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	<title>Gollinger Wasserfall - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T14:30:04Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gollinger_Wasserfall&amp;diff=387971&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Invisigoth67: form</title>
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		<updated>2025-09-14T12:44:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;form&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{österreichbezogen}}&lt;br /&gt;
{{Infobox Wasserfall&lt;br /&gt;
|name= Gollinger Wasserfall (Schwarzbachfall)&lt;br /&gt;
|bild= GollingWasserfall.jpg&lt;br /&gt;
|bild-text= Der untere Fall&lt;br /&gt;
|ort= Am [[Göll]] bei [[Golling an der Salzach|Golling]] und [[Kuchl]], Land Salzburg&lt;br /&gt;
|breitengrad= 47.601333&lt;br /&gt;
|laengengrad= 13.136868&lt;br /&gt;
|region-iso= AT-5&lt;br /&gt;
|poskarte= &lt;br /&gt;
|altkarte= &lt;br /&gt;
|fallhoehe= 100&amp;lt;!--ca. gesamt, Huemer--&amp;gt;&lt;br /&gt;
|hoehe-fallkante= &lt;br /&gt;
|hoehe-prallzone= &lt;br /&gt;
|breite = &lt;br /&gt;
|anzahl_gefaelle = 2&lt;br /&gt;
|stroemungsgeschw = &lt;br /&gt;
|qfluss = unterirdisch ([[Schwarzbachhöhle]])&lt;br /&gt;
|zfluss = [[Schwarzbach (Salzach)|Schwarzbach]] zur [[Salzach]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gollinger Wasserfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, eigentlich &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Schwarzbachfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Schwarzenbachfall&amp;#039;&amp;#039; genannt, ist ein im [[Tennengau]] ([[Österreich]]) an der Gemeindegrenze zwischen [[Golling an&amp;amp;nbsp;der Salzach]] und [[Kuchl]] gelegener [[Wasserfall]]. Die Fallhöhe des Wassers beträgt um die 100 Meter, das Wasser kommt direkt aus der [[Schwarzbachfall-Höhle]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Beschreibung und Erschließung ==&lt;br /&gt;
Der Gollinger Wasserfall, eigentlich zwei hintereinanderliegende Wasserfälle, liegt am Osthang des [[Göllmassiv]]s, [[Orografisch links|links]] im Salzachtal am Nikolausberg oberhalb der [[Wallfahrtskirche St. Nikolaus (Golling)|Wallfahrtskirche]]. Er hat eine Fallhöhe von um 75&amp;amp;nbsp;Meter, wobei die letzte Stufe eine Höhe von 25&amp;amp;nbsp;Meter hat. Die obere Stufe ist von einer Naturbrücke überspannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Wasserfall bekommt all sein Wasser aus einer [[Karstquelle]], die den sonst recht quellarmen Göllstock entwässert, und durch das System der Schwarzbachfall-Höhle zu Tage tritt. Die Erschließung des von ihm entdeckten Wasserfalls hatte Fürst Ernst Schwarzenberg im Jahr 1798 begonnen. Im August 1805 war der Ausbau vollendet und jeder Naturfreund konnte das Naturschauspiel frei besichtigen. Die 100-Jahr-Feier wurde vom Gollinger Alpenverein mit großen Festlichkeiten drei Tage lang begangen.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://dfg-viewer.de/show?tx_dlf%5Bdouble%5D=0&amp;amp;tx_dlf%5Bid%5D=https%3A%2F%2Fcontent.staatsbibliothek-berlin.de%2Fzefys%2FSNP27112366-19050802-0-0-0-0.xml&amp;amp;tx_dlf%5Bpage%5D=18&amp;amp;cHash=fd3f461c447cc91bf58b8e3262fa62dd &amp;#039;&amp;#039;Der Gollinger Wasserfall&amp;#039;&amp;#039;], in: &amp;#039;&amp;#039;[[Vossische Zeitung]]}&amp;#039;&amp;#039;, 2. August 1905.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
