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	<title>Goldmeerkatze - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldmeerkatze&amp;diff=523794&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Z thomas: /* Weblinks */ cc-fix</title>
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		<updated>2025-07-15T11:45:34Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Goldmeerkatze&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Cercopithecus mitis kandti&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Unterart&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = [[Paul Matschie|Matschie]], 1905&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Diademmeerkatze&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Cercopithecus mitis&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Art&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Meerkatzen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cercopithecus&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Meerkatzenartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cercopithecini&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Tribus&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Backentaschenaffen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Cercopithecinae&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Meerkatzenverwandte&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Cercopithecidae&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Bild             = Golden monkeys (Cercopithecus kandti) mating.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = kopulierende Goldmeerkatzen&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldmeerkatze&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cercopithecus mitis kandti&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Unterart der in Afrika weit verbreiteten [[Diademmeerkatze]]. Goldmeerkatzen bewohnen ausschließlich einige kleine Gebiete im Bereich der [[Virunga-Vulkane]] und rund um den [[Kivusee]] in den Ländern [[Demokratische Republik Kongo]], [[Uganda]] und [[Ruanda]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Wie alle Unterarten der Diademmeerkatze hat sie ein blaugraues Fell, zeichnet sich aber durch eine goldgelbe bis rötliche Behaarung auf dem Rücken, an der Stirn und an den Wangen aus. Schultern, Arme und Beine, das letzte Drittel des Schwanzes und die Kopfoberseite sind dagegen schwärzlich. Das [[Perineum]] und die Unterseite der Schwanzbasis sind rotbraun. Die Haare sind an der Basis gelb und anschließend vier bis sieben Mal alternierend rot und schwarz gefärbt. Die Tiere erreichen eine [[Kopf-Rumpf-Länge]] von 57 bis 65 cm und haben einen etwa 80 cm langen Schwanz. Das Gewicht ausgewachsener Männchen liegt bei 8 bis 10 kg, das der kleiner bleibenden Weibchen ist mit 3,3 bis 3,5 kg erheblich leichter.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lebensraum und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Golden monkey (Cercopithecus kandti) head.jpg|miniatur|Goldmeerkatze]]&lt;br /&gt;
Über ihre Lebensweise ist nicht viel bekannt. Die Goldmeerkatze kommt in Bergwäldern bis in Höhen von über 2300 Metern vor und bevorzugt dort Gebiete mit [[Bambus]]bewuchs. Auch in [[Sekundärwald|Sekundärwäldern]] wurden die Tiere beobachtet. Sie leben in Gruppen die von Männchen dominiert werden, und aus einem Männchen mit mehreren Weibchen oder aus mehreren Männchen, mehreren Weibchen sowie dem dazugehörigen Nachwuchs bestehen. Die Gruppengröße liegt bei 3 bis über 60 Tieren, durchschnittlich sind es 30, und wird mit zunehmender Höhe des Lebensraums immer kleiner. Das Territorium, das eine Gruppe bewohnt, ist 60 bis 250 [[Hektar]] groß.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Nahrung der Goldmeerkatze besteht vorwiegend aus jungen Blättern, außerdem werden Früchte, Blüten, Rinde, Insekten, Vogeleier und Bambusschößlinge verzehrt. Die Wälder in ihrem Lebensraum sind arm an essbaren Früchten. Nahrungskonkurrenten sind unter anderem der [[Berggorilla]] (&amp;#039;&amp;#039;Gorilla beringei beringei&amp;#039;&amp;#039;) und der [[Virunga-Büffel]] (&amp;#039;&amp;#039;Syncerus matthewsi&amp;#039;&amp;#039;). Fortpflanzung und Jungenaufzucht wurden bisher nicht näher erforscht. Wahrscheinlich ist die Fortpflanzung nicht von Jahreszeiten abhängig, findet also das ganze Jahr über statt.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Distribution Cercopithecus kandti.png|mini|Hellgrün, das Verbreitungsgebiet der Goldmeerkatze]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Systematik ==&lt;br /&gt;
Die Goldmeerkatze ist eine der über 20 Unterarten der [[Diademmeerkatze]] (&amp;#039;&amp;#039;Cercopithecus mitis&amp;#039;&amp;#039;). Der britisch-australische Primatologe [[Colin Groves]] erhob sie 2001 in den Rang einer eigenständigen Art,&amp;lt;ref&amp;gt;Colin Groves (2001): &amp;#039;&amp;#039;Primate Taxonomy.&amp;#039;&amp;#039; Washington D.C.: Smithsonian Institution Press. ISBN 1-56098-872-X&amp;lt;/ref&amp;gt; was im Primatenband des [[Handbook of the Mammals of the World]] so übernommen wurde,&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt; in anderen Veröffentlichungen und systematischen Quellen aber keine Anerkennung fand.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Kingdon&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref Name=&amp;quot;IUCN&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASM&amp;quot; /&amp;gt; Nach [[Dietmar Zinner|Zinner]] und Mitarbeitern bildet die Goldmeerkatze zusammen mit der [[Silbermeerkatze]] (&amp;#039;&amp;#039;C. m. doggetti&amp;#039;&amp;#039;) und weiteren Unterarten eine in der östlichen Demokratischen Republik Kongo und im Gebiet der [[Afrikanische Große Seen|Afrikanischen Großen Seen]] vorkommende [[Klade]] der Diademmeerkatze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinner&amp;quot; /&amp;gt; Die Goldmeerkatze hybridisiert im [[Mgahinga-Gorilla-Nationalpark]] mit der Silbermeerkatze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;HMW&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das vereinfachte Kladogramm nach Zinner und Mitarbeitern (2022) zeigt die systematische Stellung der Goldmeerkatze.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinner&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Klade|style=font-size:90%&lt;br /&gt;
