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	<title>Gombeth - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gombeth&amp;diff=1418814&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter: Einwohnerzahl aktualisiert</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gombeth&amp;diff=1418814&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-02-19T07:26:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Einwohnerzahl aktualisiert&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = &lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Borken (Hessen)&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = Borken&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 51/3/54/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 9/17/21/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = Hessen&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 173 &amp;lt;!-- Quelle: Geodatenzentrum --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = 5.50&lt;br /&gt;
| Fläche-Quelle          = &amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner              = 666  &amp;lt;!-- hier nur Hauptwohnsitze --&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2025-11&lt;br /&gt;
| Einwohner-Quelle       = &amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.borken-hessen.de/wohnen-leben/stadtportrait/statistik-zahlen-fakten/ |titel=Statistik/Zahlen/Fakten |hrsg=Stadt Borken |sprache=de |abruf=2026-02-19}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-31&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 34582&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 05682&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
| Bild                   = Borken Hessen Gombeth Panorama 8209.jpg&lt;br /&gt;
| Bild-Beschreibung      = Gombeth&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gombeth&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Ortsteil|Stadtteil]] von [[Borken (Hessen)|Borken]] im [[Nordhessen|nordhessischen]] [[Schwalm-Eder-Kreis]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie und Verkehr ==&lt;br /&gt;
Gombeth, mit seinen rund 700 Einwohnern, liegt am Nordufer der [[Schwalm (Eder)|Schwalm]], etwa 2,5 km Luftlinie nordöstlich der Kernstadt von Borken. Durch den Ort verläuft in Nord-Süd-Richtung die von [[Großenenglis]] kommende Kreisstraße 17, die am Südrand des Dorfs die Schwalm überquert, dann zwischen [[Singliser See]] im Osten und [[Gombether See]] im Westen zur Landesstraße 3149 führt und somit das Dorf mit der Kernstadt verbindet. Die [[Gemarkung]] von Gombeth hat eine Größe von rund 550&amp;amp;nbsp;[[Hektar]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Sowohl der Singliser See als auch der Gombether See sind Ergebnisse des einst hier betriebenen [[Braunkohle]]tagebaus, entstanden im Zuge der [[Rekultivierung]] der [[Tagebau]]e im [[Borkener Braunkohlerevier]]. Der 74 ha große Singliser See ist ein beliebtes Revier für [[Windsurfen|Windsurfer]]. Der Gombether See ist noch nicht ganz vollgelaufen (er wird nur durch [[Grundwasser]]zulauf und Niederschläge gefüllt) und wird im 2028 erreichten Endzustand 80 ha groß werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
=== Ortsgeschichte ===&lt;br /&gt;
