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	<title>Gospiteroda - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gospiteroda&amp;diff=2319544&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück: + Einwohnerzahl</title>
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		<updated>2023-05-13T23:48:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;+ Einwohnerzahl&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&lt;br /&gt;
{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Alternativname         = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Landgemeinde&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Georgenthal&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = &lt;br /&gt;
| Ortswappen-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/53/17/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 10/38/52/E&lt;br /&gt;
| Nebenbox               = &lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-TH&lt;br /&gt;
| Höhe-Präfix            = &lt;br /&gt;
| Höhe                   = 334 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 358&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2014&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.georgenthal.de/gemeinde/ortschaften/gospiteroda |titel=Gospiteroda – Landgemeinde Georgenthal |abruf=2023-05-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1996-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Leinatal]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 99887&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03622&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Poskarte               = Deutschland Thüringen&lt;br /&gt;
| Bild                   = Gospiteroda-Kirche-1.JPG&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Dorfkirche&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Ort &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gospiteroda&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der [[Landgemeinde (Thüringen)|Landgemeinde]] [[Georgenthal]] im [[Landkreis Gotha]] in Thüringen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Gospiteroda befindet sich etwa 8 Kilometer (Luftlinie) südwestlich der Kreisstadt [[Gotha]] an der Nordabdachung des [[Thüringer Wald]]es, südlich der [[Bundesautobahn 4]] im bereits übergehenden Ackerbaugebiet in dieser Gegend südlich des [[Boxberg (Gotha)|Boxberges]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Gospiteroda wurde im [[Mittelalter]] im Zuge des Rodungsbaus gegründet. Der Ort wurde im Jahr 1346 erstmals in einer Urkunde des [[Kloster Georgenthal|Klosters Georgenthal]] unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Gotzbrechterode&amp;#039;&amp;#039; erwähnt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kahl2010&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Wolfgang Kahl (Autor)|Wolfgang Kahl]] |Titel=Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer – Ein Handbuch |Verlag=Verlag Rockstuhl |Ort=Bad Langensalza |Datum=2010 |ISBN=978-3-86777-202-0}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Neuerdings weist man den Mai 1271 aus.&amp;lt;ref&amp;gt;Wolfgang Kahl: &amp;#039;&amp;#039;Ersterwähnung Thüringer Städte und Dörfer. Ein Handbuch.&amp;#039;&amp;#039;Verlag Rockstuhl, Bad Langensalza, 2010, ISBN 978-3-86777-202-0, S. 95&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Mitten im Dorf befand sich ein [[Rittergut]], dessen Entstehungsurkunden im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] vernichtet wurden. Zum Gut gehörten zahlreiche Ställe und Scheunen, die Schenke und das Brauhaus.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein Springbrunnen im Gutshof wurde durch eine Holzleitung von den Teichen südwestlich von Gospiteroda gespeist. Während des [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieges]] ließ der Gutsherr gegenüber dem Herrenhaus die Kirche errichten. Sie sollte als Festung dienen und war wahrscheinlich durch einen unterirdischen Gang mit dem Gutshaus verbunden. Darauf ließen Erdsenkungen schließen, die aber in der Vergangenheit achtlos zugeschüttet wurden. Gutsbesitzer waren die Reichsgrafen von [[Haus Hohenlohe|Hohenlohe]], die die [[Erbgerichtsbarkeit]] im Jahr 1842 dem Herzogtum [[Sachsen-Gotha]] und die Verwaltung des Richteramtes dem [[Justizamt Tenneberg]] übertrugen. Später wurde das Gut an die Herren Wedekind verkauft. An diese Familie erinnert eine Tafel im Kirchenschiff. Die letzte Besitzerin des Gutes, Fräulein von Wedekind, übergab das Gut an einen Verwalter. Nach dessen Tod fiel das Gut an die Gemeinde. Es wurde unter 47 Nachbarn gegen eine geringe Summe verteilt. Die Dorfschaft, die zu dieser Zeit aus zirka 200 Einwohnern bestand, ernährte sich