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	<title>Gose Elbe - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T16:09:54Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gose_Elbe&amp;diff=473924&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Aka: /* Namensbedeutung und Schreibweise */ Bindestrich mitverlinkt, typografische Anführungszeichen, Kleinkram</title>
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		<updated>2026-02-08T12:07:51Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Namensbedeutung und Schreibweise: &lt;/span&gt; Bindestrich mitverlinkt, typografische Anführungszeichen, Kleinkram&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Fluss&lt;br /&gt;
| NAME= &lt;br /&gt;
| ALTERNATIVNAME= &lt;br /&gt;
| LAGE= [[Vier- und Marschlande]], [[Hamburg]]&lt;br /&gt;
| GKZ= DE/59548&lt;br /&gt;
| FLUSSSYSTEM= Elbe&lt;br /&gt;
| ABFLUSSWEG= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-PREFIX= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET= 68.8&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-EINZUGSGEBIET= &lt;br /&gt;
| EINZUGSGEBIET-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| LÄNGE= 15&lt;br /&gt;
| NACHWEIS-LÄNGE= &lt;br /&gt;
| LÄNGE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| PEGEL1= &lt;br /&gt;
| PEGEL1-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-PEGEL1= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-QUELLE= Ursprung&lt;br /&gt;
| QUELLE= [[Kiebitzbrack]] als Gose-Elbe-Graben&lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-QUELLE= &lt;br /&gt;
| QUELLHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLHÖHE= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLSCHÜTTUNG-REIHE= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-QUELLSCHÜTTUNG= &lt;br /&gt;
| QUELLE_LAT_GRAD= 53.40859172&lt;br /&gt;
| QUELLE_LONG_GRAD= 10.23648977&lt;br /&gt;
| QUELLE_REGION= DE-HH&lt;br /&gt;
| QUELLE_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BEZEICHNUNG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG= beim [[Naturschutzgebiet Die Reit]] in die [[Dove Elbe]]&lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-PREFIX= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| HÖHENBEZUG-MÜNDUNG= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNGSHÖHE-SUFFIX= &lt;br /&gt;
| NACHWEIS-MÜNDUNGSHÖHE= &lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LAT_GRAD= 53.48099751&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_LONG_GRAD= 10.10293722&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_REGION= DE-HH&lt;br /&gt;
| MÜNDUNG_AUFLÖSUNG= &lt;br /&gt;
| BILD= GoseElbe.jpg&lt;br /&gt;
| BILDBESCHREIBUNG= Gose Elbe bei Reitbrook&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
[[Datei:Elbinseln Joh Mejer 1650 (cropped).jpg|mini|Gose Elbe auf einer Karte von 1650]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Reitschleuse.jpg|mini|Reitschleuse an der Gose Elbe]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gose Elbe&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein 15 Kilometer langer Altwasserarm der [[Elbe]] in den [[Hamburg]]er [[Vier- und Marschlande]]n. Nicht zu verwechseln ist die Gose Elbe mit der „Gamm(el)elbe“, die die Gose mit der [[Dove Elbe]] verband.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Wolfgang Laur]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Orts- und Gewässernamen der Freien und Hansestadt Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Neumünster 2012, S.