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	<title>Goli otok - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-11T01:21:18Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goli_otok&amp;diff=316459&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Chaim54: Habe den italienischen Namen hinzugefügt; Dalmatien war jahrhundertelang italienisch dominiert. Die meisten Inseln werden in der Wiki auch deshalb zusätzlich auf Italienisch, manchmal auch Deutsch angegeben.</title>
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		<updated>2025-11-18T23:40:24Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Habe den italienischen Namen hinzugefügt; Dalmatien war jahrhundertelang italienisch dominiert. Die meisten Inseln werden in der Wiki auch deshalb zusätzlich auf Italienisch, manchmal auch Deutsch angegeben.&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Insel&lt;br /&gt;
|NAME=Goli otok&lt;br /&gt;
|BILD1=Aerial image of Goli otok (view from the south).jpg&lt;br /&gt;
|BILD1-TEXT=Goli otok&lt;br /&gt;
|BILD2=Goli mapa.jpg&lt;br /&gt;
|BILD2-TEXT=Lagekarte&lt;br /&gt;
|GEWAESSER=[[Adriatisches Meer]], [[Kvarner]]&lt;br /&gt;
|GRUPPE=&lt;br /&gt;
|BREITENGRAD=44/50/18/N&lt;br /&gt;
|LAENGENGRAD=14/49/7/E&lt;br /&gt;
|REGION-ISO=HR-08&lt;br /&gt;
|LAENGE=&lt;br /&gt;
|BREITE=&lt;br /&gt;
|FLAECHE=4.7&lt;br /&gt;
|ERHEBUNG=&lt;br /&gt;
|HOEHE=&lt;br /&gt;
|HOEHE-BEZUG=&lt;br /&gt;
|HAUPTORT=&lt;br /&gt;
|EINWOHNER=0&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goli otok&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ([[Kroatische Sprache|kroatisch]] für „Nackte Insel“, italienischer Name Isola Calva) ist eine [[Kroatien|kroatische]] [[Adriatisches Meer|Adria]]-Insel zwischen der Insel [[Rab]] und dem Festland. Sie gehört zur [[Gespanschaft Primorje-Gorski kotar]] und erstreckt sich über eine Fläche von 4,7 Quadratkilometern. Die ehemalige [[Gefängnisinsel]] ist heute unbewohnt, kann aber von Touristen besichtigt werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bekannt ist die Insel aufgrund des 1949 durch die [[Bund der Kommunisten Jugoslawiens|Kommunistische Partei Jugoslawiens]] (KPJ) errichteten [[Arbeitslager|Umerziehungslagers]] für [[Politischer Gefangener|politische Gefangene]]. In Folge des [[Titoismus#Bruch mit der Sowjetunion|Bruchs des Tito-Regimes mit der Sowjetunion]] wurden als „[[Stalinismus|Stalinisten]]“ bezeichnete Anhänger des [[Kominform]]s interniert, die bis zur Aussöhnung mit der [[Sowjetunion]] nach [[Josef Stalin|Stalins]] Tod als [[Volksfeind]]e galten. Mehr als 55.000 KPJ-Mitglieder wurden aus der Partei ausgeschlossen und viele von der jugoslawischen Geheimpolizei [[UDBA|UDB]] (ab 1966 SDB) und dem Militärgeheimdienst [[Kontraobaveštajna služba|KOS]] verhaftet. Zwischen 11.000 und 18.000 von ihnen wurden auf Goli otok (Männerlager) und der Nachbarinsel [[Sveti Grgur]] (Frauenlager) inhaftiert,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Holm Sundhaussen]] |Titel=Jugoslawien und seine Nachfolgestaaten 1943–2011: Eine ungewöhnliche Geschichte des Gewöhnlichen |Verlag=Böhlau Verlag |Ort=Wien |Jahr=2014 |ISBN=978-3-205-79609-1 |Seiten=103}}&amp;lt;/ref&amp;gt; daneben auch einige überlebende [[Ustascha|Ustascha-Faschisten]].&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kosić&amp;quot;/&amp;gt; Ab etwa 1955 wurden auch andere angebliche Staatsfeinde gefangen gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefangenen wurden zur [[Zwangsarbeit]] in den Steinbrüchen und Werkstätten eingesetzt, gefoltert und getötet. 