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	<title>Gomphocarpus physocarpus - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-03T09:38:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gomphocarpus_physocarpus&amp;diff=2292214&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Trollflöjten: Linkspam entfernt:  Helpster ist nicht belegfähig  außerdem einfach irgendwo inhaltlich völlig verkehrt abgeworfen: WP soll nicht jede Kolportage, sondern Wissen sammeln, daher ggf. nur mit WP:Q-Beleg (und an die richtige Stelle)</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gomphocarpus_physocarpus&amp;diff=2292214&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2022-12-29T15:08:16Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Linkspam entfernt:  Helpster ist nicht &lt;a href=&quot;/index.php?title=WP:Q&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;WP:Q (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;belegfähig&lt;/a&gt;  außerdem einfach irgendwo inhaltlich völlig verkehrt abgeworfen: WP soll nicht jede Kolportage, sondern Wissen sammeln, daher ggf. nur mit WP:Q-Beleg (und an die richtige Stelle)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Gomphocarpus physocarpus&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Ernst Meyer (Botaniker)|E.Mey.]]&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Gomphocarpus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Asclepiadinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Untertribus&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Asclepiadeae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Seidenpflanzengewächse&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Asclepiadoideae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Hundsgiftgewächse&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Apocynaceae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Asclepias physocarpa2.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, im Deutschen auch, zusammen mit &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphocarpus fruticosus]]&amp;#039;&amp;#039;, &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwanen-Seidenpflanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Ballonpflanze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trivialname2&amp;quot;/&amp;gt; genannt, ist eine [[Art (Biologie)|Pflanzenart]] der Gattung &amp;#039;&amp;#039;[[Gomphocarpus]]&amp;#039;&amp;#039; aus der [[Familie (Biologie)|Unterfamilie]] der [[Seidenpflanzengewächse]] (Asclepiadoideae), die ursprünglich im [[Südliches Afrika|südlichen Afrika]] beheimatet war und inzwischen in weiten Teilen der Welt verwildert ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Monarch Butterfly Eggs on Swan Plant.JPG|miniatur|links|Gegenständige Laubblätter mit Eiern des [[Monarchfalter]]s]]&lt;br /&gt;
=== Erscheinungsbild und Blatt ===&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; wächst als [[Halbstrauch]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer1838&amp;quot; /&amp;gt; oder [[Strauch]], der eine Wuchshöhe von 1 bis zu 2,5 Metern erreicht. Alle Pflanzenteile enthalten einen weißen, giftigen [[Milchsaft]]. Sie bildet eine [[Pfahlwurzel]] mit faserigen Wurzeln. Die wenigen unten verholzten Stämme sind verzweigt. Die [[Rinde]] der jungen, hohlen Zweige ist hell gelblich-grün und abstehend, weiß, flaumig behaart ([[Trichom]]e).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die gegenständig angeordneten [[Blatt (Pflanze)|Laubblätter]] besitzen einen 3 bis 12 mm langen Blattstiel. Die ganzrandige [[Blatt (Pflanze)#Morphologische Gliederung|Blattspreite]] ist 5 bis 10 (bis 12) cm lang und 0,5 bis 1,5 (bis 2) cm) breit, schmal länglich bis schmal lanzettlich mit einer keilförmigen Spreitenbasis und einem zugespitzten oder spitzen Ende. Die Blattunterseite ist spärlich flaumig behaart und die fast kahle Blattoberseite besitzt Haare vor allem entlang der Mittelrippe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WIK 0546.jpg|miniatur|Doldenartiger Blütenstand]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Blütenstand und Blüte ===&lt;br /&gt;
