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	<title>Gothic (Album) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-12T02:08:45Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gothic_(Album)&amp;diff=1849631&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;X-angel: Links ergänzt bzw. Übersetzung sinngemäß differenziert</title>
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		<updated>2026-01-21T19:36:32Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Links ergänzt bzw. Übersetzung sinngemäß differenziert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Musikalbum&lt;br /&gt;
| Typ              = Studio&lt;br /&gt;
| Interpret        = [[Paradise Lost (Band)|Paradise Lost]]&lt;br /&gt;
| Titel            = Gothic&lt;br /&gt;
| Genres           = [[Death Doom]], [[Gothic Metal]]&lt;br /&gt;
| Veröffentlichung = [[Musikjahr 1991|11. März 1991]]&lt;br /&gt;
| Label            = [[Peaceville Records]]&lt;br /&gt;
| Formate          = CD, LP&lt;br /&gt;
| AnzahlTitel      = 10&lt;br /&gt;
| Länge            = 39:24&lt;br /&gt;
| Besetzung        = &lt;br /&gt;
* Gesang: [[Nick Holmes (Sänger)|Nick Holmes]]&lt;br /&gt;
* Gitarre: [[Gregor Mackintosh]]&lt;br /&gt;
* Gitarre: Aaron Aedy&lt;br /&gt;
* Bass: Stephen Edmondson&lt;br /&gt;
* Schlagzeug: Matthew Archer&lt;br /&gt;
| Produzent        = Keith Appleton&lt;br /&gt;
| Studio           = Academy Music Studios, [[London]]&lt;br /&gt;
| Vorheriges       = [[Lost Paradise]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1990)&lt;br /&gt;
| Nächstes         = [[Shades of God]]&amp;lt;br /&amp;gt;(1992)&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (englisch für [[Gotik|„gotisch“]], figürlich „düster, schaurig“) ist das zweite [[Musikalbum|Studioalbum]] der englischen Band [[Paradise Lost (Band)|Paradise Lost]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die bei ihrem Erscheinen im März 1991 auf [[Peaceville Records]] als [[Death Metal]] mit [[Doom Metal|Doom-Metal]]-Einflüssen oder [[Death Doom]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;rh&amp;quot;&amp;gt;Götz Kühnemund: [http://www.rockhard.de/megazine/reviewarchiv/review-anzeigen.html?tx_rxsearch_pi1%5Breview%5D=11681 Rezension.] rockhard.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;all&amp;quot;&amp;gt;Eduardo Rivadavia: [{{Allmusic |Rubrik=album |ID=mw0000096112 |NurURL=ja}} Rezension.] allmusic.com&amp;lt;/ref&amp;gt; rezipierte Veröffentlichung gilt im Nachhinein als stilprägend und namensgebend für den [[Gothic Metal]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;laut&amp;quot;&amp;gt;[http://www.laut.de/wortlaut/artists/p/paradise_lost/biographie/index.htm Bandbiografie.] laut.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;gauntlet&amp;quot;&amp;gt;[http://www.thegauntlet.com/bio/319/Paradise-Lost.html Bandbiografie.] gauntlet.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Musikstil ==&lt;br /&gt;
Auf &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; gingen Paradise Lost den Schritt vom Death Metal, der noch das Vorgängeralbum &amp;#039;&amp;#039;[[Lost Paradise]]&amp;#039;&amp;#039; bestimmte, zum Gothic Metal, für den sie zum Vorreiter avancierten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mudrian&amp;quot;&amp;gt;Albert Mudrian: &amp;#039;&amp;#039;[[Choosing Death. Die unglaubliche Geschichte von Death Metal &amp;amp; Grindcore]]&amp;#039;&amp;#039;. Berlin 2006, S. 196 f.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die schweren [[Riff (Musik)|Riffs]] ähneln denen von Bands wie [[Trouble (Band)|Trouble]] oder [[Candlemass]], hinzu kommen Death-Metal-ähnliche [[Gutturaler Gesang#Growling|Grunts]], die allerdings variabler eingesetzt werden und zum Teil nicht mehr so tief ausfallen wie bei der vorangegangenen Platte, jedoch oft nicht weniger aggressiv. Diese Elemente werden mit [[Gothic Rock|Gothic-Rock]]- bzw. [[Dark Wave|Dark-Wave]]-Anleihen à la [[The Sisters of Mercy]]&amp;lt;ref&amp;gt;[[Götz Kühnemund]]: &amp;#039;&amp;#039;Gothic – Interview mit Paradise Lost&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Rock Hard&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 50, 5/91, S.&amp;amp;nbsp;22.&amp;lt;/ref&amp;gt; und [[Dead Can Dance]], die „ein wichtiger Einfluss für Paradise Lost waren“,&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader5&amp;quot;&amp;gt;Matthias Mader: &amp;#039;&amp;#039;Paradise Lost – Die letzten Innovatoren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Iron Pages&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 24, S.