<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Goszcz</id>
	<title>Goszcz - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Goszcz"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goszcz&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T05:37:10Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goszcz&amp;diff=2765658&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Krdbot: Bot: Dieter Sommer (Fußballspieler) ist 2020 verstorben</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goszcz&amp;diff=2765658&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-01-31T03:14:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: &lt;a href=&quot;/index.php/Dieter_Sommer_(Fu%C3%9Fballspieler)&quot; title=&quot;Dieter Sommer (Fußballspieler)&quot;&gt;Dieter Sommer (Fußballspieler)&lt;/a&gt; ist 2020 verstorben&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
| Ort                = Goszcz&lt;br /&gt;
| Wappen             = [[Datei:POL Goszcz COA.jpg|100px|Wappen von Goszcz]]&lt;br /&gt;
| Woiwodschaft       = Niederschlesien&lt;br /&gt;
| Powiat             = Oleśnicki&lt;br /&gt;
| PowiatLink         = Oleśnicki&lt;br /&gt;
| KreisfreieStadt    = &lt;br /&gt;
| Gemeinde           = Twardogóra&lt;br /&gt;
| GemeindeLink       = Gmina Twardogóra&lt;br /&gt;
| Stadt              = &lt;br /&gt;
| Breitengrad        = 51&lt;br /&gt;
| Breitenminute      = 23&lt;br /&gt;
| Breitensekunde     = 50&lt;br /&gt;
| Längengrad         = 17&lt;br /&gt;
| Längenminute       = 28&lt;br /&gt;
| Längensekunde      = 38&lt;br /&gt;
| OrtEinwohner    = 1202&lt;br /&gt;
| OrtEinwDatum    = 2011&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| OrtFläche          = &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
| Höhe               = &lt;br /&gt;
| Postleitzahl       = 56-416&lt;br /&gt;
| Telefonvorwahl     = 71&lt;br /&gt;
| KFZ-Kennzeichen    = DOL&lt;br /&gt;
| Straße1            = &lt;br /&gt;
| Schienen1          = &lt;br /&gt;
| Flughafen1         = [[Flughafen Breslau|Breslau]]&lt;br /&gt;
| GemeindeTyp        = &lt;br /&gt;
| GemeindeGliederung = &lt;br /&gt;
| GemeindeFläche     = &lt;br /&gt;
| TERYT              = &lt;br /&gt;
| Bürgermeister      = &lt;br /&gt;
| BürgermeisterDatum = &lt;br /&gt;
| AnschriftStraße    = &lt;br /&gt;
| AnschriftOrt       = &lt;br /&gt;
| Webpräsenz         = www.goszcz.pl/&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goszcz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (deutsch: &amp;#039;&amp;#039;Goschütz&amp;#039;&amp;#039;) ist ein Dorf in der [[Gmina Twardogóra|Stadt- und Landgemeinde Twardogóra]] im [[Powiat Oleśnicki]] der [[Woiwodschaft Niederschlesien]] in Polen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zu Goszcz gehören die Siedlungen Kuźnica Goszczańska, [[Szczodrak (Twardogóra)|Szczodrak]] und Troska.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Das Dorf wurde im Jahr 1155 urkundlich erstmals erwähnt. Von 1689 bis weit ins 18. Jahrhundert hatte es das Stadtrecht. Von Heinrich Leopold Graf von Reichenbach-Goschütz (1705–1775) Generalpostmeister von Schlesien und Ritter des Schwarzen Adlerordens wurde es 1727 gekauft und war bis Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 im Familienbesitz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von überregionaler Bedeutung war Goschüz aufgrund seiner Schlossanlage.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Hans Lutsch]] |Titel=Verzeichnis der Kunstdenkmäler der Provinz Schlesien 1889 |Band=2. Die Landkreise des Reg.