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	<title>Gorizia - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2026-04-28T11:04:03Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Stadt in Friaul-Julisch Venetien. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Görz (Begriffsklärung)]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Italien&lt;br /&gt;
|nomeComune           = Gorizia / Gurize / Gorica / Görz&lt;br /&gt;
|regione              = Friaul-Julisch Venetien&lt;br /&gt;
|linkStemma           = Gorizia-Stemma2.svg&lt;br /&gt;
|map                  = &lt;br /&gt;
|siglaRegione         = FVG&lt;br /&gt;
|latitudineGradi      = 45&lt;br /&gt;
|latitudineMinuti     = 56&lt;br /&gt;
|latitudineSecondi    = 0&lt;br /&gt;
|longitudineGradi     = 13&lt;br /&gt;
|longitudineMinuti    = 37&lt;br /&gt;
|longitudineSecondi   = 0&lt;br /&gt;
|mappaX               = 173&lt;br /&gt;
|mappaY               = 42&lt;br /&gt;
|altitudine           = 84&lt;br /&gt;
|superficie           = 41&lt;br /&gt;
|Sottodivisioni       = &lt;br /&gt;
|Divisioni confinanti = &lt;br /&gt;
|cap                  = 34170&lt;br /&gt;
|prefisso             = 0481&lt;br /&gt;
|istat                = 031007&lt;br /&gt;
|fiscale              = E098&lt;br /&gt;
|nomeAbitanti         = it. Goriziani / de. Görzer / sl. Goričani / fur. Gurizans&lt;br /&gt;
|patrono              = Santi Ilario und Taziano&lt;br /&gt;
|festivo              = 16. März&lt;br /&gt;
|sindaco              = &lt;br /&gt;
|sito                 = [http://www.comune.gorizia.it/ Gorizia]&lt;br /&gt;
|panorama             = Castello di Gorizia - Vista SUD OVEST.JPG&lt;br /&gt;
|didascalia           = Gorizia und die Burg der Grafen von Görz&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gorizia&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; {{IPA|ɡoˈrit.t͡sja|Tondatei=It-Gorizia.ogg}} (deutsch &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Görz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Slowenische Sprache|slowenisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gorica&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, [[Furlanische Sprache|furlanisch]] &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gurize&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;) ist eine italienische Stadt am [[Isonzo]] im Nordosten [[Italien]]s in der Region [[Friaul-Julisch Venetien]] direkt an der Grenze zu [[Slowenien]] ([[Nova Gorica]]). Gorizia hat {{EWZ|IT|031007}} Einwohner (Stand {{EWD|IT|031007}}) und war bis 2017 Hauptstadt der [[Provinz Gorizia]], die in jenem Jahr aufgelöst wurde. Daneben ist sie Sitz des [[Erzbistum Görz|Erzbistums Görz]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wenn von der gesamten Stadt, wie sie bis 1947 als politische Einheit existierte, die Rede ist, wird im deutschsprachigen Raum zumeist der Name &amp;#039;&amp;#039;Görz&amp;#039;&amp;#039; benutzt. Gemeinsam mit ihrer slowenischen Nachbarstadt [[Nova Gorica]] (&amp;#039;&amp;#039;Neu-Görz&amp;#039;&amp;#039;) war Gorizia 2025 neben [[Chemnitz]] [[Kulturhauptstadt Europas]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;div style=&amp;quot;float:right;&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Gorizia-Gorica.JPG|mini|Gorizia (Luftbild)]]&lt;br /&gt;
&amp;lt;/div&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung ===&lt;br /&gt;
Erstmals erwähnt wurde die Stadt im Jahr 1001, als Kaiser [[Otto III. (HRR)|Otto III.]] die Burg und den zugehörigen Ort dem [[Patriarchat von Aquileia]] und dem Grafen [[Werigand (Friaul)|Werichen von Friaul]] schenkte, von dem der Besitz auf die [[Eppensteiner|Grafen von Eppenstein]] überging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Österreichisches Görz ===&lt;br /&gt;
