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	<title>Gondelsheim - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gondelsheim&amp;diff=207616&amp;oldid=prev</id>
		<title>~2026-24581-32: /* Bildung */</title>
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		<updated>2026-04-21T09:17:48Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Bildung&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
|Wappen            = Wappen Gemeinde Gondelsheim.svg&lt;br /&gt;
|Breitengrad       = 49/03/38/N&lt;br /&gt;
|Längengrad        = 08/39/26/E&lt;br /&gt;
|Lageplan          = Gondelsheim im Landkreis Karlsruhe.png&lt;br /&gt;
|Bundesland        = Baden-Württemberg&lt;br /&gt;
|Regierungsbezirk  = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Landkreis         = Karlsruhe&lt;br /&gt;
|Höhe              = 180&lt;br /&gt;
|PLZ               = 75053&lt;br /&gt;
|Vorwahl           = 07252&lt;br /&gt;
|Gemeindeschlüssel = 08215025&lt;br /&gt;
|LOCODE            = DE 78I&lt;br /&gt;
|Straße            = Bruchsaler Straße 32&lt;br /&gt;
|Website           = [https://www.gondelsheim.de/ www.gondelsheim.de]&lt;br /&gt;
|Bürgermeister     = Markus Rupp&lt;br /&gt;
|Partei            = SPD&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gondelsheim&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Dialekt|mundartlich]]: &amp;#039;&amp;#039;Gondelse&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Gemeinde im [[Landkreis Karlsruhe]] in [[Baden-Württemberg]]. Vor der baden-württembergischen Kreisreform gehörte sie zum [[Landkreis Bruchsal]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
=== Geographische Lage ===&lt;br /&gt;
Gondelsheim liegt im westlichen [[Kraichgau]]er Hügelland im [[Saalbach (Rhein)|Saalbachtal]] zwischen [[Bruchsal]] und [[Bretten]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindegliederung ===&lt;br /&gt;
Zur Gemeinde Gondelsheim gehören auch die Höfe Bonartshäuser Hof (Althof) und Erdbeerhof (Neuhof) sowie die landwirtschaftliche Aussiedlung Dossental. Im Gemeindegebiet liegt die [[Wüstung]] Gillingen.&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Das Land Baden-Württemberg. Amtliche Beschreibung nach Kreisen und Gemeinden. Band V: Regierungsbezirk Karlsruhe&amp;#039;&amp;#039; Kohlhammer, Stuttgart 1976, ISBN 3-17-002542-2. S. 73–74&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Mehrere Lese- und Grubenfunde weisen auf eine Besiedlung der Gondelsheimer Gemarkung bereits im [[Altneolithikum|Alt-]] und [[Mittelneolithikum]] hin. Zu diesen Zeugnissen zählt unter anderem der Fund eines Kinderskeletts im Gewann „Hofstadt“, das der [[Rössener Kultur]] zugeschrieben wird. Darüber hinaus wurde im Gewann „Mordäcker“ ein Grab entdeckt, das in die Zeit zwischen 1300 und 1200 v. Chr. datiert wird. Hinweise auf eine Siedlung aus der [[Urnenfelderzeit]] finden sich etwa 1,3 Kilometer südöstlich von Gondelsheim nahe der Gemarkungsgrenze zu Diedelsheim.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aus der römischen Epoche sind auf der Gemarkung drei [[Villa rustica|villae rusticae]] bekannt. In den Gewannen „Wolfsbrüchle“ und „Säglochteich“ wurden die Keller zweier Gutshöfe archäologisch untersucht. Der dritte Hof befand sich ebenfalls im Gewann „Hofstadt“ und konnte im Zuge von Bauarbeiten anhand von Mauerresten nachgewiesen werden. Zudem stammen einzelne römische Lesefunde aus der Flur „Judenkirchhof“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1974 wurde in der Schulstraße beim Bau des Kindergartens ein Mädchengrab aus der Zeit um 500 n.