- Bezirks Breslau |Verlag=Wilh. Gottl. Korn |Ort=Breslau |Datum=1889 |Seiten=562–563 |Online=https://www.google.de/books/edition/Verzeichnis_der_Kunstdenkm%C3%A4ler_der_Prov/K_FYAAAAYAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gosch%C3%BCtz+Graf+Reichenbach&amp;amp;pg=PA562&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Goschütz war die Residenz des Freien Standesherren von Goschütz, zuletzt gehörend dem jeweiligen Oberhaupt des schlesischen Adelsgeschlechts [[Reichenbach (schlesisches Adelsgeschlecht)|Reichenbach]], mit eigener Standesherrlicher Gerichtsbarkeit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Titulaturen und Adressen, Ressort- und Rangverhältnisse Königlich-Preussischer Staatsbehörden, Staatsbeamten, Ordensritter und Damen des Luisenordens, nebst dem vollständigen Stempelgesetze, und Procent-Stempel- und Münz-Tabellen |Band=Justizbehörden |Auflage=5 |Verlag=G. Hayn |Ort=Berlin |Datum=1825 |Seiten=55 |Online=http://digital.ub.uni-duesseldorf.de/ihd/content/pageview/8731643 |Abruf=2022-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das Adelsgeschlecht bildete zu Goschütz eine eigene Familienlinie heraus.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Gothaisches genealogisches Taschenbuch der gräflichen Häuser auf das Jahr 1844 |Band=Reichenbach |Nummer=I. Linie Goschütz |Auflage=17. |Verlag=Justus Perthes |Ort=Gotha |Datum=1843-11-22 |Seiten=449–450 |Online=https://www.google.de/books/edition/Genealogisches_Taschenbuch_der_deutschen/UwNTAAAAcAAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Graf+Reichenbach+Taschenbuch&amp;amp;pg=PA449&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich hatte die [[Freie Standesherrschaft]] Goschütz eine Größe von 8245 ha, um 1900 noch 7500 ha. Namhafte Eigentümer waren unter anderem [[Heinrich Leopold von Reichenbach-Goschütz]] und dessen Enkel [[Heinrich von Reichenbach-Goschütz]], er selbst lebte zuletzt in Dresden, die den umfangreichen Besitz&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Titel=Schlesisches Güter-Adreßbuch. Verzeichnis sämtlicher Rittergüter sowie der größeren Landgüter der Provinzen Nieder- und Oberschlesien. 1937 |Sammelwerk=GAB |Band=Niederschlesien. Regierungsbezirk Breslau |Auflage=15. |Verlag=[[Wilhelm Gottlieb Korn]] |Ort=Breslau |Datum=1937-06 |ISBN=978-3-88372-245-0 |Seiten=106 |Online=https://www.google.de/books/edition/Schlesisches_G%C3%BCter_Adre%C3%9Fbuch_Regierung/E0EQEAAAQBAJ?hl=de&amp;amp;gbpv=1&amp;amp;dq=Gosch%C3%BCtz+Reichenbach+1937&amp;amp;pg=PA106&amp;amp;printsec=frontcover |Abruf=2022-11-08}}&amp;lt;/ref&amp;gt; weiter vererbten. 1938 übernahm der Sohn Christoph-Heinrich von Reichenbach die Begüterung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als Folge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] fiel Geschütz 1945 an Polen und wurde in &amp;#039;&amp;#039;Gosccz&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Die einheimische deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht vorher geflohen war, [[Flucht und Vertreibung Deutscher aus Mittel- und Osteuropa 1945–1950|vertrieben]]. Die neu angesiedelten Bewohner waren teilweise [[Zwangsumsiedlung von Polen aus den ehemaligen polnischen Ostgebieten 1944–1946|Zwangsumgesiedelte aus Ostpolen]], das an die [[Sowjetunion]] gefallen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1950 gehörte [[Goszcz zur Woiwodschaft Schlesien (1945–1950)|Woiwodschaft Schlesien]]. In den Jahren 1954–1972 war es Verwaltungssitz der [[Gmina Gosczcz|&amp;gt;Landgemeinde Goszcz]]. In den Jahren 1975–1998 gehörte es zur [[Woiwodschaft Breslau]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In den 1990er Jahren drehte der Regisseur [[Jan Jakub Kolski]] den Film &amp;#039;&amp;#039;Jańcio Wodnik&amp;#039;&amp;#039; in Goszcz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Schloss Goschütz]] gehörte zu den bedeutendsten Beispielen des schlesischen Barocks. Es wurde 1945 teilweise zerstört und 1948 niedergebrannt.