Die Stadt war seit dem Spätmittelalter Sitz der &amp;#039;&amp;#039;[[Meinhardiner|Grafen von Görz]]&amp;#039;&amp;#039;, die sich vom [[Patriarchat von Aquileia|Patriarchat Aquileia]] unabhängig gemacht hatten. Nach dem Aussterben der Herrscherfamilie mittels Graf und Reichsfürst [[Leonhard von Görz|Leonhard]] kam ihr Gebiet um 1500 durch die Vermittlung von Leonhards Administrator [[Virgil von Graben]] an die [[Habsburg]]er, das Haus Österreich. Görz war nun Hauptstadt der [[Görz und Gradisca|Gefürsteten Grafschaft Görz und Gradisca]]. Das [[Erzbistum Görz]] entstand 1751 nach der Auflösung des Patriarchats von Aquileia. Von 1809 bis 1814 gehörte Görz zu [[Frankreich]]s [[Illyrien#Illyrische Provinzen|Illyrischen Provinzen]], danach bis 1815 zum [[Illyrien#Königreich Illyrien 1814–1849|Königreich Illyrien]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1815 bis 1918 gehörte das Gebiet wieder zu Österreich, bis 1849 weiterhin im Königreich Illyrien. 1849–1861 war das &amp;#039;&amp;#039;[[Österreichisches Küstenland|Österreichische Küstenland]]&amp;#039;&amp;#039; [[Kronland (Österreich)|Kronland]] im [[Kaisertum Österreich]]. 1861 wurde die Gefürstete Grafschaft Görz und Gradisca wie Triest und Istrien eigenständiges Kronland (und &amp;#039;&amp;#039;Österreichisch(-illirisch)es Küstenland&amp;#039;&amp;#039; nur mehr als zusammenfassende Bezeichnung für diese drei ab 1867 [[Cisleithanien|cisleithanischen]] Kronländer [[Österreich-Ungarn]]s verwendet). Der [[k.k.]] [[Landeschef (Österreich-Ungarn)|Statthalter]] für Görz residierte in Triest. Bis 1866 gehörte auch das benachbarte [[Königreich Lombardo-Venetien|Venetien]] zu Österreich. Im Osten grenzte die Grafschaft an das ebenfalls österreichische [[Krain#Herzogtum Krain|Herzogtum Krain]]. Am Ende des Ersten Weltkriegs wurde Görz Anfang November 1918 wie der Westrand Krains, Triest und Istrien vom siegreichen [[Königreich Italien (1861–1946)|Königreich Italien]] besetzt und 1919 annektiert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Stadt war von alters her dreisprachig (italienisch, slowenisch, deutsch). 1900 hatte Görz inklusive Garnison 25.432 Einwohner, davon 16.112 Italiener, 4754&amp;amp;nbsp;Slowenen und 2760 Deutsche.&amp;lt;ref&amp;gt;K.K. Statistische Central-Commission: &amp;#039;&amp;#039;Special-Orts-Repertorien der im Oesterreichischen Reichsrathe vertretenen Königreiche und Länder.&amp;#039;&amp;#039; Band VII: &amp;#039;&amp;#039;Küstenland.&amp;#039;&amp;#039; Wien 1883, S. 8.&amp;lt;/ref&amp;gt; Görz liegt an der [[Bahnstrecke Udine–Triest]], auf die hier seit 1906 die aus den [[Julische Alpen|Julischen Alpen]] kommende [[Wocheinerbahn|Wocheiner Bahn]] trifft, Teil der damals neuen alpenquerenden Bahnverbindung [[Salzburg]]–[[Triest]] (&amp;#039;&amp;#039;Neue Alpenbahn&amp;#039;&amp;#039; bzw. [[Ferrovia Transalpina|Transalpina]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Razglednica Trg sv. Roka v Gorici med 1. svetovno vojno.jpg|mini|Die Kriegszerstörungen an der Piazza San Rocco]]&lt;br /&gt;
Görz war Sitz eines Fürsterzbischofs, des Landtages und des Landesausschusses der Gefürsteten [[Grafschaft Görz]] und Gradisca, einer [[Bezirkshauptmannschaft]] und eines Kreisgerichts. Um 1900 war Görz ein beliebter Winterkurort, denn die durchschnittliche Wintertemperatur betrug +&amp;amp;nbsp;3,5&amp;amp;nbsp;Grad.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;lt;!-- Lemma ???  In: --&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Meyers Konversations-Lexikon.&amp;#039;&amp;#039; 5. Auflage, 7. Band. Bibliographisches Institut, Leipzig und Wien 1895, S.&amp;amp;nbsp;774.