&amp;amp;nbsp;Chr. entdeckt. Möglicherweise handelte es sich um einen Teil eines Gräberfeldes, das jedoch im Zuge der Bauarbeiten nicht fachgerecht dokumentiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1188 wird ein &amp;#039;&amp;#039;allodium (dt.: Eigengut) in Gondolsheim&amp;#039;&amp;#039; in einem Vertrag zwischen Kaiser [[Friedrich I. (HRR)|Friedrich I. Barbarossa]] und König [[Alfons VIII.|Alfons VIII. von Kastilien]], in dem die Ehe von Friedrichs Sohn [[Konrad II. (Schwaben)|Konrad]] mit Alfons Tochter [[Berenguela von Kastilien|Berengaria]] vereinbart wurde, erwähnt. Dieses Eigengut, das in Gondelsheim  vermutet wird,&amp;lt;ref&amp;gt;Peter Wanner: &amp;#039;&amp;#039;Der staufisch-kastilische Ehepakt des Jahres 1188. Erkenntnisse aus Anlass einiger &amp;quot;kleiner&amp;quot; Stadtteils- und Gemeindejubiläen 2013&amp;#039;&amp;#039;. In: Christhard Schrenk/Peter Wanner (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;heilbronnica 6. Beiträge zur Stadt- und Regionalgeschichte&amp;#039;&amp;#039;. Heilbronn 2016, S. 453–460, hier: S. 458–459. [https://stadtarchiv.heilbronn.de/fileadmin/daten/stadtarchiv/online-publikationen/heilbronnica6/online-publikationen-31-qf22-13-wanner-ehepakt-1188.pdf PDF] 366 kB.&amp;lt;/ref&amp;gt; gehörte mit weiteren 29 staufischen Gütern zur [[Morgengabe]] der Braut. Möglicherweise war aber in diesem Ehevertrag, der niemals in die Praxis umgesetzt wurde, [[Gundelsheim (Württemberg)|Gundelsheim]] gemeint.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1257 wurde der Ort als &amp;#039;&amp;#039;Gundolfesheim&amp;#039;&amp;#039; erstmals gesichert urkundlich erwähnt. Es gehörte bis dahin dem [[Zisterzienser]]kloster [[Kloster Herrenalb|Herrenalb]], das es nun im Tausch gegen andere Besitztümer an [[Konrad von Wiesloch]] abgab. Über die [[Hohenberg (Pfinzgauer Adelsgeschlecht)|Grafen von Hohenberg]] kam es an die [[Württemberg|Grafen von Württemberg]]. Graf [[Eberhard I. (Württemberg, Herzog)|Eberhard]] verkaufte den Ort 1483 dann an Plicker [[Landschad von Steinach]], den pfälzischen Hofmeister, und wurde so ein freiadliger Flecken. Ende des 16. Jahrhunderts kam Gondelsheim an die [[Knebel von Katzenelnbogen]], die es 1650 an Johann Bernhard von Mentzingen verkauften. Nachdem die [[Herren von Mentzingen]] immer höher verschuldet waren, mussten sie den – bereits verpfändeten – Besitz 1787 an das badische Herrscherhaus verkaufen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zunächst gehörte Gondelsheim zur badischen Grafschaft Petershausen. Es wurde 1806, als [[Baden (Land)|Baden]] zum Großherzogtum erhoben wurde, zum Sitz des neugebildeten standesherrlichen [[Amt Gondelsheim|Amtes Gondelsheim]] im [[Pfinz- und Enzkreis]], das jedoch bereits 1826 wieder aufgelöst wurde und im [[Bezirksamt Bretten|Amt Bretten]] aufging. Seit 1936 gehörte die Gemeinde zum [[Bezirksamt Bruchsal]], ab 1939 [[Landkreis Bruchsal]], der 1973 im [[Landkreis Karlsruhe]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Gondelsheim ist geschichtlich gesehen [[evangelisch]] geprägt. Neben der evangelischen Gemeinde gibt es aber auch eine katholische und eine [[neuapostolisch]]e Kirchengemeinde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Jüdische Gemeinde Gondelsheim}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Gondelsheim, Rathaus.jpg|mini|Rathaus]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bürgermeister ===&lt;br /&gt;
* 1832–1839: Johann Lotsch&lt;br /&gt;
* 1839–1857: Philipp Walter&lt;br /&gt;
* 1857–1858: Johann Lotsch&lt;br /&gt;
* 1858–1860: Karl Mößner&lt;br /&gt;