Der außerhalb der Blattachseln stehende, nickende, [[dolde]]nartige [[Blütenstand]] enthält fünf bis zwölf Blüten. Der 1,5 bis 3,5 cm lange Blütenstandschaft ist dicht flaumig behaart, die Flaumhaare stehen ab. Die [[Tragblatt|Tragblätter]] sind hinfällig. Die dicht flaumig behaarten Blütenstiele messen (1 bis) 1,5 bis 2 (bis 3) cm in der Länge.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die zwittrigen [[Blüte]]n sind fünfzählig und [[radiärsymmetrisch]]. Die fünf flaumig behaarten [[Kelchblatt|Kelchblätter]] sind 3 bis 4 mm lang sowie 1 mm breit, schmal dreieckig oder lanzettlich und spitz auslaufend. Die fünf stark zurückgebogenen [[Kronblatt|Kronblätter]] sind weiß und außen kahl. Sie sind innen mit kleinen [[Papille (Botanik)|Papillen]] besetzt, am rechten inneren Rand mit langen weißen Haaren. Die Blütenkrone weist einen Durchmesser von 1,4 bis 2 cm auf. Die an den Rändern dicht behaarten, zurückgebogenen Kronblattzipfel sind 5 bis 8 mm lang und 3 bis 4,5 mm breit, eiförmig und zugespitzt. Das [[Gynostegium]] steht auf einem 1,5 bis 2 mm hohen Stiel. Die weißen, häufig auf rosa- oder purpurfarben getönten Nebenkronzipfel sind kapuzenförmig und so hoch wie das Gynostegium. Der obere Rand ist [[proximal (Anatomie)|proximal]] in zwei kurze, nach außen gebogene oder auch gerade, etwa 0,5 mm lange „Zähne“ ausgezogen mit einer großen [[Nektar (Botanik)|Nektardrüse]]. Die innere Höhlung ist ohne „Zahn“. In der Seitenansicht sind sie annähernd quadratisch bis rechteckig, 2 bis 3 mm hoch und 1,5 bis 2 (bis 2,5) mm breit. Die [[Narbe (Botanik)|Narbe]] ist flach. Die Flügel der [[Staubbeutel]] sind 1,8 bis 2 mm lang, die Ränder sind schwach sinusartig gebogen. Das schwarz gefärbte [[Corspuculum]] ist eiförmig bis annähernd zylindrisch und misst 0,4 mm in der Höhe und 0,15 mm in der Breite (Dicke). Die seitlichen Krempen sind durchscheinend. Die ca. 0,3 mm langen [[Caudicula]]e sind abgeflacht und abgeknickt. Die abgeflachten [[Pollinium|Pollinien]]  messen 1,6 in Höhe und 0,4 mm in der Breite und haben ein verkehrt-lanzettliche Form.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Blüten sind sehr [[Nektar (Botanik)|nektarreich]]. Häufig hängt ein Tropfen Nektar an der Blüte. In geeigneten [[Habitat]]en kann &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; das gesamte Jahr über blühen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:WIK 0563.jpg|miniatur|Balgfrucht]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Früchte und Samen ===&lt;br /&gt;
Die [[Balgfrucht|Balgfrüchte]] sind 6 bis 8 cm lang bei einem Durchmesser von 2,5 bis 5 cm, schräg eiförmig, rundlich oder annähernd rundlich und etwas abgeflacht auf einer Seite sowie schräger Basis. Die besitzen aber keinen schnabelartigen Fortsatz am apikalen Ende, das gerundet ist. Sie sind anfangs wollig behaart mit fadenförmigen [[Trichom]]en (auch „weiche Borsten“ oder „weiche Stacheln“ genannt), die bis 1 cm lang sein können. Bei Reife verkahlen sie. Die Samen sind etwa 4,5 mm lang und etwa 2 mm breit, eiförmig mit einer konvexen und einer konkaven Seite. Die [[Samenschale]] ist warzig. Der glänzend weiße Haarschopf ist etwa 3 cm lang.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Chromosomenzahl ===&lt;br /&gt;