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem [[Kriegsziele im Ersten Weltkrieg#Italien|Kriegseintritt Italiens]] gegen Österreich-Ungarn im Mai 1915 war es erklärtes Ziel der italienischen Heeresleitung, am [[Isonzo]] vorzustoßen. Im Sommer 1916 gelang Italien die Eroberung von Görz, im Herbst 1917 wurde die Stadt in der [[Zwölfte Isonzoschlacht|Zwölften Isonzoschlacht]] von Österreich-Ungarn zurückgewonnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Italienisches Gorizia ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gorizia Gorica.JPG|mini|hochkant|Gorizia: Altstadt und Burg (von unten)]]&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg kam im [[Vertrag von Saint-Germain]] das gesamte Gebiet der vormals &amp;#039;&amp;#039;Görz&amp;#039;&amp;#039; genannten Stadt zusammen mit [[Istrien]] und dem Westteil des heutigen [[Slowenien]] an Italien. &amp;#039;&amp;#039;Görz&amp;#039;&amp;#039; wurde offiziell in &amp;#039;&amp;#039;Gorizia&amp;#039;&amp;#039; umbenannt. Das Italien 1919 vertraglich zugesprochene Gebiet, in dem auch Gorizia liegt, erhielt den Namen [[Julisch Venetien]] (italienisch: Venezia Giulia).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Für im Ersten Weltkrieg gefallene italienische Soldaten wurde in der Zwischenkriegszeit auf einem Hügel im nördlich gelegenen Vorort Oslavia ein auch architektonisch bemerkenswertes Beinhaus &amp;#039;&amp;#039;(Ossario)&amp;#039;&amp;#039; errichtet. Auf einer [[Stele]] vor dem Eingang wird einiger Staatsangehöriger Altösterreichs gedacht, die am Krieg auf italienischer Seite teilgenommen haben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Slowenisches Nova Gorica ===&lt;br /&gt;
Am 1. Mai 1945 teilte [[Josip Broz Tito]], Anführer der jugoslawischen Partisanen, mit, dass seine Truppen bis zum Isonzo vorgerückt seien und er nun u.&amp;amp;nbsp;a. Anspruch auf die östlich des Isonzo gelegenen Stadtgebiete von Görz erhebe.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://primorska24.si/trieste-not-slovenian-tito-forfeited-gorizia-addition-friuli-venezia-giulia-region/ &amp;#039;&amp;#039;Why is Trieste not Slovenian and how Tito forfeited Gorizia in addition to the Friuli-Venezia Giulia region?&amp;#039;&amp;#039;]. primorska24.si. 18. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt; 40 Tage lang verblieben jugoslawische Truppen in Görz.&amp;lt;ref&amp;gt;Alessandro Cattunar: [http://storicamente.org/cattunar &amp;#039;&amp;#039;La liberazione di Gorizia: 1 maggio 1945. Identità di confine e memorie divise: le videointerviste ai testimoni&amp;#039;&amp;#039;]. storicamente.org (Universität Bologna). 2009&amp;lt;/ref&amp;gt; Als mit dem [[Pariser Friedenskonferenz 1946|Frieden von Paris]] (1947) von den Siegermächten die Staatsgrenze zwischen Italien und Jugoslawien neu gezogen wurde, wurde die Teilung der Stadt hart westlich der [[Bahnstrecke Jesenice–Trieste]] (Wocheiner Bahn) festgelegt. Somit wurde nur&amp;lt;ref&amp;gt;Tito hatte verlangt, dass alle vormals italienischen Gebiete östlich des Isonzo bis zu dessen Mündung in die Adria Teil Jugoslawiens werden sollten&amp;lt;/ref&amp;gt; der kleinere östliche Teil von Görz Jugoslawien zugeschlagen. Nach Auflösung der Republik Jugoslawien ab 1991 ist die östlich der Grenze gelegene, &amp;#039;&amp;#039;[[Nova Gorica]]&amp;#039;&amp;#039; genannte Stadt Bestandteil von [[Slowenien]] und seit 1995 auch [[Universität Nova Gorica|Universitätsstadt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Gegenzug zur riesigen Tricolore, die Italiener weithin sichtbar auf dem Görzer Burgberg aufgestellt hatten, ehrten die Jugoslawen ihren damaligen Staatspräsidenten Josip Broz Tito mit einem riesigen steinernen Schriftzug &amp;#039;&amp;#039;TITO&amp;#039;&amp;#039; auf einem Hügel bei Nova Gorica, der bis heute ebenfalls in ganz Görz sichtbar ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Charakter der Grenze zwischen Gorizia und Nova Gorica ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Stazione ferroviaria di Nova Gorica.jpg|mini|Den Bahnhofsvorplatz teilt die Grenze zwischen Italien und Slowenien (Plakette im Kreis auf dem Foto)]]&lt;br /&gt;