1988 wurde das auch als „[[Josip Broz Tito|Titos]] [[Konzentrationslager|KZ]]“&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kosić&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Ivan Kosić |Titel=Goli Otok : najveći Titov Konclogor |Ort=Rijeka |Verlag=„Adamić“ |Jahr=2003 |ISBN=953-219-126-7}}&amp;lt;/ref&amp;gt; oder beschönigend „Titos [[Hawaii]]“ (&amp;#039;&amp;#039;Titovi Havaji&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnete Gefängnis stillgelegt und 1989 völlig verlassen, woraufhin fast sämtliche beweglichen Gegenstände geplündert wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
In den vergangenen Jahrhunderten diente die Insel Goli otok, die etwa fünf Kilometer vom nächstgelegenen Hafen der Nachbarinsel Rab entfernt liegt, hauptsächlich als Weidegrund für Schafherden. Auf der Insel wurden einige [[Zisterne]]n sowie provisorische Unterkünfte für Hirten errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bis zum [[Erster Weltkrieg|Ersten Weltkrieg]] gab es auf Goli otok keine Siedlungen. [[Österreich-Ungarn]] errichtete dann während des Krieges auf der Insel ein Gefangenenlager für russische [[Kriegsgefangener|Kriegsgefangene]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nach dem Ersten Weltkrieg wurde sie von den [[Königreich Italien (1861–1946)|Italienern]] übernommen, die versuchten, auf ihr [[Bauxit]] abzubauen, was sich aber als unrentabel erwies. Danach betrieb ein Großhändler aus [[Brinje]] namens Rade Vuković dort wieder eine Schafzucht. Im Jahr 1939 gab es im [[Königreich Jugoslawien]] Pläne des Generals [[Dušan Simović]], auf der Insel ein [[Konzentrationslager (historischer Begriff)|Konzentrationslager]] für Kommunisten einzurichten, die aber nicht verwirklicht worden sind.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kosić&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Umerziehungslager und Staatsgefängnis Jugoslawiens ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Goli otok zatvor.jpg|mini|Ein Teil der Anlagen, u.&amp;amp;nbsp;a. Bäckerei und Heizwerk auf Goli otok (2005).]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Goli otok1991.jpg|mini|Gefängnisgebäude auf Goli otok (1991).]]&lt;br /&gt;
Nach dem [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] erfolgte eine Enteignung, wodurch die Insel in Besitz des nun [[Sozialistische Föderative Republik Jugoslawien|sozialistischen Staates Jugoslawien]] kam. Nach dem Ausschluss Jugoslawiens aus dem [[Kominform]] und dem dauerhaften Bruch Titos mit Stalin wurde 1949 auf ihr ein Gefangenenlager für politische Häftlinge errichtet. Das Gefangenenlager diente zuallererst als Auffanglager für jugoslawische Anhänger der Sowjetunion und Stalins und galt anfangs daher auch als &amp;#039;&amp;#039;[[Gulag]] für Stalinisten&amp;#039;&amp;#039;.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Miroslav Lazanski]] |url=https://www.politika.rs/scc/clanak/131467/ТИТО-ПОСЛЕ-30-ГОДИНА |titel=Тито после 30 година |werk=[[Politika (Zeitung)|Политика Online]] |datum=2010-04-17 |sprache=sr |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Einer der Hauptinitiatoren für diese Idee war der damalige jugoslawische Innenminister [[Aleksandar Ranković (Politiker)|Aleksandar Ranković]]. An dem Beschluss, es dort zu errichten, war auch der spätere Parteidissident und Schriftsteller [[Vladimir Dedijer]] beteiligt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Kosić&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Sommer 1949 kamen mit Kominform-Anhängern und Faschisten die ersten Gefangenen auf die Insel. Ab etwa 1955 wurden auch andere angebliche Staatsfeinde gefangen gehalten: [[Sozialdemokratie|Sozialdemokraten]], [[Bürgertum|Bürgerliche]], [[Monarchismus|Monarchisten]] und westlich Orientierte. Vielfach waren diese unter Folter zu falschen Selbstbeschuldigungen gezwungen worden und zur Haft auf der lebensfeindlichen Insel verurteilt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem zuvor die Arbeit in Steinbrüchen verrichtet wurde, stellten ab den 1960er Jahren die Häftlinge auf Goli otok unter anderem [[Terrazzo]]fliesen und Möbel her.