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	<title>Gollachgau - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T06:41:40Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Gollachgau&amp;diff=2575812&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Wilske: ref hinter dem Satzpunkt</title>
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		<updated>2021-01-26T14:15:44Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;ref hinter dem Satzpunkt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Gollachgau&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein flachwelliger, stark agrarisch geprägter Landschaftsraum im Nordwesten von [[Mittelfranken]]. Der Name stammt vom Fluss [[Gollach]], der als Hauptfluss die Landschaft von Osten nach Westen durchfließt. Gemeinsam mit dem landschaftlich sehr ähnlichen nordwestlich angrenzenden [[Unterfranken|unterfränkischen]] [[Ochsenfurter Gau]] bildet er innerhalb der [[Mainfränkische Platten|Mainfränkischen Platten]] die naturräumliche Haupteinheit [[Ochsenfurter Gau und Gollachgau]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bfn&amp;quot;&amp;gt;[https://www.bfn.de/geoinfo/landschaften/ Landschaften in Deutschland], Bundesamt für Naturschutz&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einordnung ==&lt;br /&gt;
Der Gollachgau liegt im Nordwesten Mittelfrankens auf halber Strecke zwischen [[Würzburg]] und [[Ansbach]]. Der im Südosten Unterfrankens gelegene Ochsenfurter Gau ist die naturräumliche Fortsetzung des Gollachgaus. Die Grenze der Landschaften entspricht in etwa der Grenze der Regierungsbezirke, die hier in Teilen einer Wasserscheide zwischen [[Maindreieck]] und [[Tauber]] folgt. Nordöstlich des Gollachgaus liegt der [[Steigerwald]], im Südosten die [[Windsheimer Bucht]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;bfn&amp;quot; /&amp;gt; Das Taubertal im Südwesten durchschneidet die südlich gelegene [[Hohenloher Ebene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geologie ==&lt;br /&gt;
Die Landschaft liegt geologisch im wenig verfalteten [[Unterer Keuper|Unterkeuper]] der überwiegend aus [[Tonstein]] und [[Mergel]] mit einzelnen [[Kalkstein]]bänken und [[Sandstein]]schüttungen besteht. Bereichsweise werden in Tälern die Kalksteine des darunter liegenden [[Oberer Muschelkalk|Oberen Muschelkalks]] angeschnitten. Im Osten, nahe dem [[Steigerwald]], treten die teils [[Gips]] führenden tonigen Gesteine des [[Gipskeuper]]s auf. In den Eiszeiten wurde fast flächendeckend [[Löss]] abgelagert.&amp;lt;ref&amp;gt;Bayerisches Geologisches Landesamt (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Geologische Karte von Bayern 1:500.000.&amp;#039;&amp;#039; 4. neubearb. Aufl., München 1996.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Klima und Landschaft ==&lt;br /&gt;
Das Klima ist ganzjährig feucht mit Niederschlägen um 600–640&amp;amp;nbsp;mm pro Jahr bei jährlichen Durchschnittstemperaturen um 8,5&amp;amp;nbsp;°C&amp;lt;ref&amp;gt;Johannes Müller: &amp;#039;&amp;#039;Grundzüge der Naturgeographie von Unterfranken&amp;#039;&amp;#039; (=&amp;amp;nbsp;&amp;#039;&amp;#039;Fränkische Landschaft&amp;#039;&amp;#039; 1). Justus Perthes Verlag, Gotha 1996. S. 77&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Relief ist wegen der relativ weichen Gesteine des Unterkeupers flachwellig. Die Höhenlagen liegen um 300–340&amp;amp;nbsp;m&amp;amp;nbsp;ü.&amp;amp;nbsp;NN. Die Gollach und ihre Zuflüsse gliedern die Landschaft. Ab [[Aub]] schneidet sich die Gollach immer tiefer in die harten Kalksteine des Muschelkalks ein. Im Bereich der Kleinstadt [[Uffenheim]], dem Hauptort des Gollachgaus, werden im Zentralbereich einer tektonischen Aufwölbung (Uffenheimer Sattel)&amp;lt;ref&amp;gt;H. Haunschild: &amp;#039;&amp;#039;Geologische Harte von Bayern 1:25.000, Erläuterungen zu 6327/6427, Markt Einersheim/Uffenheim.&amp;#039;&amp;#039; Bayerisches Geologisches Landesamt, München 1976.&amp;lt;/ref&amp;gt; ebenfalls mehrere Meter Muschelkalk angeschnitten. Auch hier sind die Talflanken deutlich steiler ausgeprägt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Löss kleidet die gesamte Landschaft aus und sorgt für den sanftwelligen Charakter des Reliefs. Im Löss konnten sich in den letzten 12.000 Jahren sehr fruchtbare Böden entwickeln.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Mensch ==&lt;br /&gt;
Die guten Böden, das günstige Klima und das geringe Relief sind die Grundlage für die starke ackerbauliche Prägung des Raumes. Die Dorfkerne sind von fränkischen Dreiseitgehöften geprägt. Die Zentrumseigenschaft von Uffenheim zeigt sich demgegenüber in großen Amts- und Bürgerhäusern sowie einer (teils erhaltenen) Ummauerung. In den Baumaterialien der Gebäude und Skulpturen in der Region macht sich die Geologie bemerkbar. Der gut zu bearbeitende Werksandstein des Unterkeupers und die harten Kalksteine des Muschelkalks fanden ihren Eigenschaften entsprechend Verwendung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die Nord-Süd verlaufende [[Bundesautobahn 7]] und die [[Bahnstrecke Treuchtlingen–Würzburg|Bahnstrecke Treuchtlingen – Ansbach – Würzburg]] ergibt sich eine relativ verkehrsgünstige Lage des Gollachgaus. Innerhalb des Raums hat Uffenheim noch immer eine zentrale Versorgungsfunktion. Die administrative Bedeutung hat die Kleinstadt dagegen 1972 zum Teil einbüßen müssen, als der [[Landkreis Uffenheim]] im [[Landkreis Neustadt an der Aisch-Bad Windsheim]] aufging.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
* [https://www.gollachgaumuseum.de/ &amp;#039;&amp;#039;Gollachgaumuseum Uffenheim, Schnellerturm, Schranne und Oberamtskanzlei&amp;#039;&amp;#039;], Seite des vom &amp;#039;&amp;#039;Heimat- und Museumsverein Uffenheim und Umgebung e.&amp;amp;nbsp;V.&amp;#039;&amp;#039; betriebenen Museums in [[Uffenheim]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Mittelfranken)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Bayern]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Wilske</name></author>
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