[[Winston Churchill]] sprach am 5. März 1946 davon, dass sich „[v]on [[Stettin]] an der [[Ostsee]] bis [[Triest]] an der Adria […] ein [[Eiserner Vorhang]] auf [[Europa]] herabgesenkt“ habe.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.nato.int/docu/speech/1946/s460305a_e.htm &amp;#039;&amp;#039;The Sinews of Peace.&amp;#039;&amp;#039;] In: &amp;#039;&amp;#039;NATO.int&amp;#039;&amp;#039; (englisch)&amp;lt;/ref&amp;gt; Offensichtlich betrachtete Churchill in seiner in [[Fulton (Missouri)|Fulton, Missouri]] gehaltenen Rede Jugoslawien als Teil des im Entstehen begriffenen [[Ostblock]]s und die Grenzen zwischen Jugoslawien einerseits sowie Italien und Österreich andererseits als Südabschnitt dieses „Eisernen Vorhangs“. Tatsächlich verläuft die Grenze (allerdings mit ausdrücklicher Billigung der Westalliierten des Zweiten Weltkriegs, die an der Festlegung der Grenze maßgeblich beteiligt waren) quer über den Bahnhofsvorplatz von Görz (auf der italienischen Seite &amp;#039;&amp;#039;Piazza Transalpina&amp;#039;&amp;#039;, auf der slowenischen Seite &amp;#039;&amp;#039;Trg Evrope&amp;#039;&amp;#039; genannt). Markiert und gesichert wurde die Görz teilende Grenze durch einen gewöhnlichen Metallzaun, teilweise Stacheldraht oder andere Hindernisse.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://ktnv1.orf.at/magazin/studio/stories/166886/index.html |titel=Görz – die einst geteilte Stadt |werk=ktnv1.orf.at |hrsg=Kärnten-Magazin |abruf=2020-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Grenze war, anders als etwa in Berlin, zu keinem Zeitpunkt unüberwindbar abgeriegelt.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Peter Miroschnikoff |url=https://tsarchive.wordpress.com/2004/04/25/meldung239574/ |titel=Slowenien: Abschied vom Eisernen Vorhang |hrsg=Archiv der [[Tagesschau (ARD)|Tagesschau]] |datum=2004-04-25 |abruf=2020-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Paolo Rumiz |url=https://ricerca.repubblica.it/repubblica/archivio/repubblica/2004/04/28/gorizia-cade-ultimo-muro-europa.009gorizia.html |titel=Gorizia cade l&amp;#039; ultimo muro d&amp;#039; Europa |werk=[[La Repubblica]] |datum=2004-04-28 |sprache=it |abruf=2020-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem [[Europäische Union|EU]]-Beitritt Sloweniens wurden ab 30. April 2004 die Grenzanlagen und Zäune der Stadt an vielen Stellen abgebaut. Seit dem Beitritt zum [[Schengen-Raum]] am 21.&amp;amp;nbsp;Dezember 2007 entfielen Grenzkontrollen. Die italienischen und slowenischen Stadtteile wuchsen zusammen. Am Bahnhofsplatz markieren Blumenkübel und eine Plakette auf der Platzmitte die Grenze. Ein Freilichtmuseum informiert über ehemalige Sperranlagen.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Arctur d.o.o. |url=https://www.novagorica-turizem.com/ger/ausflugsziele-und-erlebnisse/kultur-und-natur/2012032010421225/Trg%20Evrope%20-%20Europaplatz |titel=Trg Evrope - Europaplatz |werk=novagorica-turizem.com |abruf=2020-04-20 |archiv-datum=2021-09-18 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20210918134708/https://www.novagorica-turizem.com/ger/ausflugsziele-und-erlebnisse/kultur-und-natur/2012032010421225/Trg%20Evrope%20-%20Europaplatz |offline=ja |archiv-bot=2025-05-22 04:49:10 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.corriere.it/reportage/cronache/2014/gorizia-nova-gorica-e-il-confine-che-non-ce-piu/ |titel=Gorizia-Nova Gorica e il confine che non c’è più |hrsg=[[Corriere della Sera]]sprache=it |datum= |abruf=2020-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Zusammenarbeit zwischen den beiden Städten zeigt sich in der gemeinsamen Bewerbung um den Titel der Kulturhauptstadt Europas für das Jahr 2025. Diesbezüglich wurde im Dezember 2020 entschieden, dass die Zwillingsstädte parallel zu [[Chemnitz]] den Titel tragen werden. Damit setzte die gemeinsame slowenisch-italienische Bewerbung sich gegen die Konkurrenz aus [[Ljubljana]], [[Piran]] und [[Ptuj]] durch.