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	<title>Gott der Vater - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T19:03:28Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gott_der_Vater&amp;diff=2785487&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Judentum */ Tippfehler (Leerzeichen)</title>
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		<updated>2026-01-12T10:48:19Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Judentum: &lt;/span&gt; Tippfehler (Leerzeichen)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Weiterleitungshinweis|Gottvater}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gott der Vater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gott-Vater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (auch: &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gott Vater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gottvater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Vater Jesu Christi&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;der Vater&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) heißt im [[Christentum]] die erste [[Hypostase#Christliche Theologie und Religionswissenschaft|Hypostase]] [[Gott (Christentum)|Gottes]] in ihrer Beziehung zur zweiten Hypostase, [[Jesus Christus]], der als [[Sohn Gottes]] bezeichnet wird. [[Antitrinitarier|Nicht-trinitarische]] Zweige des Christentums identifizieren Gott in der Regel nur mit dem Vater und nicht mit dem Sohn (oder dem Heiligen Geist als der dritten Hypostase).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gott wird im [[Tanach]], in anderen Schriften des [[Judentum]]s und im jüdischen Gebet als (mein, unser) „Vater“ angesprochen und bezeichnet. Damit ist vor allem sein Handeln als den Menschen zugewandter [[Schöpfung|Schöpfer der Welt]] und barmherziger Erhalter seines von ihm [[Volk Israel|erwählten Volkes]] gemeint. Damit steht das Judentum in Gegensatz zu [[Polytheismus|polytheistischen]] Religionen, die einen „Göttervater“ als [[Hauptgottheit]] eines [[Götterwelt|Pantheons]] oder einer göttlichen [[Kapitolinische Trias|Trias]] (Dreiheit), einen männlichen „Himmelsvater“ gegenüber einer weiblichen „[[Erdmutter]]“, oder einen menschlichen [[Gottkönig]] ([[Pharao]]) als „Vater“ seiner Untertanen verehrten. In diesem Sinne sind nach jüdischer Tradition alle Menschen Söhne und Töchter Gottes, (göttliche) Personen werden nicht angebetet und [[Heiliger Geist#Judentum|Ruach HaQodesh]] (&amp;#039;&amp;#039;der Heilige Geist&amp;#039;&amp;#039;, wörtlich „Heiliger Atem“) wird nicht in den Stand eines Gottes erhoben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Christologie]] lehrt, dass [[Jesus Christus]] an diese Tradition angeknüpft habe, indem er Gott vertraulich, in der aramäischen Sprache, als [[Abba (Bibel)|Abba]] („Papa“) anredete und seine Jünger das [[Vaterunser]] lehrte.&amp;lt;ref&amp;gt;Martin Karrer: &amp;#039;&amp;#039;Jesus Christus im Neuen Testament.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1998, S. 205&amp;lt;/ref&amp;gt; Die [[Urchristentum|Urchristen]] bezeichneten Gott als „Vater Jesu Christi“ und betonten damit seine Identität mit dem Bundesgott der Israeliten.&amp;lt;ref&amp;gt;K. W. Niebuhr: &amp;#039;&amp;#039;Grundinformation Neues Testament.&amp;#039;&amp;#039; 4. Auflage, Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht/UTB, Göttingen 2011, ISBN 3-8252-3594-7, S. 30 ({{Google Buch |BuchID=cu_AgNo55qoC |Seite=30}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Daher trat der Ausdruck „Gott der Vater (Jesu Christi)“ im Christentum an die Stelle des Gottesnamens.