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	<title>Goseck - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T12:34:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goseck&amp;diff=290624&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: Archivdatum korrigiert, Links optimiert</title>
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		<updated>2025-11-05T18:27:53Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Archivdatum korrigiert, Links optimiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = kein&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 51/11/41/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 11/52/18/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Goseck in BLK.svg&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Sachsen-Anhalt&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Burgenlandkreis&lt;br /&gt;
|Verbandsgemeinde  = Unstruttal&lt;br /&gt;
|Höhe              = 152&lt;br /&gt;
|PLZ               = 06667&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 03443&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 15084170&lt;br /&gt;
|Gliederung        = 2 [[Ortsteil]]e&lt;br /&gt;
|Adresse-Verband   = Markt 1&amp;lt;br /&amp;gt;06632 Freyburg (Unstrut)&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.verbgem-unstruttal.de/de/gemeinde-goseck.html www.verbgem-unstruttal.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Hilmar Panse&lt;br /&gt;
|Partei            = parteilos&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Goseck 08a.jpg|mini|Blick von Schloss Goseck auf die Saale in Richtung Naumburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeinde &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goseck&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; liegt an der [[Saale]] und gehört zur [[Verbandsgemeinde Unstruttal]] im [[Burgenlandkreis]] in [[Sachsen-Anhalt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografie ==&lt;br /&gt;
=== Geografische Lage ===&lt;br /&gt;
Goseck liegt am nördlichen Steilhang der Saale auf halbem Weg zwischen [[Naumburg (Saale)|Naumburg]] und [[Weißenfels]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ausdehnung des Gemeindegebiets ===&lt;br /&gt;
Zu Goseck gehört das zwei Kilometer nördlich gelegene Markröhlitz, das am 20. Juli 1950 eingemeindet wurde.&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Erste Spuren menschlicher Besiedlung reichen in die [[Jungsteinzeit]] um 5000 v. Chr. Zeugnis davon legt die durch Luftbilder in den 1990er Jahren entdeckte und seit 2003 freigelegte [[Kreisgrabenanlage von Goseck]] ab, das älteste [[Sonnenobservatorium]] Europas. Es handelt sich dabei um eine [[Kreisgrabenanlage]] mit einem Durchmesser von 75 Metern aus der Zeit des [[Mittelneolithikum]]s. Sie belegt den Beginn einer jahrtausendealten Tradition früher Himmelskunde, wie sie auch auf der [[Himmelsscheibe von Nebra]], die 1999 nur 25&amp;amp;nbsp;km entfernt gefunden wurde, dargestellt ist. Mittels Visiereinrichtungen konnten die Menschen z.&amp;amp;nbsp;B. exakt die Daten der [[Sommersonnenwende|Sommer-]] bzw. [[Sonnenwende|Wintersonnenwende]] bestimmen. Die Rekonstruktion des Observatoriums wurde zur Wintersonnenwende am 21. Dezember 2005 mit einem Licht- und Feuerspektakel eröffnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Kloster Goseck wurde infolge der [[Reformation]] 1540 [[Säkularisierung|säkularisiert]] und in ein Rittergut und Sitz der [[Herrschaft Goseck]] umgewandelt. Das Hauptgebäude wurde ab jetzt [[Schloss Goseck]] genannt. Der Ort Goseck entstand im Zusammenhang mit der Gründung der Burg Goseck. Er gehörte bis 1815 zum [[Amt Freyburg]] des [[Thüringer Kreis]]es im [[Kurfürstentum Sachsen]]. Zur Gutsherrschaft Goseck gehörten die Dörfer Goseck, [[Dobichau]], [[Milzau|Kleingräfendorf]], [[Pettstädt]], Teile der Dörfer [[Markröhlitz]] und [[Eulau (Naumburg)|Eulau]]; eingepfarrt war [[Lobitzsch]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es kam der