Die [[Chromosom]]enzahl beträgt 2n = 22.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Unterschiede zu ähnlicher Art ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; ist der [[Baumwoll-Seidenpflanze]] (&amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus fruticosus&amp;#039;&amp;#039;) sehr ähnlich, weshalb beide in der floristischen Praxis oft nur gemeinsam als „Ballonpflanze“ bezeichnet werden&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trivialname2&amp;quot;/&amp;gt;. Zu unterscheiden sind sie vor allem durch die eiförmigen Balgfrüchte, die bei &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus fruticosus&amp;#039;&amp;#039; zu einem [[Anatomische Lage- und Richtungsbezeichnungen#Weitere allgemeine Lage- und Richtungsbezeichnungen|apikalen]] schnabelförmigen Fortsatz ausgezogen sind, der ihnen den Trivialnamen „Schwanenpflanze“ einbrachte, während die Früchte bei &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; eine rundliche Spitze ohne Fortsatz besitzen. Des Weiteren sind die Nebenkronzipfel bei der Baumwoll-Seidenpflanze länglich mit am oberen Rand gut entwickelten „Zähnen“, während die „Zähne“ bei &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; nur schwach ausgebildet sind und der obere Rand nach außen abfällt. Im [[Habitus (Biologie)|Gesamthabitus]] schließlich ist die Baumwoll-Seidenpflanze schon an der Basis stärker verzweigt, während &amp;#039;&amp;#039;Gomphoceras physocarpus&amp;#039;&amp;#039; einen Hauptstamm aufweist, der sich erst weiter oben verzweigt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ebenfalls oft als „Ballonpflanze“ bezeichnet, jedoch &amp;#039;&amp;#039;nicht&amp;#039;&amp;#039; mit der hier vorgestellten Art verwandt ist die inzwischen auch im süddeutschen Raum angebaute [[Ballonrebe]] (&amp;#039;&amp;#039;Cardiospermum halicacabum&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Starr 050208-3854 Asclepias physocarpa.jpg|miniatur|Raupe des [[Monarchfalter]]s (&amp;#039;&amp;#039;Danaus plexippus&amp;#039;&amp;#039;) auf &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039;]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Synökologie ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; ist im ursprünglichen Verbreitungsgebiet eine wichtige Nahrungspflanze für die Raupen des [[Kleiner Monarch|Kleinen Monarch]]-Falters (&amp;#039;&amp;#039;Danaus chrysippus orientis&amp;#039;&amp;#039;). Die Raupen sind immun gegen die [[Alkaloide]] der Pflanze, die sie in ihrem Körper anreichern. Sie überdauern die Puppenphase und machen die Falter für potentielle Fressfeinde giftig und übelschmeckend.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; ist in manchen Regionen, in denen sowohl diese Pflanzenart wie auch diese Falterart eingeschleppt oder eingewandert sind, eine wichtige Nahrungspflanze für die Raupen des [[Monarchfalter]]s (&amp;#039;&amp;#039;Danaus plexippus&amp;#039;&amp;#039;). Auch für &amp;#039;&amp;#039;[[Euploea core]]&amp;#039;&amp;#039; stellt &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; eine mögliche Nahrungspflanze dar. Allerdings sterben doch die meisten Raupen vor Erreichen des 2. Larvenstadiums.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach 2009 publizierten Beobachtungen von Gareth Coombs, Craig I. Peter und Steven D. Johnson werden die Blüten von &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; im ursprünglichen Verbreitungsgebiet in Südafrika hauptsächlich von [[Faltenwespen]]-Arten bestäubt. Es handelt sich dabei um Arten der Gattung &amp;#039;&amp;#039;Polistes&amp;#039;&amp;#039; und &amp;#039;&amp;#039;Belonogaster&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bestäubung&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der große Erfolg bei der Besiedlung anderer Gebiete als das ursprüngliche Verbreitungsgebiet ist durch die Entwicklung des Generalisten-Wespen-Bestäubungssystems möglich geworden. Das Vorhandensein von ähnlichen bzw. verwandten Wespen-Arten in diesen Gebieten hat zur Ausbreitung dieser Art wesentlich beigetragen. In einer nur wenig älteren Arbeit beobachtete Paul Forster in Australien, wo &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; eingeschleppt ist, Arten der Familien [[Faltenwespen]] (Vespidae), [[Wegwespen]] (Pompilidae) und [[Schlupfwespen]] (Ichneumonidae) beim Übertragen der Pollinien.