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	<title>Gotha G.I - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-31T20:33:13Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gotha_G.I&amp;diff=1063122&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Holman: Leerzeichen</title>
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		<updated>2025-05-15T05:43:54Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Leerzeichen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Flugzeug&lt;br /&gt;
|Bild                = [[Datei:Gotha-Ursinus GUH G.I.jpg|250px|Gotha G.I]]&lt;br /&gt;
|Typ                 = [[Bomber]]&lt;br /&gt;
|Entwicklungsland    = {{DEU-1871}}&lt;br /&gt;
|Hersteller          = [[Gothaer Waggonfabrik]]&lt;br /&gt;
|Erstflug            = 30. Januar 1915&lt;br /&gt;
|Indienststellung    = 1915&lt;br /&gt;
|Produktionszeitraum = 1914–1916&lt;br /&gt;
|Stückzahl           = 18&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gotha G.I&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Bomber]] der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|deutschen Fliegertruppen]] im [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]]. Als „Groß-Kampfflugzeug Nummer 1 der [[Gothaer Waggonfabrik]]“ begründete es eine Baureihe, zu der noch die Typen [[Gotha G.II|G.II]] bis [[Gotha G.VI|G.VI]] zählten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entwicklung ==&lt;br /&gt;
Die G I geht auf einen Entwurf von [[Oskar Ursinus]], Herausgeber des [[Flugsport (Zeitschrift)|Flugsport]], zurück, der den Bomber ab April 1914 in seinem Frankfurter Büro ursprünglich als [[Aufklärungsflugzeug|Fernaufklärer]] &amp;#039;&amp;#039;Friedel-Ursinus FD&amp;#039;&amp;#039; entworfen hatte. Friedel war Kommandeur des Fliegerbataillons Nr.&amp;amp;nbsp;3 in [[Köln]] und fungierte während der Projektierung als Verbindungsmann zwischen der [[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Idflieg]] und Ursinus, weshalb die Konstruktion auch unter seinem Namen lief. Nach Ausbruch des Ersten Weltkrieges forderte die Idflieg, den Typ auch als Bomber einsetzen zu können. Der [[Prototyp (Technik)|Prototyp]] entstand in einer Halle der Militärverwaltung in [[Griesheim]], wo Ursinus seit Kriegsbeginn seinen Militärdienst bei der &amp;#039;&amp;#039;Fliegerersatzabteilung&amp;amp;nbsp;3&amp;#039;&amp;#039; leistete. Er wurde mit zwei Motoren vom Typ [[Benz Bz III]], die je 110&amp;amp;nbsp;kW (150 PS) leisteten, ausgerüstet und flog dort mit Fritz Herold erstmals am 30.&amp;amp;nbsp;Januar 1915.&amp;lt;ref&amp;gt;Wilhelm Hellmold: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Einsatz landgestützter Fernbomber bei den kriegführenden Mächten. Skizzen und Informationen über den internationalen Bomberbau im 1.&amp;amp;nbsp;Weltkrieg 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Helios, Aachen 2017, ISBN 978-3-86933-185-0, S.&amp;amp;nbsp;61ff.&amp;lt;/ref&amp;gt; &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach der Erprobung durch die Idflieg ([[Luftstreitkräfte (Deutsches Kaiserreich)|Inspektion der Fliegertruppen]]) wurde im März 1915 nach deren Vermittlung die Gothaer Waggonfabrik mit der Herstellung unter der Bezeichnung &amp;#039;&amp;#039;GUH&amp;#039;&amp;#039; (Gotha-Ursinus-Heeresflugzeug) oder &amp;#039;&amp;#039;Gotha G&amp;amp;nbsp;I&amp;#039;&amp;#039; betraut. Dazu wurde die FD am 26.&amp;amp;nbsp;März 1915 von Herold nach Gotha überflogen und durch den Chefkonstrukteur des Gothaer Waggonbau, Hans Burkhard, eingehend studiert und auch im Flug erprobt. Aufgrund dieser Erfahrungen, so hielt er die FD für untermotorisiert, überarbeitete er die Ursinus-Konstruktion und entwickelte sie zur [[Gotha G.II|Gotha G II]] weiter. Das erste Exemplar der G&amp;amp;nbsp;I wurde am 27. Juli 1915 fertiggestellt, und bis 1916 wurden insgesamt achtzehn Stück produziert. Diese Ausführung war ebenfalls mit zwei je 110&amp;amp;nbsp;kW (150 PS) leistenden [[Benz Bz III|Benz-Bz-III]]-Motoren ausgestattet. Der Bomber war mit einem MG ausgerüstet, die maximale Bombenlast betrug ca. 150–200&amp;amp;nbsp;kg.&amp;lt;ref name=&amp;quot;kopenhagen&amp;quot;&amp;gt;[[Wilfried Kopenhagen|Kopenhagen]]/Beek: &amp;#039;&amp;#039;Das große Flugzeugtypenbuch,&amp;#039;&amp;#039; 2005, ISBN 3-613-02522-1: Das Buch gibt die maximale Bombenlast mit 150&amp;amp;nbsp;kg an.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;luftfahrtmuseum&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|text=Luftfahrtmuseum |url=http://www.luftfahrtmuseum.com/htmd/dtf/gog1.htm |wayback=20081202124819 }} (abgefragt am 22. Mai 2008) gibt folgende Bewaffnung an: „2* MG 7,9&amp;amp;nbsp;mm, 200&amp;amp;nbsp;kg Bomb.“&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gotha UWD 43642872.jpg|mini|Gotha UWD]]&lt;br /&gt;
