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	<title>Gorée - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Mala Garrique: /* Zeit des Kolonialismus */</title>
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		<updated>2026-03-09T14:20:05Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Zeit des Kolonialismus&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|befasst sich mit der Insel Gorée. Zu anderen Bedeutungen siehe [[Goree]].}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME  = Gorée&lt;br /&gt;
|BILD1 = Ile-de-goree.jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Gorée aus Richtung Dakar gesehen&lt;br /&gt;
|BILD2=l&amp;#039;Isle de Gore Schley 1772.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Alte Karte der Insel (1772)&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=Atlantischer Ozean&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=14.667022&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=-17.398536&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=SN&lt;br /&gt;
|KARTE=&lt;br /&gt;
|POSKARTE=&lt;br /&gt;
|LAENGE=&lt;br /&gt;
|BREITE=&lt;br /&gt;
|FLAECHE=0.36&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=&lt;br /&gt;
|HOEHE=&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=Gorée&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-PREFIX=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=1680&lt;br /&gt;
|EINWOHNER-ART=&lt;br /&gt;
|ZENSUS=2013&lt;br /&gt;
|ZENSUS-REFERENZ=&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gorée&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{FrS|&amp;#039;&amp;#039;Île de Gorée&amp;#039;&amp;#039;}}, {{EnS|&amp;#039;&amp;#039;Goree&amp;#039;&amp;#039;}}, {{NlS|&amp;#039;&amp;#039;Goeree&amp;#039;&amp;#039;}}, aus {{NlS|&amp;#039;&amp;#039;Goede Reede&amp;#039;&amp;#039;}} – „Sicherer Hafen“) ist eine Insel vor der Küste [[Senegal]]s, zu dessen Gebiet sie gehört. Sie wurde bekannt als Symbol für die [[Atlantischer Sklavenhandel|Verschleppung von Sklaven über den Atlantik]]. In welchem Umfang der Sklavenhandel über Gorée betrieben wurde, wird unterschiedlich eingeschätzt. Unabhängig davon ist die Insel mit der &amp;#039;&amp;#039;Maison des Esclaves&amp;#039;&amp;#039; (Sklavenhaus) zum Erinnerungsort für den Sklavenhandel geworden.&amp;lt;ref&amp;gt;Michael Magercord: [https://www.deutschlandfunk.de/geschichte-und-muellkuenstler-von-goree.1242.de.html?dram:article_id=229555 Geschichte und Müllkünstler von Gorée. Ehemalige Sklaveninsel vor der Küste Senegals] In: [[Deutschlandfunk]], 2. Dezember 2012&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Seit 1978 steht die Insel als [[Weltkulturerbe]] unter dem besonderen Schutz der [[UNESCO]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;mapframe latitude=&amp;quot;14.667225&amp;quot; longitude=&amp;quot;-17.398664&amp;quot; zoom=&amp;quot;15&amp;quot; width=&amp;quot;211&amp;quot; height=&amp;quot;211&amp;quot; align=&amp;quot;right&amp;quot; /&amp;gt;Die Insel Gorée erstreckt sich auf 36 Hektar, ist in Nord-Süd-Richtung etwa einen Kilometer lang und 300 Meter breit. Sie befindet sich vor dem offenen Atlantik geschützt in einer Bucht hinter [[Cap Manuel]], das die Südspitze der [[Cap-Vert-Halbinsel]] bildet. Die Insel liegt etwa drei Kilometer südöstlich der Hafeneinfahrt der senegalesischen Hauptstadt [[Dakar]].&lt;br /&gt;
Der Inselhafen Gorée liegt auf der Nordostseite und kann über die Personenfähre &amp;#039;&amp;#039;Coumba Castel&amp;#039;&amp;#039; vom [[Port Autonome de Dakar|Hafen Dakars]] aus erreicht werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Ile goree.jpg|mini|Gorée]]&lt;br /&gt;
[[Datei:DF-SD-05-09798.jpg|mini|Ein Blick aus dem Sklavenhaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Zeit des Kolonialismus ===&lt;br /&gt;