Bei ganzjährigen 5–6&amp;amp;nbsp;°C Wassertemperatur schwankt die [[Quellschüttung|Schüttung]] der aus der Höhle entspringenden Karstquelle zwischen 30 und 42.416&amp;amp;nbsp;Litern pro Sekunde bei einem Mittelwert von 1261&amp;amp;nbsp;l/s (Reihe 1999–2011).&amp;lt;ref&amp;gt;{{HydrographischesJahrbuchOesterreich|jahr=2011|seite=Q35}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Die Höhlenschüttung kann auch trockenfallen, und es kommt nur mehr Wasser aus tiefer gelegenen Nebenaustritten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huemer&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Harald Huemer |Hrsg=Bundesministerium für Land- und Forstwirtschaft, Umwelt und Wasserwirtschaft – Abt. VII 3 Wasserhaushalt |Titel=Der Gollinger Wasserfall |Sammelwerk=Mitteilungen des Hydrographischen Zentralbüros |WerkErg=&amp;#039;&amp;#039;Quellbeobachtung im Hydrographischen Dienst in Österreich&amp;#039;&amp;#039; |Band=Heft 70 |Ort=Wien |Datum=2005 |Seiten=38–41 |Online={{Webarchiv |url=http://www.bmlfuw.gv.at/dms/lmat/wasser/wasser-oesterreich/wasserkreislauf/hydrographie_oesterreich/Mitteilung70/Quellbeobachtung.pdf |text=bmlfuw.gv.at |wayback=20140424090429}}, dort S. 44 ff. |Format=PDF |KBytes=5500 |Abruf=2014-01-01}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Dass das Wasser der [[Schwarzbachfall-Höhle]] vom [[Königssee]] käme, gilt heute als [[Plausibilität|unplausibel]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Huemer&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;lt;gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
 Meyers Universum Band 08 16.jpg|Der Gollinger Fall auf einem Stahlstich von 1841&lt;br /&gt;
 Gollinger Wasserfall2.jpg|Die obere Stufe fällt in der Höhle in einen Kessel, aus dem das Wasser durch ein Loch im Felsen abfließt.&lt;br /&gt;
 Gollinger Wasserfall.jpg|Untere Stufe&lt;br /&gt;
 Golling Obelisk02.jpg|Obelisk am Fuße des Wasserfalls, mit Inschrift auf den Naturfreund Ernst Schwarzenberg&lt;br /&gt;
&amp;lt;/gallery&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Joseph Kyselak]] erzählt vom Gollinger Wasserfall in seiner 1829 veröffentlichten Reisebeschreibung:&amp;lt;ref&amp;gt;[[Joseph Kyselak]]: {{Webarchiv|url=http://www.jungundjung.at/content.php?id=2&amp;amp;b_id=109 |wayback=20151001151153 |text=&amp;#039;&amp;#039;Skizzen einer Fußreise durch Österreich.&amp;#039;&amp;#039; }} Herausgegeben von Gabriele Goffriller und mit einem Vorwort von Gabriele Goffriller und Chico Klein. Jung und Jung, Salzburg u. a. 2009, ISBN 978-3-902497-52-9 (Neuauflage des ungekürzten Originaltexts von 1829, begleitet von den Ergebnissen des Forschungsprojekts).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Zitat&lt;br /&gt;
 |Text=Man verfolgt den Bach aufwärts, passiert zwei halb verfallene Mühlen, die unter Bäumen sich gerne dem prüfenden Auge entziehen, und kommt endlich in ein Gewirre von losen Steinen, Gebüsch und verwundeten Bäumen. Ein schmaler Pfad führt zu dem heftiger sich anmeldenden Wassersturz. Ein Obelisk, von dem Naturfreunde [[Ernst von Schwarzenberg|Ernest Fürst von Schwarzenberg]] errichtet; lobt die edle Begierde zureisender Fremden, der Schöpfung Meisterstücke zu erspähen. Mehr als jener Denkstein preisen diesen großherzigen Chevalier die Pfade, welche er anlegen ließ, die Cascaden in allen reihenden Situationen zu studieren.&lt;br /&gt;
Man kommt zuerst in eine Felsenschlucht, in welche sich der Gulinger- oder Schwarzabach zum letzten Male über grosse Felsentrümmer, die der Zahn der Zeit glatt geschliffen, und mit grünen Schlamme oder Moose ganz überzogen hat, herabstürzt.&lt;br /&gt;
Kühle Luft und Staubregen kräuselt dem Bewunderer das Haar, welcher der Nässe nicht achtend, staunend verharrt. Bäume und Felsen haben ein Bollwerk errichtet, welches weiter zu dringen verbiethet. (…)&amp;lt;br /&amp;gt;&lt;br /&gt;
Ich verließ diese herrlichen Cataracten, ungewiß&amp;lt;!--sic!--&amp;gt;, ob ich diesen, oder den zuvor bewunderten [[Salzachöfen|Oefen der Salza]] den Preis der Merkwürdigkeit zusprechen sollte?}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Naturschutz ==&lt;br /&gt;