* 1861–1866: Michael Menzemer&lt;br /&gt;
* 1866–1875: Karl Mößner&lt;br /&gt;
* 1875–1881: Karl Dörflinger&lt;br /&gt;
* 1881–1886: Karl Mößner&lt;br /&gt;
* 1886–1901: Johann Friedrich Lotsch&lt;br /&gt;
* 1901–1911: Karl Steinbach&lt;br /&gt;
* 1911–1920: Christian Heck&lt;br /&gt;
* 1920–1938: Wilhelm Lotsch&lt;br /&gt;
* 1938–1945: Heinrich Heck&lt;br /&gt;
* 1942–1945: Ludwig Übelhör (kommissarisch)&lt;br /&gt;
* 1945–1954: Albert Schwarz&lt;br /&gt;
* 1954–1962: Karl Lotsch&lt;br /&gt;
* 1962–1982: Andreas Heck&lt;br /&gt;
* 1982–1998: Hans-Peter Willy&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bürgermeister von Gondelsheim ist seit 1998 Markus Rupp (SPD), geboren 1965 in Karlsruhe. Rupp war von 1994 bis 1998 Mitglied des Gemeinderats, wurde 1998 zum Bürgermeister gewählt und bei den drei seither folgenden Wahlen (zuletzt 2021) im Amt bestätigt. Er ist seit 1999 Mitglied des Kreistags Karlsruhe, seit 2009 Vorsitzender der SPD-Fraktion im Kreistag.&amp;lt;ref&amp;gt;Gemeinde Gondelsheim: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.gondelsheim.de/rathaus/#buergermeister-markus-rupp Bürgermeister Markus Rupp]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 13. Juli 2019.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeinderat ===&lt;br /&gt;
Der [[Gemeinderat (Deutschland)|Gemeinderat]] hat 14 ehrenamtliche Mitglieder, die für fünf Jahre gewählt werden. Hinzu kommt der Bürgermeister als stimmberechtigter Gemeinderatsvorsitzender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl 2024]] führte zu folgendem Ergebnis (in Klammern: Unterschied zu 2019):&amp;lt;ref&amp;gt;Statistisches Landesamt Baden-Württemberg: &amp;#039;&amp;#039;[https://www.statistik-bw.de/Wahlen/Kommunal/02045000.tab?R=GS215025 Gemeinderatswahlen 2024, Gondelsheim]&amp;#039;&amp;#039;; abgerufen am 14. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;[https://bnn.de/kraichgau/bretten/gondelsheim/kommunalwahl-gondelsheim-2024-ergebnisse Ergebnisse der Kommunalwahl 2024 in Gondelsheim]&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Badische Neueste Nachrichten|bnn.de]]&amp;#039;&amp;#039;, abgerufen am 14. Juni 2024.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot;&lt;br /&gt;
! colspan=&amp;quot;5&amp;quot;| Gemeinderat 2024&lt;br /&gt;
|- style=&amp;quot;background:#E3E3E3&amp;quot; align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
! align=&amp;quot;left&amp;quot;| Partei / Liste || Stimmenanteil || Sitze&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Freie Wähler Landesverband Baden-Württemberg|Freie Wähler]] || 38,7 % (+5,7) || 5 (+1)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Christlich Demokratische Union Deutschlands|CDU]] || 31,8 % (+4,0) || 4 (±0)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Sozialdemokratische Partei Deutschlands|SPD]] || 18,5 % (−1,2) || 3 (±0)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| align=&amp;quot;left&amp;quot;| [[Bündnis 90/Die Grünen|Grüne]] || 11,0 % (−8,4) || 2 (−1)&lt;br /&gt;
|- align=&amp;quot;center&amp;quot;&lt;br /&gt;
| colspan=&amp;quot;5&amp;quot; | &amp;#039;&amp;#039;Wahlbeteiligung: 64,9 % (+3,7)&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
[[Datei:Flagge Gemeinde Gondelsheim.svg|mini|250x250px|Flagge der Gemeinde Gondelsheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen und Flagge ===&lt;br /&gt;