Der ursprüngliche Name war &amp;#039;&amp;#039;Barsaguiche.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;The Naval History of Great Britain by Frederic Hervey and Others.&amp;#039;&amp;#039; London 1779; Vol. V, S. 129.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1444 wurde die Insel von [[Portugal]] unter Kapitän [[Dinis Dias|Dinis Diaz]] besetzt und erhielt den Namen &amp;#039;&amp;#039;Ilha de Palma&amp;#039;&amp;#039;. Angeblich hielt sich [[Christoph Kolumbus]] bei einer seiner Überfahrten nach [[Amerika]] auf Gorée auf, jedoch ist das eher unwahrscheinlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Niederländische Westindien-Kompanie|Niederländische Westindienkompanie]] erwarb die Insel 1617 von dem König Betam&amp;lt;ref&amp;gt;Dictionnaire universel, géographique, statistique, historique et politique de la France; Paris, An XIII-(1805); Tome cinquième, S.&amp;amp;nbsp;569.&amp;lt;/ref&amp;gt; und benannte sie nach der südholländischen Insel Goeree (heute mit Overflakkee zu [[Goeree-Overflakkee]] verschmolzen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der Kampfhandlungen, die schließlich in den [[Englisch-Niederländischer Krieg (1665–1667)|Zweiten Englisch-Niederländischen Krieg]] führten, wurde Goeree am 23. Januar 1663 von den Engländern unter [[Robert Holmes (Admiral)|Robert Holmes]] erobert. Am 11. Oktober 1664 eroberten die Niederländer unter [[Michiel de Ruyter]] die Insel wieder zurück. Im [[Englisch-Niederländischer Krieg (1672–1674)|Dritten Englisch-Niederländischen Krieg]] ging sie den Niederländern endgültig verloren, als sie am 1. November 1677 von den mit den Engländern verbündeten Franzosen unter [[Jean II. d’Estrées|d’Estrées]] erobert und in die Kolonie Senegal eingegliedert wurde. Die Engländer bestritten die Rechtmäßigkeit des französischen Besitzes. Am 4. Februar 1693 eroberten sie Gorée für vier Monate. Weitere Besetzungen durch die Engländer waren 1758–1763, 1779–1783, 1800–1804 und (nach zweimonatiger französischer Rückeroberung) 1804–1817.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.britannica.com/EBchecked/topic/239194/Goree-Island Britannica Online Encyclopædia, Gorée Island]&amp;lt;/ref&amp;gt; Insgesamt wechselte die Insel 17-mal den Besitzer. Vom 1. November 1854 bis zum 26. Februar 1859 wurde Gorée aus dem Senegal ausgegliedert und war Teil der Kolonie &amp;#039;&amp;#039;Gorée et dépendances.&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Charles Becker; La place de la Sénégambie et de Gorée dans la traite atlantique francaise du XVIIIe siècle; Dakar Avril 1997, S. 57, 58.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Yves-Jean Saint-Martin: &amp;#039;&amp;#039;Le Sénégal sous le second empire.&amp;#039;&amp;#039; Éditions Karthala, 1989, ISBN 2-86537-201-4, S. 184.&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1872 waren Gorée und [[Saint-Louis (Senegal)|Saint-Louis]] die ersten beiden der [[Quatre Communes]], die nach französischem Recht den Status von vollwertigen Gemeinden (communes de plein exercice) erlangten, wobei Gorée bis zum Jahr 1887 auf dem Festland auch das Gebiet der neu entstandenen Militär- und Hafensiedlung Dakar umfasste.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zum Ende des 19. Jahrhunderts wurde die Stadt Gorée auf der gleichnamigen Insel als gut gebaut beschrieben und hatte damals ein altes, von den Engländern errichtetes Fort mit einer Besatzung von 200 französischen Soldaten, große Warenlager und (1879) 2956 Einwohner. Aus dem 18. und 19. Jahrhundert sind zahlreiche Kolonialbauten bis heute erhalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bedeutung für den Sklavenhandel ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Street in Goree.jpg|mini|Straße in Gorée]]&lt;br /&gt;
Der historische Ruf der Insel, bedeutender Ort der Sklavenverschiffung nach Amerika gewesen zu sein, gilt spätestens seit 2006 durch die Arbeit von Jean Luc Angrand „Céleste ou le temps des [[Signare]]s“ als widerlegt. Bis 1996 galt das &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Maison des Esclaves}}&amp;#039;&amp;#039; als größte touristische Attraktion, das letzte noch erhaltene Sklavenhaus, das 1776–1778 errichtet worden sein soll und heute als Museum zur Geschichte der Sklavenverschiffung in Westafrika dient. Die Kellerräume wurden als Verliese dargestellt, in denen die Sklaven vor der Verschiffung hätten ausharren müssen, sowie ein Durchlass zum Meer, als &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|porte sans retour}}&amp;#039;&amp;#039; („Tür ohne Wiederkehr“) vorgeführt, durch den die Sklaven auf die Schiffe nach Amerika „verladen“ worden seien.