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Anschluss an diesen Sprachgebrauch im [[Neues Testament|Neuen Testament]] (NT) beschreibt die christliche [[Trinität]]slehre Gottes Wesen in den drei göttlichen Personen des Vaters, des Sohnes und des [[Heiliger Geist|Heiligen Geistes]]. [[Tertullian]] führte die lateinische Wortneubildung „trinitas“ ein. Die [[Alte Kirche]] hat die Trinitätslehre im 4. Jahrhundert [[dogma]]tisiert, um die Einheit und Einzigartigkeit Gottes der christlichen [[Bibel]] zu wahren. Damit schloss sie christliche Richtungen, die den Schöpfergott Israels vom Erlösergott Jesu trennen wollten ([[Marcion]], [[Gnosis]], [[Doketismus]]), als [[Häresie]]n aus. Die altkirchlichen [[Glaubensbekenntnis]]se und meisten christlichen [[Konfession]]en vertreten die Trinitätslehre.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Außerbiblische Analogien ==&lt;br /&gt;
Die [[ägyptische Mythologie]] kannte eine Urgottheit, die mit einer Vielzahl von Attributen, darunter auch „Vater der Götter“ (… und Göttinnen / und Menschen) im Sinne einer [[Theogonie]] („der den erzeugt, der ihn erzeugt“) umschrieben wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Lothar Goldbrunner, Christian Leitz: &amp;#039;&amp;#039;Lexikon der ägyptischen Götter und Götterbezeichnungen.&amp;#039;&amp;#039; Peeters, 2004, ISBN 90-429-1376-2, S. 57 ({{Google Buch |BuchID=_rTPal0FRdwC |Seite=57 |Hervorhebung=&amp;quot;Vater der Götter&amp;quot;}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[griechische Mythologie]] nannte den Hauptgott [[Zeus]] öfter „Vater“, um seine höchste Autorität über Götter und Menschen auszudrücken. An eine Schöpfertätigkeit war dabei nicht gedacht. Der Titel erscheint in den beiden Hauptwerken [[Homer]]s, [[Ilias]] und [[Odyssee]], vor allem als direkte Anrede an Zeus. Dieses Herrschaftsattribut ging auf den Hauptgott der [[Römische Religion|römischen Religion]] namens [[Jupiter (Mythologie)|Jupiter]] (von &amp;#039;&amp;#039;iu-&amp;#039;&amp;#039; für „Tag“, „hell“ und &amp;#039;&amp;#039;pater&amp;#039;&amp;#039; für „Vater“) über.&amp;lt;ref&amp;gt;Ken Dowden: &amp;#039;&amp;#039;Zeus (Gods and Heroes of the Ancient World).&amp;#039;&amp;#039; Routledge Chapman &amp;amp; Hall, 2006, ISBN 978-0-415-30502-0, S. 9 ({{Google Buch |BuchID=vRXaY0MZgqEC |Seite=9 |Hervorhebung=&amp;quot;Zeus father&amp;quot; |KeinText=ja}}) und S. 29 ff. ({{Google Buch |BuchID=vRXaY0MZgqEC |Seite=29 |Hervorhebung=Father}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Odin, der Göttervater.jpg|mini|Carl Emil Doepler: &amp;#039;&amp;#039;Odin, der Göttervater&amp;#039;&amp;#039; (Gemälde von 1880)]]&lt;br /&gt;
Die [[germanische Mythologie]] der [[Edda]] kannte einen „Gott-Vater“ oder „Vater-Gott“ [[Tyr]]. Sein Name wird wie die Namen Zeus und Jupiter [[Etymologie|etymologisch]] auf den [[Indogermanische Sprachen|indogermanischen]] Himmelsgott &amp;#039;&amp;#039;[[Dyaus Pita]]&amp;#039;&amp;#039; zurückgeführt. Seine Eigenschaften gingen später auf die germanische Hauptgottheit [[Odin]] (Wodan) über.&amp;lt;ref&amp;gt;Otto Höfler: &amp;#039;&amp;#039;Herkunft und Ausbreitung der Runen.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Die Sprache&amp;#039;&amp;#039; 17 (1971), S. 134–156, hier S. 146. Erneut in: Helmut Birkhan (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Otto Höfler: Kleine Schriften: Ausgewählte Arbeiten zur germanischen Altertumskunde und Religionsgeschichte, zur Literatur des Mittelalters, zur germanischen Sprachwissenschaft sowie zur Kulturphilosophie und -morphologie.&amp;#039;&amp;#039; Helmut Buske, Hamburg 1992, ISBN 3-87548-015-5, S.&amp;amp;nbsp;285–307, hier S.