[[Blasonierung]]: „In Rot aus grünem Schildfuß wachsend eine gebundene goldene Ährengarbe.“&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gemeindefarben sind Rot-Grün.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gemeindepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Gondelsheim unterhält seit 1979 partnerschaftliche Beziehungen zu [[Droué]], einer Gemeinde mit etwa 1300 Einwohnern im [[Département Loir-et-Cher]] in [[Frankreich]] gelegen, rund 150&amp;amp;nbsp;km vor den Toren von Paris, in unmittelbarer Nähe der Schlösser der [[Loire]] und der berühmten Kathedrale von [[Chartres]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Bauwerke ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Schloss Gondelsheim.jpg|miniatur|Schloss Gondelsheim mit Nymphenbrunnen]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gondelsheim Türme.jpg|mini|Kirche und Alter Turm]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* [[Schloss Gondelsheim]] wurde 1857 in seiner heutigen Gestalt erbaut und im 20. Jahrhundert um einen Jugendstilanbau erweitert. Im Schlosspark spannen der &amp;#039;&amp;#039;Alte Turm&amp;#039;&amp;#039; und die Kirche von [[Heinrich Hübsch]] im Stil des Romantizismus einen ungewöhnlichen, [[eklektizistisch]] anmutenden Ort auf. Hinzu kommen die wiedereingerichtete &amp;#039;&amp;#039;Englische Anlage&amp;#039;&amp;#039; sowie der Gondelsheimer Nymphenbrunnen mit einer von drei Kopien der &amp;#039;&amp;#039;Drei tanzenden Mädchen&amp;#039;&amp;#039; von [[Walter Schott]]. Die Entstehungsgeschichte des &amp;#039;&amp;#039;Alten Turms&amp;#039;&amp;#039; ist noch nicht abschließend geklärt: Historiker gehen davon aus, dass der Turm ein Überrest einer alten im 13. Jahrhundert erbauten und im [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährigen Krieg]] zerstörten [[Wehrkirche]] sei. Der Leiter der Restaurierungsarbeiten, Bernd F. Säubert, vertritt die Auffassung, dass der Alte Turm der [[Bergfried]] einer Burganlage gewesen sein könnte. Für die Restaurierung der in den 1960er-Jahren entdeckten [[Fresken]] aus dem 15.&amp;amp;nbsp;Jahrhundert mit der Darstellung eines [[Apostelzyklus]] und der Legende von den drei Lebenden und den drei Toten wurden von der [[Denkmalstiftung Baden-Württemberg]] 50.000 Euro bereitgestellt. Der &amp;#039;&amp;#039;Alte Turm&amp;#039;&amp;#039; wurde von der Denkmalstiftung Baden-Württemberg zum „[[Denkmal des Monats (Baden-Württemberg)|Denkmal des Monats]] Februar 2009“ ernannt. Die Restaurierung des Turmes umfasste u. a. auch Arbeiten am Dach und am Putz zur Verbesserung des Raumklimas und Vermeidung weiterer Wasserschäden.&lt;br /&gt;
* Das Gasthaus &amp;#039;&amp;#039;LoewenThor&amp;#039;&amp;#039; besteht seit 1701 als Herberge an der alten Heerstraße von Speyer nach Augsburg.&lt;br /&gt;
* Die im Jahre 1849 erbaute [[Synagoge (Gondelsheim)|Gondelsheimer Synagoge]] befindet sich seit 1930 in Privatbesitz.&lt;br /&gt;
* Der &amp;#039;&amp;#039;Friedrichsbrunnen&amp;#039;&amp;#039; von 1903 erinnert an den Bau der örtlichen Wasserversorgung im Vorjahr und wurde von Ludwig Christof Meffle aus Bretten gefertigt. Die Medaillonbüste mit Großherzog Friedrich stammt von Sieferle.&amp;lt;ref&amp;gt;Herbert Lohrer: &amp;#039;&amp;#039;Ludwig Christof Meffle, Stein- und Bildhauer in Bretten&amp;#039;&amp;#039;, in: &amp;#039;&amp;#039;Kraichgau 17&amp;#039;&amp;#039;, 2002, S. 191–196.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* Auf dem Gondelsheimer Friedhof befindet sich die Grabstätte von Josefine Benz, der Mutter des Autopioniers [[Carl Benz]], die in Gondelsheim ihren Lebensabend verbrachte und 1870 dort auch verstarb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ferienstraßen ===&lt;br /&gt;