&amp;lt;ref&amp;gt;Noch am 26. August 2007 strahlte der Südwestrundfunk (SWR) auf der Basis dieser Mythenversion den Film &amp;#039;&amp;#039;Das Erbe der Sklaverei. Abomey und Gorée, Benin / Senegal&amp;#039;&amp;#039; (Buch und Regie: Albrecht Heise und Jens Dücker) der Serie &amp;#039;&amp;#039;Schätze der Welt – Erbe der Menschheit&amp;#039;&amp;#039; aus, in dem die Zahl der von Gorée aus deportierten Sklaven mit zehn Millionen angegeben wird: [https://www.fernsehserien.de/schaetze-der-welt/folgen/das-erbe-der-sklaverei-abomey-und-goree-benin-senegal-1146757 Schätze der Welt]&amp;lt;/ref&amp;gt; Seit 1996 ist diese Darstellung als Mythos anzusehen, der von [[Boubacar Joseph Ndiaye]], einer angesehenen senegalesischen Persönlichkeit (gestorben im Februar 2009), als langjährigem Leiter des &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Maison des esclaves}}&amp;#039;&amp;#039; und touristischem Führer in poetischer Weise ausgeschmückt und angereichert worden sei.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.planete-senegal.com/senegal/goree.php Gorée], bei planete-senegal.com&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch neuere Forschungen untermauert, wird inzwischen die Insel nicht mehr als Zentrum der Sklavenverschiffung angesehen. Es sollen tatsächlich „nur“ 500 Sklaven jährlich über Gorée verschifft worden sein. Das angebliche „Haus der Sklaven“ und die Verschiffung von dort aus ist nach den Arbeiten von Abdoulaye Camara und Joseph Roger de Benoist aus [[Dakar]] heute so einzuschätzen: Es handle sich um ein von Franzosen 1783 errichtetes bürgerliches Handelshaus mit Wohnungen und Büroräumen im ersten Stock; im Erdgeschoss hätten Haussklaven gearbeitet. Handelsgegenstände seien [[Gummi arabicum]], [[Elfenbein]] und [[Gold]] gewesen. Nie sei das Haus Ausgangspunkt der Sklavenverschiffung gewesen, wie das Joseph Ndiaye mit dem Vorführen der aufs offene Meer führenden „Tür ohne Wiederkehr“ darstellte. (Es hätten dort wegen der Felsen gar keine Schiffe anlegen können.)&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [[:fr:Maison des Esclaves|Das Sklavenhaus in der französischen Wikipedia]] und {{Webarchiv|url=http://www.senegalaisement.com/senegal/esclavage.html |wayback=20070219013858 |text=Esclavage: la thèse qui choque Dakar (Reaktion auf einen Artikel in Le Monde vom 27. Dezember 1996) }}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die symbolische Bedeutung als Erinnerungsort für den Sklavenhandel wird von den neueren historischen Forschungen nicht verneint, aber mit anderer Gewichtung versehen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. [https://jeanlucangrand.blogspot.com/ Jean Luc Angrand (französischer und senegalesischer Staatsbürger) mit seinem Buch „Céleste ou le temps des Signares“] (Sarcelles [Édition Anne Pépin] 2006, ISBN 978-2-916680-00-2).&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Von weit größerer Bedeutung für den Sklavenhandel waren Häfen wie [[Saint-Louis (Senegal)]] im Norden und [[Cacheu (Stadt)|Cacheu]] im Süden sowie solche im [[Golf von Guinea]] und in [[Angola]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Museale, wissenschaftliche und kulturelle Thematisierung des Ortes ===&lt;br /&gt;
Vor allem nach der Ausstrahlung der Serie &amp;#039;&amp;#039;[[Roots (Fernsehserie)|Roots]]&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 1977 begannen amerikanische Nachfahren von Sklaven, die Insel, die ein Jahr später zum [[UNESCO-Weltkulturerbe|Weltkulturerbe]] erklärt wurde,&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot; /&amp;gt; zur Erforschung ihrer Herkunft aufzusuchen. Das Museum in der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|fr|Maison des Esclaves}}&amp;#039;&amp;#039; wurde zum Erinnerungsort für die Geschichte des atlantischen Sklavenhandels. Spitzenpolitiker und ausländische Staatschefs wie [[François Mitterrand]] sowie [[Barack Obama|Barack]] und [[Michelle Obama]] besuchten das Haus. Neben dem Museum entsteht auf Gorée im Jahr 2017 ein internationales Forschungszentrum, an