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	<title>Goldscheuer - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-02T04:07:38Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldscheuer&amp;diff=189025&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;InternetArchiveBot: InternetArchiveBot hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5</title>
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		<updated>2025-05-21T20:57:55Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:InternetArchiveBot&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:InternetArchiveBot (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;InternetArchiveBot&lt;/a&gt; hat 1 Archivlink(s) ergänzt und 0 Link(s) als defekt/tot markiert.) #IABot (v2.0.9.5&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Infobox Ortsteil einer Gemeinde in Deutschland&lt;br /&gt;
| Ortsteil               = Goldscheuer&lt;br /&gt;
| Gemeindeart            = Stadt&lt;br /&gt;
| Gemeindename           = Kehl&lt;br /&gt;
| Alternativanzeige-Gemeindename = &lt;br /&gt;
| Ortswappen             = Wappen Goldscheuer.png&lt;br /&gt;
| Breitengrad            = 48/30/30/N&lt;br /&gt;
| Längengrad             = 07/49/30/E&lt;br /&gt;
| Bundesland             = DE-BW&lt;br /&gt;
| Höhe                   = 142&lt;br /&gt;
| Höhe-Bezug             = DE-NHN&lt;br /&gt;
| Fläche                 = &lt;br /&gt;
| Einwohner              = 5000&lt;br /&gt;
| Einwohner-Stand-Datum  = 2013&lt;br /&gt;
| Eingemeindungsdatum    = 1971-12-01&lt;br /&gt;
| Postleitzahl1          = 77694&lt;br /&gt;
| Postleitzahl2          = &lt;br /&gt;
| Vorwahl1               = 07854&lt;br /&gt;
| Vorwahl2               = &lt;br /&gt;
| Lagekarte              = &lt;br /&gt;
| Lagekarte-Beschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldwaschbrunnen.JPG|mini|270px|Goldwäscherbrunnen, Wahrzeichen Goldscheuers]]&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldscheuer&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein [[Stadtteil]] von [[Kehl]] im [[Ortenaukreis]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographische Lage ==&lt;br /&gt;
Goldscheuer liegt rund neun Kilometer südlich der Kernstadt in der [[Oberrheinische Tiefebene|Oberrheinischen Tiefebene]] direkt am [[Rhein]] in der badischen [[Ortenau]]. Im Norden grenzt Goldscheuer, bzw. der Ortsteil Marlen an [[Sundheim (Kehl)|Sundheim]], südlich an die Gemeinde [[Neuried (Baden)]] und östlich an die Ortsteile von [[Willstätt]]. Im Westen bildet der Rhein die natürliche Grenze. Auf der westlichen Seite des Rheines befindet sich [[Eschau (Bas-Rhin)]].&lt;br /&gt;
{{Siehe auch|Grenze zwischen Deutschland und Frankreich}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Goldscheuer bildete zusammen mit Kittersburg und Marlen seit Jahrhunderten eine politische, jedoch territorial voneinander getrennte Dreiergemeinde. Goldscheuer selbst wurde 1424 erstmals urkundlich erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Im [[Holländischer Krieg|Holländischen Kriegs]] kam es am 1. August 1675 zum &amp;#039;&amp;#039;Gefecht bei Goldscheuer&amp;#039;&amp;#039; (in der älteren Literatur auch „Gefecht bei Goltschier“ genannt, nach der damaligen [[Alemannische Dialekte|alemannischen]] Ortsnamensform).&amp;lt;ref&amp;gt;Art. &amp;#039;&amp;#039;Taaffe, Franz&amp;#039;&amp;#039;. In: [[Constantin von Wurzbach]]: &amp;#039;&amp;#039;Biographisches Lexikon des Kaiserthums Oesterreich&amp;#039;&amp;#039;, Band 42: &amp;#039;&amp;#039;Szedler – Taaffe&amp;#039;&amp;#039;. Zamarski, Wien 1881, S. 301–302, hier S. 301.&amp;lt;/ref&amp;gt; Dazu kam es, als die französischen Truppen bei ihrem gescheiterten Feldzug am [[Oberrhein]] nach der verlorenen [[Schlacht bei Sasbach]] am 27. und 28. Juli sich zwischen Goldscheuer und [[Müllen (Neuried)|Müllen]] (hinter der [[Schutter (Kinzig)|Schutter]]) noch einmal den kaiserlichen Truppen entgegenstellten. [[Raimondo Montecuccoli]], der kaiserliche Heerführer, ließ den von [[Johann Heinrich von Dünewald]] befehligten Truppenteil die Franzosen umgehen. Bei Goldscheuer kam es zum Kampf. Schließlich flohen die Franzosen in Richtung der Rheinbrücke von [[Altenheim (Neuried)|Altenheim]].