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forster&amp;quot;/&amp;gt; Auch Exemplare des [[Monarchfalter]]s (&amp;#039;&amp;#039;Danaus plexippus&amp;#039;&amp;#039;), die [[Westliche Honigbiene]] (&amp;#039;&amp;#039;Apis mellifera&amp;#039;&amp;#039;) und verschiedene Ameisen-Arten (Fam. Formicidae) wurden beobachtet, wie an ihnen Pollinien klebten. Ein Einführen dieser Pollinien-Pakete in die Blüten konnte dagegen bei diesen Arten nicht beobachtet werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Vorkommen ==&lt;br /&gt;
Das Verbreitungsgebiet von &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; war ursprünglich auf [[Südafrika]], [[Eswatini]] und das südliche [[Mosambik]] beschränkt. &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; kommt heute in Afrika auch in [[Kenia]], [[Tansania]] und [[Uganda]] in geeigneten [[Habitat]]en vor. Sie ist heute fast weltweit in geeigneten Lebensräumen verwildert. Bereits 1868 wurde &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; als verwildert in Australien publiziert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sie wächst auf zeitweise feuchtem Weideland und saisonalen Überflutungsbereichen, aber auch in von Menschen beeinflussten Habitaten. Sie kommt in Höhenlagen von 0 bis etwa 1000 Meter vor, lokal auch höher, bis zu 1800 Meter in der Nähe von Johannesburg oder auch in [[Ostafrika]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die [[Erstbeschreibung]] von &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; erfolgte 1838 durch den deutschen Botaniker [[Ernst Meyer (Botaniker)|Ernst Heinrich Friedrich Meyer]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer1838&amp;quot;/&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;/&amp;gt; Das [[Epitheton#Biologie|Artepitheton]] &amp;#039;&amp;#039;physocarpa&amp;#039;&amp;#039; leitet sich von den griechischen Wörtern &amp;#039;&amp;#039;physa&amp;#039;&amp;#039; für Blasen und &amp;#039;&amp;#039;karpos&amp;#039;&amp;#039; für Frucht ab und bezieht sich auf aufgeblähte, blasenartige Frucht. 1885 beschrieb [[Eugène Pierre Nicolas Fournier]] die Art &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus brasiliensis&amp;#039;&amp;#039; aus Brasilien. Bei der Nachuntersuchung stellte sich heraus, dass dieses Taxon identisch mit &amp;#039;&amp;#039;Gomphoceras physocarpus&amp;#039;&amp;#039; ist. Dadurch ist belegt, dass diese Art bereits deutlich vor 1885 nach Brasilien verschleppt wurde. Weitere [[Synonym (Taxonomie)|Synonyme]] für &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; {{Person|E. Mey.}} sind &amp;#039;&amp;#039;Asclepias brasiliensis&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(E. Fourn.) Schltr.}} und &amp;#039;&amp;#039;Asclepias physocarpa&amp;#039;&amp;#039; {{Person|(E. Mey.) Schltr.}}&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Giftigkeit und Volksmedizin ==&lt;br /&gt;
Alle Pflanzenteile sind giftig. In größeren Mengen verfüttert, hat sie schon den Tod vieler Schafe verursacht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; wurde aber auch in der traditionellen Medizin Südafrikas genutzt. Die Wurzeln wurde gegen Magenschmerzen angewendet. Die getrockneten Blätter wurden zu einem Pulver gerieben und bei Kopfschmerzen geschnupft. Der [[Milchsaft]] wurde bei Warzen angewendet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Notten&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Quellen ==&lt;br /&gt;
=== Literatur ===&lt;br /&gt;