&amp;amp;nbsp;112&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gose Elbe wurde um 1390 durch einen Deich zwischen den Inseln [[Hamburg-Kirchwerder|Kirchwerder]] und [[Hamburg-Neuengamme|Neuengamme]] vom Hauptstrom der [[Unterelbe]] abgetrennt. Direkt hinter der Eindeichungsstelle bei der Siedlung &amp;#039;&amp;#039;Krauel&amp;#039;&amp;#039; befinden sich mehrere [[Brack]]s, die über wasserführende Bodenschichten im alten Flussverlauf weiterhin miteinander und mit der Strom-Elbe in Verbindung stehen. Sie entstanden als Ausspülungen nach einem Deichbruch und wurden [[1594]] erstmals als &amp;#039;&amp;#039;Kraueler Brack&amp;#039;&amp;#039; erwähnt. Unter dem Namen des größten der Gewässer, dem &amp;#039;&amp;#039;[[Kiebitzbrack]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Das Kiebitzbrack bei der Hamburger Behörde für Stadtentwicklung und Umwelt |url=http://www.hamburg.de/geotope/145060/kiebitzbrack-start.html |wayback=20100913084819 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.hamburg.de/contentblob/2046352/data/nsg-kiebitzbrack-karte.pdf Karte zum Kiebitzbrack bei der o.g. Behörde] (PDF; 182&amp;amp;nbsp;kB)&amp;lt;/ref&amp;gt;, steht das Gebiet seit 1985 unter Naturschutz.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Kiebitzbrack beginnt der &amp;#039;&amp;#039;Gose-Elbe-Graben&amp;#039;&amp;#039;, der in weiten [[Mäander]]n in westlicher Richtung verläuft und ab der Brücke des &amp;#039;&amp;#039;Neuengammer Heerwegs&amp;#039;&amp;#039; als &amp;#039;&amp;#039;Gose Elbe&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet wird. Der sehr windungsreiche Flusslauf mit breitem Ufersaum setzt sich in nordwestlicher Richtung zwischen Kirchwerder und Neuengamme in den [[Vierlande]]n fort, wie auch danach zwischen [[Hamburg-Ochsenwerder|Ochsenwerder]] und [[Hamburg-Reitbrook|Reitbrook]] in den [[Marschlande]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab der Brücke des &amp;#039;&amp;#039;Heinrich-Stubbe-Wegs&amp;#039;&amp;#039; kann die Gose Elbe mit Ruderbooten und Kanus befahren werden. An der Nordwestspitze Reitbrooks umfließt sie das Naturschutzgebiet &amp;#039;&amp;#039;[[Die Reit]].&amp;#039;&amp;#039; Hinter der &amp;#039;&amp;#039;Reitschleuse&amp;#039;&amp;#039;, die heute nicht mehr der Wasserstandsregulierung dient, ist die Gose Elbe ein kurzes Stück mit Motorbooten schiffbar, bevor sie nach etwa 500 Metern in die hier (als Regattastrecke) seeartig verbreiterte [[Dove Elbe]] mündet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Strömung der Gose Elbe ist äußerst schwach, bedingt durch kaum vorhandenes Gefälle und die vielen Windungen. Ihre Wasserqualität ist gut, und sie ist reich an [[Fische]]n.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Namensbedeutung und Schreibweise ==&lt;br /&gt;
Der Namensbestandteil „Gose“ geht auf das [[Niederdeutsche Sprache|niederdeutsche]] &amp;#039;&amp;#039;goes&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;gose&amp;#039;&amp;#039; für „trocken“ – hier im Sinne von geringer Wassermenge – zurück.&amp;lt;ref&amp;gt;Fritz Witt: &amp;#039;&amp;#039;Beiträge zur Kenntnis der Flußnamen Nordwestdeutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Kiel 1912, S.&amp;amp;nbsp;137 (Kiel, Phil. Diss. v. 21. Okt. 1912);&amp;lt;br /&amp;gt;[[Wolfgang Laur]]: &amp;#039;&amp;#039;Die Orts- und Gewässernamen der Freien und Hansestadt Hamburg&amp;#039;&amp;#039;, Neumünster 2012, S.&amp;amp;nbsp;117&amp;amp;nbsp;f.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits bedeutet „Gose“ im plattdeutschen „Gans“ bzw. „Gänse“. Das lässt einen Zusammenhang hinsichtlich der Namensgebung „Gose Elbe“ bzw. „Gänse Elbe“ entstehen: Bis heute und wohl auch über Menschengedenken hinaus, wird die Gose Elbe von Gänsen als Lebensraum und beliebter Zwischenstopp auf ihren Flug-Routen genutzt. Im Frühjahr/Herbst bietet sie zahlreiche Rastplätze für [[Weißwangengans|Weißwangen-]], [[Blässgans|Bläss-]] und [[Saatgans]], sowie auch ganzjährig Lebensräume für [[Graugans|Grau-]], [[Kanadagans|Kanada-]] und [[Nilgans|Nilgänse]]. Sie erstrecken sich entlang der Gose Elbe an ihren jeweiligen Grenzgebieten zu Neuengamme, Kirchwerder, Ochsenwerder und Reitbrook.&amp;lt;ref&amp;gt;2006. Hamburgisches Wörterbuch. Wachholtz Verlag Neumünster. Zweiter Band, Lieferungen 9-18, F - K, S. 371.