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	<title>Gothmund - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T17:38:14Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gothmund&amp;diff=992500&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Hans-Rudi der Letzte: ÖPNV-Anbindung ergänzt</title>
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		<updated>2026-02-01T17:22:46Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ÖPNV-Anbindung ergänzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gothmund&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Fischersiedlung an der [[Trave]], zwischen [[Lübeck]] und [[Lübeck-Travemünde|Travemünde]] gelegen, unweit des [[Herrentunnel]]s. Das Gebiet gehört heute mit den Siedlungen [[Karlshof (Lübeck)|Karlshof]] und [[Israelsdorf]] zum Lübecker Stadtteil [[Lübeck-St. Gertrud|St. Gertrud]].&lt;br /&gt;
In der &amp;#039;&amp;#039;Varendorfschen&amp;#039;&amp;#039; Landkarte von 1796 heißt der Ort &amp;#039;&amp;#039;Goodmund&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:IMG 1009 Gotmunder Fischerhaus.JPG|mini|Fischerhaus aus Gothmund im Freilichtmuseum Molfsee bei Kiel]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gothmunder Fischer werden erstmals 1502 in einem Protokoll der Lübecker Ratsversammlung erwähnt: &amp;#039;&amp;#039;de vischere to deme Godmunde, tegen Symesen awer liggende (Die Fischer zu Gothmund liegen gegenüber Siems)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
und erhalten 1585 in der ersten allgemeinen Fischereiordnung eigene Rechte.&lt;br /&gt;
Die Siedlung diente ursprünglich als Zwischenstation, um den von der [[Ostsee]] kommenden Fischern die lange Rückreise auf der Trave zu den Lübecker Häfen abzukürzen. Der natürliche Schutzhafen ist durch einen [[Röhricht|Schilfgürtel]] von der Trave abgetrennt. Anfangs waren nur einfache [[Kate (Hütte)|Katen]] (Schutzhütten) für kurzzeitigen Aufenthalt vorhanden, später wurden feste Häuser gebaut. Ein Beispiel für die historischen Fischerkaten ist im [[Freilichtmuseum Molfsee – Landesmuseum für Volkskunde|Schleswig-Holsteinischen Freilichtmuseum]] [[Molfsee]] bei [[Kiel]] aufgebaut.&lt;br /&gt;
Die Siedlung wurde durch das [[Ostseesturmhochwasser 1872|Ostseesturmhochwasser]] am 13. November 1872 stark beschädigt; bei einem Brand im Jahre 1893 wurde fast die Hälfte aller Häuser zerstört.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Heutiger Zustand ==&lt;br /&gt;
Die reetgedeckten Fischerhäuser können heute durch einen Spazierweg, der durch die Siedlung führt, betrachtet werden. Unter Denkmalschutz stehen die Häuser Fischerweg 10 bis 18. Die Siedlung selbst ist autofrei. &amp;#039;&amp;#039;Gothmund&amp;#039;&amp;#039; ist die Endhaltestelle der Linie 12 des [[Stadtwerke Lübeck Mobil|Stadtverkehr Lübeck]], welche den Ort via &amp;#039;&amp;#039;Israelsdorf&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Karlshof&amp;#039;&amp;#039; mit dem [[Lübecker Altstadt|Lübecker Stadtzentrum]] sowie dem [[Lübeck Hauptbahnhof|Hauptbahnhof]] verbindet. Im natürlichen Schutzhafen sind noch einige aktiv benutzte Fischerboote vorhanden. Unmittelbar westlich der Siedlung beginnt das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] [[Schellbruch]]. Der Ort liegt am [[Leinpfad|Treidelstieg]] der Trave, von dem aus die Segelschiffe früher [[Treideln|getreidelt]] wurden, wenn der Wind ungünstig kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bild:Fischerweg.jpg|Fischerweg durch Gothmund&lt;br /&gt;
Bild:Gothmund_Hafen.jpg|Fischereihafen, links fließt die Trave (Fließrichtung v.&amp;amp;nbsp;l.&amp;amp;nbsp;n.&amp;amp;nbsp;r.)&lt;br /&gt;
Bild:Blick_Gothmund.jpg|Blick auf die Siedlung von der Traveseite&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Künstlerkolonie ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Anton Nissen - Netz flickender alter Fischer vor seinem Haus in Gothmund 1895.jpg|mini|[[Anton Nissen]]: Netz flickender alter Fischer vor seinem Haus in Gothmund]]&lt;br /&gt;
Mitte der 1880er Jahre kamen erste Künstler nach Gothmund, um Motive des Fischerdorfs an der Trave zu verarbeiten, und es entstand die kleine [[Künstlerkolonie Gothmund]].&amp;lt;ref&amp;gt;Artikel in Lübecker Nachrichten vom 19. Februar 2016&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer der Ersten war der Hamburger Maler [[Ernst Eitner]] (&amp;#039;&amp;#039;Fischerhäuser in Gothmund&amp;#039;&amp;#039;), der den Stil des französischen [[Impressionismus]] adaptierte. Hinzugesellten sich zeitweise [[Carl Malchin]], [[Gustav Wendling]], [[Andreas Dirks]], [[Arthur Illies]], [[Christian Rohlfs]] (&amp;#039;&amp;#039;Häuser unter Reet hinter Bäumen, Gothmund&amp;#039;&amp;#039;, 1899) und andere.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Stefanie Hose: &amp;#039;&amp;#039;Auf dem Wasserwege waren sie einst gekommen. Ein Spaziergang durch den Fischerort Gothmund&amp;#039;&amp;#039;. Wachholtz, Neumünster 2000 (Geschichte und Kultur Schleswig-Holsteins; 10), ISBN 3-529-02360-4.&lt;br /&gt;
* Heiko Jäckstein: &amp;#039;&amp;#039;Künstlerkolonie Gothmund&amp;#039;&amp;#039;, S.&amp;amp;nbsp;209&amp;amp;nbsp;ff. In: &amp;#039;&amp;#039;Lübecker Beiträge zur Familien- und Wappenkunde.&amp;#039;&amp;#039; Band&amp;amp;nbsp;69: &amp;#039;&amp;#039;Gothmund&amp;#039;&amp;#039;, 2019, ISSN 2366-1240.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.dominik-wolff.ch/deutschland/schleswig-holstein/fischerdorf-gothmund/ Weitere Bilder und Fakten zum Fischerdorf Gothmund]&lt;br /&gt;
* [https://www.kuenstlerkolonie-gothmund.de Heiko Jäckstein: Künstlerkolonie Gothmund]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk von Lübeck]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Lübeck)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Künstlerkolonie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Lübeck-St. Gertrud]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fischersiedlung]]&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Hans-Rudi der Letzte</name></author>
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