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 324, ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Zwischen Schloss und Schlosskirche befand sich eine [[Orangerie]]. Diese wurde 1957 abgetragen.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 324, ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Die [[Schlosskirche Goschütz|evangelische Schlosskirche]] wird seit 1945 nicht mehr genutzt und verfällt zur Ruine.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 323, ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* der &amp;#039;&amp;#039;Schlosspark&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich ein barocker Park mit Teich, und wurde 1830 in einen Landschaftspark umgestaltet.&amp;lt;ref&amp;gt;Dehio-Handbuch der Kunstdenkmäler in Polen. Schlesien. München 2005, S. 325, ISBN 3-422-03109-X&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Der frühere &amp;#039;&amp;#039;evangelische Friedhof&amp;#039;&amp;#039; liegt verwüstet am westlichen Dorfrand, dort steht auch das klassizistische [[Mausoleum]] der Familie von Reichenbach aus dem Jahre 1826.&lt;br /&gt;
* Die römisch-katholische Pfarrkirche [[Mariä Geburt]] ist eine spätbarocke [[Saalkirche]] mit klassizistischen Elementen, erbaut 1754–79. Das Gemälde der Himmelfahrt Mariä am frühbarocken Hochaltar stammt möglicherweise von [[Bartholomäus Strobel]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
PL-DS, pow. oleśnicki, gm. Twardogóra, Goszcz, ul. Sienkiewicza; Zespół pałacowy- pałac; A-3541-225.jpg|Schlossruine&lt;br /&gt;
SM Goszcz kościół ewangelicki (4) ID 596465.jpg|Evangelische Schlosskirche&lt;br /&gt;
PL-DS, pow. oleśnicki, gm. Twardogóra, Goszcz, ul. Sycowska; Kościół par. Narodzenia NMP; A-1370-1641; 02.jpg|Römisch-katholische Kirche Mariä Geburt&lt;br /&gt;
Datei:SM Goszcz cmentarz ewangelicki (0) ID 596468.jpg|Mausoleum der Herren von Reichenbach mit Wappen&lt;br /&gt;
Reichenbach-Wappen 1741.png|Wappen der Familie Reichenbach&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Stadt ==&lt;br /&gt;
* &amp;lt;!---[[Max Born]], Physiker, Nobelpreisträger---&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Heinrich von Reichenbach-Goschütz (1731–1790)|Heinrich Gustav Gottlob Graf von Reichenbach-Goschütz]] (1731–1790), Freier Standesherr in Goschütz und Generalerbpostmeister von Schlesien&lt;br /&gt;
* [[Paul Böhmer (Mathematiker)|Paul Böhmer]] (1877–1958), deutscher Mathematiker und Hochschullehrer&lt;br /&gt;
* [[Dieter Sommer (Fußballspieler)|Dieter Sommer]] (1937–2020), Fußballspieler der DDR-Oberliga&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Hans Friedrich von Ehrenkrook]], [[Friedrich Wilhelm Euler (Genealoge)|Friedrich Wilhelm Euler]]: Genealogisches Handbuch der Gräflichen Häuer A (Uradel), Band II, Band 10 der Gesamtreihe [[Genealogisches Handbuch des Adels|GHdA]], [[Starke Verlag|C. A. Starke]], Glücksburg/Ostsee 1955, S. 348 ff. {{ISSN|0435-2408}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Goszcz}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gross-wartenberg.de/wikigw/index.php/Gosch%C3%BCtz Ausführliche Ortschronik]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Niederschlesien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Twardogóra]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1155]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Krdbot</name></author>
	</entry>
</feed>