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	<title>Gosslingia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Paläoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Modus            = Paläobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Gosslingia&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Albert Heard|Heard]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Gosslingiaceae&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Sawdoniales&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Ordnung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = &lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Zosterophyllopsida&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Klasse&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Lycophyten&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Gefäßpflanzen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Tracheophyta&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Abteilung&lt;br /&gt;
| Bild             = &lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
| ErdzeitalterVon  = Unteres [[Devon (Geologie)|Devon]]&lt;br /&gt;
| ErdzeitalterBis  = &lt;br /&gt;
| MioVon           = &lt;br /&gt;
| MioBis           = &lt;br /&gt;
| Fundorte         = Wales, Deutschland, Belgien, USA&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gosslingia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine [[Gattung (Biologie)|Gattung]] ausgestorbener Pflanzen, die vor allem aus dem [[Devon (Geologie)|Devon]] bekannt sind und zu den [[Zosterophyllopsida]], Verwandten der [[Bärlapppflanzen]], gehören. Sie ist nach dem britischen Amateur-Geologen [[Frank Newbery Gossling]] (1888–1946) benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Die am besten bekannte Art ist &amp;#039;&amp;#039;Gosslingia breconensis&amp;#039;&amp;#039;, die aus dem unteren [[Old Red Sandstone]] von [[Wales]] bekannt ist. Als Basis der Pflanze wird ein [[Rhizom]] mit [[Rhizoid]]en angenommen, allerdings wurden noch keine organisch verbundenen Funde mit den übrigen Pflanzenteilen bekannt. Die Pflanze wurde rund 50 Zentimeter hoch. Die [[Sprossachse|Hauptachse]] hat einen Durchmesser von bis zu vier Millimeter ist pseudo[[monopodium|monopodial]] verzweigt, im distalen Bereich dichotom. Die Achsenspitzen sind wie bei &amp;#039;&amp;#039;[[Sawdonia]]&amp;#039;&amp;#039; bischofsstabartig eingerollt. Die Sprosse tragen keine Blätter, allerdings bei manchen Exemplaren einige 100 Mikrometer lange Protuberanzen. Direkt unter der dichotomen Verzweigung der Hauptachse sitzt an einer Seite eine untergeordnete, als Tuberkel bezeichnete Struktur. Das [[Xylem]] ist in der Hauptachse im Querschnitt elliptisch, das Protoxylem (mit Ring[[tracheide]]n) liegt außen, das Xylem reift von außen nach innen (exarches Xylem). Das Metaxylem besteht aus Leiter- und Netztracheiden. Ein kreisrunder Xylemstrang versorgt die Tuberkel. Die Achsen haben eine [[Hypodermis|hypodermale]] Schicht aus dickwandigen Zellen. Über die [[Cuticula (Pflanzen)|Cuticula]] der Sprossachsen ist wenig bekannt, die Epidermis dürfte aus länglichen Zellen bestehen, Papillen und möglicherweise auch [[Stoma (Botanik)|Stomata]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Sporangium|Sporangien]] sind oval bis nierenförmig, öffnen sich mit gleich großen Klappen und stehen an kurzen Stielen in ein oder zwei gegenständigen Reihen in den distalen Bereichen des Sprosses. Im Gegensatz zu den meisten anderen Vertretern der Zosterophyllopsida sind die Sporangien ohrenförmig angeordnet, mit der Längsachse parallel zur Sprossachse. Die [[Spore]]n sind dreieckig, tragen an der Oberfläche kleine Stacheln und Kegel und haben einen Durchmesser von 36 bis 50 Mikrometer. Narbenstrukturen sind von den Sporen nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Gametophyt]] von &amp;#039;&amp;#039;Gosslingia breconensis&amp;#039;&amp;#039; ist nicht bekannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung ==&lt;br /&gt;
Die Gattung ist außer von der Typuslokalität in Wales auch aus Deutschland, Belgien, und [[Wyoming]] bekannt. Schlecht dokumentierte Berichte über Funde gibt es aus [[Wolhynien]] und [[Podolien]] und aus dem Gebiet der ehemaligen Tschechoslowakei. Die Funde stammen vorwiegend aus dem frühen [[Devon (Geologie)|Devon]], die Funde aus Wales aus dem [[Pragium]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Gattung &amp;#039;&amp;#039;Gosslingia&amp;#039;&amp;#039; wurde von Kenrick und Crane nach [[kladistik|kladistischen]] Untersuchungen zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Tarella]]&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;[[Oricilla]]&amp;#039;&amp;#039; in eine eigene Familie Gosslingiaceae gestellt, die durch die ohrenförmigen orientierten Sporangien gekennzeichnet ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Belege ==&lt;br /&gt;
* Paul Kenrick, Peter R. Crane: &amp;#039;&amp;#039;The Origin and Early Diversification of Land Plants. A Cladistic Study&amp;#039;&amp;#039;. Smithsonian Institution Press, Washington D.C. 1997, v.&amp;amp;nbsp;a. S. 334f. ISBN 1-56098-729-4.&lt;br /&gt;
* Thomas N. Taylor, Edith L. Taylor: &amp;#039;&amp;#039;The Biology and Evolution of Fossil Plants&amp;#039;&amp;#039;. Prentice Hall, Englewood Cliffs 1993, S. 208–211, ISBN 0-13-651589-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weiterführende Literatur ==&lt;br /&gt;
* Dianne Edwards: &amp;#039;&amp;#039;Further Observations on the Lower Devonian Plant, Gosslingia breconensis Heard&amp;#039;&amp;#039;. Philosophical Transactions of the Royal Society of London. Series B, Biological Sciences, Band 258, 1970, S. 225–243 [http://www.jstor.org/pss/2417010 (online bei JSTOR)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.xs4all.nl/~steurh/gossl.html Foto]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Plantae]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ausgestorbene Pflanze]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Pflanzen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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