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	<title>Gollenstein - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gollenstein&amp;diff=57319&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Knergy: BKS aufgelöst</title>
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		<updated>2025-11-30T14:53:01Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;BKS aufgelöst&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Dieser Artikel|behandelt den Menhir in Blieskastel. Zum gleichnamigen Verlag siehe [[Gollenstein Verlag]].}}&lt;br /&gt;
[[Bild:Gollenstein.jpg|mini|Gollenstein, Sommer 2005]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gollenstein&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; bei [[Blieskastel]] im [[Saarpfalz-Kreis]] im [[Saarland]] ist ein etwa 4000 Jahre alter [[Menhir]] und gilt mit seinen 6,58 Metern Höhe als der größte Menhir [[Mitteleuropa]]s. Er steht auf dem Blieskasteler Berg nordwestlich des Stadtzentrums und gilt als Wahrzeichen der Barockstadt Blieskastel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
[[File:Menhir Gollenstein.jpg|mini|Der Gollenstein am 16. März 2024 nach einer [[Performance (Kunst)|Performance]]]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Gollenstein bei Nacht 2018.jpg|mini|Gollenstein bei Nacht]]&lt;br /&gt;
Der Stein besteht aus einem hellen [[Sandstein]] und wurde wahrscheinlich am Ende der [[Jungsteinzeit]] (ca. 2000 v. Chr.) errichtet. Er wird mit einem prähistorischen Ahnenkult in Verbindung gebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Fast 4000 Jahre blieb der Gollenstein unversehrt, doch nach Beginn des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] befürchteten Offiziere der [[Wehrmacht]], er könnte aufgrund seiner exponierten Stellung in der Landschaft als „Richtpunkt für die französische [[Artillerie]]“ dienen. Daraufhin legten [[Pionier (Militär)|Pioniere]] den Gollenstein im Jahre 1939 nieder. Die Soldaten richteten dafür eine mit Stroh gefüllte Grube her, die jedoch zu kurz berechnet war. Beim Umlegen riss das Seil, so dass der Stein stürzte, dabei auf der Kante der zu kurzen Grube aufschlug und in vier große und einige kleine Teile zerbrach. Auf Betreiben des Bürgermeisters [[Alfons Dawo]] wurden im November 1951 die Teile mit Beton – wegen der breiten Fugen nicht ganz fachmännisch – wieder zusammengesetzt und der Gollenstein erneut aufgerichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Experten schätzen, dass die Nische mit dem Kreuz wahrscheinlich erst 1809 eingemeißelt wurde und christliche Kultgegenstände (Kreuze, kleine Heiligenfiguren, Kerzen) hierin Platz fanden. Der [[Heidentum|heidnische]] Stein bekam so eine christliche Bedeutung. Unter der Nische sind Fragmente einer menschlichen Figur reliefartig eingehauen. Zwei Beine mit Füßen, Teile des Rumpfes, der Kopf und ein Arm mit Hand sollen eine vorgeschichtliche Götterfigur darstellen, die an den keltischen Wettergott [[Taranis]] erinnert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 2002 wurde der Gollenstein komplett eingerüstet und generalsaniert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Herkunft des Namens ==&lt;br /&gt;