&amp;amp;nbsp;297 ({{archive.org|HerkunftUndAusbreitungDerRunen |Blatt=n6}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Einige Götterbilder des [[Alter Orient|Alten Orients]] zeigen Merkmale, die als Hinweise auf einen „Vatergott“ gedeutet werden: einen Bart, Sitzposition und einen [[Kalathos]] in Form eines [[Zylinder (Hut)|Zylinders]] als Kopfbedeckung. Diese Merkmale hat zum Beispiel die Marmorskulptur eines Götterkopfes aus der [[Römische Kaiserzeit|römischen Kaiserzeit]], die mangels weiterer typischer Indizien auf [[Amun]], [[Asclepius]], Jupiter, [[Neptun (Mythologie)|Neptun]], [[Saturn (Mythologie)|Saturn]] oder [[Serapis]] gedeutet wurde.&amp;lt;ref&amp;gt;Irene Romano (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Classical Sculpture. Catalogue of the Cypriot, Greek, and Roman Stone Sculpture in the University of Pennsylvania Museum of Archaeology and Anthropology.&amp;#039;&amp;#039; University of Pennsylvania Press, 2006, S. 182 ({{Google Buch|BuchID=ta04lu10P0YC|Seite=182|Hervorhebung=}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; Serapis wurde auf Münzen der [[Ptolemäer]]zeit in [[Alexandria]] ebenso dargestellt. Vermutet wird, dass solche Bilder die spätere Vorstellung von Gott als bärtigem, weisen alten Mann mit angeregt haben.&amp;lt;ref&amp;gt;Manfred Görg: &amp;#039;&amp;#039;Religionen in der Umwelt des Alten Testaments III: Ägyptische Religion.&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 2007, ISBN 3-17-014448-0, S. 161 ({{Google Buch |BuchID=amGvClwj7mYC |Seite=161}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Pantheon von [[Ugarit]] kannte neben dem Hauptgott [[El (Gott)|El]] auch einen mit ihm verwandten &amp;#039;&amp;#039;El-ib&amp;#039;&amp;#039;. Unklar ist, ob dieser Titel als Genitiv „Gott des Vaters“ (des Ahnen einer semitischen Sippe) oder als Apposition „Gott-Vater“ (vergöttlichter Ahnherr) zu deuten ist. Hier wird eine Vorform des „Gottes der Väter“ vermutet, der in den [[Erzväter]]-Geschichten der Bibel (Gen 12-50) erscheint.&amp;lt;ref&amp;gt;Eckart Otto (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Studien zur alttestamentlichen und altorientalischen Religionsgeschichte: Zum 60. Geburtstag von Klaus Koch.&amp;#039;&amp;#039; Vandenhoeck &amp;amp; Ruprecht, Göttingen 1997, ISBN 3-525-53579-1, S. 22 f. ({{Google Buch |BuchID=CcL8ijQdStcC |Seite=22}}).&amp;lt;/ref&amp;gt; El wurde in Ugarit auch als „Schöpfer des Himmels und der Erde“, „König“, „Vater“ und „Erschaffer der Götter“ bezeichnet. [[Abraham]], der Stammvater Israels, übertrug das Schöpferattribut laut {{B|Gen|14|22}} auf seinen Gott.&amp;lt;ref&amp;gt;Karl Erich Grözinger: &amp;#039;&amp;#039;Jüdisches Denken. Theologie, Philosophie, Mystik Band 1: Vom Gott Abrahams zum Gott Aristoteles.&amp;#039;&amp;#039; Campus, ISBN 3-593-37512-5, S. 58 ({{Google Buch |BuchID=aLM-NjjXi8UC |Seite=58}}).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Judentum ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Für den Monat des [[Jüdischer Kalender|jüdischen Kalenders]], siehe [[Aw (Monat)]].&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Wort &amp;#039;&amp;#039;Av&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ab&amp;#039;&amp;#039; (heb., Einzahl &amp;#039;&amp;#039;אָב&amp;#039;&amp;#039;, „Av“, Mehrzahl &amp;#039;&amp;#039;אבות&amp;#039;&amp;#039;, „Avot“ oder „Abot“) bedeutet „Vater“ in der Hebräischen Sprache. Als [[Adonai]] ([[Hebräische Sprache|hebr.]] {{He|אֲדֹנָי}} &amp;#039;&amp;#039;ădonāy&amp;#039;&amp;#039; „mein Herr“) ist es eine der Umschreibungen für [[JHWH]], um Hochachtung auszudrücken.&lt;br /&gt;