dem die Geschichte des Ortes wissenschaftlich aufgearbeitet werden soll. Das Zentrum, das vom senegalesischen Staat und der &amp;#039;&amp;#039;{{lang|en|[[Ford Foundation]]}}&amp;#039;&amp;#039; finanziert wird, soll bis 2019 fertiggestellt sein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/07/30/ile_de_goree_symbol_des_sklavenhandels_dlf_20170730_0707_c217679c.mp3 |titel=Île de Gorée - Symbol des Sklavenhandels |hrsg=[[Deutschlandfunk]] |werk=[[dradio.de]] |datum=2017-07-30 |zugriff=2017-11-24 |format=[[MP3]] |kommentar=[[Podcast]] |archiv-url=https://web.archive.org/web/20170731213650/http://ondemand-mp3.dradio.de/file/dradio/2017/07/30/ile_de_goree_symbol_des_sklavenhandels_dlf_20170730_0707_c217679c.mp3 |archiv-datum=2017-07-31 |offline=ja }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Symbolik des Ortes wurde an verschiedenen Stellen thematisiert. Künstler wie [[Steel Pulse]]&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.allmusic.com/song/door-of-no-return-mt0001025146 |titel=Steel Pulse – Door of No Return |autor=Jo-Ann Greene |sprache=en |kommentar=Songrezension |werk=[[Allmusic]] |zugriff=2017-11-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder [[Gilberto Gil]]&amp;lt;ref&amp;gt;Songtext von {{Webarchiv|url=https://genius.com/Gilberto-gil-la-lune-de-goree-lyrics |wayback=20171116032501 |text=&amp;#039;&amp;#039;La Lune de Gorée&amp;#039;&amp;#039; }} auf [[Genius.com]]&amp;lt;/ref&amp;gt; verweisen in ihren Stücken auf Gorée. Der R&amp;amp;B-Sänger [[Akon]] bezieht sich in &amp;#039;&amp;#039;Senegal&amp;#039;&amp;#039; auf Gorée als Ort, an dem Sklaven verschifft wurden.&amp;lt;ref&amp;gt;Songtext von [[Akon]] {{Webarchiv|url=https://genius.com/Akon-senegal-lyrics |wayback=20171116040330 |text=&amp;#039;&amp;#039;Senegal&amp;#039;&amp;#039; }} auf [[Genius.com]]&amp;lt;/ref&amp;gt; Auch der Rapper [[Booba]], dessen Vater aus Senegal stammt, geht in zwei Stücken auf die Insel ein.&amp;lt;ref&amp;gt;Zwei Songtexte von [[Booba]] auf [[Genius.com]]: {{Webarchiv|url=https://genius.com/Booba-09-lyrics |wayback=20171116074614 |text=&amp;#039;&amp;#039;0.9&amp;#039;&amp;#039; }} und {{Webarchiv|url=https://genius.com/Booba-garde-la-peche-lyrics |wayback=20171116040443 |text=&amp;#039;&amp;#039;Garde la pêche&amp;#039;&amp;#039; }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Im 20. Jahrhundert ===&lt;br /&gt;
Mit der [[École normale William Ponty]] befand sich von 1913 bis 1937 eine der bedeutendsten Schulen [[Französisch-Westafrika]]s auf Gorée.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.unesco.org/new/fileadmin/MULTIMEDIA/HQ/CI/CI/pdf/mow/nomination_forms/senegal_william_ponty_en.pdf |titel=William Ponty School Collection of Papers. Nomination form – International Memory of the World Register |hrsg=Institut Fondamental d’Afrique Noire Cheikh Anta Diop |datum=2014 |zugriff=2017-12-26 |format=PDF |sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1992 wurde auf Gorée das unabhängige &amp;#039;&amp;#039;Goree Institute&amp;#039;&amp;#039; gegründet, das sich als [[Panafrikanismus|panafrikanisches]] Institut zur Stärkung von Demokratie, Entwicklung und Kultur des Kontinents versteht. Ausgangspunkt war das „Treffen von Dakar“ im Jahr 1987, bei dem Vertreter des [[südafrika]]nischen oppositionellen [[African National Congress]] und progressive südafrikanische Intellektuelle die Zukunft Südafrikas nach einem Ende der [[Apartheid]] ausgelotet hatten.&amp;lt;ref&amp;gt; {{Webarchiv|text=Geschichte des Goree Institute |url=http://www.goreeinstitut.org/index.php/fr/l-institut/notre-histoire |wayback=20150217095743 }} (französisch), abgerufen am 15. Februar 2015&amp;lt;/ref&amp;gt; Langjähriger Exekutivdirektor war der südafrikanisch-französische Schriftsteller und bildende Künstler [[Breyten Breytenbach]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Eintragung als Weltkulturerbe ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Welterbe&lt;br /&gt;
 | Name          = Insel Gorée&lt;br /&gt;
 | Bild          = &lt;br /&gt;
 | Beschriftung  = &lt;br /&gt;
 | Staats-Gebiet = {{Senegal}}&lt;br /&gt;
 | Typ           = Kultur&lt;br /&gt;
 | Kriterien     = (vi)&lt;br /&gt;