&amp;amp;nbsp;5, Oktober/November 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; sowie einzelnen, vom Engineer Keith Appleton eingespielten Keyboard-Passagen und der hohen Stimme von Gastsängerin Sarah Marrion verbunden und nehmen damit spätere Erkennungszeichen des Gothic Metal vorweg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Bei ‚Gothic‘ waren wir absolut experimentierfreudig. Wir hatten nichts zu verlieren, wir hatten nichts zu gewinnen. Das ganze Album ist ein großes Experiment. Ca. ein Jahr später entstanden dann viele Bands, vor allem in Europa, die sich sehr nach dieser LP anhörten. Das Verwenden von Opern-Sängerinnen als Background-Vocals wurde nach ‚Gothic‘ schon fast zum Markenzeichen vieler Bands.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthias Mader: &amp;#039;&amp;#039;Paradise Lost – Die letzten Innovatoren&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Iron Pages&amp;#039;&amp;#039;, Ausgabe 24, S.&amp;amp;nbsp;4, Oktober/November 1993.&amp;lt;/ref&amp;gt; […] Wenn sie auf unseren Stil aufbauen und dann etwas eigenes daraus machen, dann ist das in Ordnung. […] [[The Gathering (Band)|The Gathering]] aus Holland sind zum Beispiel große Paradise-Lost-Fans. Sie geben es zu und das ist O.K.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Gregor Mackintosh]]&lt;br /&gt;
 |Quelle=1993&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader5&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Darüber hinaus beinhaltet das Titelstück &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; orchestrale Passagen, das Outro &amp;#039;&amp;#039;Desolate&amp;#039;&amp;#039; ist gänzlich instrumental durch das &amp;#039;&amp;#039;Raptured Symphony Orchestra&amp;#039;&amp;#039; eingespielt. Wichtige Einflüsse für die klassischen und orchestralen Elemente waren [[Celtic Frost]]s &amp;#039;&amp;#039;[[Into the Pandemonium]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Morbid Tales]]&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dec&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei den langsamen Passagen zeigte sich die Band von [[Black Sabbath]] und [[The Melvins]] inspiriert, von letzteren wird vor allem das Debütalbum &amp;#039;&amp;#039;Gluey Porch Treatments&amp;#039;&amp;#039; genannt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dec&amp;quot; /&amp;gt; Auffällig ist auch das gegenüber &amp;#039;&amp;#039;Lost Paradise&amp;#039;&amp;#039;, das zwar auch schon bei &amp;#039;&amp;#039;Breeding Fear&amp;#039;&amp;#039; weiblichen Gesang enthielt, deutlich variablere Songwriting. So wechselt das Tempo von langsamen, doom-lastigen Passagen zu Midtempo-Songs, auf für den Death Metal typische Hochgeschwindigkeitsteile wird verzichtet. Auch innerhalb der Songs arbeitet Songwriter Gregor Mackintosh mit [[Tempo (Musik)|Tempowechseln]], unerwarteten [[Break (Musik)|Breaks]] und ungewöhnlichen Taktarten, etwa einem 6/8-Takt bei &amp;#039;&amp;#039;Rapture&amp;#039;&amp;#039;. Beim Gitarren- und Schlagzeugsound wurde auf den großflächigen Einsatz von [[Nachhall|Reverb]] verzichtet, was der Platte jenseits der orchestralen Teile einen besonders trockenen Klang verleiht. Zudem sind die Gitarren deutlich weniger verzerrt als auf dem Debütalbum.&amp;lt;ref name=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt; Hervorstechend sind insbesondere die dominierenden, oft zweistimmig übereinandergelegten Leadgitarren Mackintoshs, die –&amp;amp;nbsp;aufgrund des meist [[Monotonie (Phonetik)|monotonen]] Gesangs&amp;amp;nbsp;– die Melodien der Stücke transportieren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir hatten unseren Stil komplett ausgereizt. Also versuchten wir, nicht mehr so engstirnig zu denken und unserer düsteren Seite vielleicht auch mal die ein oder andere Melodie zu gönnen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Gregor Mackintosh&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;mudrian&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Death Metal war und ist eine ziemlich aufregende Angelegenheit. Aber er hat natürlich auch seine Grenzen. Ich meine, wie tief kann man seine Gitarre noch runterstimmen? Bis die Saiten schlaff am Hals baumeln? Wir dagegen versuchten, das Ganze auch mal aus einem anderen Blickwinkel zu betrachten, außerdem sind mir früher schon genug Adern im Auge geplatzt, während ich wie ein tollwütiger Hund abgegangen bin.&lt;br /&gt;