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf Goli otok herrschten Rechtlosigkeit, Willkür, Terror und Gewalt. Gegenseitige Denunziationen unter den Häftlingen boten Chancen auf leichtere Haft oder gar Entlassung. Die Gefangenen wurden zu schweren körperlichen Arbeiten ohne Rücksicht auf die Wettergegebenheiten gezwungen und waren darüber hinaus regelmäßig Misshandlungen seitens des Wachpersonals ausgesetzt. Zahlreiche Gefangene starben. Die genaue Zahl ist nicht bekannt. Schätzungen variieren von etwa 400 bis über 600 Toten.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mare&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=[[Simone Cristicchi]], Giovanni Cocco |url=https://www.mare.de/titos-gulag-content-515 |titel=Titos Gulag |werk=[[Mare (Zeitschrift)|Mare]] |datum=2018-04-03 |abruf=2020-04-20}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Sarah Gibbens |url=https://news.nationalgeographic.com/2017/08/goli-otok-political-prison-yugoslavia-croatia-video-spd/ |titel=See the Haunting Ruins of a Prison Once Known as a ‘Living Hell’ |werk=[[National Geographic|nationalgeographic.com]] |datum=2017-08-29 |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20180728071208/https://news.nationalgeographic.com/2017/08/goli-otok-political-prison-yugoslavia-croatia-video-spd/ |archiv-datum=2018-07-28 |abruf=2023-06-27}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Martin Previšić |url=https://hrcak.srce.hr/file/197840 |titel=Broj kažnjenika na Golom otoku i drugim logorima za informbirovce u vrijeme sukoba sa SSSR-om (1948.-1956.) |werk=Historijski zbornik |hrsg=Band 66, Nr. 1 |datum=2013 |seiten=173–193, hier S. 190 |format=pdf; 369 kB |sprache=hr |kommentar={{ISSN|0351-2193}} |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Gefangenentransporte fanden ohne jegliche Verpflegung und ohne Sitzplätze in Viehwagen statt, welche aus dem Landesinneren mit der Eisenbahn zum Hafen von [[Bucht von Bakar|Bakar]] gebracht wurden. Von dort wurden sie an Händen und Füßen gefesselt mit einem Schiff &amp;lt;!-- namens &amp;#039;&amp;#039;[[Punat]]&amp;#039;&amp;#039; --&amp;gt; auf die Insel gebracht, was je nach Wetterlage 5 bis 6 Stunden dauerte und selbst bei starken Stürmen durchgeführt wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem die Gefangenen auf der Insel eingetroffen waren, wurden sie von den Wachleuten und den anwesenden Gefangenen verprügelt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;mare&amp;quot;/&amp;gt; Außerdem wurden die Neuankömmlinge gezwungen, Loblieder und Parolen zu Ehren des Staatspräsidenten Tito zu singen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dabei kam es manchmal zu absurden Situationen, in denen Wachleute auf Gefangene einschlugen, mit denen sie ein paar Jahre zuvor während des Krieges in der gleichen Partisaneneinheit im Einsatz waren.&amp;lt;ref&amp;gt;Ilija Vukadinović: &amp;#039;&amp;#039;U more s njima&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Borba (Zeitung)|Borba]]&amp;#039;&amp;#039;, 1. Juni 1990&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Old prison - Goli Otok - panoramio.jpg|mini|Gefängnisgebäude (2012)]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf der Nachbarinsel [[Sveti Grgur]] wurde ein vergleichbares Gefängnis, in dem ähnliche Zustände herrschten, ursprünglich nur für Frauen errichtet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Zwei Jahre vor dem [[Jugoslawienkriege|Zerfall Jugoslawiens]] wurde das Gefängnis auf Goli otok aufgegeben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Leitung ===&lt;br /&gt;
