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	<title>Gorknitz - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T04:31:50Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gorknitz&amp;diff=2132209&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-05-22T04:53:07Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Dohna&lt;br /&gt;
| Ortswappen             =&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 50/57/25/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 13/49/45/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-SN&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 220&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NN&lt;br /&gt;
| Fläche                 =&lt;br /&gt;
| Einwohner              =&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  =&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1993-01-01&lt;br /&gt;
| Eingemeindet-nach      = [[Röhrsdorf (Dohna)|Röhrsdorf]]&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 01809&lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 03529&lt;br /&gt;
| Lagekarte              =&lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gorknitz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein Ortsteil der Stadt [[Dohna]] im [[Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]], [[Sachsen]]. Er gehört zur Ortschaft [[Röhrsdorf (Dohna)|Röhrsdorf]].&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.stadt-dohna.de/wp-content/uploads/2015/12/Hauptsatzung-2015.pdf#page=10 |titel=Hauptsatzung der Stadt Dohna |hrsg=Stadtverwaltung Dohna |format=PDF; 2&amp;amp;nbsp;MB |kommentar=§ 21 |abruf=2020-07-12}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Gorknitz liegt etwa zwei Kilometer westlich der [[Altstadt (Dohna)|Dohnaer Altstadt]]. Es befindet sich auf der Hochfläche zwischen [[Müglitz (Fluss)|Müglitz]] im Osten und [[Lockwitzbach]] im Westen südlich des [[Elbtalkessel]]s. Gorknitz befindet sich an einem kleinen Bach, der nach Osten durch den Alten Gamig zur Rietzschke und damit zur Müglitz hin abfließt. Der um [[Borthen]] und Röhrsdorf betriebene [[Obstbau]] prägt auch [[Sürßen]] und sein unmittelbares Umland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Angrenzende Dohnaer Ortsteile sind Sürßen im Süden, [[Tronitz (Dohna)|Tronitz]] im Südwesten, [[Röhrsdorf (Dohna)|Röhrsdorf]] im Westen, [[Bosewitz]] im Norden, [[Gamig]] im Nordosten sowie das Dohnaer Stadtzentrum im Osten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In Gorknitz kreuzen sich die Straßen von Bosewitz nach Sürßen und von Gamig nach Röhrsdorf. Letztere heißt Gorknitzer Straße und ist die einzige benannte Straße im Ort. Westlich der Kreuzung liegt der Dorfkern von Gorknitz, der aus zwei [[Rundling]]en besteht. Rund um die Kreuzung sowie östlich davon an der Straße nach Gamig haben sich [[Kleinsiedlung]]en gebildet, die ebenfalls zu Gorknitz gehören. An den [[Öffentlicher Personennahverkehr|ÖPNV]] ist Gorknitz über die Buslinie B des [[Reisedienst Dreßler|Reisedienstes Dreßler]] angebunden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Fotothek df rp-c 0750057 Dohna-Bosewitz und Gamig (Ortsteile). Oberreit, Sect. Dresden, 1821-22.jpg|mini|Gorknitz auf einer Karte aus dem 19. Jahrhundert]]&lt;br /&gt;
Die Urform des aus dem [[Sorbische Sprache|Altsorbischen]] stammenden Ortsnamens lautete wohl [[Rekonstruktion (Sprachwissenschaft)|*]]Korkonoš- und ist damit identisch mit Krkonoše, dem [[Tschechische Sprache|tschechischen]] Namen des [[Riesengebirge]]s. Er lässt sich zurückführen auf die urslawische [[Wurzel (Linguistik)|Wurzel]] *krk („[[Knieholz]]“) sowie *nos („tragen“) und bedeutet somit „Siedlung der Knieholzträger“. Es könnte sich dabei um einen Rodungsnamen oder um die Übertragung eines Flur- oder Gebirgsnamens auf den Ort gehandelt haben. Eine weitere Deutungsmöglichkeit ist das altsorbische *Korkonosy („Halsträger“), ein Spottname.&amp;lt;ref name=&amp;quot;eichler&amp;quot;&amp;gt;[[Ernst Eichler (Linguist)|Ernst Eichler]]/[[Hans Walther (Onomastiker)|Hans Walther]]: Historisches Ortsnamenbuch von Sachsen. Bd. 1, Berlin 2001. S. 333.&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Name des Nachbarortes Sürßen wird als Spottname erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde der Ortsname 1321 als „Chorkenuz“. Weitere Urkunden aus dem 14. Jahrhundert nennen den Ort „Korkenas“, „Gorkewicz“ und „Korgkanus“. Auch in den folgenden Jahrhunderten waren noch vielfältige andere Schreibweisen in Gebrauch, darunter „Korgkenisch“, „Korkonos“, „Gorkenicz“, „Korkenuß“, „Korknis“ und „Gorckewitz“. Noch 1791 fanden die Formen „Gorcknitz“ und „Korcknitz“ nebeneinander Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gorknitz entstand aus zwei Rundlingen, weshalb die Dorfanlage auch als Doppelrundling bezeichnet wird. Sie liegen unmittelbar nördlich bzw. südlich des Baches. Der Ort liegt innerhalb einer 254 Hektar großen [[Blockflur]]. Die [[Grundherrschaft]] übten 1551 die Besitzer des [[Rittergut]]es Borthen aus, ab dem 17. Jahrhundert dann die Herren des Rittergutes Röhrsdorf. Die Verwaltung von Gorknitz oblag zunächst der Pflege Dohna, seit dem 16. Jahrhundert dem [[Amt Pirna]] und 1856 dann dem Gerichtsamt Pirna. Auf Grundlage der [[Sächsische Landgemeindeordnung von 1838|Landgemeindeordnung von 1838]] erlangte Gorknitz Selbstständigkeit als [[Landgemeinde (Sachsen)|Landgemeinde]]. Diese war 1874 Teil der [[Amtshauptmannschaft Pirna]]. Am 1.