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	<title>Gomfritz - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gomfritz&amp;diff=2363980&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wivoelke: /* Verwaltungsgeschichte im Überblick */ +</title>
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		<updated>2024-10-09T21:36:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Verwaltungsgeschichte im Überblick: &lt;/span&gt; +&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gomfritz&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist eine Gehöftgruppe und war ehemals ein [[Kloster #Aufbau|Klosterhof]] des [[Kloster Schlüchtern|Klosters Schlüchtern]] und späterer [[Weiler]] in der heutigen [[Gemarkung]] der Stadt [[Schlüchtern]] im [[Osthessen|osthessischen]] [[Main-Kinzig-Kreis]]. Gomfritz gehört heute zum Schlüchterner [[Stadtteil]] [[Klosterhöfe]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geografische Lage ==&lt;br /&gt;
Gomfritz liegt im Nordosten des Main-Kinzig-Kreises auf einer Höhe von 370 m über [[Normalnull|NN]], etwa 4,5 km nordöstlich des Ortskerns von Schlüchtern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
;Historische Namensformen&lt;br /&gt;
In erhaltenen Urkunden wurde Gomfritz unter den folgenden Namen erwähnt (in Klammern das Jahr der Erwähnung):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Gumprahtdis (1144), Gumbrehtes (1303), Gomfrit (1331), Gumrechts (1339) und Gomprechtis (1364).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
====  Mittelalter ====&lt;br /&gt;
Gomfritz war ein Klosterhof des Klosters Schlüchtern und kam mit diesem zur [[Herrschaft Hanau|Herrschaft]] und späteren [[Grafschaft Hanau]], ab 1458 zur [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]] und war dort dem [[Amt Schlüchtern]] zugeordnet. Im 15. Jahrhundert war der Ort eine [[Wüstung]]. Das Kloster Schlüchtern erwarb 1439, 1452 und 1489 die Anteile derer von Schlüchtern und Bens an der Wüstung. Auch [[Hanau (Adelsgeschlecht)|Hanau]] besaß 1459 einen Anteil daran. 1538 ist der Hof wieder besiedelt. Die Grafschaft Hanau-Münzenberg schloss sich in der [[Reformation]] zunächst der [[Luthertum|lutherischen]] Konfession an, ab 1597 war sie [[Calvinismus|reformiert]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Neuzeit ====&lt;br /&gt;
Mit dem Tod des letzten Hanauer Grafen, [[Johann Reinhard III. (Hanau)|Johann Reinhard III.]], fiel Gomfritz 1736 mit der ganzen Grafschaft Hanau-Münzenberg an die [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], aus der 1803 das [[Kurfürstentum Hessen]] wurde. Während der [[napoleon]]ischen Zeit stand Gomfritz ab 1806 unter französischer Militärverwaltung, gehörte 1807–1810 zum [[Fürstentum Hanau]] und dann von 1810 bis 1813 zum [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]]. Anschließend fiel es wieder an das Kurfürstentum Hessen zurück. Nach der [[Kurfürstentum Hessen#Verwaltungsgliederung|Verwaltungsreform des Kurfürstentums Hessen]] von 1821, im Rahmen derer Kurhessen in vier Provinzen und 22 Kreise eingeteilt wurde, gehörte Gomfritz zum [[Landkreis Schlüchtern]]. 1866 wurde das Kurfürstentum nach dem [[Deutscher Krieg|Preußisch-Österreichischen Krieg]] von [[Preußen]] annektiert. In der zweiten Hälfte des 19. Jahrhunderts schlossen sich Gomfritz, [[Drasenberg (Schlüchtern)|Drasenberg]], [[Raith (Klosterhof)|Raith]] und [[Röhrigs]] als Gemeinde  Klosterhöfe zusammen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
;Hessische Gebietsreform (1970–1977)&lt;br /&gt;