In den frühen 1950er-Jahren wurde das Lager von dem montenegrinischen Kommunisten [[Veselin Bulatović]] geleitet.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Autor=Sofokli Lazri, Javer Malo | Titel=In den Gefängnissen und Konzentrationslagern Jugoslaviens | Ort=Tirana | Jahr=1960 | Seiten=87 | Kommentar=Übersetzung eines Artikels aus der Zeitung [[Zëri i Popullit]] vom August 1960}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=From the Research Departments of Radio Free Europe : Communist area | Band=Bd. 2 | Hrsg=Radio Free Europe | Verlag=Radio Free Europe | Jahr=1966 | Seiten=14}}&amp;lt;/ref&amp;gt; 1966 wurde mit dem jugoslawischen Geheimdienstchef [[Aleksandar Ranković (Politiker)|Aleksandar Ranković]], auch der damalige Lagerdirektor [[Slavko Barta]] seines Postens enthoben.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Titos Erbe : die Hypothek der alten Richtungskämpfe ideologischer und nationaler Fraktionen&lt;br /&gt;
| Reihe=Band 18 von Untersuchungen zur Gegenwartskunde Südosteuropas | Autor=Slobodan Stanković | Verlag=R. Oldenbourg | Jahr=1981 | ISBN=9783486512717 | Seiten=128}}&amp;lt;/ref&amp;gt; Im Jahr 1981 war [[Anton Silić]] Direktor des Lagers.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur | Titel=Die Petition : Amnestie für alle politischen Gefangenen in Jugoslawien | Herausgeber=[[Internationale Gesellschaft für Menschenrechte]] | Jahr=1986 | Seiten=33}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gefangene ===&lt;br /&gt;
Insgesamt wurden 16.500 Personen auf der Insel eingesperrt. Die meisten Staatsfeinde wurden ohne Gerichtsurteil auf die Insel verfrachtet. Neben Stalinisten und [[Ustascha]] befanden sich darunter auch Arbeiter, Bauern, Intellektuelle, Studenten und Beamte. Die härtesten Gegner des Tito-Regimes blieben bis 1985 auf Goli otok.&amp;lt;ref&amp;gt;Christian Wehrschütz: &amp;#039;&amp;#039;Brennpunkt Balkan: Blutige Vergangenheit – Ungewisse Zukunft.&amp;#039;&amp;#039; ISBN 3-222-13427-8, S. 111&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verarbeitung in der Literatur ===&lt;br /&gt;
1960 wurde in der [[Sozialistische Volksrepublik Albanien|Sozialistischen Volksrepublik Albanien]] die deutschsprachige [[Broschur]] &amp;#039;&amp;#039;In den Gefängnissen und Konzentrationslagern Jugoslaviens&amp;#039;&amp;#039; herausgegeben, die sich ausführlich mit dem Lager und den Folterungen auf Goli otok beschäftigte.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Sofokli Lazri, Javer Malo |Titel=In den Gefängnissen und Konzentrationslagern Jugoslaviens |Ort=Tirana |Jahr=1960 |Kommentar=Übersetzung eines Artikels aus der Zeitung [[Zëri i Popullit]] vom August 1960}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der kroatische Journalist [[Bruno Bušić]] veröffentlichte 1976 in den [[Vereinigte Staaten|Vereinigten Staaten]] das Buch „UDBA archipelago : prison terror in Croatia“ (Der UDBa-Archipel : Gefängnisterror in Kroatien).