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.derstandard.at/story/2000122635027/nova-gorica-goerz-sind-neben-chemnitz-kulturhauptstadt-europas-2025 |titel=Nova Gorica &amp;amp; Görz sind neben Chemnitz Kulturhauptstadt Europas 2025 |hrsg=derStandard.at |sprache=de-AT |abruf=2020-12-21}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
[[Datei:07040033goriziatrainstation.jpg|mini|Bahnhof Gorizia Centrale]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gorizia ist über die [[Autostrada A34|Autobahn A34]] an das italienische Autobahnnetz angebunden, die [[Strada Statale 55 dell’Isonzo|Staatsstraße SS55]] verbindet die Stadt mit [[Triest]]. Der Bahnhof Gorizia Centrale liegt an der [[Bahnstrecke Udine–Triest]]. Der Bahnhof von Nova Gorica mit Verbindungen nach Ljubljana und [[Zagreb]] ist von ihm vier Kilometer entfernt. Gorizia verfügt über einen [[Flugplatz Görz|Flugplatz]] für die [[allgemeine Luftfahrt]].&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1909 bis 1935 waren die beiden Bahnhöfe mit einer durch das Stadtzentrum führenden [[Meterspur|meterspurigen]] [[Straßenbahn Görz]] verbunden. Des Weiteren existierten auch Zweiglinien.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Chiesasantignazio.jpg|mini|hochkant|Kirche des [[Ignatius von Loyola|Heiligen Ignatius]]]]&lt;br /&gt;
* Kirche des Heiligen Ignatius an der Piazza della Vittoria:&amp;lt;br /&amp;gt;1654–1747 von den [[Jesuit]]en erbaut. Die [[Wandpfeilerkirche]] ist mit Marmor, Intarsien und Holzschnitzereien ausgestattet, die aus dem 17.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert stammen. Bemerkenswert ist ein [[Altar]] des  [[Venedig|venezianischen]] Malers [[Gregorio Lazzarini]] (datiert 1716) und das [[Fresko]] von [[Christoph Tausch]] aus dem 18. Jahrhundert an der Kanzel &amp;#039;&amp;#039;Die Glorie des heiligen Ignatius&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.turismofvg.it/Religi%C3%B6se-Denkm%C3%A4ler/Kirche-Sant-Ignazio &amp;#039;&amp;#039;Kirche Sant’ Ignazio.&amp;#039;&amp;#039;] Tourismusportal &amp;#039;&amp;#039;Friuli Venezia Gulia&amp;#039;&amp;#039; der PromoTurismoFVG,  abgerufen am 27. Dezember 2021.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Palazzo Attems Petzenstein mit der [[Pinakothek]] und wechselnden Gemäldeausstellungen&lt;br /&gt;
* [[Synagoge (Gorizia)|Synagoge]], erbaut 1756&lt;br /&gt;
* [[Castello di Gorizia|Festung]] und Museum zum Ersten Weltkrieg&lt;br /&gt;
* Piazza della Vittoria&lt;br /&gt;
* Kathedrale des [[Erzbistum Görz|Erzbistums Görz]] (&amp;#039;&amp;#039;Cattedrale dei Santi Ilario e Taziano&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Trgovski Dom&amp;#039;&amp;#039; (auch bekannt als Haus der Slowenen), erbaut im Stil der [[Wiener Secession]] 1903–05 von [[Max Fabiani]]&lt;br /&gt;
* Villa Coronini mit Garten&lt;br /&gt;
* Piuma-Park am Isonzo&lt;br /&gt;
* Rathaus&lt;br /&gt;
* Corso Italia-Verdi&lt;br /&gt;
* Verdi-Theater&lt;br /&gt;
* Piazza della Transalpina vor dem Bahnhof, auf dem die Grenze zwischen Italien und Slowenien verläuft&lt;br /&gt;
* Im slowenischen Teil der Stadt, unmittelbar an der Grenze liegt auf einem Berg das [[Kloster Kostanjevica (Görz)|Kloster Kostanjevica]] mit der Bourbonengruft, in der alle im Exil gestorbenen französischen [[Haus Bourbon|Bourbonen]] bestattet sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* Am 2. Februar 1999 wurde der [[Asteroid]] [[(7675) Gorizia]] nach der Stadt benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
