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	<title>Gordon Murray - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-05-30T20:10:03Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Alexander-93: /* Karriere */ Le Mans GTR</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Karriere: &lt;/span&gt; Le Mans GTR&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gordon Murray&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[18. Juni]] [[1946]] in [[Durban]]) ist ein [[südafrika]]nischer [[Ingenieur]] und ehemaliger Rennwagen-Konstrukteur in der [[Formel 1]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Karriere ==&lt;br /&gt;
=== Der Weg nach England ===&lt;br /&gt;
Murray wuchs als Sohn eines [[Kfz-Mechatroniker|Kfz-Mechanikers]] in Durban auf. Nach Schule und Militärdienst studierte er am &amp;#039;&amp;#039;Natal Technical College&amp;#039;&amp;#039;, der heutigen [[Technische Universität Durban|Technischen Universität Durban]], [[Maschinenbau]]. Während des Studiums konstruierte, baute und fuhr Murray seine eigenen Rennwagen und Motoren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da Murray in Südafrika für seine Rennsportambitionen keine Zukunft sah, ging er in der Hoffnung auf einen Arbeitsplatz zu [[Lotus Cars|Lotus]] nach England. Dort brachte ihm allerdings eine zufällige Begegnung mit [[Ron Tauranac]] einen Job bei [[Brabham]] ein. Er war dort für drei Jahre an der Seite von Tauranac als Konstrukteur beschäftigt und als [[Bernie Ecclestone]] das Team übernahm, wurde Murray Assistent von Chef-Designer [[Ralph Bellamy (Ingenieur)|Ralph Bellamy]]. Ende 1972 beförderte ihn Ecclestone zum Technischen Leiter.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Brabham ===&lt;br /&gt;
[[Datei:2001 Goodwood Festival of Speed Brabham BT46B Fan car.jpg|mini|Brabham BT46B, der „Staubsauger“-Wagen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Piquet - Brabham-BMW BT 54 1985-08-02.jpg|mini|Nelson Piquet im Brabham-BMW BT 54 auf dem Nürburgring 1985]]&lt;br /&gt;
Der erste von Murray entwickelte Formel-1-Wagen war der [[Brabham BT42]], der in der Saison [[Automobil-Weltmeisterschaft 1973|1973]] von [[Carlos Reutemann]] und [[Wilson Fittipaldi]] gefahren wurde. Brabham belegte damit den vierten Platz der Konstrukteurswertung. Mit dem weiterentwickelten [[Brabham BT44|BT44]] konnte Reutemann [[Automobil-Weltmeisterschaft 1974|1974]] drei Rennen gewinnen. [[Automobil-Weltmeisterschaft 1975|1975]], mit dem BT44B, gewannen Reutemann und [[Carlos Pace]] jeweils ein Rennen und holten den zweiten Platz der Konstrukteurs-WM. Murray wollte für [[Automobil-Weltmeisterschaft 1976|1976]] einen flachen 12-Zylinder-Motor mit 180° Zylinderwinkel, um die Aerodynamik verbessern zu können. Ecclestone beauftragte [[Alfa Romeo Motorsport|Alfa Romeo]] mit dem Bau eines solchen Motors, der im [[Brabham BT45|BT45]] zum Einsatz kam. Der Wagen funktionierte jedoch nicht wie gewünscht und Reutemann verließ das Team Mitte der Saison. Der überarbeitete Wagen für [[Automobil-Weltmeisterschaft 1977|1977]] brachte eine Verbesserung, aber die Alfa-Motoren waren nicht zuverlässig.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Automobil-Weltmeisterschaft 1978|1978]] kam der [[Brabham BT46B|BT46B]] zum Einsatz, der als „Staubsauger“-Wagen berühmt wurde. Ein großer Ventilator saugte die Luft unter dem Fahrzeug ab und erzeugte dadurch einen [[Unterdruck]], der den Wagen auf die Fahrbahn presste. [[Niki Lauda]] gewann damit den [[Großer Preis von Schweden 1978|Großen Preis von Schweden]], der Wagen wurde jedoch kurz darauf von der [[Fédération Internationale de l’Automobile|FIA]] für illegal erklärt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Als sich die [[Bodeneffekt]]-Wagen durchzusetzen begannen, brauchte Murray einen anders konstruierten Motor um den Fahrzeug-Unterboden aerodynamisch gestalten zu können. Alfa baute einen neuen V12, der im wenig erfolgreichen BT48 zum Einsatz kam. Murray baute daraufhin den [[Brabham BT49|BT49]], der von einem [[Cosworth]]-Motor angetrieben wurde. [[Nelson Piquet]] konnte damit [[Automobil-Weltmeisterschaft 1980|1980]] drei Rennen und [[Formel-1-Weltmeisterschaft 1981|1981]] die Weltmeisterschaft gewinnen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ab [[Formel-1-Weltmeisterschaft 1982|1982]] fuhr Brabham mit [[BMW (Motorsport)|BMW]]-Turbomotoren. Piquet gewann im [[Brabham BT50|BT50]] den [[Großer Preis von Kanada 1982|Grand Prix von Kanada]] und [[Formel-1-Weltmeisterschaft 1983|1983]] im [[Brabham BT52|BT52]] erneut den WM-Titel. In den folgenden Jahren konnten Murrays Wagen vereinzelte Rennen gewinnen, aber nicht mehr an die Erfolge von Anfang der 1980er anknüpfen. Für [[Formel-1-Weltmeisterschaft 1986|1986]] entwickelte Murray seinen letzten Brabham, den [[Brabham BT55|BT55]] mit flach eingebautem BMW-Turbo, in dem [[Elio de Angelis]] bei Testfahrten tödlich verunglückte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== McLaren ===&lt;br /&gt;