 |Autor=[[Nick Holmes (Sänger)|Nick Holmes]]&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;mudrian&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Texte ==&lt;br /&gt;
Auch in textlicher Hinsicht stellt &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; eine Weiterentwicklung dar, die Texte, die allesamt von Nick Holmes verfasst wurden, wirken reifer als noch auf &amp;#039;&amp;#039;Lost Paradise&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt; Sie handeln oft von dunklen Emotionen, „being miserable“, wie Holmes es zusammengefasst hat.&amp;lt;ref name=&amp;quot;gauntlet&amp;quot; /&amp;gt; Motive wie Schmerz, Furcht oder Trennung werden in oft kryptischer,&amp;lt;ref name=&amp;quot;laut&amp;quot; /&amp;gt; nicht eindeutig interpretierbarer Weise thematisiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Meine Sicht des Lebens ist schon ziemlich depressiv, momentan jedenfalls. Weißt du, das ganze Leben in Nordengland, unsere eigene Situation, das ist schon sehr trist und armselig, da tendiert man wohl schon zu ziemlich düsteren Gefühlen. Aber für mich hat das auch seinen Reiz, ich mag diese Stimmungen irgendwo, sie haben auch ihre eigenen Schönheiten.&lt;br /&gt;
 |Autor=Nick Holmes&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;mh&amp;quot;&amp;gt;Robert Müller: &amp;#039;&amp;#039;Paradise Lost. Die düsteren Seiten des Lebens&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Metal Hammer]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 5, 1991, o.Pag.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Verarbeitung in der Musik sei allerdings kein aktiver Prozess, sondern geschehe „ganz von selbst“. Es gehe ihm auch nicht um eine „reine Ästhetisierung des Depressiven“. Holmes schreibt in persönlicher Weise „über viele üble Dinge, etwa über Drogen“. Dies jedoch nicht in politischer Weise, sondern eher als „Reflexionen“, damit die Leute „eine Ahnung von dem bekommen, was mich bewegt“.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entstehungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Paradise Lost setzten mit &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; einen Kontrapunkt zur [[Grindcore]]-Welle in England Anfang der 1990er Jahre, was Nick Holmes im Interview bestätigt: „Wir haben damals angefangen so extrem langsam zu spielen, weil alle anderen superschnell waren.“ Die Band sei im Death Metal verwurzelt, orientiere sich aber nicht an der Szene, sondern eher im persönlichen Umfeld.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mh&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Album wurde von November 1990 bis Januar 1991 in den Academy Music Studios in [[London]] eingespielt. Ab April 1991 folgte eine erste ausgedehnte Europa-Tour, u.&amp;amp;nbsp;a. mit [[Massacre (Band)|Massacre]]. Auch ermöglichte dieser erste Achtungserfolg der Band, für die nächsten Alben einen lukrativeren Vertrag bei [[Music for Nations]] auszuhandeln.&amp;lt;ref name=&amp;quot;laut&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Titel der Platte entstand, nachdem Gregor Mackintosh den Film &amp;#039;&amp;#039;[[Gothic (Film)|Gothic]]&amp;#039;&amp;#039; von [[Ken Russell]] gesehen hatte. Er sagte zu Holmes: „Hey, what about calling it that?“ Holmes zögerte, bevor er dem zustimmte, weil er nicht wollte, dass die Leute Paradise Lost für eine Gothic-Band hielten. Darüber hinaus habe der Titel auch mit [[Schauerliteratur]] und gotischer Architektur zu tun: „We just like looking at gargoyles.“ ([[Deutsche Sprache|DE]] „Wir mögen es, [[Wasserspeier]] in Form von [[Gargoyle (Fabelwesen)|Gargoyles]] anzusehen.“)&amp;lt;ref name=&amp;quot;dec&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An anderer Stelle dementierte Mackintosh den Bezug zu Ken Russells Film und erklärte:&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Wir leben im sogenannten Lake District in Nordengland. Dort gibt es viele Burgen, Berge und endlos grüne Wiesen. Für mich umschreibt ‚Gothic‘ ein bestimmtes Gefühl. Klar, die Architektur gehört auch dazu. Der Titel faßt sehr gut die Stimmung, die Experimentierfreudigkeit des Albums zusammen. Ich liebe auch &amp;#039;&amp;#039;Gothic Poems&amp;#039;&amp;#039;, vor allem von [[Mary Shelley]] und [[George Gordon Byron|Lord Byron]].&lt;br /&gt;