&amp;lt;ref&amp;gt;Walter E. Schäfer: &amp;#039;&amp;#039;Ein rätselhafter Kupferstich zur Schlacht bei Willstätt im Jahre 1675&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;[[Die Ortenau]]&amp;#039;&amp;#039;, Jg. 89 (2009), S. 321–330, hier S. 322 und 326.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Durch die direkte Lage am Rhein war Goldscheuer ein von der Fischerei und [[Goldwaschen|Goldwäscherei]] geprägtes Dorf. Als Erinnerung an die Goldwäscherzeit, welche in der Zeit von 1817 bis 1866 eine Blüte erlebte, wurde in Goldscheuer ein Goldwäscherbrunnen errichtet. Dieser Brunnen befindet sich zwischen dem historischen Schulhaus und dem Rathaus von Goldscheuer.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am 1. Dezember 1971 verlor Goldscheuer seine Eigenständigkeit und wurde durch Eingemeindung zu einem Ortsteil der Stadt Kehl.&amp;lt;ref&amp;gt;{{BibISBN|3170032631|Seite=496}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Demographie ==&lt;br /&gt;
Einwohnerzahlen nach dem jeweiligen Gebietsstand.&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;wikitable&amp;quot;&lt;br /&gt;
!Jahr&lt;br /&gt;
!Einwohnerzahl&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1961 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.471&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|1970 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 2.970&lt;br /&gt;
|-&lt;br /&gt;
|2013 || align=&amp;quot;right&amp;quot; | 5.000&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Politik ==&lt;br /&gt;
Als Ergebnis der [[Gebietsreform in Baden-Württemberg|Gemeindegebietsreform]] wurde Goldscheuer 1971 nach Kehl eingemeindet, und das Amt des [[Ortsvorsteher#Baden-Württemberg|Ortsvorstehers]] geschaffen. Amtsinhaber, und damit Vorsitzender des [[Ortschaftsrat#Baden-Württemberg|Ortschaftsrates]], ist seit 1971 Richard Schüler (CDU). Schüler war bereits vor der Eingemeindung nach Kehl Bürgermeister seit 1967.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die [[Kommunalwahlen in Baden-Württemberg 2024|Kommunalwahl am 9. Juni 2024]] brachte für den Ortschaftsrat folgende Sitzverteilung:&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |url=https://wahlergebnisse.komm.one/lb/produktion/wahltermin-20240609/08317057/praesentation/ergebnis.html?wahl_id=4838&amp;amp;stimmentyp=0&amp;amp;id=ebene_-15160_id_24142 |titel=Ergebnis |abruf=2025-04-24}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
{| class=&amp;quot;toptextcells&amp;quot;&lt;br /&gt;
| {{Sitzverteilung&lt;br /&gt;
| Beschriftung = Sitze&lt;br /&gt;
| float = right&lt;br /&gt;
| Breite = 1.2&lt;br /&gt;
| Land  = DE&lt;br /&gt;
| CDU/Bürgerforum&lt;br /&gt;
| SPD/Bürgerliste&lt;br /&gt;
| FW Kehl&lt;br /&gt;
| SPD/Bürgerliste Farbe = FF0000&lt;br /&gt;
| SPD/Bürgerliste = 3&lt;br /&gt;
| FW Kehl = 4&lt;br /&gt;
| FW Kehl Farbe = 63B8FF&lt;br /&gt;
| CDU/Bürgerforum = 5&lt;br /&gt;
| CDU/Bürgerforum Farbe = 000000&lt;br /&gt;
|Leben im Dorf|Leben im Dorf=2|Leben im Dorf Farbe=669933}}&lt;br /&gt;
|}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Kultur und Sehenswürdigkeiten ==&lt;br /&gt;
=== Kirche &amp;#039;&amp;#039;Maria, Hilfe der Christen&amp;#039;&amp;#039; ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Kirche (Strumbel) 2.jpg|mini|Stefan Strumbel bei der Arbeit an der Madonna]]&lt;br /&gt;