 | Referenz-Nr   = 26&lt;br /&gt;
 | Fläche        = &lt;br /&gt;
 | Link          =&lt;br /&gt;
 | Region        = Afrika&lt;br /&gt;
 | Jahr          = 1978&lt;br /&gt;
 | Erweiterung   =&lt;br /&gt;
 | Gefährdung    =&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Insel Gorée wurde 1978 aufgrund eines Beschlusses der [[Neuaufnahmen in das UNESCO-Kultur- und -Naturerbe 1978|zweiten Sitzung]] des [[Welterbekomitee]]s als erste Welterbestätte Senegals in die Liste des UNESCO-Welterbes eingetragen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;decision&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://whc.unesco.org/en/decisions/2127 |titel=Decision - 2 COM VIII.38 |hrsg=UNESCO World Heritage Centre |datum=1978 |sprache=en |abruf=2019-03-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Begründung für die Eintragung heißt es unter anderem:&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot;&amp;gt;{{Weblink Welterbe |Nummer=26}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|Die Insel Gorée zeugt von einer beispiellosen menschlichen Erfahrung in der Geschichte der Menschheit. Gewiss ist diese von Leid, Tränen und Tod begleitete „Gedächtnisinsel“ für das allgemeine Bewusstsein das Symbol des Sklavenhandels.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Eintragung erfolgte aufgrund des [[UNESCO-Welterbe#Kriterien für Kulturerbe|Kriteriums]] (vi).&amp;lt;ref name=&amp;quot;whc&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat|(vi): Die Insel Gorée ist ein außergewöhnliches Zeugnis einer der größten Tragödien in der Geschichte der Menschheit: des Sklavenhandels. Die verschiedenen Elemente dieser ‚Gedächtnisinsel‘ – Festungen, Gebäude, Straßen, Plätze, etc. – erzählen auf ihre Weise die Geschichte von Gorée, das vom 15. bis 19. Jahrhundert das größte Sklavenhandelszentrum der afrikanischen Küste war.}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft ==&lt;br /&gt;
Gorée gilt als wichtigste [[Destination (Tourismus)|touristische Destination]] Senegals. Hier wird unter anderem [[Fischfang]] auf traditionelle Weise ausgeübt. Gorée ist eine autofreie Insel, es gibt keine gepflasterten Straßen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gemeindepartnerschaften ==&lt;br /&gt;
* [[Sainte-Anne (Martinique)]]&lt;br /&gt;
* [[Lagos (Portugal)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste senegalesischer Inseln]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commons|Île de Gorée}}&lt;br /&gt;
* {{Weblink Welterbe |Nummer=26}}&lt;br /&gt;
* [https://www.planete-senegal.com/senegal/goree.php planete-senegal.com: Gorée] (französisch)&lt;br /&gt;
* [http://www.swr.de/schaetze-der-welt/goree/-/id=5355190/vv=printall/nid=5355190/did=5978782/rwhrpm/index.html Gorée], Dokumentarfilm des [[Südwestrundfunk|SWR]]&lt;br /&gt;
* [http://webworld.unesco.org/goree/ webworld.unesco.org: Goree], ausführliche Webpräsenz der UNESCO (englisch, französisch)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtbezirke von Dakar}}&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Welterbe Senegal}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4261791-1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{SORTIERUNG:Goree}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Senegal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Afrika)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Atlantischer Ozean)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Autofreier Ort]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Senegal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Welterbestätte im Senegal]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Weltkulturerbestätte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Sklaverei in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Afrika]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtbezirk von Dakar]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal (Senegal)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Befestigungsanlage im Senegal]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Mala Garrique</name></author>
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