Die älteste bekannte schriftliche Erwähnung von Gombeth erfolgte unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Guntbotere marca&amp;#039;&amp;#039; im Jahr 807, als ein gewisser Brunicho, Mitglied eines Geschlechts reicher, vor allem im [[Wormsgau]], [[Speyergau]], [[Oberrheingau]] und [[Lobdengau]],&amp;lt;ref&amp;gt;Willi Alter: “Der Brunicho der Emicho-Gruppe des 8. Jahrhunderts.” Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Band 60, 1962, S. 33–87; Wilhelm Alter: Die Emicho-Gruppe zu Ende des 8. Jahrhunderts. Mitteilungen des Historischen Vereins der Pfalz, Band 60, 1962, S. 5–32.&amp;lt;/ref&amp;gt; aber offensichtlich auch in Hessen begüterter Grundbesitzer, dem [[Kloster Lorsch]] 2 [[Manse]]n, 60 [[Joch (Einheit)|Joch]] und 1 [[Bifang]] von 200 Joch mit [[Hörigkeit (Rechtsgeschichte)|Hörigen]] in der Gombeth-Mark – &amp;#039;&amp;#039;in Guntbotere marca&amp;#039;&amp;#039; im [[Hessengau]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt; – sowie eine Manse in Singlis&amp;lt;ref&amp;gt;[[Lorscher Codex|Codex Laureshamensis diplomaticus]], Tom. III, S. 158, [http://digi.ub.uni-heidelberg.de/diglit/codex_laureshamensis1770bd3/0196/image Digitalisat] bei ub.uni-heidelberg.de.&amp;lt;/ref&amp;gt; schenkte.&amp;lt;ref&amp;gt;In einer urkundlichen Notiz zur Schenkung von Grundbesitz in [[Rasdorf]] und [[Soisdorf]] bei [[Fulda]] an das [[Kloster Fulda]] wird Brunicho als [[Graf]] (comes) bezeichnet. ([[Edmund Ernst Stengel]] (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Urkundenbuch des Klosters Fulda&amp;#039;&amp;#039;, I (Veröffentlichungen der historischen Kommission für Hessen und Waldeck, X, 1), Marburg, 1958, Nr. 145, S. 203–206.)&amp;lt;/ref&amp;gt; In Dokumenten späterer Jahre erscheint der Ortsname in wechselnder Form: Gumbethde (1123), Gvmpette (1223), Gumpete (1265), Gvmpeht und Gumpetehe (1285), Gumpetthe und Gunpetthe (1290), Gvmpeth (1293), Gumphete (1295), Gunbette (1395), Gompette (1434), Gumpert (1540), Gumbeth (1575/85), Gumpaht (1597), und Gompett und Gumbehtt (1610).&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im 12., 13. und 14. Jahrhundert sind dann auch andere geistliche Institutionen und Adelsgeschlechter aus der Umgebung als Grundbesitzer oder Inhaber des [[Zehnt]]s oder anderer Rechte in Gombeth bekundet, so zunächst die Klöster [[Kloster Hasungen|Hasungen]] (1123) und [[Kloster Weißenstein|Weißenstein]] (1223, 1252, 1256, 1285), das [[Fritzlarer Dom|St. Petri-Stift]] zu [[Fritzlar]] (1209, 1310, 1348), die Herren von [[Holzheim (Fritzlar)|Holzheim]] (1256, 1265, 1290), von [[Burgruine Altenburg (Felsberg)|Altenburg]] (1291), von [[Wolfershausen (Adelsgeschlecht)|Wolfershausen]] (1291), von [[Löwenstein (Adelsgeschlecht)#Aufsplitterung und Niedergang|Löwenstein-Schweinsberg]] (1292), von [[Bischoffshausen (Adelsgeschlecht)|Bischoffshausen]] (1293), von [[Homberg (Efze)|Homberg]] (1294, 1295, 1297), von [[Gassenhausen#Geschichte|Goddenhausen]] (1316), von [[Dillich]] (1317) und von [[Ruine Falkenberg (Wabern)|Falkenberg]] (1395). Spätestens ab 1285 tritt jedoch die [[Deutschordensballei Hessen|Ballei Hessen]] des [[Deutscher Orden|Deutschen Ordens]] auf Grund zahlreicher Schenkungen und Käufe in den Jahren 1285 bis 1319 als zunehmend dominierender Grundbesitzer am Ort auf. Im 14. Jahrhundert erwarben dann auch die Klöster [[Kloster Breitenau|Breitenau]] (1316), [[Kloster Spieskappel|Spieskappel]] (1322, 1348, 1364) und [[Kloster St. Georg (Homberg)|Homberg]] (1351) Besitz in Gombeth. Die [[Gemarkung]] des wohl um die Mitte des 13. Jahrhunderts [[Wüstung|wüst]] gefallenen Orts [[Bergheim (Gombeth)|Bergheim]] wurde bald darauf in die von Gombeth eingegliedert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1223 ist von einem Gutshof („villa“), 1285 von einer [[Kurie (Gebäude)|Kurie]] („curia“) die Rede. Die Größe des sich um diesen ersten Hof bildenden Dorfs ist erstmals 