Die Herkunft des Namens ist rätselhaft; am weitesten verbreitet ist die Herleitung vom lateinischen Begriff „colus“, der Stab, um den die Fasern beim Spinnen von Hand gewunden werden. Nach einer Überlieferung von 1553 wurde der Menhir „Guldenstein“ genannt. Auf einer Landkarte des Amtes Zweibrücken von 1564 war er als „Güldenstein“ und „Pirmanstein“ eingezeichnet. Nach der unten aufgeführten Literatur von Hans Cappel könnte der Name von dem früheren Bewuchs des Berges mit gelbem/güldenen [[Ginster]] stammen. Der Ortsnamensforscher Hermann Albert Prietze führt den Namen auf „Goldenstein“ zurück. „Gold“ setzt er mit Opfer gleich, da in der Bronzezeit Goldgegenstände geopfert wurden und das aus dem Wort „Gold“ entstandene „Geld“ in dem um 800 n. Chr. geschriebenen [[Heliand]] das Opfer ist. Demnach hat der Gollenstein seinen Namen, da er Teil einer Opferstätte war.&amp;lt;ref&amp;gt;Hermann Albert Prietze, 1929, Seiten 102, 205&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sonstiges ==&lt;br /&gt;
Ein weiterer [[Monolith]] im Saarpfalz-Kreis, der [[Spellenstein]] in [[Rentrisch]] bei [[St. Ingbert]], ist dem Gollenstein vergleichbar. Nach dem Gollenstein wurde der [[Gollenstein Verlag]] mit Sitz in Saarbrücken benannt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Hans Cappel: &amp;#039;&amp;#039;Gollenstein und Spillenstein&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Saarpfalz, Blätter für Geschichte und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. 4, 1989, {{ISSN|0930-1011}}, S.&amp;amp;nbsp;4–10.&lt;br /&gt;
* Hans Cappel: &amp;#039;&amp;#039;Der Gollenstein – ein Wahrzeichen unserer Heimat&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Saarpfalz, Blätter für Geschichte und Volkskunde&amp;#039;&amp;#039;. 3, 2002, {{ISSN|0930-1011}}, S.&amp;amp;nbsp;5–24.&lt;br /&gt;
* [[Johannes Groht]]: &amp;#039;&amp;#039;Menhire in Deutschland.&amp;#039;&amp;#039; Landesamt für Denkmalpflege und Archäologie Sachsen-Anhalt, Halle (Saale) 2013, ISBN 978-3-943904-18-5, S. 366–367.&lt;br /&gt;
* [[Wolfgang Krämer]]: &amp;#039;&amp;#039;Geschichte der Stadt St. Ingbert – Von den Anfängen bis zum Ende des zweiten Weltkrieges – Eine Heimatkunde aufgrund archivalischer Quellen&amp;#039;&amp;#039;, Zweite, vollständig umgearbeitete und wesentlich ergänzte Auflage in zwei Bänden, Band 1, Stadt St. Ingbert im Selbstverlag, St. Ingbert 1955. Sowie: Nachdruck der 2. Auflage in einem Band, St. Ingbert 1989&lt;br /&gt;
* Hermann Albert Prietze: &amp;#039;&amp;#039;Das Geheimnis der Deutschen Ortsnamen.&amp;#039;&amp;#039; Hannover-Linden, 1929&lt;br /&gt;
* [[Detert Zylmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Das Rätsel der Menhire.&amp;#039;&amp;#039; Probst, Mainz-Kostheim 2003, ISBN 3-936326-07-X.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [http://swb.bsz-bw.de/DB=2.306/REL?PPN=1311294007 Literatur über den Gollenstein] in der [[Saarländische Bibliographie|Saarländischen Bibliographie]]&lt;br /&gt;
* blieskastel.de: [https://www.blieskastel.de/entdecken/fuer-gaeste-und-aktive/sehenswertes/der-gollenstein Der Gollenstein – eines der ältesten Kulturdenkmäler Deutschlands]&lt;br /&gt;
* The Megalithic Portal: [https://www.megalithic.co.uk/article.php?sid=6335683 Gollenstein]&lt;br /&gt;
* strahlen.org: [https://tw.strahlen.org/praehistorie/saarland/blieskastelgollenstein.html Menhir „Gollenstein“, Blieskastel]&lt;br /&gt;
* suehnekreuz.de: [http://www.suehnekreuz.de/saar/blieskastel.htm Blieskastel]&lt;br /&gt;
* cruptorix.nl: [http://www.cruptorix.nl/megalieten/duitsland/D253-en.html Gollenstein]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Menhir im Saarland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Baudenkmal in Blieskastel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Blieskastel)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Archäologischer Fundplatz in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bodendenkmal im Saarland]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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		<author><name>imported&gt;Knergy</name></author>
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