Zum 1. Dezember 1969 wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Klosterhöfe im Vorfeld der [[Gebietsreform in Hessen]] auf freiwilliger Basis in die Stadt Schlüchtern [[Eingemeindung|eingemeindet]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; Für Klosterhöfe wurde, wie für die anderen eingemeindeten, ehemals eigenständigen Gemeinden von Schlüchtern, ein [[Ortsbezirk]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.schluechtern.de/fileadmin/user_upload/dokumente/rathaus_verwaltung/satzungen/h/Hauptsatzung.pdf#page=2 |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;6 |werk=Webauftritt |hrsg=stadt Schlüchtern |format=PDF;&amp;amp;nbsp;49&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2024-06}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Mit der Hessischen Gebietsreform wurde der Landkreis Schlüchtern 1974 aufgelöst und Klosterhöfe liegt seit dem im [[Main-Kinzig-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verwaltungsgeschichte im Überblick ===&lt;br /&gt;
Die folgende Liste zeigt die Staaten und Verwaltungseinheiten,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Bis zur [[Trennung der Rechtsprechung von der Verwaltung]] waren die [[Amt (historisches Verwaltungsgebiet)|Ämter]] und frühen Gerichte sowohl [[Gericht]] als auch [[Öffentliche Verwaltung|Verwaltungsorgan]].&amp;lt;/ref&amp;gt; denen Gomfritz angehört(e):&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=land_hessen.html|name=Land Hessen}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
* vor 1458: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Grafschaft Hanau]]&lt;br /&gt;
* ab 1458: [[Heiliges Römisches Reich]], [[Grafschaft Hanau-Münzenberg]], [[Amt Schlüchtern]]&lt;br /&gt;
* ab 1642: Heiliges Römisches Reich, [[Grafschaft Hanau-Lichtenberg]], Amt Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1736: Heiliges Römisches Reich, [[Landgrafschaft Hessen-Kassel]], Amt Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1803: Heiliges Römisches Reich, Landgrafschaft Hessen-Kassel, [[Fürstentum Hanau]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Durch den [[Reichsdeputationshauptschluss]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Amt Schlüchtern&lt;br /&gt;
* 1806–1810: [[Erstes Kaiserreich|Kaiserreich Frankreich]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der [[Napoleonische Kriege|Napoleonischen Kriege]].&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Hanau, Amt Schlüchtern (Militärverwaltung)&lt;br /&gt;
* 1810–1813: [[Großherzogtum Frankfurt]], [[Departement Hanau]], [[Distrikt Steinau]]&lt;br /&gt;
* ab 1816: Kurfürstentum Hessen,&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge der Beschlüsse des [[Wiener Kongress]]es.&amp;lt;/ref&amp;gt; Fürstentum Hanau, Amt Schlüchtern&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1821/22: Kurfürstentum Hessen, [[Provinz Hanau]], [[Kreis Schlüchtern]]&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;Verordnung vom 30sten August 1821, die neue Gebiets-Eintheilung betreffend&amp;#039;&amp;#039;, Anlage: &amp;#039;&amp;#039;Übersicht der neuen Abtheilung des Kurfürstenthums Hessen nach Provinzen, Kreisen und Gerichtsbezirken.&amp;#039;&amp;#039; Sammlung von Gesetzen etc. für die kurhessischen Staaten. Jahr 1821 – Nr. XV. – August. [https://www.digitale-sammlungen.de/de/view/bsb10510384?page=226 (&amp;#039;&amp;#039;kurhess&amp;#039;&amp;#039; GS 1821) S.&amp;amp;nbsp;76.]&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Trennung von Justiz ([[Amtsgericht Steinau|Justizamt Steinau]] (Assistenzamt Schlüchtern)) und Verwaltung.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
* ab 1848: Kurfürstentum Hessen, [[Bezirk Hanau]]&lt;br /&gt;
* ab 1851: Kurfürstentum Hessen, Provinz Hanau, Kreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1867: [[Königreich Preußen]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Deutscher Krieg|Deutschen Krieges]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Provinz Hessen-Nassau]], [[Hessen-Nassau#Regierungsbezirk Kassel|Regierungsbezirk Kassel]], Kreis Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1871: [[Deutsches Reich]], Königreich Preußen, Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Schlüchtern, Gemeinde Klosterhöfe&lt;br /&gt;
