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	<title>Golubka - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<title>imported&gt;Eriosw am 25. April 2026 um 12:37 Uhr</title>
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		<updated>2026-04-25T12:37:31Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ort in Polen&lt;br /&gt;
|Beschriftung        =&lt;br /&gt;
|Wappen              = kein&lt;br /&gt;
|Woiwodschaft        = Ermland-Masuren&lt;br /&gt;
|Powiat              = Ełk&lt;br /&gt;
|PowiatLink          = Ełcki&lt;br /&gt;
|Gemeinde            = Kalinowo&lt;br /&gt;
|Breitengrad         = 53.8608&lt;br /&gt;
|Längengrad          = 22.53641&lt;br /&gt;
|Postleitzahl        = 19-311&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.poczta-polska.pl/hermes/uploads/2013/11/spispna.pdf |wayback=20221026204931 |text=Polnisches Postleitzahlenverzeichnis 2022, S. 322}} (polnisch) (PDF; 7,4&amp;amp;nbsp;MB)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
|Telefonvorwahl      = 87&lt;br /&gt;
|KFZ-Kennzeichen     = NEL&lt;br /&gt;
|Straße1             = [[Droga krajowa 16|DK 16]]: [[Grudziądz]]–[[Olsztyn]]–[[Mrągowo]]–[[Ełk]] ↔ [[Kalinowo]]–[[Augustów]]–[[Ogrodniki (Sejny)|Ogrodniki]] (–[[Litauen]])&lt;br /&gt;
|Straße2             = [[Szczudły]]–[[Golubie]] → Golubka&lt;br /&gt;
|Schienen1           = kein Bahnanschluss&lt;br /&gt;
|Flughafen1          = [[Flughafen Danzig|Danzig]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Golubka&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gollupken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, 1938–1945 &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Lübeckfelde&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;}}) ist ein zur Gemeinde [[Kalinowo]] &amp;#039;&amp;#039;(Kallinowen&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Dreimühlen)&amp;#039;&amp;#039; zählendes Dorf im nordöstlichen [[Masuren]] in der [[Polen|polnischen]] [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]], [[Powiat Ełcki]] (Kreis &amp;#039;&amp;#039;Lyck&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Das Dorf befindet sich rund acht Kilometer westlich der Ortschaft [[Kalinowo]] an der [[Droga krajowa 16|Landesstraße 16]] von [[Ełk]] über [[Wysokie (Kalinowo)|Wysokie]] &amp;#039;&amp;#039;(Wyssocken&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Waltershöhe)&amp;#039;&amp;#039; nach Kalinowo. Die Kreisstadt Ełk liegt zwölf Kilometer weiter südwestlich.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Der Ort Gollubken wurde im Jahr 1505 gegründet&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.bildarchiv-ostpreussen.de/cgi-bin/bildarchiv/suche/show_ortsinfos.cgi?id=56516 Dietrich Lange, Geographisches Ortsregister Ostpreußen (2005): Lübeckfelde]&amp;lt;/ref&amp;gt;. Grundlage der Gründung war ausgehend durch Binnenwanderung von der [[Ordensburg]] [[Ełk|Lyck]] aus die Errichtung eines sogenannten Pflügerdorfes, auch &amp;#039;&amp;#039;Oratzen&amp;#039;&amp;#039; genannt, die weitgehend direkt dem König unterstehend frei von Privilegien waren und auch keinen Schulzen besaßen. Der Name des Ortes leitet sich von dem polnischen Wort für [[Tauben|Taube]] ab. Ein Bezug befindet sich hier namentlich zum benachbarten 1440 erstmals urkundlich erwähnten [[Golubie|Gollubien]] ({{plS|Golubie}}), dem Stamm- und Familiensitz der Familie Rogalla von Rogale (oder: Rogala Rogalski), ab 1740 [[Rogalla von Bieberstein]] war. In der Anfangszeit wurde der Ort unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Monethen&amp;#039;&amp;#039; geführt. Schon recht früh war eine [[Windmühle]] im Ort verzeichnet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1656 erfuhr die Region um Kallinowen herum und damit auch Gollubken durch den Einfall der mit Polen verbündeten [[Tataren]] weitgehende Zerstörung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1740 erhielt Gollubken eine eigene Schule, die bei ihrer Einrichtung 22 Schüler und einen Lehrer aufwies. 1771 wurde im Ort ein Daniel Michalczyk als Besitzer über 1½ [[Hufe]]n erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um 1785 herum änderte sich die Schreibweise des Ortes von Gollubken in Gollupken.