* D. J. Goyder, A. Nicholas: &amp;#039;&amp;#039;A Revision of Gomphocarpus R. Br. (Apocynaceae: Asclepiadeae).&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kew Bulletin.&amp;#039;&amp;#039; Band 56, Nr. 4, 2001, S. 769–836, {{JSTOR|4119297}}.&lt;br /&gt;
* Bingtao Li, Michael G. Gilbert, W. Douglas Stevens: &amp;#039;&amp;#039;Asclepiadaceae&amp;#039;&amp;#039;. In {{BibISBN|091527924X|Seite=204}}, [http://flora.huh.harvard.edu/china/PDF/PDF16/gomphocarpus.pdf PDF-Datei], [http://www.efloras.org/florataxon.aspx?flora_id=2&amp;amp;taxon_id=210000667 &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; online.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Internetquellen ===&lt;br /&gt;
* Alice Notten, 2010: [http://www.plantzafrica.com/plantefg/gomphophysocarp.htm &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;plantzafrica.com&amp;#039;&amp;#039;.] (Abschnitt Beschreibung, Giftigkeit und Volksmedizin)&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einzelnachweise ===&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Bestäubung&amp;quot;&amp;gt;Gareth Coombs, Craig I. Peter, Steven D. Johnson: &amp;#039;&amp;#039;Allee effects in the self-incompatible wasp-pollinated milkweed Gomphocarpus physocarpus.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Austral Ecology.&amp;#039;&amp;#039; Band 34, Nr. 6, 2009, S. 688–697, {{doi|10.1111/j.1442-9993.2009.01976.x}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Notten&amp;quot;&amp;gt; Alice Notten, 2010: [http://www.plantzafrica.com/plantefg/gomphophysocarp.htm &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;plantzafrica.com&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Forster&amp;quot;&amp;gt;Paul I. Forster: &amp;#039;&amp;#039;Diurnal insects associated with the flowers of Gomphocarpus physocarpus E. Mey. (Asclepiadaceae), an introduced weed in Australia.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Biotropica.&amp;#039;&amp;#039; Band 26, Nr. 2, 1994, S. 214–217, {{JSTOR|2388811}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;tropicos&amp;quot;&amp;gt; [{{Tropicos|ID=2601209|WissName=Gomphocarpus physocarpus|Linktext=nein}} &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;Tropicos&amp;#039;&amp;#039;.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meyer1838&amp;quot;&amp;gt;Ernst Heinrich Friedrich Meyer: &amp;#039;&amp;#039;Commentariorum de plantis Africae Australioris: quas per octo annos collegit observationibusque manuscriptis.&amp;#039;&amp;#039; Leopold Voss, Leipzig 1838, S. 202,  {{Digitalisat|http://www.biodiversitylibrary.org/page/350302#page/278/mode/1up}}.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Trivialname2&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.saemereien.ch/samen_online_shop/blumensamen-bestellen-ballonpflanze-schwanen-seidenpflanze-asclepias-physoscarpa-syn-gomphocarpus-physocarpus-bio-samen |wayback=20151225213326 |text=www.saemereien.ch. Achtung: Trivialname sowohl für &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; als auch für &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus fruticosus&amp;#039;&amp;#039;! |archiv-bot=2019-04-14 08:03:18 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Gomphocarpus physocarpus|&amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
* Grazyna Paczkowska, 1996: [http://florabase.calm.wa.gov.au/browse/profile/11051 Datenblatt von &amp;#039;&amp;#039;Gomphocarpus physocarpus&amp;#039;&amp;#039; bei &amp;#039;&amp;#039;Western Australian Flora&amp;#039;&amp;#039;.]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Seidenpflanzengewächse]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Asclepiadoideae]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Trollflöjten</name></author>
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