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	<title>Goliath (Funk) - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-07T19:23:21Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goliath_(Funk)&amp;diff=362028&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;SchlurcherBot: Bot: http → https</title>
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		<updated>2025-05-31T06:41:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Bot: http → https&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Sendeanlage&lt;br /&gt;
| NAME       = Goliath&lt;br /&gt;
| OFZ_NAME   = &lt;br /&gt;
| FUNK_NAME  = &lt;br /&gt;
| BILD       = Goliath (from a distance appr 250 m).jpg&lt;br /&gt;
| BILD_BES   = Teil der Antennenanlage am aktuellen Standort bei Nischni Nowgorod&lt;br /&gt;
| ORT        = [[Kalbe (Milde)|Kalbe]]-[[Altmersleben]]&lt;br /&gt;
| REGION-ISO = DE-ST&lt;br /&gt;
| NS         = 52.669167&lt;br /&gt;
| EW         = 11.421944&lt;br /&gt;
| LAGEPUNKT  = 28/DE-NHN&lt;br /&gt;
| VERW       = Fernmelde/Militaer&lt;br /&gt;
| BESITZER   = &lt;br /&gt;
| ABRISS     = 1947&lt;br /&gt;
| BAU_DEKADE = 194&lt;br /&gt;
| ABR_DEKADE = 194&lt;br /&gt;
| S_ANZAHL_T = 15&lt;br /&gt;
| S_HOCH_GES = 170&lt;br /&gt;
| S_BAU_ZEIT = 1941–1943&lt;br /&gt;
| S_BET_ZEIT = 1943–1945&lt;br /&gt;
| S_ANT_BAU  = &lt;br /&gt;
| S_UMBAU    = &lt;br /&gt;
| S_STILL    = April 1945&lt;br /&gt;
| S_WELLE    = VLF&lt;br /&gt;
| S_TYP      = Richtfunk/Seefunk/Funknavigation&lt;br /&gt;
| CAT_TYP    = Anlage&lt;br /&gt;
| CAT_STADT  = im Altmarkkreis Salzwedel/Kalbe (Milde)&lt;br /&gt;
| WEITERES   = [[Sendeleistung]]:/1&amp;amp;nbsp;[[Watt (Einheit)|MW]]&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goliath&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; war ein [[Längstwelle]]nsender, der von 1943 bis 1945 von der [[Kriegsmarine]] betrieben wurde, um mit getauchten [[U-Boot]]en kommunizieren zu können. Der Sender befand sich auf einem 263&amp;amp;nbsp;[[Hektar]] großen Areal nordöstlich von Calbe an der Milde, heute [[Kalbe (Milde)]]. Mit einer Sendeleistung von einem [[Watt (Einheit)|Megawatt]] (1.000 Kilowatt) war die Anlage seinerzeit der stärkste Längstwellensender der Welt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Standort ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Scheme of Goliath transmitter.svg|miniatur|links|Antennenschema des &amp;#039;&amp;#039;Goliath&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;br /&amp;gt;&amp;lt;span style=&amp;quot;color: #0000FF; font-size: 140%;&amp;quot;&amp;gt;●&amp;lt;/span&amp;gt; – Zentraler Rohrmast (210&amp;amp;nbsp;m)&amp;lt;br /&amp;gt;Δ – Stahlfachwerkmast (170&amp;amp;nbsp;m)]]&lt;br /&gt;
Der Standort der Großsenderanlage in der [[Altmark]] am Fluss [[Milde-Biese-Aland|Milde]], zwischen den Orten [[Altmersleben]], Kalbe (Milde), [[Butterhorst]] und [[Karritz]], wurde wegen des feuchten Untergrundes gewählt, da gute Erdungsbedingungen eine wichtige Voraussetzung für eine hohe Reichweite der Sendeanlage darstellen. Zudem war mit der [[Altmärkische Kleinbahn|Bahnstrecke Hohenwulsch–Wittingen]] in unmittelbarer Nähe ein Eisenbahnanschluss vorhanden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Planung und Bau ==&lt;br /&gt;
Erste Planungen begannen bereits 1936 (indem die Grundstücke aufgekauft wurden) und im Jahr 1940 begann die [[Deutsche Reichsbahn (1920–1945)|Deutsche Reichsbahn]] mit dem Bau eines drei Kilometer langen Anschlussgleises, über das später sämtliches Baumaterial angeliefert wurde. Die Arbeiten unter der Leitung der Berliner [[C.&amp;amp;nbsp;Lorenz|C.&amp;amp;nbsp;Lorenz&amp;amp;nbsp;AG]] begannen 1941 und nach einer Bauzeit von 27&amp;amp;nbsp;Monaten konnte der Betrieb 1943 aufgenommen werden. Die E-Anlagen lieferte die [[Siemens AG]]. Als Sendeantenne verwendete Lorenz drei [[Schirmantenne]]n, die radial um drei 210&amp;amp;nbsp;Meter hohe, gegen Erde isolierte Stahlrohrmaste montiert waren und die an je sechs 170&amp;amp;nbsp;Meter hohen geerdeten Stahlfachwerkmasten befestigt waren. Die mittleren drei Stahlfachwerkmaste trugen jeweils zwei Schirmantennen, so dass insgesamt 15&amp;amp;nbsp;Stahlfachwerkmaste existierten. Die Gesamtkosten der Anlage betrugen 15 Millionen Reichsmark.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Betrieb und Kriegsende ==&lt;br /&gt;
