09 |Abruf=2023-11-12}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=4125096-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Glaube und Dogma]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Biblisches Thema]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Theismus]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Niels Wrschowitz</name></author>
	</entry>
</feed>