{{Infobox Schutzgebiet&lt;br /&gt;
| Nebenbox = ja&lt;br /&gt;
| IUCN_Kategorie = III&lt;br /&gt;
| Name = Naturdenkmal Gollinger Wasserfall&lt;br /&gt;
| Lage = &lt;br /&gt;
| Kennung = NDM00197&lt;br /&gt;
| WDPA-ID = &amp;lt;!--169545--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Fläche = 0.030077&lt;br /&gt;
| Dim = 300&amp;lt;!--O-W--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Karte = none&lt;br /&gt;
| Breitengrad = 47.601669&amp;lt;!--SAGIS amtlich--&amp;gt;&lt;br /&gt;
| Längengrad = 13.137346&lt;br /&gt;
| Region-ISO = AT-5&lt;br /&gt;
| Höhe-Min = 506&lt;br /&gt;
| Höhe-Max = 631&lt;br /&gt;
| Höhe-Mittel = &lt;br /&gt;
| Einrichtungsdatum = 1985&lt;br /&gt;
| Planung = &lt;br /&gt;
| Verwaltung = &lt;br /&gt;
| Besonderheiten = auch Geschützte Höhle &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzbachfall-Höhle|Schwarzbachhöhle]] samt Schwarzbachfall&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;([[Liste der besonders geschützten Höhlen in Salzburg#1336 1|BGH00016]])&lt;br /&gt;
| Bild = none&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Die Umgebung des Wasserfalls ist seit 1985 als [[Naturdenkmal]] (flächig, [[Liste der Naturdenkmäler im Bezirk Hallein#NDM00197|NDM&amp;amp;nbsp;197]]) ausgewiesen, mit 3,0077&amp;amp;nbsp;[[Hektar]]. Schutzzweck ist Schönheit wie Seltenheit.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Naturschutzbuch Salzburg|id=NDM00197|name=Gollinger Wasserfall}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Außerdem ist er bei der als Besonders geschützte Höhle nach den Höhlenschutzbestimmungen ausgewiesenen &amp;#039;&amp;#039;[[Schwarzbachfall-Höhle|Schwarzbachhöhle]]&amp;#039;&amp;#039;&amp;amp;nbsp;([[Liste der besonders geschützten Höhlen in Salzburg#1336 1|BGH&amp;amp;nbsp;Nr.&amp;amp;nbsp;16]]) miterfasst.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nur wenige hundert Meter weiter beginnt das [[Europaschutzgebiet (Österreich)|Europa-]] und [[Naturschutzgebiet (Österreich)|Naturschutzgebiet]] &amp;#039;&amp;#039;[[Europaschutzgebiet Kalkhochalpen|Kalkhochalpen]]&amp;#039;&amp;#039; (ESG&amp;amp;nbsp;9/NSG&amp;amp;nbsp;12). Zur Anbindung dieses Naturdenkmals befindet sich hier ein Teilgebiet des [[Landschaftsschutzgebiet]]es &amp;#039;&amp;#039;[[Landschaftsschutzgebiet Göll, Hagen-, Hochköniggebirge, Steinernes Meer|Göll, Hagen-, Hochköniggebirge, Steinernes Meer]]&amp;#039;&amp;#039; (LSG&amp;amp;nbsp;30), das sich vom Wasserfall bis zu den Grenzen des Europaschutzgebietes erstreckt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Liste von Karstquellen in Österreich]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references responsive /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{NaviBlock&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzobjekte in Golling an der Salzach&lt;br /&gt;
|Navigationsleiste Naturschutzobjekte in Kuchl&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gewässer im Bezirk Hallein]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Golling an der Salzach)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Kuchl)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Wasserfall in den Berchtesgadener Alpen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Flusssystem Salzach|WGolling]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturdenkmal im Land Salzburg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Schutzgebiet (Umwelt- und Naturschutz) in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geotop im Land Salzburg]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Invisigoth67</name></author>
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