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Einmündung der Gose Elbe in die [[Dove Elbe]] steht ein Schild, auf dem sie als „Goose Elbe“ bezeichnet wird. Die verschiedenen Schreibweisen rühren daher, dass sich im Niederdeutschen bzw. in den niederdeutschen Dialekten anders als im [[Standarddeutsch|Hochdeutschen]] keine vereinheitlichte Schreibweise herausgebildet hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Varendorf(68)Vierlande Winsen.jpg|mini|[[Topographisch Militärische Charte des Herzogtums Holstein|Varendorf-Karte]] der Vierlande von 1796, hier als „Dowe Elbe“ beschriftet]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Varendorf(63)Bergedorf Reinbek.jpg|mini|Karte Bergedorf - Reinbek von Varendorf, hier als „Dowe Elbe“ beschriftet]]&lt;br /&gt;
Der Flussname wird auch oft &amp;#039;&amp;#039;Gose-Elbe&amp;#039;&amp;#039; geschrieben, da im Hochdeutschen der adjektivische Gebrauch von „goos“ nicht unmittelbar erkennbar ist. Auch ist es strittig, ob man den Flussnamen deklinieren kann oder muss, ob es also oben nicht eigentlich &amp;#039;&amp;#039;Die Strömung der Gosen Elbe …&amp;#039;&amp;#039; heißen müsste. (Zur Verdeutlichung stelle man sich vor, der Fluss würde &amp;#039;&amp;#039;Schwarze Elbe&amp;#039;&amp;#039; heißen.)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In einer 1796 angefertigten Karte von [[Gustav Adolf von Varendorff]] ist der vom Kiebitzbrack nordwestlich ausgehende Gewässerlauf parallel zur „[[Dove Elbe|Dowe Elbe]]“ mit dem gleichen Namen eingetragen, auf einer weiteren Karte des gleichen Autors wird diese Benennung bis zum Zusammenfluss beider Läufe in die „Billwärder Elbe“ (heutige abgedeichte [[Billwerder Bucht]]) beibehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Fischfauna ==&lt;br /&gt;
Die Gose Elbe ist fischereirechtlich ein Pachtgewässer des Angelsport-Verbandes Hamburg e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Homepage des AV Hamburg e.&amp;amp;nbsp;V. |url=http://www.asvhh.de/index.php/verbandsgewaesser/48-gose-elbe.html/ |wayback=20160820184439 }}&amp;lt;/ref&amp;gt; und darf von dessen Mitgliedern, von der Einmündung in die Dove Elbe bis zur Brücke &amp;#039;&amp;#039;Alte Twiete&amp;#039;&amp;#039;, befischt werden. Sie gehört zu den sogenannten Hamburger Verbandsgewässern&amp;lt;ref&amp;gt;weitere Verbandsgewässer sind [[Dove Elbe]], [[Eichbaumsee]], [[Alte Süderelbe]], [[Hohendeicher See]] (Oortkatensee), Strom-Elbe 1-3, [[Hummelsee (Hamburg)|Hummelsee]], Teile der [[Oste]] und [[Elbe-Seitenkanal]]&amp;lt;/ref&amp;gt;, in denen Mitglieder, der an den AV Hamburg angeschlossenen Angelvereinen, den Angelsport ausüben können. Zu beachten ist, dass aus Naturschutzgründen das Einbringen von Lock- und Futterstoffen streng verboten ist. Folgende Fischarten kommen in dem Gewässer vor: [[Karpfen]], [[Schleie]]n, [[Rotauge]]n, [[Rotfeder]]n, [[Aland (Fisch)|Alande]], [[Brachse]]n, Hechte, [[Zander]], [[Rapfen]], [[Flussbarsch]]e und [[Europäischer Aal| Aale]]. Infolge des heißen Sommers des Jahres 2014 kam es in der Gose Elbe zu einem Fischsterben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Kellinghusen: &amp;#039;&amp;#039;Die hamburgischen Marschlande.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;[[Lichtwark-Heft|Lichtwark]].&amp;#039;&amp;#039; Sonderausgabe Nr. 9, Juli 1954, S. 11–13. Hrsg. Lichtwark-Ausschuss, Bergedorf. {{ZDB|1123396-5}}. (Siehe jetzt: Verlag HB-Werbung, Hamburg-Bergedorf. {{ISSN|1862-3549}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gose Elbe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=7561552-6|VIAF=245870277}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Elbe|0Gose Elbe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fluss in Hamburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Vier- und Marschlande]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Aka</name></author>
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