* ab 1918: Deutsches Reich, [[Freistaat Preußen]], Provinz Hessen-Nassau, Regierungsbezirk Kassel, Kreis Schlüchtern, Gemeinde Klosterhöfe&lt;br /&gt;
* ab 1944: Deutsches Reich, Freistaat Preußen, [[Provinz Nassau]], [[Landkreis Schlüchtern]], Gemeinde Klosterhöfe&lt;br /&gt;
* ab 1945: Deutsches Reich, [[Amerikanische Besatzungszone]],&amp;lt;ref group=&amp;quot;Anm.&amp;quot;&amp;gt;Infolge des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkriegs]].&amp;lt;/ref&amp;gt; [[Groß-Hessen]], [[Regierungsbezirk Wiesbaden]], Landkreis Schlüchtern, Gemeinde Klosterhöfe&lt;br /&gt;
* ab 1946: Deutsches Reich, Amerikanische Besatzungszone, [[Hessen]], Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Schlüchtern, Gemeinde Klosterhöfe&lt;br /&gt;
* ab 1949: [[Bundesrepublik Deutschland]], Hessen, Regierungsbezirk Wiesbaden, Landkreis Schlüchtern, Gemeinde Klosterhöfe&lt;br /&gt;
* ab 1968: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, [[Regierungsbezirk Darmstadt]], Landkreis Schlüchtern, Gemeinde Klosterhöfe&lt;br /&gt;
* ab 1969: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, Landkreis Schlüchtern, Stadt Schlüchtern&lt;br /&gt;
* ab 1974: Bundesrepublik Deutschland, Hessen, Regierungsbezirk Darmstadt, [[Main-Kinzig-Kreis]], Stadt Schlüchtern&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Einwohnerentwicklung ===&lt;br /&gt;
Belegte Einwohnerzahlen sind:&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1538: {{0}}2 Mann&lt;br /&gt;
* 1632: {{0}}6 Haushaltungen&lt;br /&gt;
* 1753: {{0}}6 Haushaltungen mit 46 Bewohnern&lt;br /&gt;
* 1895: 62 Einwohner&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Matthias Nistahl: &amp;#039;&amp;#039;Studien zur Geschichte des Klosters Schlüchtern im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Diss. Darmstadt u. Marburg, 1986, S. 161, 175.&lt;br /&gt;
* Heinrich Reimer: &amp;#039;&amp;#039;Historisches Ortslexikon für Kurhessen&amp;#039;&amp;#039;. Marburg 1926, S. 177f.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.schluechtern.de/unsere-stadt/stadtteile/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteile&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Schlüchtern.&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=12536|titel=Gomfritz, Main-Kinzig-Kreis}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen und Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Anmerkungen&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references group=&amp;quot;Anm.&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einzelnachweise&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot;&amp;gt;{{LAGIS|ref=nein|DB=OL|ID=12536|titel=Gomfritz, Main-Kinzig-Kreis |datum=2014-10-21}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;KHK1818&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Literatur&lt;br /&gt;
 |Autor=&lt;br /&gt;
 |Titel=Kur-Hessischer Staats- und Adress-Kalender: 1818&lt;br /&gt;
 |Verlag=Verlag d. Waisenhauses&lt;br /&gt;
 |Ort=Kassel&lt;br /&gt;
 |Datum=1818&lt;br /&gt;
 |Seiten=208 f&lt;br /&gt;
 |Online={{Google Buch|Linktext=online bei Google Books|KeinText=1|BuchID=eYQAAAAAcAAJ|Seite=RA2-PA208}}&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Schlüchtern}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate|article=/|NS=50.385182|EW=9.539158|type=landmark|region=DE-HE}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Main-Kinzig-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Schlüchtern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1144]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wivoelke</name></author>
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