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	<title>Gothensee - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;L. aus W.: +kat</title>
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		<updated>2025-07-02T07:58:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+kat&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox See&lt;br /&gt;
|NAME = Gothensee&lt;br /&gt;
|BILD = Gothensee vom Aussichtspunkt Siebenseenblick.JPG&lt;br /&gt;
|BILDBESCHREIBUNG = Der Gothensee vom Aussichtsturm „Siebenseenblick“&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=53/56/24/N&lt;br /&gt;
|LÄNGENGRAD=14/6/58/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO= DE-MV&lt;br /&gt;
|LAGE = [[Usedom]]&lt;br /&gt;
|ZUFLUSS = [[Bäck (Thurbruch)|Bäck]]&lt;br /&gt;
|ABFLUSS = [[Sackkanal]] (seit 1819)&amp;lt;br/&amp;gt;[[Beek (Heringsdorf)|Beek]]&lt;br /&gt;
|UFERORT = [[Heringsdorf]], Ortsteile [[Bansin]], [[Gothen]] und Sallenthin&lt;br /&gt;
|NAHERORT = [[Świnoujście]] (Swinemünde)&lt;br /&gt;
|HÖHE = 0&lt;br /&gt;
|HÖHE-BEZUG=DE-HN&lt;br /&gt;
|FLÄCHE = 5.56&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-FLÄCHE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot;&amp;gt;[https://www-docs.b-tu.de/fg-gewaesserschutz/public/projekte/uba_2/02_meck_pom.pdf Dokumentation von Zustand und Entwicklung der wichtigsten Seen Deutschlands: Teil 2 Mecklenburg-Vorpommern (PDF; 3,5 MB)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEELÄNGE = 6.685&lt;br /&gt;
|NACHWEIS-SEELÄNGE = &amp;lt;ref name=&amp;quot;Daten&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|SEEBREITE = 1.488&lt;br /&gt;
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}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gothensee&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein auf der Insel [[Usedom]] liegender [[See]] im [[Landkreis Vorpommern-Greifswald]] in [[Mecklenburg-Vorpommern]]. Er liegt im südwestlichen Teil der Gemeinde [[Heringsdorf]]. Er hat eine Länge von rund 5,3 Kilometern, eine Breite von etwa 1,3 Kilometern und eine durchschnittliche Tiefe von 1,25 Metern. Der Gothensee ist einer der größeren Seen in [[Vorpommern]]. Er liegt in einem Laubmischwald im [[Naturpark Insel Usedom]] und ist fast komplett von einem Schilfgürtel umgeben. Durch die geringe Tiefe des Sees und die früher erfolgte Einleitung von Klärwassern ist das Seewasser stark getrübt und es gibt kaum Pflanzen. Das Seeufer bietet vielen Vögeln ein ideales Brut- und Rastgebiet. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Gothensee liegt im Nordteil des [[Thurbruch]]beckens, einer am Ende der letzten Eiszeit durch das Abschmelzen eines [[Toteis]]blockes entstandenen Senke. Diese hatte über die [[Schloonsee]]senke und die Parchenniederung bei [[Ahlbeck (Heringsdorf)|Ahlbeck]] Verbindung zur Ostsee. Während der [[Littorina-Transgression]] verlandete der Zufluss über die Schloonseesenke. Es setzte ein Prozess der Vermoorung der Senke ein, bei dem der Gothensee und der [[Kachliner See]] als Restseen bestehen blieben.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm H. Pantenius, Claus Schönert: &amp;#039;&amp;#039;Zwischen Haff und Heringsdorf - Das Thurbruch auf Usedom&amp;#039;&amp;#039;. Neuendorf Verlag, Neubrandenburg 1999, ISBN 3-931897-11-7, S. 8–11.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 19. Jahrhundert wurden große Anstrengungen unternommen, um im Areal des Gothensees und des angrenzenden Thurbruchs durch Entwässerungsmaßnahmen neues Weideland zu gewinnen. Dazu wurde 1819 der [[Sackkanal]], benannt nach dem Oberpräsidenten der [[Provinz Pommern]] [[Johann August Sack]], vom Gothensee über den [[Schloonsee]] zur Ostsee ausgehoben, über den noch heute das Thurbruch entwässert wird. Zuvor war die [[Beek (Heringsdorf)|Beek]] der einzige Abfluss des Sees. Der Gothensee wurde bis 1860 mittels wind- und dampfgetriebener Pumpwerke sogar vollständig trockengelegt. Eine vorangegangene mehrjährige Trockenperiode hatte das Unternehmen begünstigt. Es erwies sich jedoch als unrentabel, diesen Zustand auf Dauer beizubehalten. So hatte der See sich 1890 wieder gefüllt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der von [[Theodor Fontane]] in seinem Roman &amp;#039;&amp;#039;[[Effi Briest]]&amp;#039;&amp;#039; (1895) erwähnte „Schloon“, eine geheimnisvolle Verbindung zwischen dem Gothensee und der Ostsee mit besonderer Symbolik,&amp;lt;ref&amp;gt;Theodor Fontane: [https://www.projekt-gutenberg.org/fontane/effi/effi019.html &amp;#039;&amp;#039;Effi Briest&amp;#039;&amp;#039;]. Kapitel 19&amp;lt;/ref&amp;gt; entspricht von der Lage her der Mündung des Sack-Kanals in die Ostsee.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1967 wurde auf einer Fläche von 800 Hektar das [[Naturschutzgebiet (Deutschland)|Naturschutzgebiet]] „Gothensee und Thurbruch“ ausgewiesen. Zu dieser Zeit wurden am See 30 Brutpaare des [[Höckerschwan]]s gezählt. Die einzige Brutkolonie der [[Trauerseeschwalbe]]n im Umkreis von 60 Kilometern befand sich ebenfalls hier. Auch eine artenreiche Unterwasserflora befand sich im Gothensee. In der Mitte der 1980er brach jedoch das ökologische System des Sees zusammen. Sauerstoffmangel und ein übermäßiger Eintrag von Nährstoffen, bedingt durch die Einleitung von Abwässern aus kommunalen und privaten Entsorgungssystemen sowie aus der Landwirtschaft, waren die Ursachen des Verschwindens großer Teile der Tier- und Pflanzenwelt. Nachdem seit den 1990er Jahren der Zufluss von Abwässern stark vermindert wurde, ist eine allmähliche Verbesserung der Wasserqualität zu beobachten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste der Seen in Mecklenburg-Vorpommern]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.insel-usedom.net/NSGgothensee.htm Naturschutzgebiet Gothensee und Thurbruch]&lt;br /&gt;
* {{Webarchiv | url=http://www.usedom-exclusiv.de/winter2004/thurbruch.htm | archive-is=20071029184417 | text=Im Reich des Moorochsen: Das Thurbruch}} &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Seen in Mecklenburg-Vorpommern}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Naturschutzgebiete im Landkreis Vorpommern-Greifswald}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:See im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässersystem Ostsee|SGothensee]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Heringsdorf)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturschutzgebiet im Landkreis Vorpommern-Greifswald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebietsgründung 1967]]&lt;/div&gt;</summary>
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