von Ackerbau, Viehzucht und Tagelohn auf dem Gut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis 1826 gehörte der Ort zum Herzogtum [[Sachsen-Gotha-Altenburg]], anschließend, bis zum Ende der Monarchie zum Herzogtum [[Sachsen-Coburg und Gotha (Herzogtum)|Sachsen-Coburg und Gotha]], bis 1922 zum Freistaat bzw. Gebiet Gotha. Nach Abtretung der [[Patrimonialgerichtsbarkeit]] durch die Hohenlohes 1848 wurde der Kanzleibezirk Ohrdruf der Obergrafschaft Gleichen aufgehoben. Dessen Verwaltungsbefugnisse gingen 1858 im Zuge der im Herzogtum Gotha durchgeführten Verwaltungsreform an das neugegründete [[Landratsamt Ohrdruf]] über, das bis 1922 bestand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als beachtenswerte Zunft galt der Kleiber. Das [[Kleiben]] ist eine dem Thüringer [[Fachwerk]]bau dienliche Tätigkeit, die von einigen Bürgern meisterlich beherrscht wurde. Die Gospiterodaer Kleiber zogen in die umliegenden Orte aus und füllten das Holzfachwerk mit Lehm.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum heutigen Tag wechselten Krieg und Frieden, Notzeiten und Blütezeiten einander ab. Die wohl schlimmste Zeit im vergangenen Jahrhundert waren die beiden Weltkriege [[Erster Weltkrieg|1914–1918]] und [[Zweiter Weltkrieg|1939–1945]]. Zahlreiche [[Soldat]]en kehrten aus den Kriegen nicht zurück. Während des Zweiten Weltkriegs mussten seit 1940 [[Kriegsgefangene]] aus [[Frankreich]] bei Bauern [[Zwangsarbeit]] leisten. Nach 1945 stieg die Einwohnerzahl des Ortes durch [[Heimatvertriebene]] stark an. Anfang April 1945 zogen [[USA|US-amerikanische]] Streitkräfte in Gospiteroda ein, Anfang Juli kam die [[Rote Armee]]. Damit gehörte das Dorf zur [[Sowjetische Besatzungszone|Sowjetischen Besatzungszone]] (SBZ), ab 1949 zur DDR.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1945 bis 1960 bewirtschafteten ein Großteil der Einwohner ihre Felder als Einzelbauern. Da es viele kleine landwirtschaftliche Betriebe gab, die ihre Besitzer nur recht und schlecht ernährten, arbeiteten viele Einwohner in den Betrieben in der Umgebung.&lt;br /&gt;
Nach Gründung der [[Landwirtschaftliche Produktionsgenossenschaft|LPG]] &amp;#039;&amp;#039;Einigkeit&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1960 wurde die landwirtschaftliche Pflanzen- und Tierproduktion gemeinsam betrieben. Im Jahr 1973 wurde eine gemeinsame [[Milchviehanlage]] errichtet. In den Folgejahren schlossen sich die Genossenschaften der näheren Umgebung zusammen. Es entstanden ein Pflanzenproduktionsbetrieb in [[Schönau vor dem Walde]] und ein Tierproduktionsbetrieb in [[Ernstroda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im östlichen Teil der Gemarkung entstanden seit den 1930er Jahren für den Bedarf der im Bau befindlichen Reichsautobahn und in der Folge für die Baustoffindustrie des Landkreises Gotha eine große Kiesgrube.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
* Die heutige [[Kirche Gospiteroda|Kirche]] entstand im Jahr 1623 im Baustil der Spätgotik.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Dkmpfl1987&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=U. Sareik, S. Ortmann, K. Sturm |Hrsg=Rat des Kreises Gotha |Titel=Denkmale des Kreises Gotha |Verlag=Druckerei August-Bebel Gotha |Ort=Erfurt/Gotha |Datum=1987 |Seiten=15}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Chor der 1623 errichteten Kirche ist nach Norden orientiert. Der Turm verfügt im Erdgeschoss über ein steinernes Tonnengewölbe, jetzt als Sakristei genutzt. Die Doppelemporen sind farbenfroh bemalt. Die Kirche hat keinen Namen.&lt;br /&gt;
* Nördlich von Gospiteroda befindet sich das weitläufige Gelände der [[Boxberg (Pferderennbahn)|Pferderennbahn Boxberg]].&lt;br /&gt;
* Auf der östlichen Gemarkungsgrenze mit Emleben ({{coordinate|type=landmark|text=Lage|name=Sühnekreuz|region=DE-TH|NS=50.8854|EW=10.6628}}) befindet sich ein [[Sühnekreuz]]. Eine Infotafel daneben enthält den Text: &amp;quot;Hier wurde am 27. Juli 1628 im Dreißigjährigen Krieg der Bauer Max Rudloff aus Ernstroda auf dem Weg nach Gotha von Soldaten erschlagen&amp;quot;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gospiteroda (Georgenthal)}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Georgenthal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1052239994}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Georgenthal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Gotha)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Gotha]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1346]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1996]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Reiter kehrt zurück</name></author>
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