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	<title>Gordon Gollob - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-06T15:33:46Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gordon_Gollob&amp;diff=252469&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wickmichpedia: /* Zweiter Weltkrieg */ Das Ritterkreuz wurde nur einmal pro Soldat verliehen. Eichenlaub, Schwerter und Brillanten sind Erweiterungen der ursprünglichen Auszeichnung und kein neues Ritterkreuz.</title>
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		<updated>2025-06-09T13:27:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zweiter Weltkrieg: &lt;/span&gt; Das Ritterkreuz wurde nur einmal pro Soldat verliehen. Eichenlaub, Schwerter und Brillanten sind Erweiterungen der ursprünglichen Auszeichnung und kein neues Ritterkreuz.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:Bundesarchiv Bild 146-2006-0125, Gordon Mac Gollob.jpg|mini|Gordon Mac Gollob als Hauptmann (1941)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gordon Max „Mac“ Gollob&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (* [[16. Juni]] [[1912]] in [[Wien]]; † [[7. September]] [[1987]] in [[Sulingen]]) war ein [[Österreich|österreichischer]] [[Jagdflieger]] der [[Luftwaffe (Wehrmacht)|Luftwaffe]] während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]]. Später war er 1949/50 Generalsekretär des [[Verband der Unabhängigen|Verbandes der Unabhängigen]] (VdU). &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Leben ==&lt;br /&gt;
=== Jugend und Vorkriegszeit ===&lt;br /&gt;
Gordon Max Gollob war eines von zwei Kindern der Malerin [[Hanna Philippovich]] aus ihrer ersten Ehe mit dem Maler und Grafiker Heinrich Gollob (1886–1917). Die Familie lebte zunächst in [[Judendorf-Straßengel|Straßengel]], nach dem Tod Heinrich Gollobs und Neuheirat der Mutter in [[Gösting]] bei Graz.&amp;lt;ref&amp;gt;{{ANNO|krz|21|08|1942|4|Der erfolgreiche Jagdflieger und seine Eltern|NAME=Wiener Kronen-Zeitung}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gollob hatte schon früh den Wunsch, [[Ingenieur]] und Flieger zu werden. 1930 erwarb er sich die A- und B-Gleitflugscheine und wurde bald als Fluglehrer, Bauprüfer und Bauleiter aktiv. In dieser Zeit studierte er an der [[Technische Universität Graz|Technischen Hochschule]] in [[Graz]] vier [[Semester]] Maschinenbau. 1933 trat er als Artillerist in das [[Bundesheer (1. Republik)|Bundesheer]] ein und durchlief dort eine dreijährige Offiziersausbildung an der [[Theresianische Militärakademie|Theresianischen Militärakademie]] in [[Wiener Neustadt]]. Als [[Dienstgrade der Wehrmacht|Leutnant]] übernahm er am 1. September 1936 die Schulung des Pilotennachwuchses. Nach dem [[Anschluss Österreichs|Anschluss]] [[Österreich]]s an das [[Deutsches Reich|Deutsche Reich]] wurde Gollob am 1. Juni 1938 zunächst [[Dienstgrade der Wehrmacht|Oberleutnant]] und einige Monate später Staffeloffizier im [[Zerstörergeschwader 76]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zweiter Weltkrieg ===&lt;br /&gt;
Nach dem Ausbruch des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]] erhielt Gollob am 5. September 1939 nach mehreren Abschüssen mit seiner [[Messerschmitt Bf 110]] in [[Polen]] das [[Eisernes Kreuz|Eiserne Kreuz]] II. Klasse. Als Staffelflieger flog er bei der Besetzung [[Norwegen]]s mit. Nach mehreren Erfolgen bei [[Newcastle upon Tyne|Newcastle]], [[Trondheim]], [[Narvik]] und bei den [[Shetland]]s erhielt er das Eiserne Kreuz I. Klasse. Daraufhin&amp;lt;!--  ließ er sich als [[Nachtjäger]] ausbilden und --&amp;gt; kam er zum [[Jagdgeschwader 3 „Udet“|Jagdgeschwader 3]] ([[Ernst Udet|Udet]]) an den [[Ärmelkanal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 1941 wurde Gollob [[Dienstgrade der Wehrmacht|Hauptmann]] und [[Gruppenkommandeur]] an der [[Deutsch-Sowjetischer Krieg|Ostfront]]. Nach 24 Abschüssen erhielt er am 21. Juli 1941 für besondere Leistungen im [[Luftkrieg]] den Ehrenpokal. Sechs Wochen später, am 18. September 1941, wurde er nach 34 Abschüssen mit dem [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] ausgezeichnet. Nach 81 abgeschossenen Gegnern erhielt er am 26. Oktober 1941 das Eichenlaub zum Ritterkreuz. Am 20. Mai 1942 wurde er [[Geschwaderkommodore|Kommodore]] des [[Jagdgeschwader 77|Jagdgeschwaders 77]]. Innerhalb von vier Wochen notierte er 107 Abschüsse und erhielt somit am 23. Juni 1942 die Schwerter zum Eichenlaub des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes und wurde bald darauf zum [[Dienstgrade der Wehrmacht|Major]] befördert. Am 30. August 1942 erhielt er als dritter [[Soldat]] in der [[Wehrmacht]] die Brillanten zum Ritterkreuz mit Eichenlaub und Schwertern. Bis zu diesem Tage hatte er als erster Soldat 150 Abschüsse erzielt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Obermaier&amp;quot;&amp;gt;Ernst Obermaier: &amp;#039;&amp;#039;Die Ritterkreuzträger der Luftwaffe.