Durch den Betrieb mit [[Längstwelle]]n im Bereich 15 bis 60 kHz (20.000 m bis 5.000 m) konnte erstmals bei Entfernungen über 10.000&amp;amp;nbsp;km die Kommunikation auch zu getauchten U-Booten ermöglicht werden. Die Großsenderanlage hatte die Aufgabe, die Verbindung zu operierenden Kriegsschiffen herzustellen, Befehle und Nachrichten an U-Boote zu übermitteln, deren Längstwellen auch bei Seewasser noch ausreichende Eindringtiefe hatten, um auch getauchten U-Booten einen guten Empfang zu bieten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über diesen Sender ist während des [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieges]] nichts bekannt geworden, selbst die Bewohner von Kalbe (Milde) wussten wenig über den Sender.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz vor Kriegsende wurden Teile des Senders im April 1945 vom Betriebspersonal zerstört. Am 11.&amp;amp;nbsp;April&amp;amp;nbsp;1945 besetzten Truppen der [[United States Army|US-Armee]] das Gelände und nutzten es wegen der vorhandenen hohen Umzäunung als Lager für ca. 85.000 [[Kriegsgefangene des Zweiten Weltkrieges|Kriegsgefangene]]. Gemäß den Vereinbarungen der [[Konferenz von Jalta]] wurde Ende Juni 1945 das Gebiet des heutigen [[Sachsen-Anhalt]] und damit auch der Goliath-Sender an die [[Rote Armee]] übergeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Nachkriegszeit ==&lt;br /&gt;
Der Goliath, der später Vorbild für viele ähnliche Anlagen war, wurde im Frühjahr 1946 repariert und anschließend von Sommer 1946 bis Juni 1947 demontiert. Die noch vorhandenen Gebäude und Fundamente wurden im Sommer 1947 gesprengt. Heute ist nur noch ein Fundament eines der 170 Meter hohen Maste erhalten ({{Coordinate|text=Koordinaten|NS=52/40/9/N|EW=11/25/19/E|type=landmark|region=DE|name=Fundament Sendemast Goliath}}).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die demontierte Sendeanlage wurde zunächst in der Nähe von Leningrad eingelagert und dann 1952 etwa 10&amp;amp;nbsp;km südlich von [[Nischni Nowgorod]] ({{Coordinate|text=Koordinaten|NS=56/10/19/N|EW=43/55/54/E|type=landmark|region=RU|name=Sendeanlage Goliaf}}) wieder errichtet. Dieser Sender war damit der erste Längstwellensender der Sowjetunion. Die Sendeanlage ist dort bis heute nahezu unverändert in Betrieb und wird durch die [[Russische Seekriegsflotte|russische Kriegsmarine]], u.&amp;amp;nbsp;a. auch für den Zeitzeichendienst [[Beta (Zeitzeichendienst)|RJH99]], betrieben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Bezeichnung des Senders lautet am neuen Standort ebenfalls Goliath, auf Russisch Голиаф (Goliaf).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Antennenanlage des [[Längstwellensender Wilejka|Längstwellensenders Wilejka]] ähnelt stark der Anlage des Goliaths, allerdings sind alle Masten ziemlich genau 100 Meter höher.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Kultur und Heimatverein Johann-Friedrich-Danneil e.V.&lt;br /&gt;
   |Titel=Marine-Funkstation &amp;quot;Goliath&amp;quot;, 1941 - 1944 in Kalbe (Milde)&lt;br /&gt;
   |Verlag=Druckerei &amp;quot;Altmark-Druck&amp;quot;&lt;br /&gt;
   |Ort=Kalbe (Milde)}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerd Klawitter&lt;br /&gt;
   |Titel=100 Jahre Funktechnik in Deutschland – Funksendestellen rund um Berlin&lt;br /&gt;
   |Verlag=Wiss.- und Technik-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Jahr=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-89685-500-X&lt;br /&gt;
   |Seiten=113–128}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Goliath transmitter|Goliath (Funk)}}&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20012626 |Name=Gittermaste Längstwellensender Goliath}}&lt;br /&gt;
* {{structurae |Typ=bauwerke |ID=20012625 |Name=Rohrmaste Längstwellensender Goliath}}&lt;br /&gt;
* Klaus Herold: [https://www.xs4all.nl/~aobauer/Goliath.pdf &amp;#039;&amp;#039;Der Längstwellensender Goliath bei Calbe an der Milde von 1941 bis 1945&amp;#039;&amp;#039;.] (PDF; 1,76 MB) Beschreibung, Skizzen und Fotos&lt;br /&gt;
* [https://www.kalbe-milde.de/gol.php Beschreibung der baulichen Anlagen, Fotos der Sendeanlage und Angaben zum heutigen Standort]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altmärkische Geschichte]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Landeinrichtung der Kriegsmarine]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärtechnik (Zweiter Weltkrieg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versetztes Bauwerk in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Versetztes Bauwerk in Russland]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Historische Sendeanlage]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Militärische Informations- und Kommunikationstechnologie]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Telekommunikationsgeschichte (Deutschland)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;SchlurcherBot</name></author>
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