[[Datei:1996 McLaren F1.jpg|mini|Der McLaren F1]]&lt;br /&gt;
Ende 1986 ging Murray zu [[McLaren Racing|McLaren]]. Der von [[Steve Nichols]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv |url=http://www.mclaren.com/mclarengroup/timeline-80s.php |text=McLaren time line 1980s: 1988. |wayback=20080610083745}} mclaren.com&amp;lt;/ref&amp;gt; entwickelte McLaren-[[Honda]] [[McLaren MP4/4|MP4/4]], der [[Formel-1-Weltmeisterschaft 1988|1988]] 15 von 16 Rennen gewinnen konnte, basierte auf Murrays Konzept der extrem flachen Bauweise, die er schon beim [[Brabham BT55]] verwirklicht hatte. Nach dieser Saison übernahm [[Neil Oatley]] die Entwicklungsabteilung und Murray wechselte auf einen Manager-Posten bei [[McLaren Automotive]], wo er 1989 als Design-Chef den [[McLaren F1]] entwickelte. Bei diesem Projekt arbeitete er wieder mit [[Paul Rosche]] zusammen, der bereits den BMW-Turbo für Brabham entwickelt hatte und jetzt für den im F1 eingesetzten 6,1-Liter-Motor verantwortlich war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gordon Murray Design ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Gordon Murray Design T.27 RAC Future Car Challenge 1.jpg|mini|Gordon Murray Design T.27]]&lt;br /&gt;
Murray blieb bis Anfang 2005 bei McLaren und machte sich dann selbständig. Im Juli 2007 stellte er seine Pläne für ein neues Straßenfahrzeugkonzept der Öffentlichkeit vor, das er mit seinem Unternehmen &amp;#039;&amp;#039;Gordon Murray Design&amp;#039;&amp;#039; entwickelte. Der Wagen sollte klein, leicht, schadstoffarm und unkonventionell sein. Wie schon beim McLaren F1 sollte ein Schlüsselelement der Konstruktion ein besonders ausgefeiltes „Packaging“ sein. Nach Murrays Ansicht haben die Anordnung der Baugruppen und die Aufteilung der Grundfläche einen weitaus größeren Einfluss auf die Fähigkeiten eines Autos als technische Details. Das Fahrzeug namens &amp;#039;&amp;#039;T.25&amp;#039;&amp;#039; wurde im Juni 2010 der Öffentlichkeit vorgestellt.&amp;lt;ref&amp;gt;Matthew Knight: [http://edition.cnn.com/2010/TECH/innovation/06/28/murray.green.car.launch/index.html?iref=mpstoryview&amp;amp;fbid=fhr0Cv7hUA6 &amp;#039;&amp;#039;Former F1 engineer unveils new city car&amp;#039;&amp;#039;.] CNN.com, 29. Juni 2010; abgerufen am 19. April 2012.&amp;lt;/ref&amp;gt; Die elektrisch angetriebene Version des Fahrzeugs heißt T.27.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Goodwood Festival of Speed 2022 (52172811781).jpg|mini|Gordon Murray Design T.50]]&lt;br /&gt;
Im August 2020 präsentierte das Unternehmen mit dem &amp;#039;&amp;#039;T.50&amp;#039;&amp;#039; einen Supersportwagen, der auch als „spiritueller Nachfolger“ des McLaren F1 bezeichnet wird. Die Serienproduktion des auf 100 Exemplare limitierten Fahrzeugs startete im März 2023. Angetrieben wird er von einem 488&amp;amp;nbsp;kW (663&amp;amp;nbsp;PS) bei 11.500/min starken Vierliter-V12-[[Ottomotor]]. Die maximale Drehzahl des Saugmotors soll bei 12.100/min liegen. Das maximale Drehmoment von 467&amp;amp;nbsp;Nm wird bei 9.000/min erreicht, 71 % davon bei 2.500/min.&amp;lt;ref name=&amp;quot;motor1-104421&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland Hildebrandt |url=https://de.motor1.com/news/437357/gordon-murray-automotive-t50-2022/ |titel=Gordon Murray Automotive T.50: Superschneller Staubsauger |werk=de.motor1.com |datum=2020-08-04 |abruf=2020-08-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;motor1-730750&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Angel Sergeev |url=https://www.motor1.com/news/657307/gma-t50-start-of-production/ |titel=Gordon Murray Automotive Produces First T.50 Supercar |werk=motor1.com |datum=2023-03-15 |sprache=en |abruf=2023-03-15}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;T.33&amp;#039;&amp;#039; ist ein weiterer Sportwagen, der unterhalb des T.50 positioniert ist. Er wurde im Januar 2022 als [[Coupé]] vorgestellt und ist in dieser Ausführung ebenfalls auf 100 Exemplare limitiert. Den Antrieb übernimmt