Ort 1815 zu Preußen und wurde 1816 dem [[Landkreis Querfurt|Kreis Querfurt]] im [[Regierungsbezirk Merseburg]] der [[Provinz Sachsen]] zugeteilt, zu dem er bis 1944 gehörte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/querfurt.htm |titel=Der Landkreis Querfurt im Gemeindeverzeichnis 1900 |hrsg=Uli Schubert |offline=2025-10-07 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20240201051826if_/https://www.gemeindeverzeichnis.de/gem1900/gem1900.htm?sachsen_provinz/querfurt.htm |archiv-datum=2024-02-01 |abruf=2025-10-07}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1927 hatte Goseck 519 Einwohner.&amp;lt;ref&amp;gt;Adreßbuch. Einwohnerverzeichnis, Wohnungs- und Geschäftsanzeiger Kreis Querfurt. Hrsg. v. Richard Jaeckel. Bd. 1. Verlagsanstalt Richard Jaeckel. Querfurt, 1927. S. 73.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Sonnenobservatorium von Goseck|Schloss Goseck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bürgermeister ==&lt;br /&gt;
Der 2001 erstmals gewählte Bürgermeister Hilmar Panse wurde 2008 und 2015 wiedergewählt.&amp;lt;ref&amp;gt;http://www.stala.sachsen-anhalt.de/wahlen/bm15/erg/gem/bm.15084170.20150419.ergtab.dr.html&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbandsgemeinde ==&lt;br /&gt;
Goseck gehört der [[Verbandsgemeinde Unstruttal]] an, die am 1. Januar 2010 gebildet wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Goseck selbst ist nur über eine Zufahrtsstraße vom Ortsteil Markröhlitz aus erreichbar. Dieser liegt an der Landstraße von Naumburg, die im nahe gelegenen [[Pettstädt]] in die [[Bundesstraße 176]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Kulturdenkmale in Goseck}}&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Liste der Bodendenkmale in Goseck}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Goseck]] mit dem „Sonnenobservatorium Informationszentrum“&lt;br /&gt;
* [[Kreisgrabenanlage von Goseck|Sonnenobservatorium von Goseck]]&lt;br /&gt;
* Wassermühle&lt;br /&gt;
* Gedenkstein für [[Arthur Weisbrodt]], den [[antifaschistisch]]en Sekretär der [[Rote Hilfe Deutschlands|Roten Hilfe]], auf dem Hof von Schloss Goseck. Der Gedenkstein wurde 1973 errichtet, da er nach Zuchthaus und [[Konzentrationslager|KZ-Aufenthalt]] in Verbindung mit der Gruppe um [[Anton Saefkow]] den Widerstand gegen das Naziregime organisierte und ermordet wurde. Der Gedenkstein wurde nach 1990 entfernt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Datei:Eingang-Goseck.jpg|Eingang zum Schlosshof&lt;br /&gt;
Datei:Kirche-Goseck.jpg|Kirche in Goseck&lt;br /&gt;
Datei:Fachwerk-Goseck.jpg|Ehemaliger Gasthof Bergschlößchen in Goseck&lt;br /&gt;
Datei:GoseckMühle.jpg|Wassermühle in Goseck&lt;br /&gt;
Datei:Kirche-Markröhlitz.jpg|Kirche in Markröhlitz&lt;br /&gt;
Datei:Markröhlitz-Kirche-2.JPG|Steintafel über einem Türbogen der Markröhlitzer Kirche mit der Jahreszahl 1694&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Regelmäßige Veranstaltungen ===&lt;br /&gt;
In der Reihe &amp;#039;&amp;#039;Gosecker Schlosskonzerte&amp;#039;&amp;#039; treten internationale Künstler auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
* [[Friedrich II. von Goseck]] († 1088), Graf von Goseck und ab 1056 Pfalzgraf von Sachsen&lt;br /&gt;
* [[Friedrich von Goseck (Hersfeld)|Friedrich von Goseck]] (1130/40–1100), Abt des Klosters Goseck und Abt des Klosters St. Georg vor Naumburg&lt;br /&gt;
* [[Karl August Gottlieb Sturm]] (1803–1886), Kantor und Chronist&lt;br /&gt;
* [[Richard Leißling]] (1878–1957), Lehrer, Biologe, Heimatforscher und Naturschutzbeauftragter&lt;br /&gt;
* [[Margitta Lüder-Preil]] (* 1939), Schauspielerin&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Johann Martin Schamel: &amp;#039;&amp;#039;Historische Beschreibung des alten zwischen Naumburg und Weißenfels Benedictiner Closters Goseck&amp;#039;&amp;#039;, Naumburg-Zeitz 1732&lt;br /&gt;