Gorizia Palazzo Attems Petzenstein Deckengemälde.jpg|Palazzo Attems Petzenstein, das Deckengemälde im Empfangssaal zeigt [[Griechische Mythologie|griechische Götter]]&lt;br /&gt;
Gorizia Palazzo Attems Petzenstein innen.jpg|Palazzo Attems Petzenstein, Innenansicht&lt;br /&gt;
Gorizia Palazzo Attems Petzenstein Pinakothek.jpg|Blick in die Pinakothek&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sprachen ==&lt;br /&gt;
Die Hauptsprache in Gorizia ist Italienisch, daneben werden [[Slowenisch]] und [[Furlanische Sprache|Furlanisch]] gesprochen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Städtepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
Partnerstädte von Gorizia sind&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www3.comune.gorizia.it/en/node/1462 |wayback=20190106204449 |text=Comune di Gorizia – Gemellaggi e collaborazioni |archiv-bot=2025-05-22 04:49:10 InternetArchiveBot }}, abgerufen am 6. Januar 2019&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* [[Klagenfurt am Wörthersee]] (Österreich), seit 1965&lt;br /&gt;
* [[Grosseto]] in der [[Toskana]] (Italien), seit 1981&lt;br /&gt;
* [[Sassari]] auf [[Sardinien]] (Italien), seit 1983&lt;br /&gt;
* [[Lienz]] ([[Tirol (Bundesland)|Osttirol]]), seit 1997&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Persönlichkeiten ==&lt;br /&gt;
Bekannte Persönlichkeiten der Stadt sind in der &amp;#039;&amp;#039;[[Liste von Persönlichkeiten der Stadt Gorizia]]&amp;#039;&amp;#039; aufgeführt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{MerianTopo |Titel=Görtz |Band=10 |Seite=68}}&lt;br /&gt;
* Karl von Czörnig: &amp;#039;&amp;#039;Görz: Oesterreich&amp;#039;s Nizza nebst einer Darstellung des Landes Görz und Gradisca.&amp;#039;&amp;#039; Band 1. Wien, 1873 ([https://www.google.de/books/edition/Görz_Oesterreich_s_Nizza_nebst_einer_Da/TYxNNzxd_tMC?hl=de&amp;amp;gbpv=1 google.de]).&lt;br /&gt;
* Wilhelm Baum: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafen von Görz in der europäischen Politik des Mittelalters.&amp;#039;&amp;#039; Klagenfurt 2000; italienisch: &amp;#039;&amp;#039;I Conti di Gorizia.&amp;#039;&amp;#039; Gorizia 2001.&lt;br /&gt;
* Kurt F. Strasser, [[Harald Waitzbauer]]: &amp;#039;&amp;#039;Über die Grenzen nach Triest. Wanderungen zwischen Karnischen Alpen und Adriatischem Meer.&amp;#039;&amp;#039; Wien-Köln-Weimar 1999.&lt;br /&gt;
* Putzger-Bruckmüller: &amp;#039;&amp;#039;Historischer Weltatlas&amp;#039;&amp;#039; S. 60/61, 62 und 64.&lt;br /&gt;
* [[Hans Goebl]]: &amp;#039;&amp;#039;Konflikte in pluriethnischen Staatswesen. Ausgewählte Fallstudien aus Österreich-Ungarn (1848–1918). Abschnitt 3.1: Konfliktpotentiale bei Namen: der Fall des Choronyms Venezia Giulia.&amp;#039;&amp;#039; In: Friedemann Vogel, Janine Luth, Stefaniya Ptashnyk (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Linguistische Zugänge zu Konflikten in europäischen Sprachräumen. Korpus – Pragmatik – kontrovers.&amp;#039;&amp;#039; Universitätsverlag Winter. Heidelberg 2016, S. 211–214 ([https://www.sbg.ac.at/rom/people/prof/goebl/docs/Goebl2016_Linguistische%20Zug%c3%a4nge%20zu%20Konflikten.pdf sbg.ac.at] PDF).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Gorizia| ]]&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Julische Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grenze zwischen Italien und Slowenien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1001]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weinbauort in Italien]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger der Tapferkeitsmedaille in Gold (Italien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadt als Namensgeber für einen Asteroiden]]&lt;/div&gt;</summary>
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