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	<title>Gonsenheimer Tor - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<updated>2025-08-10T21:32:39Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[File:Gonsenheimer Tor.jpg|thumb|Gonsenheimer Tor]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gonsenheimer Tor&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein ehemaliges Festungstor der [[Festung Mainz]] und liegt im Stadtteil [[Hartenberg-Münchfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte und Lage ==&lt;br /&gt;
Das Gonsenheimer Tor war Bestandteil des [[Rheingauwall]]s, der die Ausdehnung der Stadt [[Mainz]] nach dem [[Deutsch-Französischer Krieg|Deutsch-Französischen Krieg]] militärisch absichern sollte. Das Tor lag westlich der alten Festung zwischen dem [[Fort Hartenberg]] und dem [[Kavalier Judensand]] und bildete das Ausfalltor nach [[Mainz-Gonsenheim|Gonsenheim]] und den hochwassersicheren Straßen nach Westen. Die heutige Straße &amp;#039;&amp;#039;Am Fort Gonsenheim&amp;#039;&amp;#039; führte durch das Tor. Es lag am topographisch höchsten Punkt des Rheingauwalls und wurde bereits 1872, also kurz nach dem Krieg, errichtet. In weiteren Ausbaustufen bis 1877 entstand eine Umwallung mit parallel verlaufendem Graben und überhöhten Stellungen in Form von [[Kavalier (Festungsbau)|Kavalieren]]. Das Tor war einer der wenigen Durchlässe des neuen Walls und lag benachbart zum Mombacher Tor im Tal und weiteren nordwestlichen Durchlässen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Architektur ==&lt;br /&gt;
Das Gonsenheimer Tor war eine Toranlage mit getrennten Durchlässen für den Fahr- und Fußgängerverkehr. Zur Sicherung des Tores befanden sich rechts und links davon tonnengewölbte [[Kasematte]]n, die durch große Bogenfenster von der Stadtseite aus belichtet wurden. An der Feldseite befinden sich beiderseits der Durchlässe doppelstöckige Schließöffnungen, von denen die unteren nur knapp über der Grabensohle lagen. Eine erhöhte Verteidigungswirkung wurde durch eine den vorgelagerten Graben überspannende Brücke aus stählernen Doppel-T-Trägern erreicht, die sich im Kriegsfall schnell demontieren ließ. Nach Innen war das Tor zusätzlich durch eine [[Zugbrücke]] gesichert. Passiv war das Tor durch eine mächtige Erdabdeckung als Schutz gegen Artilleriebeschuss geschützt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Tor hat eine Gesamtbreite von 35 Metern. Es war nicht durch eine Schaufassade verziert, die Quaderverkleidung bestehend aus Sandsteinrahmen, [[Sturz (Architektur)|-sturzbögen]], [[Bossieren|bossierten]] Eckquadern und profilierten [[Gesims]]en weist jedoch eine hohe handwerkliche Qualität auf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wiederentdeckung ==&lt;br /&gt;
Das Festungstor wurde zu Beginn des 20. Jahrhunderts abgerissen, da aufgrund verbesserter Geschütztechnologie ein weiterer Verteidigungsring notwendig wurde. 1904 wurde die Stadt als Festung aufgelassen. Auf Order des Kaisers [[Wilhelm II. (Deutsches Reich)|Wilhelm II.]] wurden bis 1912 viele der Festungswerke und Stadttore niedergelegt, auch das Gonsenheimer Tor. Der obere Teil des Tores wurde abgerissen, tieferliegende Teile wurden beigefüllt, zugeschüttet und alles eingeebnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch Bauarbeiten für ein neues Gebäude des [[Südwestrundfunk]]s samt Tiefgarage im Jahr 2003 kamen Reste des unteren Teils wieder zum Vorschein. Nach Verhandlungen mit der Stadt und den Landesdenkmalbehörden übernahm der SWR die Patenschaft und Verantwortung für eine Wiederherstellung des Bauwerks, allerdings etwa 40 Meter vom ehemaligen Standort entfernt. Eine Wandtafel informiert über das Baudenkmal.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
*[http://www.festung-mainz.de/festung/gonsenheimer-tor.html Das Gonsenheimer Tor] auf den Seiten von Festung Maiz&lt;br /&gt;
*[https://www.mainz.de/tourismus/sehenswertes/gonsenheimer-tor.php Gonsenheimer Tor: Wehrhafte Festungsanlage] auf mainz.de&lt;br /&gt;
*[https://www.regionalgeschichte.net/rheinhessen/mainz/kulturdenkmaeler/gonsenheimer-tor.html Gonsenheimer Tor] auf den Seiten des [[Institut für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz|Instituts für Geschichtliche Landeskunde an der Universität Mainz]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|NS=50.00357|EW=8.24749|type=landmark|region=DE-RP}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kulturdenkmal in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Tor in Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung Mainz]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Festung in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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