1537 fassbar, als 29 Häuser gezählt wurden, und gegen Ende des 16. Jahrhunderts gab es bereits 40 und mehr [[Hausgesess]]e. Der [[Dreißigjähriger Krieg|Dreißigjährige Krieg]] brachte dann aber Tod und Verwüstung. Nachdem 1631 [[Johann t’Serclaes von Tilly|Tillys]] Landsknechte, 1635 [[Kroatische Reiter]] und 1636 polnische Truppen durchgezogen waren, gab es 1639 nur noch 9 verheiratete und 4 verwitwete Hausgesesse im Dorf; 5 Pferde, 3 Kühe und 2 Ochsen waren noch vorhanden. Bis zur Mitte des 19. Jahrhunderts stieg die Einwohnerzahl des Dorfs dann wieder ständig an, dann aber setzte ein allmählicher Rückgang ein, verursacht durch berufsbedingte Abwanderung in Städte. Nach dem [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] begann ein erneutes Wachstum, als der [[Braunkohle]]nbergbau neue Arbeitsplätze schuf. In und nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] kamen Ausgebombte und Heimatvertriebene hinzu, sodass das Dorf schließlich mehr als 1000 Bewohner hatte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Borken 1987 04 24 12.jpg|mini|Schmalspurzug im Tagebau Gombeth, 1987]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In der Folge des [[Grubenunglück von Stolzenbach|Grubenunglücks von Stolzenbach]] im Juni 1988 wurde die gesamte Kohleförderung im [[Borkener Braunkohlerevier]] eingestellt. Als letzte wurde die Tagebaugrube Gombeth noch bis zur Stilllegung des [[Kraftwerk Borken|Großkraftwerks Main-Weser]] in Borken am 15. März 1991 weitergeführt. Einher mit dem Abbau von nahezu 2000 Arbeitsplätzen in Bergbaurevier und Kraftwerk ging dann auch ein erheblicher Rückgang der Wohnbevölkerung in Gombeth. Mitte 2018 wohnten 678 Menschen dauerhaft im Dorf.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Zuge der [[Gebietsreform in Hessen]] wurde die bis dahin [[selbständige Gemeinde]] Gombeth zum 1. Dezember 1971 mit sieben weiteren Gemeinden auf freiwilliger Basis in die Stadt Borken (Bezirk Kassel) [[Eingemeindung|eingegliedert]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;DEZ71&amp;quot;&amp;gt;{{HessAmtsBL|typ=STAZ |hrsg=Der Hessische Minister des Inneren |titel=Gemeindegebietsreform in Hessen: Zusammenschlüsse und Eingliederungen in Hessen |nr=01 |jahr=1972 |datum=1971-12-14 |seite=5 |seiten=5 |fundstelle=Punkt 8; Abs. 51. |kbytes=4820}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3-17-003263-1|Seiten=392}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Für alle durch die Gebietsreform eingegliederten Stadtteile wurde [[Ortsbezirk]]e mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] eingerichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle|url=https://www.borken-hessen.de/rathaus-politik/service/satzungen-downloads-formulare/satzungen-der-stadt-borken-hessen/ |titel=Hauptsatzung |titelerg=§&amp;amp;nbsp;5|werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Borken |format=DOC;&amp;amp;nbsp;35&amp;amp;nbsp;kB |abruf=2023-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bergbau ===&lt;br /&gt;
Nördlich des Dorfs, am Südhang des Hüttersbergs, war vom 14. bis gegen Ende des 18. Jahrhunderts ein kleines [[Eisenerz|Eisen]][[bergwerk]] in Betrieb. Das Erz wurde in der Schwalm gewaschen und ab dem 17. Jahrhundert dann zur Verhüttung nach [[Reinhardshagen|Veckerhagen]] oder [[Holzhausen (Homberg)|Holzhausen]] gebracht.