Anfang August 1888 fuhr [[Bertha Benz]] mit ihren beiden Söhnen von [[Mannheim]] nach [[Pforzheim]] und über Gondelsheim wieder zurück nach Mannheim. An diese erste automobile Fernfahrt der Geschichte erinnert seit 2008 die [[Bertha Benz Memorial Route]], die durch Gondelsheim führt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Durch Gondelsheim führt die [[Westbahn (Württemberg)|Westbahn]] ([[Bietigheim-Bissingen]] – [[Bruchsal]]), auf deren Streckenabschnitt Bruchsal – [[Mühlacker]] hauptsächlich die Regionalbahn 17 (RB17) verkehrt, die zwei Haltepunkte in der Gemeinde besitzt. Es gibt Verbindungen nach Bruchsal und nach Stuttgart.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gondelsheim liegt an der [[Bundesstraße 35]], welche früher mitten durch den Ort führte, seit 1959 aber durch die Westtangente um die Wohngebiete herumgeführt wird.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch eine Alltagsroute aus dem [[Radnetz Baden-Württemberg]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.radroutenplaner-bw.de/radroutenplaner?infrastrukturen=%5B%22radvis-infrastrukturen:radvisnetz-radnetz%22%5D&amp;amp;hintergrund=%22osm%22 Das RadNETZ Baden-Württemberg auf www.radroutenplaner-bw.de]&amp;lt;/ref&amp;gt; ist Gondelsheim mit Bretten (über dessen Stadtteil Diedelsheim) verbunden und in der anderen Richtung mit Bruchsal (an dessen Stadtteil Helmsheim vorbei und über Heidelsheim).&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--===Ortsansässige Unternehmen===--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Mit der [[Kraichgau]]schule verfügt die Gemeinde über eine [[Grundschule|Grund-]] und [[Werkrealschule|Gemeinschaftsschule]] Außerdem gibt es zwei Kindergärten bzw. Krippen im Ort.&lt;br /&gt;
&amp;lt;!--==Kultur und Sehenswürdigkeiten==--&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Söhne und Töchter der Gemeinde ==&lt;br /&gt;
* [[Karl Füger]] (1752–1830), badischer Hofrat&lt;br /&gt;
* [[Max Levi (Kaufmann)|Max Levi]] (1868–1925), Unternehmer der Schuhindustrie&lt;br /&gt;
* [[Jacob Hecht]] (1879–1963), Gründer der Rhenania Schifffahrtsgesellschaft&lt;br /&gt;
* [[Julius La Fontaine]] (1891–1947), Jurist, Landespolizeidirektor&lt;br /&gt;
*  Bernd Kneißler (* 1962), deutscher Meister im Kugelstoßen 1985, 15 Länderkämpfe für den DLV&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Wilhelm Spengel: &amp;#039;&amp;#039;Gondelsheim in Geschichte und Bild.&amp;#039;&amp;#039; Gemeinde Gondelsheim, Gondelsheim 1966.&lt;br /&gt;
* Thomas Adam: &amp;#039;&amp;#039;Die Gondelsheimer Rebellion von 1730.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2005, ISBN 978-3-89735-409-8.&lt;br /&gt;
* Thomas Adam (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Gondelsheim. 750 Jahre Geschichte im Saalbachtal.&amp;#039;&amp;#039; Verlag Regionalkultur, Ubstadt-Weiher 2006, ISBN 978-3-89735-440-1.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{KA-Stadtwiki}}&lt;br /&gt;
* [https://www.gondelsheim.de/ www.gondelsheim.de]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Städte und Gemeinden im Landkreis Karlsruhe}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4534367-6}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Landkreis Karlsruhe]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Kraichgau]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gondelsheim| ]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1257]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>~2026-24581-32</name></author>
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