* Carl Christian Küchler: &amp;#039;&amp;#039;Ältere und neuere Geschichte Goseck&amp;#039;s in kirchlicher Hinsicht: Nebst der bey der Einweihung der erneuerten Schloßkirche daselbst gehaltenen Predigt.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Klaffenbach, Naumburg 1822&lt;br /&gt;
* Karl August Gottlieb Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Goseck und seine Umgebungen. Geschichte und Beschreibung der ehemaligen Grafschaft und Benediktinerabtei Goseck an der Saale&amp;#039;&amp;#039;, mit 6 Lithographien, Naumburg 1844&lt;br /&gt;
* Karl August Gottlieb Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Führer durch Goseck und seine Umgebungen, oder Geschichte und Beschreibung der ehemaligen Grafschaft und nachherigen Benediktinerabtei Goseck an der Saale&amp;#039;&amp;#039;, Weißenfels 1851&lt;br /&gt;
* Karl August Gottlieb Sturm: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung der ehemaligen Grafschaft und Benediktinerabtei Goseck, jetzt gräflich von [[Zech-Burkersroda]]sche Besitzungen an der Saale nebst Umgebung&amp;#039;&amp;#039;, Weißenfels 1861&lt;br /&gt;
* [[Ludwig Puttrich]]: &amp;#039;&amp;#039;Goseck.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Denkmale der Baukunst des Mittelalters in Sachsen&amp;#039;&amp;#039;, 1850 S.&amp;amp;nbsp;29&amp;amp;nbsp;ff.&lt;br /&gt;
* Paul Braun: &amp;#039;&amp;#039;Vom Kloster Goseck&amp;#039;&amp;#039;, 1927&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;1100 Jahre [[Burgwerben]], Goseck, [[Großkorbetha]], [[Markwerben]], [[Reichardtswerben]], [[Tagewerben]]: 881–1981&amp;#039;&amp;#039;; Anlässlich der Festwoche 5. bis 13. September 1981, Verlag Gemeinsames Vorbereitungskomitee für die 1100-Jahrfeier der Gemeinden, 1981&lt;br /&gt;
* Walter Waldmüller: &amp;#039;&amp;#039;Goseck: Landschaft und Schloß im Spiegel der Geschichte&amp;#039;&amp;#039;, Selbstverlag, 1983&lt;br /&gt;
* Reinhard Scheunpflug: &amp;#039;&amp;#039;Die Gosecker-Palatinus Comes Gozecensis: Sächsische Pfalzgrafen im 11. Jahrhundert&amp;#039;&amp;#039;, GRIN Verlag, 2010&lt;br /&gt;
* Reinhard Schmitt, [[Hans-Georg Stephan]]: &amp;#039;&amp;#039;Goseck: Burg, Kloster und Schloss&amp;#039;&amp;#039;, Verlag Stekovics, Halle 2011&lt;br /&gt;
* Reinhard Scheunpflug: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte und Beschreibung der ehemaligen Grafschaft und Benediktinerabtei Goseck: Bearbeitung der Ausgabe von 1861 (durch eine Biografie des Verfassers [[Karl August Gottlieb Sturm]] ergänzt)&amp;#039;&amp;#039;, GRIN Verlag, 2012&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Goseck|audio=0|video=0}}&lt;br /&gt;
* [https://www.verbgem-unstruttal.de/de/gemeinde-goseck.html Gemeinde Goseck bei der Verbandsgemeinde Unstruttal]&lt;br /&gt;
* [http://goseck.homepage.t-online.de/ Private Website über Goseck]&lt;br /&gt;
* [http://www.blaues-band.de/saale/index.htm?goseck.htm Blaues Band Saale: Goseck]&lt;br /&gt;
* {{dmoz|World/Deutsch/Regional/Europa/Deutschland/Sachsen-Anhalt/Landkreise/Weißenfels/Städte_und_Gemeinden/Goseck|Goseck}}&lt;br /&gt;
* [https://www.sonnenobservatorium-goseck.info/ sonnenobservatorium-goseck]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;2VO-LSA-1950&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Hrsg=Landesregierung Sachsen-Anhalt |Titel=Zweite Verordnung zum Gesetz zur Änderung der Kreis- und Gemeindegrenzen zum 27. April 1950 (GuABl. S. 161) |Sammelwerk=Gesetz- und Amtsblatt des Landes Sachsen-Anhalt |Ort=Halle (Saale) |Nummer=18 |ZDB=511105-5 |Datum=1950-08-05 |Seiten=279 |Online=[[:Datei:Gesetz- und Amtsblatt Land Sachsen-Anhalt-1950-Nr.18.pdf|PDF]]}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Burgenlandkreis}}&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7732894-2|VIAF=4486147270420735700001}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Burgenlandkreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Goseck| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort an der Saale]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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