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://orka.bibliothek.uni-kassel.de/viewer/object/1289911336242_0037/160/ W. Rabe: &amp;#039;&amp;#039;Das Eisenbergwerk bei Gombeth&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Hessenland: Illustrierte Monatsblätter für Heimatforschung, Kunst und Literatur,&amp;#039;&amp;#039; 37. Jahrgang, Heft 5, Kassel, Mai 1925, S. 149–151]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1900 wurde von der &amp;#039;&amp;#039;[[Bergrechtliche Gewerkschaft|Gewerkschaft]] Arnsbach&amp;#039;&amp;#039; an der Straße nach Borken ein Braunkohlebergwerk eröffnet, das aber 1909 wegen eines Wassereinbruchs geschlossen wurde. Die Förderung dieses Tiefbaubetriebes, der 1906 durch ein Gleis an den Bahnhof Borken angeschlossen wurde und zeitweise etwa 120 Beschäftigte hatte, betrug insgesamt ca. 80.000 t.&lt;br /&gt;
[[Datei:Gombether See breit.jpg|mini|Der Gombether See 2008; im Hintergrund Reste des ehemaligen Kraftwerks Borken und die [[Schwalmpforte]]]]&lt;br /&gt;
Der Staat [[Preußen]] übernahm 1921 die 1919 von den [[Deutsches Kalisyndikat|Deutschen Kalisyndikat]] übernommenen Abbaurechte im Borkener Braunkohlerevier gründete die [[Kraftwerk Borken#Geschichte|Gewerkschaft Großkraftwerk Main-Weser AG]], die 1922 mit dem Bau des [[Kraftwerk Borken|Kraftwerks Borken]] begann&amp;lt;ref&amp;gt;Bernd Heßler: Vom Ackerbürgerstädtchen zur Bergbau- und Kraftwerkstadt. In: Magistrat der Stadt Borken (Hrsg.): 675 Jahre Stadt Borken. Riemann, Melsungen 1992, S. 8–9&amp;lt;/ref&amp;gt; und dann im Oktober 1927 in der [[PreussenElektra]] aufging. Das Dorf Gombeth wurde von der damit beginnenden zweiten Borkener Braunkohlenbergbauperiode erst verhältnismäßig spät, dann aber sehr heftig betroffen. Zwar wurden zahlreiche Arbeitsplätze im Bergbau und im Kraftwerk geschaffen, aber für die Tagebaubetriebe „Altenburg II“ (betrieben 1942–1964), „Altenburg III“ (1946–1955), „Singlis“ (1961–1972) und „Gombeth“ (1970–1986), die Abraumdeponie „Dosenberg“ und die Tiefbaugruben „Altenburg II“ (1947–1971) und „Schwalm“ (1956–1964) musste die Gemeinde weite Teile ihrer 569 ha großen Gemarkung verfügbar machen. Mehrere größere landwirtschaftliche Betriebe wurden deshalb von der Preussen-Elektra umgesiedelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Betriebsende wurde die Grube Altenburg II landwirtschaftlich rekultiviert, die Grube Altenburg III wurde teilweise rekultiviert, teilweise bebaut und teilweise in die Grube Gombeth einbezogen, und die Grube Singlis wurde geflutet ([[Singliser See]]). Die Grube Gombeth wurde teilweise mit Abraum gefüllt und wird seitdem ebenfalls geflutet ([[Gombether See]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Kirchengeschichte ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Borken Hessen Gombeth Kirche 8205.jpg|mini|hochkant|Ev. Kirche Gombeth]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1251 wird ein Prediger („ecclesiasticus“) erwähnt, 1345 ein [[Leutpriester|Pleban]]. Zum Zeitpunkt der Einführung der [[Reformation]] in der [[Landgrafschaft Hessen]] 1527 war Gombeth noch eine selbständige Pfarrei; erster evangelischer Pfarrer war von 1527 bis 1551, als Gombeth nach [[Großenenglis]] eingepfarrt wurde, der bereits 1521 als Pleban genannte Johannes Dormann (auch Johannes Gumpette genannt).&amp;lt;ref&amp;gt;Oskar Hütteroth: &amp;#039;&amp;#039;Die althessischen Pfarrer der Reformationszeit&amp;#039;&amp;#039;, Historische Kommission für Hessen und Waldeck, Elwert, Marburg, 1966, ISBN 3-8635-4002-6, S. 500&amp;lt;/ref&amp;gt; Das [[Kirchenpatronat]] war spätestens ab 1477 und mindestens bis 1606 [[Abtei Hersfeld|Hersfelder]] [[Lehnswesen|Lehen]] der Herren von Falkenberg.