Die 1961 errichtete katholische Pfarrkirche [[Maria, Hilfe der Christen (Goldscheuer)|Maria, Hilfe der Christen]] sollte laut Beschluss der [[Erzbistum Freiburg|Diözese Freiburg im Breisgau]] von 2005 [[Profanierung|profaniert]] und verkauft werden. Erst im Jahre 2010 nahm man von diesen Überlegungen Abstand, nachdem durch Spendengelder und andere Mittel die Renovierung und der Umbau der Kirche gesichert waren. Auf der Westwand des Kircheninnenraumes bringt der [[Graffiti]]-Künstler [[Stefan Strumbel]] aus [[Offenburg]] eine sechs Meter hohe Maria mit Christuskind auf dem Arm an. Seit dem Jahre 2011 steht die neu gestaltete Kirche wieder für Gottesdienste zur Verfügung.&amp;lt;ref&amp;gt;Andreas Platthaus: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.faz.net/artikel/C31443/street-art-im-kirchenraum-die-madonna-aus-der-spraydose-30335005.html Street-Art im Kirchenraum: Die Madonna aus der Spraydose]&amp;#039;&amp;#039;, In: [[Frankfurter Allgemeine|FAZ]], 23. April 2011. Abgerufen am 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref&amp;gt;Birger Menke: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.spiegel.de/panorama/gesellschaft/0,1518,766412,00.html Graffiti gegen das Kirchensterben: Ein Segen, dieser Sprayer]&amp;#039;&amp;#039;, Spiegel Online, 9.&amp;amp;nbsp;Juni 2011&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Jubiläum ===&lt;br /&gt;
Im Jahr 2008 veranstaltete Goldscheuer mit Marlen und Kittersburg zusammen eine 725-Jahr-Feier, bei der an drei verschiedenen Terminen das Jubiläum gefeiert wurde.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wappen ===&lt;br /&gt;
Das Wappen von Goldscheuer zeigt eine goldene Scheune auf grünem Grund. Das Grün soll die Rheinauen symbolisieren. Der Hintergrund des Wappens ist in Rot gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Sport ===&lt;br /&gt;
Der erfolgreichste Sportverein Goldscheuers sind die &amp;#039;&amp;#039;Sportfreunde Goldscheuer&amp;#039;&amp;#039;, dessen [[Tauziehen|Tauzieh-Abteilung]] mehrere deutsche und internationale Erfolge verzeichnen konnte. Die SF sind u.&amp;amp;nbsp;a. Rekordmeister des DRTV (Deutscher Rasenkraftsport- und Tauzieh-Verband).&amp;lt;ref&amp;gt;{{Webarchiv|url=http://www.tauziehen-goldscheuer.de/html/national.html |wayback=20150221023842 |text=Archivierte Kopie |archiv-bot=2025-05-21 20:57:55 InternetArchiveBot }} Erfolge der Tauzieher SFG&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Wirtschaft und Infrastruktur ==&lt;br /&gt;
=== Unternehmen ===&lt;br /&gt;
In Goldscheuer hat das [[Maschinenbau]]unternehmen MAJA-Maschinenfabrik Hermann Schill GmbH seinen Hauptsitz. Maja ist Teil der isländischen [[Marel]]-Gruppe.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am südlichen Ende der Ortschaft liegt der 26,8 Hektar große, interkommunale [[Gewerbepark]] „Basic“, der von der Stadt Kehl und der Gemeinde Neuried gemeinsam unterhalten wird. Das Gewerbegebiet bot im Frühjahr 2016 Platz für 18 Unternehmen mit insgesamt über 300 Mitarbeitern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Verkehr ===&lt;br /&gt;
Die Orte Goldscheuer und Marlen werden von der Landesstraße 75 durchzogen. Die Busanbindungen finden durch die [[SWEG]] (u.&amp;amp;nbsp;a. Linie 106) statt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Landwirtschaft ===&lt;br /&gt;
Seit vielen Jahrzehnten ist der Anbau von Tabak eine wichtige Erwerbsquelle der Landwirte in Goldscheuer. Eine weitere große Einnahmequelle bildet der Anbau von Kraut, welches den Anlass zum alljährlichen Sauerkrautfest, im Volksmund „Surkruttfeschd“ gab.&lt;br /&gt;
Stark zugenommen hat der Anbau von Mais zur Belieferung einer Biogasanlage auf benachbarter Gemarkung.&lt;br /&gt;
Außerdem werden noch von vielen Bewohnern und Kleinbauern Spargel, Kartoffeln und Mais sowie diverse andere Pflanzen für den Eigenbedarf angebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Bildung ===&lt;br /&gt;
Goldscheuer hat zwei Grundschulen (GS), eine im Hauptort, die andere im Ortsteil Marlen. Zusätzlich ist in der Grundschule in Goldscheuer ein Standort der Volkshochschule Kehl-Hanauerland untergebracht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Navigationsleiste Stadtteile von Kehl}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ehemalige Gemeinde (Ortenaukreis)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ort im Ortenaukreis]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ortschaft von Kehl]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gemeindeauflösung 1971]]&lt;/div&gt;</summary>
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