 |Autor=Gregor Mackintosh&lt;br /&gt;
 |Quelle=1993&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader5&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Titel &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;The Painless&amp;#039;&amp;#039; wurden zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;Rotting Misery&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Breeding Fear&amp;#039;&amp;#039; vom Debüt 1994 als [[Remix]]e auf der &amp;#039;&amp;#039;Gothic EP&amp;#039;&amp;#039; wiederveröffentlicht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Rezeption ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; gilt im Allgemeinen als „Durchbruch“ für Paradise Lost.&amp;lt;ref name=&amp;quot;all2&amp;quot;&amp;gt;Jason Ankeny: [{{Allmusic |Rubrik=artist |ID=mn0000018691 |NurURL=ja}} Bandbiografie.] allmusic.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Robert Müller sprach im deutschen Metal Hammer von „enorm intensiven“ Songs, in denen „auf einmal unheimlich schöne Tupfer“ auftauchten. Mittlerweile seien „Paradise Lost vielleicht die Death-Metal-Variante von [[Christian Death]]“. Er vergab sieben von sieben Punkten. Die Platte erreichte allerdings im monatlichen Soundcheck aller Redakteure nur den 20. Platz mit einem Schnitt von 3,80 Punkten.&amp;lt;ref&amp;gt;Robert Müller: Review &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Metal Hammer]]&amp;#039;&amp;#039;, Nr. 5, 1991, o.Pag.&amp;lt;/ref&amp;gt; &amp;#039;&amp;#039;Rock-Hard&amp;#039;&amp;#039;-Chefredakteur [[Götz Kühnemund]], der acht von zehn Punkten vergab, lobte gerade die Tatsache, dass sich die Band mit dem Album von den „üblichen Death-Metal-Klischees“ entfernte,&amp;lt;ref name=&amp;quot;rh&amp;quot; /&amp;gt; was andererseits für die frühen Fans schon damals wie ein Stilbruch wirkte.&amp;lt;ref name=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt; Dennoch ebnete gerade der auch in der Folge praktizierte Stilwandel den Weg zu neuen Fangruppen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;all2&amp;quot; /&amp;gt; Auf Allmusic.com, wo Eduardo Rivadavia &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; als „perfect logical step in retrospect“ bezeichnete, erhielt das Album drei von fünf Sternen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;all&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Buch „Best of Rock &amp;amp; Metal“ des deutschen &amp;#039;&amp;#039;Rock-Hard&amp;#039;&amp;#039;-Magazins belegt &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; den 148. Platz von 500 besprochenen Alben. Robert Pöpperl hebt die „wunderbar disponierte“ Gastsängerin hervor und spricht von einer „Jahrhundert-Scheibe“, die die spätere Entwicklung „zur lahmen Kopie von [[Depeche Mode]]“ „tragisch“ erscheinen lasse.&amp;lt;ref name=&amp;quot;best&amp;quot;&amp;gt;Rock Hard: Best of Rock &amp;amp; Metal&amp;lt;/ref&amp;gt; Alexander Melzer von metal-observer.de hält &amp;#039;&amp;#039;[[Icon (Paradise-Lost-Album)|Icon]]&amp;#039;&amp;#039; (1993) für stärker, zählt aber &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; „zu den einflussreichsten Alben des Metal, da es eine komplette Stilrichtung neu definiert hat&amp;amp;nbsp;…“&amp;lt;ref name=&amp;quot;mo&amp;quot;&amp;gt;Alexander Melzer: [http://www.metal-observer.com/articles.php?lid=2&amp;amp;sid=1&amp;amp;id=604 Rezension Gothic.] metal-observer.com&amp;lt;/ref&amp;gt; Im britischen „Decibel-Magazine“ wird die Platte auch dank ihres „innovativen“ Klangs als „Kult-Klassiker“ bezeichnet, der „die Tore für viele Trends in der Metal-Welt geöffnet“ habe.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dec&amp;quot;&amp;gt;Scott Koerber: &amp;#039;&amp;#039;An Eternal Classic. The Making of Paradise Lost’s Gothic&amp;#039;&amp;#039;. In: Albert Mudrian (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Precious Metal. Decibel presents the story behind 25 Extreme Metal masterpieces&amp;#039;&amp;#039;. Cambridge MA 2009, ISBN 978-0-306-81806-6, S. 120–129; eigene Übers., {{Webarchiv |url=http://decibelmagazine.com/Content.aspx?ncid=103036 |text=decibelmagazine.com |wayback=20100921091645}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirkung ==&lt;br /&gt;