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 27. Mai 1874 wurde im Zuge einer [[Preußen|preußischen]] Gemeindereform neu ein [[Amtsbezirk (Preußen)|Amtsbezirk]] Gollupken gebildet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot;&amp;gt;[http://territorial.de/ostp/lyck/luebeckf.htm Rolf Jehke, Amtsbezirk Gollupken/Lübeckfelde]&amp;lt;/ref&amp;gt;, der – am 15. November 1938 in „Amtsbezirk Lübeckfelde“ umbenannt – bis 1945 bestand und zum [[Kreis Lyck]] im [[Regierungsbezirk Gumbinnen]] (ab 1905: [[Regierungsbezirk Allenstein]]) in der [[Preußen|preußischen]] [[Provinz Ostpreußen]] gehörte.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1910 umfasste Gollupken 346 Einwohner&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=http://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/ostpreussen/lyck.htm|titel=Landkreis Lyck im Gemeindeverzeichnis Deutschland 1900 |werk=gemeindeverzeichnis.de |hrsg=Uli Schubert |archiv-url=https://web.archive.org/web/20241130134528if_/https://www.ulischubert.de/geografie/gem1900/gem1900.htm?ostpreussen/lyck.htm |archiv-datum=2024-11-30 |offline=2025-12-02 |abruf=2025-12-02}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Aufgrund der Bestimmungen des [[Versailler Vertrag]]s stimmte die Bevölkerung im [[Abstimmungsgebiet Allenstein]], zu dem Gollupken gehörte, am 11.&amp;amp;nbsp;Juli 1920 über die weitere staatliche Zugehörigkeit zu [[Ostpreußen]] (und damit zu Deutschland) oder den Anschluss an Polen ab. In Gollupken stimmten 240 Einwohner für den Verbleib bei Ostpreußen, auf Polen entfiel keine Stimme.&amp;lt;ref&amp;gt;[[Herbert Marzian]], [[Csaba Kenez]]: „Selbstbestimmung für Ostdeutschland – Eine Dokumentation zum 50 Jahrestag der ost- und westpreussischen Volksabstimmung am 11. Juli 1920“; Herausgeber: [[Göttinger Arbeitskreis]], 1970, S. 83&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1933 waren in Gollupken 378 Einwohner verzeichnet&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot;&amp;gt;{{Verwaltungsgeschichte.de|pfad=lyck|name=Landkreis Lyck (Lyk, poln. Elk)}}&amp;lt;/ref&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Gollupken wurde am 16. Juli 1938 im Zuge der massiven [[Umbenennung von Orten in Ostpreußen im Jahr 1938|Eindeutschung]] [[Masurische Sprache|masurischer]] Ortsnamen [[Balten|baltischer]] oder [[Slawen|slawischer]] Herkunft in „Lübeckfelde“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
1939 hatte Lübeckfelde (Gollupken) nur noch 348 Einwohner&amp;lt;ref name=&amp;quot;Rademacher&amp;quot; /&amp;gt;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Letzter Amtsvorsteher in Lübeckfelde von 1938 bis 1945 war der vormalige Lycker Kreistagsabgeordnete Fritz Willutzki (NSDAP).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach Ende des Zweiten Weltkrieges 1945 fiel das zum [[Deutsches Reich|Deutschen Reich]] ([[Ostpreußen]]), Regierungsbezirk [[Olsztyn|Allenstein]], [[Landkreis Lyck]] gehörende Lübeckfelde an Polen. Die ansässige deutsche Bevölkerung wurde, soweit sie nicht geflüchtet war, nach 1945 größtenteils vertrieben und neben der angestammten masurischen Minderheit durch Neubürger aus anderen Teilen Polens ersetzt. Der Ort wurde in „Golubka“ umbenannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Erster Bürgermeister nach 1945 in Golubka war Eugeniusz Makarewicz. Aus deutscher Zeit besteht bis heute noch teilweise erhalten ein evangelischer Friedhof.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Von 1975 bis 1998 gehörte Golubka zur damaligen [[Woiwodschaft Suwałki]], kam dann 1999 zur neu gebildeten [[Woiwodschaft Ermland-Masuren]]. Heute ist Golubka Sitz eines [[Sołectwo|Schulzenamtes]]&amp;lt;ref&amp;gt;[https://bip.kalinowo.pl/public/?id=123984 Gmina Kalinowo]&amp;lt;/ref&amp;gt; ({{plS|Sołectwo}}) und smot eine Ortschaft im Verbund der Gmina Kalinowo.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Mit Stand von 2006 leben in Golubka jetzt 1200 Einwohner.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Amtsbezirk Gollupken/Lübeckfelde (1874–1945) ===&lt;br /&gt;