&amp;amp;nbsp;Juli 1950 wurden Sürßen, Tronitz sowie Bosewitz mit den Ortsteilen Gamig und [[Meuscha]] nach Gorknitz eingemeindet, das ab 1952 zum [[Kreis Pirna]] zählte. Am 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1993 fusionierte die Gemeinde Gorknitz mit Borthen und Röhrsdorf zur neuen Gemeinde Röhrsdorf. Seit deren [[Eingemeindung]] in die Stadt Dohna zum 1.&amp;amp;nbsp;Januar 1999 gehört Gorknitz zu Dohna.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Westen der Flur Gorknitz, südlich der [[Ortslage]] Röhrsdorf, liegt die [[Wüstung|Wüste]] Mark Olbersdorf. Olberndorf wurde 1350 erstmals als „Alberndorf“ erwähnt und war bereits im 16. Jahrhundert eine Wüstung.&amp;lt;ref&amp;gt;{{HOV|Olberndorf|Olberndorf}}&amp;lt;/ref&amp;gt; In Gorknitz stehen zwei alte Steinkreuze: eines am östlichen Ortsausgang, das andere etwas weiter östlich an der Straße nach Gamig.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.suehnekreuz.de/sachsen/gorknitz.htm Steinkreuze von Gorknitz]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1836 war Gorknitz Mitglied im Schulverband Sürßen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.heimatverein-roehrsdorf.de/index.php?id=52 |wayback=20201124005248 |text=Heimatverein Röhrsdorf e. V. |archiv-bot=2025-05-22 04:53:07 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Freiwillige Feuerwehr Gorknitz wurde 1939 gegründet.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv |text=Feuerwehrverein Gorknitz e.&amp;amp;nbsp;V. |url=http://www.feuerwehrverein-gorknitz.de/geschichte.html |wayback=20151228112412}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahre 1961 entstand in Gorknitz ein Sportplatz, auf dem heute der LSV Gorknitz 61 e.&amp;amp;nbsp;V. seine Heimspiele austrägt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.lsv-gorknitz.de/vereinsleben/geschichte/ LSV Gorknitz 61 e.&amp;amp;nbsp;V.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Eingepfarrt war und ist der Ort in die Dohnaer [[Marienkirche (Dohna)|Marienkirche]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einwohnerentwicklung ==&lt;br /&gt;
{|class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Jahr&lt;br /&gt;
! style=&amp;quot;background:#efefef;&amp;quot; | Einwohner&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1547/52 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13 [[Hufner|besessene Mann]], 32 [[Inwohner]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1764 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 13 besessene Mann, 2 Gärtner, 3 [[Häusler]]&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1834 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 148&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1871 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 149&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1890 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 164&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1910 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 236&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1925 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 265&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1939 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 342&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1946 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 421&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1950 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 1002&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1964 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 730&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
| 1990 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 520&lt;br /&gt;
|-----&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Friedrich Ferdinand Gottlieb von Globig]] (1771–1852), kursächsischer Geheimer Rat, Oberkammerherr und Besitzer des Ritterguts Sürssen&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{HOV}}&lt;br /&gt;
* [https://www.stadt-dohna.de/stadt-dohna/uber-dohna/ortschaft-rohrsdorf/ &amp;#039;&amp;#039;Ortschaft Röhrsdorf mit ihren Ortsteilen&amp;#039;&amp;#039;] auf der Website der Stadt Dohna&lt;br /&gt;
* [https://www.heimatverein-roehrsdorf.de/index.php?id=52 Kurze Ortsbeschreibung des Heimatvereins Röhrsdorf e.&amp;amp;nbsp;V.]&lt;br /&gt;
* [http://adressbuecher.genealogy.net/entry/place/GORITZJO60WW Adressbuch Gorknitz von 1891]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise und Fußnoten ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortsteile von Dohna}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=1045122947}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtteil von Dohna]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1321]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1993]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Sächsische Schweiz-Osterzgebirge]]&lt;/div&gt;</summary>
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