ein 452&amp;amp;nbsp;kW (615&amp;amp;nbsp;PS) starker Vierliter-V12-Ottomotor. Die maximale Drehzahl wird mit 11.100/min angegeben. Das maximale Drehmoment von 451&amp;amp;nbsp;Nm wird bei 9.000/min erreicht, 75 % davon bei 2.500/min. Die Auslieferungen sollen Anfang 2024 starten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;caranddr-021133&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Mike Duff |url=https://www.caranddriver.com/news/a35620211/gordon-murray-t33-revealed/ |titel=Gordon Murray&amp;#039;s T.33 Supercar Revealed with 607-HP V-12 and a Manual |werk=caranddriver.com |datum=2022-01-27 |sprache=en |abruf=2022-01-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im April 2023 debütierte der T.33 als [[Roadster|Spider]]. Auch von dieser Variante sollen 100 Fahrzeuge entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;automobi-040433&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor= |url=https://automobilrevue.ch/2023/04/04/gordon-murray-automotive-t-33-spider-fruehling/ |titel=Gordon Murray Automotive T.33 Spider – Frühling! |werk=automobilrevue.ch |datum=2023-04-04 |abruf=2023-04-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit dem &amp;#039;&amp;#039;S1 LM&amp;#039;&amp;#039; wurde im August 2025 ein Sportwagen vorgestellt, der an den McLaren F1 GTR erinnern soll. Er basiert auf dem T.50, der Motor hat aber 4,3 Liter Hubraum und über 690&amp;amp;nbsp;PS. Fünf Exemplare sollen gebaut werden.&amp;lt;ref name=&amp;quot;motor1-688071&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brian Silvestro |url=https://www.motor1.com/news/768807/gordon-murray-automotive-s1-lm/ |titel=Gordon Murray Essentially Resurrected the F1 GTR—And It&amp;#039;s Perfect |werk=motor1.com |sprache=en |datum=2025-08-15 |abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Das erste Modell wurde im November 2025 beim [[Großer Preis von Las Vegas 2025|Großen Preis von Las Vegas]] von RM Sotheby’s versteigert. Es erreichte einen Kaufpreis von 20,63 Millionen US-Dollar und ist damit der teuerste Neuwagen weltweit.&amp;lt;ref name=&amp;quot;motor1-798131&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Roland Hildebrandt |url=https://de.motor1.com/news/779813/murray-s1-lm-teuerster-neuwagen/ |titel=Dieses Auto ist der teuerste Neuwagen aller Zeiten |werk=de.motor1.com |datum=2025-11-24 |abruf=2025-11-26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:2026 Gordon Murray Special Vehicles Le Mans GTR R26.jpg|mini|Gordon Murray Design Le Mans GTR]]&lt;br /&gt;
Ebenfalls im August 2025 gezeigt wurde der &amp;#039;&amp;#039;Le Mans GTR&amp;#039;&amp;#039;, der den Antrieb des T.50 nutzt. Von ihm sollen 24 Modelle entstehen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;motor1-768667&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Brian Silvestro |url=https://www.motor1.com/news/768667/gordon-murray-automotive-le-mans-gtr/ |titel=Gordon Murray&amp;#039;s Latest Supercar Is a Love Letter to Le Mans |werk=motor1.com |sprache=en |datum=2025-08-15 |abruf=2025-08-16}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://www.gordonmurraydesign.com/ Gordon Murray Design] (englisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.chicanef1.com/indiv.pl?name=Gordon+Murray Statistik der von Murray konstruierten Formel-1-Wagen.] chicanef1.com&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=|LCCN=nb2019020265|VIAF=314785932|GNDfehlt=ja|GNDCheck=2021-12-05}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Murray, Gordon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Maschinenbauingenieur]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Fahrzeugdesigner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Formel-1-Techniker]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Commander des Order of the British Empire]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Südafrikaner]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1946]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Murray, Gordon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=südafrikanischer Ingenieur und Rennwagen-Konstrukteur in der Formel 1&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=18. Juni 1946&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Durban]], Südafrika&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=&lt;br /&gt;
|STERBEORT=&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Alexander-93</name></author>
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