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	<title>Gonopodium - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T05:35:06Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gonopodium&amp;diff=167639&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Einsenkungsmarke: Griechische Schreibweise ergänzt, Begriffsklärung, Formatierungen</title>
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		<updated>2025-09-03T10:54:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Griechische Schreibweise ergänzt, Begriffsklärung, Formatierungen&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:PlatyGonopodium.jpg|mini|Gonopodium beim [[Platy (Fisch)|Platy]] (&amp;#039;&amp;#039;Xiphophorus maculatus&amp;#039;&amp;#039;)]]&lt;br /&gt;
Als &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gonopodium&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{grcS|γονή|gonē|de=Erzeugung}} oder {{lang|grc|γόνος|gonos|de=Geburt}}, ‚Abkunft‘ und {{lang|grc|πόδιον|pódion|de=Füßchen}}; Mehrzahl Gonopoden) bezeichnet man allgemein eine umgewandelte Extremität, die der Begattung dient. Gebräuchlich ist der Begriff sowohl bei verschiedenen Gruppen der [[Gliederfüßer]] (Arthropoda), etwa den [[Krebstiere]]n (Crustacea) und den [[Myriapoda]], und bei [[Knochenfische|Knochen-]] und [[Knorpelfische]]n. Bei einigen Gliederfüßern handelt es sich bei den Gonopoden um das umgewandelte erste Beinpaar des [[Abdomen (Gliederfüßer)|Hinterleibes]] (Abdomen).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gonopodien bei Knochenfischen ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Poecilia wingei Gonopodium.JPG|mini|An der Gonopodienspitze des [[Endlers Guppy]]s befinden sich zahlreiche hakenförmige Fortsätze]]&lt;br /&gt;
Das &amp;#039;&amp;#039;Gonopodium&amp;#039;&amp;#039; oder die &amp;#039;&amp;#039;Begattungsflosse&amp;#039;&amp;#039; der Fische ist ein Organ, das aus den umgewandelten Strahlen der [[Flosse|Afterflosse]] (&amp;#039;&amp;#039;Anale&amp;#039;&amp;#039;) besteht.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Volker Blüm |Titel=Vergleichende Reproduktionsbiologie der Wirbeltiere |Verlag=Springer |Ort=Berlin/Heidelberg |Datum=1985 |Seiten=73 ff. |ISBN=9783662107737 |Online={{Google Buch |BuchID=zqmzBgAAQBAJ |Seite=73}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit diesem Organ ist die Begattung des Weibchens möglich, wodurch letztlich die Keimzellen im Leib des Weibchens befruchtet werden können, was wiederum das &amp;#039;&amp;#039;Lebendgebären&amp;#039;&amp;#039; ermöglicht. Man findet dieses unter anderem bei [[Lebendgebärende Zahnkarpfen|lebendgebärenden Zahnkarpfen]]. Das Gonopodium endet bei den meisten Arten mit einem mehr oder weniger deutlichen Haken oder einer Klaue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Man findet bei anderen Arten [[Analogie (Biologie)|analoge]] Organe mit der gleichen Aufgabe, wie zum Beispiel das [[Andropodium]] bei den [[Hemiramphidae|Halbschnabelhechten]] (&amp;#039;&amp;#039;Hemirhamphodon&amp;#039;&amp;#039;) oder den [[Hochlandkärpflinge]]n (Goodeidae).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bei der [[Begattung]] führt das Männchen das Gonopodium kurz in die Geschlechtsöffnung des Weibchens ein.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Anne E. Houde |Titel=Sex, Color, and Mate Choice in Guppies |Verlag=Princeton University Press |Ort=Princeton (New Jersey) |Datum=1997 |Seiten=32 ff. |ISBN=0691027897 |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=ZOlBsyeirZMC |Seite=32}}}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit dem Haken oder der Klaue kann es sich während der Übergabe des [[Sperma]]s besser festhalten, um den Befruchtungserfolg zu erhöhen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gonopodium der Tierläuse ==&lt;br /&gt;
Die Gonopoden der [[Tierläuse]] sind paarige, [[Sklerotin|sklerotisierte]], abgeflachte Lappen oder Platten an den Hinterleibssegmenten 8 und 9. Das Gonopodium 8 trägt eine Reihe randständiger Borsten. Das Gonopodium 9 wird auch als Genitallappen (genital lobe) bezeichnet. Es handelt sich um eine paarige Bildung nahe des Seitenrands des neunten Hinterleibssegments, welches mit einem Büschel oder einer Reihe Borsten besetzt ist. Meist ist eine vergrößerte Borste (Genitalborste) vorhanden.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=K. C. Kim, H. W. Ludwig |Titel=The family classification of the Anoplura |Sammelwerk=Systematic Entomology |Band=3 |Nummer=3 |Datum=1978 |Fundstelle=S. 262 |DOI=10.1111/j.1365-3113.1978.tb00120.x |Sprache=en}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Alfonso L. Rojo |Titel=Dictionary of Evolutionary Fish Osteology |Verlag=CRC Press |Ort=Boca Raton (Florida) |Datum=2018 |Seiten=88 |ISBN=9781351366052 |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=vmhQDwAAQBAJ |Seite=88}}}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Margaret E. Brown |Titel=The Physiology of Fishes: Behavior |Verlag=Academic Press |Ort=New York City |Datum=1957 |ISBN=9781483262673 |Seiten=292 ff. |Sprache=en |Online={{Google Buch |BuchID=PRvgBAAAQBAJ|Seite=292}}}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie (Wirbellose)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Anatomie der Fische]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Männliches Geschlechtsorgan]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Einsenkungsmarke</name></author>
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