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=[[Bruno Bušić]] |Titel=UDBA archipelago : prison terror in Croatia |Kommentar=„Der UDBa-Archipel: Gefängnisterror in Kroatien“ |Verlag=Croatian Information Service |Ort=Arcadia (Ca.) |Jahr=1976}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der autobiographische Roman &amp;#039;&amp;#039;Umiranje na obroke&amp;#039;&amp;#039; (Tod in Raten) des slowenischen Ex-Dachau-Häftlings [[Boris Fakin]] erschien 1984 unter dessen [[Pseudonym]] Igor Torkar,&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Vesna Žarkovič |url=http://slonews.sta.si/index.php?id=1670&amp;amp;s=65 |titel=Braving Life’s Bitter Sorrows |werk=Slovenia News |datum=2003-12-16 |kommentar=Interview mit [[Igor Torkar|Boris Fakin]] |sprache=en |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070429044137/http://slonews.sta.si/index.php?id=1670&amp;amp;s=65 |archiv-datum=2007-04-29 |abruf=2024-01-28 |offline=ja |archiv-bot=2025-05-21 21:39:01 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt; mit Unterstützung des kommunistischen Lyrikers und Weltkriegspartisanen [[Matej Bor]] bei [[Delo (Tageszeitung)|Delo]] in [[Ljubljana]] und beim Globus-Verlag in [[Zagreb]]. Fakin war nach seiner Rückkehr 1948 als angeblicher [[Gestapo]]-Agent in einem der stalinistischen Schauprozesse, der „Dachau-Prozesse“ von 1947/48, zu 12 Jahren Lagerhaft verurteilt worden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im selben Jahr erschien in den USA &amp;#039;&amp;#039;Goli otok – The Island of Death&amp;#039;&amp;#039;, in dem der mazedonisch-bulgarische Schriftsteller [[Venko Markovski]] die Schrecken der Gefängnisinsel beschrieb.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der in [[Rovinj]] geborene Poet [[Ligio Zanini]] (1927–1993) schrieb im Jahr 1990 sein autobiografisches Werk &amp;#039;&amp;#039;Martin Muma&amp;#039;&amp;#039; über seine Häftlingszeit auf der Insel.&amp;lt;br /&amp;gt;Der Slowene [[Branko Hofman]] schrieb das Buch „Noč do jutra“ (Nacht bis zum Morgen) über seine Erlebnisse als Gefangener auf der Insel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auch der Ich-Erzähler im Roman &amp;#039;&amp;#039;Alla cieca&amp;#039;&amp;#039; (Blendungen) des italienischen Schriftstellers [[Claudio Magris]] berichtet über seine Zeit auf Goli otok und die dortigen brutalen Haftbedingungen und Folterungen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Slowene [[Drago Jančar]] berichtet über die Region und die Insel in seinem Essayband &amp;#039;&amp;#039;Brioni&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
In dem Roman &amp;#039;&amp;#039;Was Nina wusste&amp;#039;&amp;#039; (Hanser Verlag, 2020) des israelischen Schriftstellers [[David Grossman]] spielt die fiktional verarbeitete Lebensgeschichte der Zeitzeugin Eva Panić-Nahir und ihre Haft auf der adriatischen Gefängnisinsel eine nicht unbedeutende Rolle.&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Christoph Schröder |url=https://download.deutschlandfunk.de/file/dradio/2020/11/01/david_grossmans_roman_was_nina_wusste_dlf_20201101_1610_f9a928ea.mp3 |titel=David Grossman: „Was Nina wusste“Im Abgrund europäischer Geschichte |werk=[[Deutschlandfunk]]-Sendung „Büchermarkt“ |datum=2020-11-01 |format=mp3-Audio; 18 MB; 19:44 Minuten |kommentar=[https://www.deutschlandfunk.de/david-grossman-was-nina-wusste-im-abgrund-europaeischer-100.html html] |abruf=2024-01-28}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Martin Previšić |Titel=Povijest Golog otoka |Verlag=Fraktura |Ort=Zaprešić |Datum=2019 |ISBN=978-953266988-6 |Sprache=hr}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur | Autor=Božidar Jezernik | Titel=Titos Gulag auf der Insel