&amp;#039;&amp;#039; Band I: &amp;#039;&amp;#039;Jagdflieger 1939–1945.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Dieter Hoffmann Mainz 1966; ISBN 3-87341-065-6; S. 29.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Daraufhin erhielt er von [[Hermann Göring]] und [[Adolf Hitler]] Flugverbot und wurde zum [[Jagdgeschwader 3 „Udet“|Jagdgeschwader 3]] an die französische Kanalküste verlegt. Gollob setzte sich für den Serienbau der [[Messerschmitt Me 262|Me 262]] ein, was seiner Meinung nach zu einer Wende im Luftkrieg hätte führen können. Unter primitivsten Umständen baute Gollob mit Ingenieur Karstensen die erste [[Radar]]anlage „Neptun J“, die jedoch nie in Serie ging; ein verlässliches Funkführungsmittel, das bei Nacht verwendet wurde und für die [[Alliierte]]n über Nordfrankreich noch zu hohen Verlusten führte. In einem Sektor von 180 Grad voraus und bis zu sechs Kilometer Entfernung konnten Feindmaschinen erfasst werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Herbst 1942 wurde er zum &amp;#039;&amp;#039;Einsatzstab für moderne Jagdflugzeuge&amp;#039;&amp;#039; versetzt und testete dort zahlreiche neue Flugzeugtypen. Am 18. September 1944 entließ der [[General der Jagdflieger]] [[Adolf Galland]] [[Dienstgrade der Wehrmacht|Oberst]] Gollob aus dem Jägerstab. Nach Meinungsverschiedenheiten mit [[Hermann Göring|Göring]] wurde Galland entlassen und durch Gollob am 31. Januar 1945 ersetzt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Obermaier&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
April 1945 befand er sich im Luftwaffenlazarett [[Kitzbühel]]. Ende des Zweiten Weltkriegs kam er in amerikanische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangenschaft]], aus der er 1946 heimkehrte. Gordon M. Gollob flog insgesamt 340 Einsätze und erzielte hierbei 150 Luftsiege, davon 144 in Russland.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Nach dem Krieg ===&lt;br /&gt;
Nach der Kriegsgefangenschaft verdiente Gollob zunächst sein Geld durch Beiträge in Luftfahrtzeitschriften und durch Vorträge. 1949 wurde er Generalsekretär des [[Verband der Unabhängigen|Verbandes der Unabhängigen]] (VdU) in [[Österreich]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dieser Funktion vertrat Gollob eine [[Deutschnationalismus|deutschnationale]] Linie. Die Führung des VdU sah er in dieser Frage als zu „gemäßigt“ an. Im Juni 1950 kam es zum Eklat. Nachdem bereits eine [[Sonnenwendfeier]] der [[Steiermark|steirischen]] Jugendorganisation der VdU als „neonazistisch“ eingestuft worden war, hatte Gollob zwei Tage später als Hauptredner bei einer Kundgebung der VdU am [[Freiheitsplatz (Graz)|Freiheitsplatz]] in [[Graz]] das [[Verbotsgesetz 1947|Verbotsgesetz]] kritisiert und die österreichische Regierung als „Scheindemokratie“ abgetan. Zum Abschluss ließ er die [[Kernstock-Hymne]] mit der [[Österreichische Kaiserhymnen|Haydn-Melodie]] anstimmen. Es kam zu einem öffentlichen Skandal. In der Folge wurde die steirische VdU-Organisation von Innenminister [[Oskar Helmer]] verboten, um einem Gesamtverbot der VdU zuvorzukommen, das vom [[Alliierte Kommission für Österreich|Alliierten Rat]] erwogen worden war. Um einem solchen Verbot vorzubeugen, beschloss die VdU-Spitze die Suspendierung Gollobs und weiterer an den Ereignissen in Graz beteiligter Personen. Am 20. Juli 1950 wurde Gollob mit der Begründung aus der Partei ausgeschlossen, während seiner Suspendierung verschiedene Landesverbände gegen die Bundesführung aufgewiegelt zu haben. Tatsächlich gab es in den Landesorganisationen erheblichen Widerstand gegen einen Ausschluss Gollobs. Während national orientierte Kreise um Gollob auf die Schwächung der VdU-Führung hinarbeiteten, kritisierten andere Teile der Partei, dass man etwa im Verbandsblatt des steirischen Jugendverbandes Anklänge an [[Nationalsozialismus|nationalsozialistische]] Symbole und Kernsprüche erkennen könne, durch die der Vorwurf des Neonazismus erhoben werden könnte. Hinter Gollob standen die westlichen Landesverbände und ein großer Teil der [[Kärnten|Kärntner]] VdU, vor allem [[Robert Scheuch]] und [[Otto Scrinzi]]. Auf der anderen Seite stellte sich aber auch ein rechter Hardliner wie [[Fritz Stüber]] auf die Seite der VdU-Führung. Die Spaltung der Partei stand im Raum. Gollobs Parteiausschluss wurde zurückgenommen. Er wurde „einfaches Mitglied“ im Vorstand und bei den Vorstandswahlen am 1. Oktober 1950 zu einem der Stellvertreter des Vorsitzenden [[Herbert Alois Kraus]] gewählt. &lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gollob hatte zusammen mit seiner Frau Elisabeth Lüning (1913–2007), die er 1943 in [[Graz]] geheiratet hatte, zwei Söhne und eine Tochter.&lt;br /&gt;