   |label1=&lt;br /&gt;
   |1={{Klade&lt;br /&gt;
      |2=Westliche Klade der Diademmeerkatze + [[Große Weißnasenmeerkatze]] (&amp;#039;&amp;#039;C. nictitans&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
      |1={{Klade&lt;br /&gt;
         |2={{Klade&lt;br /&gt;
            |1={{Klade&lt;br /&gt;
               |1={{Klade&lt;br /&gt;
                  |1=&amp;#039;&amp;#039;C. m. stuhlmanni&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                  |2=&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldmeerkatze (&amp;#039;&amp;#039;C. m. kandti&amp;#039;&amp;#039;)&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
                  |3=Silbermeerkatze (&amp;#039;&amp;#039;C. m. doggetti&amp;#039;&amp;#039;)&lt;br /&gt;
                  }}&lt;br /&gt;
               |2=&amp;#039;&amp;#039;C. m. kolbi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
               }}&lt;br /&gt;
            |2={{Klade&lt;br /&gt;
               |1=&amp;#039;&amp;#039;C. m. heymansi&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
               |2=&amp;#039;&amp;#039;C. m. francescae&amp;#039;&amp;#039;&lt;br /&gt;
            }} }}&lt;br /&gt;
         |1=Östliche Klade der Diademmeerkatze&lt;br /&gt;
   }} }} }}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung und Schutz ==&lt;br /&gt;
Aufgrund der fortschreitenden Zerstörung ihres Lebensraums, der insgesamt weniger als 5000 km² umfasst, und der kriegerischen Auseinandersetzungen in ihrem Lebensraum wird die Goldmeerkatze von der [[IUCN]] als stark gefährdet (&amp;#039;&amp;#039;endangered&amp;#039;&amp;#039;) gelistet.&amp;lt;ref Name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;/&amp;gt; Die Goldmeerkatze kommt in folgenden Schutzgebieten vor, im [[Nationalpark Kahuzi-Biéga]] und im [[Nationalpark Virunga]] im Osten der Demokratischen Republik Kongo, im [[Nyungwe-Wald]] und [[Vulkan-Nationalpark]] im Nordwesten Ruandas und im [[Mgahinga-Gorilla-Nationalpark]] in Uganda. Im Mgahinga-Gorilla-Nationalpark [[Hybrid|hybridisieren]] die wenigen verbliebenen Tiere mit der [[Silbermeerkatze]] (&amp;#039;&amp;#039;Cercopithecus doggetti&amp;#039;&amp;#039;).&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* [[Thomas Geissmann]]: &amp;#039;&amp;#039;Vergleichende Primatologie.&amp;#039;&amp;#039; Springer-Verlag, Berlin u. a. 2003, ISBN 3-540-43645-6.&lt;br /&gt;
* Don E. Wilson, DeeAnn M. Reeder (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;[[Mammal Species of the World]]. A taxonomic and geographic Reference.&amp;#039;&amp;#039; Johns Hopkins University Press, Baltimore MD 2005, ISBN 0-8018-8221-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;ASM&amp;quot;&amp;gt;{{Webarchiv|url=https://www.mammaldiversity.org/explore.html#genus=CERCOPITHECUS&amp;amp;species=mitis&amp;amp;id=1000574 |wayback=20201028140029 |text=&amp;#039;&amp;#039;Cercopithecus mitis&amp;#039;&amp;#039; |archiv-bot=2025-05-21 19:59:27 InternetArchiveBot }} Wolf, 1822 in der ASM Mammal Diversity Database&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref Name=&amp;quot;HMW&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Elizabeth L. Gadsby, Colin P. Groves, Aoife Healy, K. Praveen Karanth, Sanjay Molur, Tilo Nadler, Matthew C. Richardson, Erin P. Riley, Anthony B. Rylands, Lori K. Sheeran, Nelson Ting, Janette Wallis, Siân S. Waters &amp;amp; Danielle J. Whittaker: &amp;#039;&amp;#039;Family Cercopithecidae (Old World Monkeys).&amp;#039;&amp;#039; Seite 695 in [[Russell A. Mittermeier]], Anthony B. Rylands &amp;amp; [[Don E. Wilson]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbook of the Mammals of the World: - Volume 3. Primates.&amp;#039;&amp;#039; Lynx Editions, 2013 ISBN 978-84-96553-89-7&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref Name=&amp;quot;Kingdon&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Thomas Butynski, [[Jonathan Kingdon]] und Jan Kalina (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Mammals of Africa Volume II. Primates.&amp;#039;&amp;#039; Bloomsbury, London, 2013, ISBN 978-1-4081-2252-5, Seite 330–334.&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref Name=&amp;quot;IUCN&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{IUCN|Year=2006|ID=4236|ScientificName=Cercopithecus mitis ssp. kandti|YearAssessed=2000|Assessor=T. Butynski &amp;amp; Members of the Primate Specialist Group|Download=24. Juni 2008}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Zinner&amp;quot;&amp;gt;&lt;br /&gt;
Dietmar Zinner, Sascha Knauf, Idrissa S. Chuma, Thomas M. Butynski, Yvonne A. De Jong, Julius D. Keyyu, Rehema Kaitila u. Christian Roos: &amp;#039;&amp;#039;Mito-phylogenetic relationship of the new subspecies of gentle monkey Cercopithecus mitis manyaraensis, Butynski &amp;amp; De Jong, 2020.&amp;#039;&amp;#039; Primate Biology, Volume 9, issue 1, PB, 9, 11–18, 2022, [[doi: 10.5194/pb-9-11-2022]]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Cercopithecus mitis kandti|&amp;#039;&amp;#039;Cercopithecus mitis kandti&amp;#039;&amp;#039;}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Backentaschenaffen]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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