Das moderne [[Ivrit]] in Israel benutzt heute das Wort &amp;#039;&amp;#039;אבא&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;abba&amp;#039;&amp;#039;. &amp;#039;&amp;#039;Av&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Ab&amp;#039;&amp;#039; tritt als Teil von Namen auf, z.&amp;amp;nbsp;B. [[Abraham|Ab-ram]], [[Zvi Aviram|Av-i-ram]], [[Ahab (König)|Ah-ab]], [[Joab|Jo-ab]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das [[Liste der Mischnatraktate|Mischnatraktat]] „[[Sprüche der Väter]]“ (heb.&amp;#039;&amp;#039; פרקי אבות&amp;#039;&amp;#039; &amp;#039;&amp;#039;Pirqe Avot&amp;#039;&amp;#039;) in der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste der Mischnatraktate#Ordnung Nesiqin סֵדֶר נְזִיקִין (Schädigungen)|Ordnung Nesikin]]&amp;#039;&amp;#039; des [[Talmud]] behandelt ethisch-moralische Prinzipien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Christentum ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Creación de Adám.jpg|mini|[[Die Erschaffung Adams]]. Dargestellt wird, wie Gottvater mit ausgestrecktem [[Zeigefinger]] [[Adam und Eva|Adam]] zum Leben erweckt]]&lt;br /&gt;
=== Neues Testament ===&lt;br /&gt;
JHWH wird im NT meist als &amp;#039;&amp;#039;Kyrios&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Theos&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet, in der Regel der Vater als &amp;#039;&amp;#039;Theos&amp;#039;&amp;#039; und Jesus als &amp;#039;&amp;#039;Kyrios&amp;#039;&amp;#039;, was zugleich der häufigste Titel für Jesus ist. In Eigenaussagen Jesu taucht jedoch oft die Anrede „Vater“ oder „mein Vater“, in Reden an seine Jünger auch „euer Vater“ auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Viele dieser Aussagen, besonders in den Ich-bin-Reden des [[Evangelium nach Johannes|Johannesevangeliums]], wurden Jesus nachösterlich in den Mund gelegt. Doch die Paulusbriefe legen nahe, dass die [[Abba (Bibel)|Vater]]-Anrede der Urchristen für Gott auf Jesu eigene aramäische Gebetsweise zurückgeht:&amp;lt;ref name=&amp;quot;TRE&amp;quot;&amp;gt;{{TRE|12|47|60|Gebet IV: Neues Testament|Klaus Berger|hier: S. 49}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
! NT-Vers !! Kontext !! Zitat&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{B|Mk|14|36}} || Gebet in [[Getsemani]] || Abba, Vater, alles ist dir möglich.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{B|Lk|23|34}} || [[Fürbittengebet|Fürbitte]] des Gekreuzigten || Vater, vergib ihnen, denn sie wissen nicht, was sie tun.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{B|Joh|8|38}} || Auftrag Jesu als Offenbarer Gottes || Ich sage, was ich beim Vater gesehen habe, und ihr tut, was ihr von eurem Vater gehört habt.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{B|Joh|11|41}} || Dankgebet für die [[Lazarus|Auferweckung des Lazarus]] || Vater, ich danke dir, dass du mich erhört hast.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{B|Joh|12|27}} || Letzte öffentliche Rede Jesu || Was soll ich sagen: Vater, rette mich aus dieser Stunde? Aber deshalb bin ich in diese Stunde gekommen.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{B|Mt|28|19}} || Missionsauftrag des Auferstandenen || …tauft sie auf den Namen des Vaters und des Sohnes und des Heiligen Geistes…&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{B|Gal|4|6}} || Erinnerung der Galater || Weil ihr aber Söhne seid, sandte Gott den Geist seines Sohnes in unser Herz, den Geist, der ruft: Abba, Vater.&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{B|Röm|8|15}} || Leben im Geist || Denn ihr habt nicht einen Geist empfangen, der euch zu Sklaven macht, so dass ihr euch immer noch fürchten müsstet,&amp;lt;br /&amp;gt; sondern ihr habt den Geist empfangen, der euch zu Söhnen macht, den Geist, in dem wir rufen: Abba, Vater!&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| {{B|1 Joh|3|1}} ||Die Liebe des Vaters ||Seht, welch eine Liebe hat uns der Vater erwiesen, dass wir Gottes Kinder heißen sollen – und wir sind es auch! Darum erkennt uns die Welt nicht; denn sie hat ihn nicht erkannt.&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Deuterokanonische und apokryphe Bücher des Alten Testaments ===&lt;br /&gt;