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der [[Chor (Architektur)|Chorraum]] der heutigen [[Dorfkirche]] stammt von einem von einem [[Dachreiter]] gekrönten Vorgängerbau aus [[Bruchstein]] und [[Fachwerkhaus|Fachwerk]] aus der Zeit um 1500, dessen andere Teile im Jahre 1959 abgerissen und durch einen 1962 eingeweihten Neubau ersetzt wurden. Dabei wurde auch der heutige [[Glockenturm]] errichtet, dessen älteste von vier [[Kirchenglocke|Glocken]] aus dem Jahr 1502 stammt. Die bisher letzte umfassende Renovierung der Kirche erfolgte in den Jahren 1995–1997.&amp;lt;ref&amp;gt; http://kirchenkreis-fritzlar-homberg.de/start/grossenenglis-singlis-und/gombeth &amp;lt;/ref&amp;gt; Mit Wirkung vom 1. Januar 2014 wurden die zuvor selbständigen [[Kirchspiel]]e Großenenglis-Gombeth und [[Singlis]]-[[Lendorf (Borken)|Lendorf]] zur Evangelischen Kirchengemeinde Großenenglis-Singlis vereinigt.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.hna.de/lokales/fritzlar-homberg/vier-gemeinden-dach-3438302.html Jetzt ist es offiziell: Evangelische Kirchengemeinde heißt Großenenglis-Singlis, HNA, 26. März 2014]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Bevölkerung ==&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerstruktur 2011&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach den Erhebungen des [[Zensus 2011]] lebten am Stichtag, dem 9. Mai 2011, in Gombeth 717 Einwohner. Darunter waren 18 (15,4 %) Ausländer. Nach dem Lebensalter waren 111 Einwohner unter 18 Jahren, 285 zwischen 18 und 49, 165 zwischen 50 und 64 und 153 Einwohner waren älter.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt; Die Einwohner lebten in 312 Haushalten. Davon waren 81 [[Alleinstehender|Singlehaushalte]], 90 [[Ehe|Paare]] ohne Kinder und 99 Paare mit Kindern, sowie 30 [[Alleinerziehender|Alleinerziehende]] und 12 [[Wohngemeinschaft]]en. In 30 Haushalten lebten ausschließlich [[Senior]]en und in 12 Haushaltungen lebten keine Senioren.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Einwohnerentwicklung&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Quelle: Historisches Ortslexikon&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
* 1537: 29 Häuser&lt;br /&gt;
* um 1570: 44 [[Hausgesess]]e&lt;br /&gt;
* 1575/85: 40 Hausgesesse&lt;br /&gt;
* 1639: 9 verheiratete, 4 verwitwete Hausgesesse&lt;br /&gt;
* 1724: 101 Personen&lt;br /&gt;
* 1747: 51 Haushalte&lt;br /&gt;
* 1783: 331 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{LAGIS Einwohner Diagramm|Name=Gombeth  |width=450|float=none|maxEinwohner=1000&lt;br /&gt;
|607|603|580|564|576|571|538|501|524|466|493|449|536|585|877|988|976|955|1090&lt;br /&gt;
|vor1834=(1783,331)(1800,-1)&lt;br /&gt;
|nach1967=(1970,1013)(1980,-1)(1990,-1)(2000,-1)(2011,717)(2020,664)(2025,666)&lt;br /&gt;
|quelle=&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;; Stadt Borken&amp;lt;ref name=&amp;quot;DF&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.borken-hessen.de/wohnen-leben/stadtportrait/statistik-zahlen-fakten/ |titel=Statistik/Zahlen/Fakten |hrsg=Stadt Borken (Hessen) |archiv-url=https://web.archive.org/web/20230214163824/https://www.borken-hessen.de/wohnen-leben/stadtportrait/statistik-zahlen-fakten/#accordion-1-0 |abruf=2023-02-14}}&amp;lt;/ref&amp;gt;; [[Zensus 2011]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;Z2011E&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Historische Religionszugehörigkeit&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1885: || 520 [[Evangelische Kirche|evangelische]] (= 99,24 %), vier [[Römisch-katholische Kirche|katholische]] (= 0,76 %), 13 [[Judentum|jüdische]] (= 2,11 %) Einwohner&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| •&amp;amp;nbsp;1961: || 789 [[Evangelische Kirche in Deutschland#Geschichte|evangelische]] (= 82,62 %), 145 katholische (= 15,18 %) Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;lagis&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Für Gombeth besteht ein [[Ortsbezirk]] (Gebiete der ehemaligen Gemeinde Gombeth) mit [[Ortsbeirat]] und [[Ortsvorsteher]] nach der [[Hessische Gemeindeordnung|Hessischen Gemeindeordnung]]. Der Ortsbeirat besteht aus neun Mitgliedern.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HS&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei den [[Kommunalwahlen in Hessen 2021]] betrug die Wahlbeteiligung zum Ortsbeirat Gombeth 60,07 %. Alle Kandidaten gehörten der „Gemeinschaftsliste Gombeth“ an.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://votemanager-ks.ekom21cdn.de/2021-03-14/06634001/html5/Ortsbeiratswahl_Hessen_366_Ortsbezirk_Gombeth.html |titel=Ortsbeiratswahl Gombeth |werk=Votemanager |hrsg=Kommunales Gebietsrechenzentrum |abruf=2023-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Der Ortsbeirat wählte Hans Jürgen Wichmann zum Ortsvorsteher.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://www.borken-hessen.de/rathaus-politik/politik/gremien/ortsvorsteher/ |titel=Ortsbeiräte |werk=Webauftritt |hrsg=Stadt Borken (Hessen) |abruf=2023-04}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Klaus Jüngling, Christel Heßler und Günther Jacobi&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Ortsbeirat Gombeth der Stadt Borken [Hessen]&lt;br /&gt;
   |Titel=1200 Jahre Gombeth&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Ortsgeschichte in Texten und Bildern&lt;br /&gt;
   |Verlag=Plag gGmbH&lt;br /&gt;
   |Ort=Schwalmstadt&lt;br /&gt;
   |Datum=2007}}&lt;br /&gt;
* {{HessBib|PPN=116324201 |GND=16329817-8}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://www.borken-hessen.de/wohnen-leben/stadtportrait/stadtteile/gombeth/ &amp;#039;&amp;#039;Stadtteil Gombeth&amp;#039;&amp;#039;] In: Webauftritt der Stadt Borken (Hessen).&lt;br /&gt;
* {{LAGIS|ref=nein|ID=4134|titel=Gombeth, Schwalm-Eder-Kreis}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=http://www.gombeth.de/ |titel=Borken – Gombeth |titelerg=Ortsgeschichte, Infos |werk=www.gombeth.de | hrsg=Ortsbeirat Gombeth |abruf-verborgen=1 |abruf=2020-11-27}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
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{{Internetquelle |url=https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=34 |seiten=30 und 86 |titel=Ausgewählte Daten über Bevölkerung und Haushalte am 9. Mai 2011 in den hessischen Gemeinden und Gemeindeteilen |werk=[[Zensus 2011]] |hrsg=[[Hessisches Statistisches Landesamt]] |abruf=2022-03 |format=PDF;&amp;amp;nbsp;1,0&amp;amp;nbsp;MB |abruf-verborgen=1 |archiv-url=https://web.archive.org/web/20201027061845/https://statistik.hessen.de/sites/statistik.hessen.de/files/AO_VZ_2011_4_c.pdf#page=40 |archiv-datum=2020-10-27 |offline=1}}&lt;br /&gt;
&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Borken (Hessen)}}&lt;br /&gt;
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[[Kategorie:Ortsbezirk von Borken (Hessen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Schwalm-Eder-Kreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Schwalm-Eder-Kreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 807]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Der blaue Himmelsreiter</name></author>
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