Der Amtsbezirk Gollupken bestand ursprünglich aus neun Dörfern, am Ende waren es aufgrund struktureller Veränderungen noch sieben&amp;lt;ref name=&amp;quot;Jehke&amp;quot; /&amp;gt;:&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
|- class=&amp;quot;hintergrundfarbe9&amp;quot;&lt;br /&gt;
! Name || Änderungsname&amp;lt;br /&amp;gt;1938 bis 1945 || Polnischer Name || Bemerkungen&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Golubie|Gollubien A]] || Gollen || Golubie || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die Landgemeinde Gollubien überführt&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Golubie|Gollubien B]] || Gollen || Golubie || &amp;lt;small&amp;gt;1928 in die Landgemeinde Gollubien überfürht&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gollupken&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; || Lübeckfelde || Golupka ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Skomętno Wielkie|Groß Skomentnen]] || Skomanten || Skomętno Wielkie || &amp;lt;small&amp;gt;ab 1893: „Skomentnen“&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| Klein Skomentnen || Skomanten ||  || &amp;lt;small&amp;gt;ab 1893: „Skomentnen“&amp;lt;/small&amp;gt;&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Mikołajki (Kalinowo)|Mikolaiken]] || Thomken || Mikołajki ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Zaborowo (Kalinowo)|Saborowen]] || Reichenwalde (Ostpr.) || Zaborowo ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Szczudły|Szczudlen]] || &amp;lt;small&amp;gt;(ab 1936:)&amp;lt;/small&amp;gt;&amp;lt;br /&amp;gt;Georgsfelde || Szczudły ||&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
| [[Wysokie (Kalinowo)|Wyssocken]] || Waltershöhe || Wysokie ||&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Januar 1945 bestand der Amtsbezirk Lübeckfelde auf den Orten: Georgsfelde, Gollen, Lübeckfelde, Reichenwalde, Skomanten, Thomken und Waltershöhe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Religionen ==&lt;br /&gt;
Gollupken war bis 1945 in die evangelische [[Kirche Pissanitzen]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiki&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wiki.genealogy.net/Gollupken |titel=Gollupken |hrsg=GenWiki |abruf=2026-04-25}}&amp;lt;/ref&amp;gt; (1926 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Ebenfelde&amp;#039;&amp;#039;, {{PlS|Pisanica}}) in der [[Kirchenprovinz Ostpreußen]] der [[Kirche der Altpreußischen Union]] sowie in die [[römisch-katholische Kirche]] St. Adalbert in [[Ełk|Lyck]]&amp;lt;ref name=&amp;quot;wiki&amp;quot;/&amp;gt; (polnisch &amp;#039;&amp;#039;Ełk&amp;#039;&amp;#039;) im [[Bistum Ermland]] eingepfarrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Heute gehört Golubka katholischerseits zur [[Pfarrkirche]] in [[Chełchy (Ełk)|Chełchy]] &amp;#039;&amp;#039;(Chelchen&amp;#039;&amp;#039;, 1938 bis 1945 &amp;#039;&amp;#039;Kelchendorf)&amp;#039;&amp;#039; mit der [[Filialkirche]] in [[Sędki (Ełk)|Sędki]] &amp;#039;&amp;#039;(Sentken)&amp;#039;&amp;#039; im [[Bistum Ełk]] der [[Römisch-katholische Kirche in Polen|Römisch-katholischen Kirche in Polen]]. Die evangelischen Einwohner halten sich zur Kirchengemeinde in der Kreisstadt [[Ełk]] &amp;#039;&amp;#039;(Lyck)&amp;#039;&amp;#039;, einer [[Filialgemeinde]] der [[Pfarrei]] in [[Pisz]] ({{DeS|&amp;#039;&amp;#039;Johannisburg&amp;#039;&amp;#039;}}) in der [[Diözese Masuren]] der [[Evangelisch-Augsburgische Kirche in Polen|Evangelisch-Augsburgischen Kirche in Polen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [http://www.golubka.tnb.pl/ Internetpräsenz von Golubka (polnisch)]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Ortschaften der Landgemeinde Kalinowo}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gegründet 1505]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort der Woiwodschaft Ermland-Masuren]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gmina Kalinowo]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Eriosw</name></author>
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