Da seine Frau aus [[Sulingen]] stammte, zog die Familie im September 1951 von Kitzbühel dorthin. Im November 1951 wurde Gollob Vertriebsleiter bei den [[Deutz AG|Klöckner-Humboldt-Deutz]]-Werken in [[Bremen]]. Er starb am 7. September 1987.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Auszeichnungen ==&lt;br /&gt;
* [[Flugzeugführerabzeichen (Wehrmacht)|Flugzeugführerabzeichen]]&lt;br /&gt;
* [[Eisernes Kreuz]] (1939) II. und I. Klasse&lt;br /&gt;
* [[Ehrenpokal für besondere Leistung im Luftkrieg]] am 21. Juli 1941&lt;br /&gt;
* [[Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes]] mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten&amp;lt;ref&amp;gt;[[Veit Scherzer]]: &amp;#039;&amp;#039;Ritterkreuzträger 1939–1945. Die Inhaber des Eisernen Kreuzes von Heer, Luftwaffe, Kriegsmarine, Waffen-SS, Volkssturm sowie mit Deutschland verbündete Streitkräfte nach den Unterlagen des Bundesarchivs.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage. Scherzers Militaer-Verlag, Ranis/Jena 2007, ISBN 978-3-938845-17-2, S. 341.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
** Ritterkreuz am 18. September 1941&lt;br /&gt;
** Eichenlaub am 25. Oktober 1941 (38. Verleihung)&lt;br /&gt;
** Schwerter am 23. Juni 1942 (13. Verleihung)&lt;br /&gt;
** Brillanten am 30. August 1942 (3. Verleihung)&lt;br /&gt;
* [[Frontflugspange]] für Jäger in Gold&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museale Rezeption ==&lt;br /&gt;
Im Wiener [[Heeresgeschichtliches Museum|Heeresgeschichtlichen Museum]] ist das Seitenruder der [[Messerschmitt Bf 109]] Gollobs ausgestellt, worauf auch eine Vielzahl seiner Abschüsse aufgemalt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Luftkrieg im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste deutscher Jagdflieger im Zweiten Weltkrieg]]&lt;br /&gt;
* [[Liste der Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes der Jagdflieger]]&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Eichenlaub]]&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Schwerter]]&lt;br /&gt;
** [[Liste der Träger des Eichenlaubs mit Schwertern und Brillanten zum Ritterkreuz des Eisernen Kreuzes|Brillanten]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gordon Mac Gollob|Gordon M. Gollob}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=p|GND=1094883050|VIAF=53145971480232331847}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Gollob, Gordon}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Leutnant (Erste Republik Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Oberst (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Jagdpilot im Zweiten Weltkrieg (Luftwaffe der Wehrmacht)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Träger des Ritterkreuzes des Eisernen Kreuzes mit Eichenlaub, Schwertern und Brillanten]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Absolvent der Theresianischen Militärakademie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Parteifunktionär (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:VdU-Mitglied]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Person (Graz)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Österreicher]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geboren 1912]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gestorben 1987]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mann]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Personendaten&lt;br /&gt;
|NAME=Gollob, Gordon&lt;br /&gt;
|ALTERNATIVNAMEN=Gollob, Gordon M.; Gollob, Gordon Max (vollständiger Name); Mac (Rufname)&lt;br /&gt;
|KURZBESCHREIBUNG=österreichischer Luftwaffenoffizier und Jagdflieger&lt;br /&gt;
|GEBURTSDATUM=16. Juni 1912&lt;br /&gt;
|GEBURTSORT=[[Wien]]&lt;br /&gt;
|STERBEDATUM=7. September 1987&lt;br /&gt;
|STERBEORT=[[Sulingen]]&lt;br /&gt;
}}&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wickmichpedia</name></author>
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