In einigen [[Gebet]]en [[deuterokanonisch]]er bzw. [[Apokryphen|apokrypher]] Bücher des Alten Testaments wird JHWH als Vater angeredet, etwa in {{B|Weish|14|3}} und {{B|Sir|23|1}}, dort verbunden mit &amp;#039;&amp;#039;[[Adonaj]]&amp;#039;&amp;#039; („Herr“). Im apokryphen Ezechiel heißt es betont: „Wenn ihr umkehrt und sagt: ‚Vater‘, werde ich euch erhören.“ Auch die Anrede Gottes als „mein Vater“ war im vorchristlichen Judentum üblich (Sifra Lev 20,16; Mekh Y Ex 20,6).&amp;lt;ref name=&amp;quot;TRE&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Felix Albrecht, Reinhard Feldmeier (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;The Divine Father: Religious and Philosophical Concepts of Divine Parenthood in Antiquity.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 2014, ISBN 90-04-25625-3.&lt;br /&gt;
* Frances Back: &amp;#039;&amp;#039;Gott als Vater der Jünger im Johannesevangelium.&amp;#039;&amp;#039; Mohr Siebeck, Tübingen 2012, ISBN 3-16-152262-1.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Jahrbuch der Akademie der Wissenschaften zu Göttingen 2007&amp;#039;&amp;#039;, De Gruyter, Berlin 2008, ISBN 978-3-11-020778-1:&lt;br /&gt;
:Hermann Spieckermann: &amp;#039;&amp;#039;Gottvater. Religionsgeschichte und Altes Testament.&amp;#039;&amp;#039; S. 401–406 ([http://adw-digital.sub.uni-goettingen.de/handle/11858/00-001S-0000-0007-3755-3 Volltext online]).&lt;br /&gt;
:Reinhard Feldmeier: &amp;#039;&amp;#039;Gottvater. Religionsgeschichte und Neues Testament.&amp;#039;&amp;#039; S. 407–412 ([https://rep.adw-goe.de/handle/11858/00-001S-0000-0007-3756-1 Volltext online]).&lt;br /&gt;
* Christiane Zimmermann: &amp;#039;&amp;#039;Die Namen des Vaters: Studien zu ausgewahlten neutestamentlichen Gottesbezeichnungen vor ihrem fruhjudischen und paganen Sprachhorizont.&amp;#039;&amp;#039; Brill, Leiden 2007, ISBN 90-04-15812-X ({{Google Buch|BuchID=K3vRpEIWfg8C}}).&lt;br /&gt;
* Edith Zingg: &amp;#039;&amp;#039;Das Reden von Gott als „Vater“ im Johannesevangelium.&amp;#039;&amp;#039; Herder, Freiburg im Breisgau 2006, ISBN 3-451-28950-4.&lt;br /&gt;
* D. Martyn Lloyd-Jones: &amp;#039;&amp;#039;Gott der Vater.&amp;#039;&amp;#039; 3 L, 2. Auflage 2005, ISBN 3-935188-00-5.&lt;br /&gt;
* Annette Böckler: &amp;#039;&amp;#039;Gott als Vater im Alten Testament. Traditionsgeschichtliche Untersuchungen zur Entstehung und Entwicklung eines Gottesbildes.&amp;#039;&amp;#039; Gütersloher Verlag-Haus, Gütersloh 2002, ISBN 3-579-02664-X.&lt;br /&gt;
* [[Bernd Willmes]], Josef Zmijewski, Karlheinz Diez: &amp;#039;&amp;#039;Gott als Vater in Bibel und Liturgie.&amp;#039;&amp;#039; Fuldaer Hochschulschriften 34. Knecht, Frankfurt am Main 2000, ISBN 3-7820-0842-1.&lt;br /&gt;
* Helmut Jaschke: &amp;#039;&amp;#039;Gott Vater?&amp;#039;&amp;#039; Matthias-Grünewald-Verlag, 1997, ISBN 3-7867-2051-7.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|God the Father}}&lt;br /&gt;
{{Wiktionary|Gottvater}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Judentum]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christliche Theologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schöpfungsgottheit]]&lt;/div&gt;</summary>
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