Häufig wird die Wirkung des &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039;-Albums und seiner Nachfolger bis in den kulturellen Bereich hinein beschrieben. So gilt dieses Werk als stilprägend für ein ganzes Genre, den [[Gothic Metal]], auf dessen Grundlage sich wenig später eine [[Schwarze Szene#Erste Mischkulturen|Mischkultur]] aus [[Gothic (Kultur)|Gothic]] und [[Metal]] bildete.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Nach dem Release von &amp;#039;Gothic&amp;#039; sprangen in der Tat Bands wie Pilze aus dem Boden, die allesamt von Paradise Lost beeinflusst wurden, um es einmal vorsichtig auszudrücken. Es wurde sogar eine ganze Stilrichtung nach dem Album benannt: Gothic Metal.&lt;br /&gt;
 |Autor=Matthias Mader&lt;br /&gt;
 |Quelle=Iron Pages, 1993&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;Mader5&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=In nahezu [[Meiose|meiotischer]] Vorgehensweise schufen sie [Paradise Lost] Anfang der 1990er mit dem Album ‚Gothic‘ einen neuen Stil, der die Elemente des Gothic Rocks und die des Death Metals vereinte. Düstermänner, denen der Gothic Rock zu wenig harte Gitarren hervorbrachte, und Metal-Typen, die das ewige ‚Herumgethrashe‘ nicht mehr hören konnten, wuchsen zu einer neuen Fan-Gemeinde zusammen.&lt;br /&gt;
 |Autor=Thomas Vogel&lt;br /&gt;
 |Quelle=Journalist und Herausgeber des [[Sonic Seducer|Sonic-Seducer]]-Musikmagazins, Sommer 1995&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref&amp;gt;Thomas Vogel: Interview mit der ehemaligen Gothic-Metal-Band Paradise Lost. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Sonic Seducer]]&amp;#039;&amp;#039;, Sommer-Ausgabe 1995, S. 30.&amp;lt;/ref&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Titelliste ==&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Gothic&amp;#039;&amp;#039; – 4:51&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Dead Emotion&amp;#039;&amp;#039; – 4:37&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Shattered&amp;#039;&amp;#039; – 4:01&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Rapture&amp;#039;&amp;#039; – 5:09&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Eternal&amp;#039;&amp;#039; – 3:54&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Falling Forever&amp;#039;&amp;#039; – 3:35&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Angel Tears&amp;#039;&amp;#039; – 2:40&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Silent&amp;#039;&amp;#039; – 4:41&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;The Painless&amp;#039;&amp;#039; – 4:02&lt;br /&gt;
# &amp;#039;&amp;#039;Desolate&amp;#039;&amp;#039; – 1:52&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Artwork ==&lt;br /&gt;
Das Cover wurde von Mackintosh und Holmes als verwackelter Ausschnitt aus einem Bandfoto gestaltet. Dieses wurde stark vergrößert und um 180 Grad gedreht. Auf dem Foto ist somit die Brusttasche von Matthew Archer und ein Teil von Gregor Mackintoshs Arm zu sehen. Es wurde von Richard Moran fotografiert und von Nick Holmes bearbeitet. In ähnlicher Weise wurden auch auf dem inneren, ebenfalls verwackelt wirkenden Bandfoto die Gesichter der Bandmitglieder durch die Wahl des Ausschnitts größtenteils nicht abgebildet. Das [[Kruzifix]] auf der Albenrückseite stammt von Gregor Mackintoshs Bruder.&amp;lt;ref name=&amp;quot;dec&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=A lot of people think it was some big plan but really it was just a bunch of young kids just fiddling around in the dark.&lt;br /&gt;
 |Sprache=en&lt;br /&gt;
 |Autor=Gregor Mackintosh&lt;br /&gt;
 |Quelle=&amp;#039;&amp;#039;Decibel&amp;#039;&amp;#039;-Magazin&lt;br /&gt;
 |Übersetzung=Eine Menge Leute denken, es sei ein großer Plan gewesen, aber es war nur ein Haufen junger Kids, die im Dunkeln herumhantierten.&lt;br /&gt;
 |ref=&amp;lt;ref name=&amp;quot;dec&amp;quot; /&amp;gt;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* {{Allmusic |Rubrik=album |ID=mw0000096112}}&lt;br /&gt;
* Götz Kühnemund: [http://www.rockhard.de/megazine/reviewarchiv/review-anzeigen.html?tx_rxsearch_pi1%5Breview%5D=11681 Rezension.] rockhard.de&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Paradise Lost}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Album 1991]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Album (Death Doom)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Album (Gothic Metal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Paradise-Lost-Album]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;X-angel</name></author>
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