Die [[Kaiserliche Marine]] beauftragte im April 1915 nach einem Vorschlag Ursinus’ unter der Bezeichnung „[[Gotha WD 4|UWD]]“ (Ursinus-Wasser-Doppeldecker) die Herstellung eines Wasserflugzeugs auf Basis der FD. Zum Jahresende wurde das einzige Exemplar fertiggestellt und im Januar 1916 erprobt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Konstruktion ==&lt;br /&gt;
Es handelte sich um einen [[Doppeldecker (Flugzeug)|Doppeldecker]] von ungewöhnlicher Konstruktion: Im Gegensatz zu normalen Doppeldeckern, bei denen der &amp;#039;&amp;#039;untere&amp;#039;&amp;#039; Flügel am Rumpf befestigt ist, war bei der G.I der &amp;#039;&amp;#039;obere&amp;#039;&amp;#039; Flügel am Rumpf befestigt; der untere Flügel ging quer unter dem Rumpf durch. Der Entwickler Carl Oskar Ursinus ließ sich diese Anordnung patentieren. Das Schussfeld des vorne sitzenden [[Maschinengewehr|MG]]-Schützen war nicht wie bei herkömmlichen Konstruktionen durch den oberen Flügel eingeschränkt. Weiterhin konnten die beiden Motoren am unteren Flügel eng nebeneinander montiert werden, wodurch bei Ausfall eines Motors die verbleibende Zugkraft ein geringeres Drehmoment um die [[Gierachse]] erzeugte als bei der üblichen Anordnung. Ein Nachteil dieser Konstruktion war allerdings, dass der Schütze stärker gefährdet war, wenn es bei einer Bruchlandung zu einem Kopfstand kam.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Technische Daten ==&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe5&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Kenngröße !! Daten&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Besatzung || 3 (Beobachter/Bombenwerfer/Pilot)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Spannweite || 22,0 (oben), 19,7 m (unten)&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Länge || 12,9 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höhe || 3,9 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelfläche || 82,0 m²&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Flügelstreckung ||--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Leermasse || 1800 kg&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Nutzlast || kg--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Startmasse || 2810 kg&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Triebwerke || 2 × [[Benz Bz III]], je {{PS2kW|150}}&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Höchstgeschwindigkeit || 130 km/h&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Steigzeit || 9 min auf 800 m Höhe&amp;lt;br /&amp;gt;35 min auf 2700 m Höhe&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Dienstgipfelhöhe || 2700 m&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Reichweite || 540 km&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bewaffnung || ein bis zwei 7,9-mm-MG&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Bombenlast || 150–200 kg&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Flugzeugtypen]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Hellmold: &amp;#039;&amp;#039;Entwicklung und Einsatz landgestützter Fernbomber bei den kriegführenden Mächten. Skizzen und Informationen über den internationalen Bomberbau im 1. Weltkrieg 1914–1918.&amp;#039;&amp;#039; Helios, Aachen 2017, ISBN 978-3-86933-185-0.&lt;br /&gt;
* Jean Roeder: &amp;#039;&amp;#039;Bombenflugzeuge und Aufklärer. Von der Rumpler-Taube zur Dornier Do 23&amp;#039;&amp;#039; (= Die deutsche Luftfahrt Band 16). Bernard &amp;amp; Graefe, Koblenz 1990, ISBN 3-7637-5295-1.&lt;br /&gt;
* Günter Kroschel, Helmut Stützer: Die deutschen Militärflugzeuge 1910–1918. Mittler, Herford 1977, ISBN 3-920602-18-8.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gotha-Ursinus GUH G.I|Gotha G.I}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Gothaer Waggonfabrik}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=s|GND=7607937-5}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gotha G 01}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:G-Flugzeugtyp der deutschen Luftstreitkräfte im Ersten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flugzeugtyp (Kaiserliche Marine)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schwimmerflugzeug]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Zweimotoriges Flugzeug mit Kolbenmotoren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Erstflug 1915]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Holman</name></author>
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