Goli Otok | Kommentar=Aus dem Slowenischen und Serbokroatischen von Karin Almasy | Ort=Klagenfurt | Jahr=2014}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=Georg Lux, Helmuth Weichselbraun |Titel=Verfallen &amp;amp; vergessen : Lost Places in der Alpen-Adria-Region |Verlag=Styria Verlag |Ort=Wien/Graz/Klagenfurt |Datum=2017 |ISBN=978-3-222-13551-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur |Autor=[[Friedrich-Ebert-Stiftung]] Zagreb |Titel=Goli Otok – a short guide through the history of the internment camp on Goli Otok |Verlag= |Ort=Zagreb |Datum=2020 |ISBN= 978-953-7043-84-1 |Sprache=en}} [https://library.fes.de/pdf-files/bueros/kroatien/17225.pdf Link zum PDF]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |url=https://goli-otok.com/index2.htm |titel=Goli Otok |kommentar=Rundgang über Titos ehemalige Gefängnis-Insel in der Adria; Registrierung erforderlich |sprache=de en |abruf=2024-01-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Nicole Münnich |url=http://www.fraumuennich.de/KommunismusforschungMuennich.pdf |titel=Titos tabuisiertes „Hawaii“. Zum Stand der Forschung über die jugoslawische Lagerinsel Goli otok und zur Frage nach Aufarbeitung |werk=fraumuennich.de |datum=2005-04-12 |format=pdf; 349 kB |archiv-url=https://web.archive.org/web/20070610205001/http://www.fraumuennich.de/KommunismusforschungMuennich.pdf |archiv-datum=2007-06-10 |abruf=2024-01-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Kristina Maskarin |url=http://picasaweb.google.com/kristoforina/GoliOtokCroatia# |titel=Goli Otok Croatia |werk=Picasa Web Albums |datum=2007-09-28 |kommentar=Bildergalerie |archiv-url=https://web.archive.org/web/20110519112702/http://picasaweb.google.com/kristoforina/GoliOtokCroatia# |archiv-datum=2011-05-19 |abruf=2024-01-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Maria Sterkl |url=https://www.derstandard.at/story/1282979051544/reportage-aus-kroatien-ploetzlich-waren-die-russen-boese |titel=Plötzlich waren die Russen böse |werk=[[derStandard.at]] |datum=2010-09-20 |abruf=2024-01-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Christian Wirth |url=https://www.365sterne.de/admirals_sailing/dokus/goli/doku.html |titel=Otok Sv.Grgur |werk=365sterne.de |datum=2016 |sprache=de-DE |abruf=2024-01-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle |autor=Jan Petter, Federico Tisa |url=https://www.spiegel.de/ausland/goli-otik-in-jugoslawien-titos-insel-des-grauens-a-6db2b4b3-a815-45f4-bc17-a35cbaef2d24 |titel=Jugoslawisches Gefängnis Goli otok: Titos Insel des Grauens |werk=[[Der Spiegel (online)|spiegel.de]] |datum=2024-01-28 |abruf=2024-01-28 |abruf-verborgen=1}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Kroatische Inseln}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4230275-4|VIAF=245795773}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Europa)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Kroatien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Insel (Adriatisches Meer)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Unbewohnte Insel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Gespanschaft Primorje-Gorski kotar)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Arbeitslager]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Jugoslawien)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gefängnisinsel]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Aufarbeitung der kommunistischen Gewaltherrschaft]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Chaim54</name></author>
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