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	<title>Goldkapuziner - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldkapuziner&amp;diff=1523525&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Z thomas: /* Weblinks */ cc-fix</title>
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		<updated>2024-01-04T06:35:49Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Weblinks: &lt;/span&gt; cc-fix&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!-- Für Informationen zum Umgang mit dieser Vorlage siehe bitte [[Wikipedia:Taxoboxen]]. --&amp;gt;&lt;br /&gt;
{{Taxobox&lt;br /&gt;
| Taxon_Name       = Goldkapuziner&lt;br /&gt;
| Taxon_WissName   = Sapajus flavius&lt;br /&gt;
| Taxon_Rang       = Art&lt;br /&gt;
| Taxon_Autor      = ([[Johann Christian von Schreber|Schreber]], 1799)&lt;br /&gt;
| Taxon2_Name      = Gehaubte Kapuziner&lt;br /&gt;
| Taxon2_WissName  = Sapajus&lt;br /&gt;
| Taxon2_Rang      = Gattung&lt;br /&gt;
| Taxon3_Name      = Kapuzineraffen&lt;br /&gt;
| Taxon3_WissName  = Cebinae&lt;br /&gt;
| Taxon3_Rang      = Unterfamilie&lt;br /&gt;
| Taxon4_Name      = Kapuzinerartige&lt;br /&gt;
| Taxon4_WissName  = Cebidae&lt;br /&gt;
| Taxon4_Rang      = Familie&lt;br /&gt;
| Taxon5_Name      = Neuweltaffen&lt;br /&gt;
| Taxon5_WissName  = Platyrrhini&lt;br /&gt;
| Taxon5_Rang      = ohne Rang&lt;br /&gt;
| Taxon6_Name      = Affen&lt;br /&gt;
| Taxon6_WissName  = Anthropoidea&lt;br /&gt;
| Taxon6_Rang      = Teilordnung&lt;br /&gt;
| Bild             = S. flavius SP Zoo 3.jpg&lt;br /&gt;
| Bildbeschreibung = &lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
Der &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldkapuziner&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;  (&amp;#039;&amp;#039;Sapajus flavius&amp;#039;&amp;#039;, [[Synonym (Taxonomie)|Syn.]]: &amp;#039;&amp;#039;Cebus flavius&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[Primaten]]art aus der Unterfamilie der [[Kapuzineraffen]] innerhalb der [[Neuweltaffen]]. Er wurde 2006 wiederentdeckt, nachdem er über 200 Jahre verschollen war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Merkmale ==&lt;br /&gt;
Goldkapuziner erreichen eine Kopfrumpflänge von 35 bis 40 Zentimetern, der Schwanz ist 38 bis 41 Zentimeter lang. Das Gewicht beträgt 1,8 bis 3,0&amp;amp;nbsp;Kilogramm, wobei die Männchen schwerer als die Weibchen sein dürften. Das [[Fell]] dieser Primaten ist überwiegend goldgelb gefärbt, die Hände und die Füße sind schwarz. Am Kopf befindet sich eine weißgelbe Haube, das Gesicht ist rosa.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verbreitung und Lebensweise ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Blond capuchin area 2.png|mini|Verbreitungsgebiet (orange) des Goldkapuziners]]&lt;br /&gt;
Goldkapuziner kommen nur im nordöstlichen [[Brasilien]] vor, ihr Verbreitungsgebiet umfasst die [[Mata Atlântica|Küstenwälder]] der Staaten [[Paraíba]], [[Pernambuco]] und [[Alagoas]]. Eine [[Population (Biologie)|Population]] wurde bei Untersuchungen in den Jahren 2006 und 2007 auch in den Trockenwäldern der [[Caatinga]]-Region im Bundesstaat [[Rio Grande do Norte]] beobachtet, wodurch sich das Verbreitungsgebiet weiter nach Norden und Westen erstreckt, als ursprünglich angenommen.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferreira et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt; Möglicherweise ist die Art auch im &amp;#039;&amp;#039;São Francisco Natural Monument&amp;#039;&amp;#039; im Grenzgebiet der Bundesstaaten [[Bahia]] und Alagoas vertreten, die Region liegt ebenfalls in den Caatinga-Trockenwäldern. Die westliche Verbreitungsgrenze des Goldkapuziner ist dadurch nur wenig untersucht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oddi et al. 2017&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Über ihre Lebensweise ist sehr wenig bekannt. Wie alle Kapuzineraffen sind sie tagaktive Baumbewohner. Sie leben in Gruppen von rund 18 Tieren, die sich aus mehreren Männchen und Weibchen sowie dem gemeinsamen Nachwuchs zusammensetzen. Für die Caatinga-Region wurde von einer Gruppe bestehend aus 45 Individuen berichtet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferreira et al. 2009&amp;quot; /&amp;gt; In den Küstenwäldern besteht die Nahrung überwiegend aus Früchten, die etwa 24 % der aufgenommenen Menge ausmachen. Etwa jeweils ein Achtel besteht aus weiteren Pflanzenpartien wie Knollen, Blätter, Blüten und Rinde oder aber aus tierischen Bestandteilen, überwiegend [[Gliederfüßer]] und [[Wirbeltiere]]. In nahrungsarmen Zeiten greifen die Tiere auch auf [[Zuckerrohr]] zurück, dieser kann auf das Jahr gerechnet einen Anteil von 50 % der Gesamtnahrung erreichen. Bei reichem Angebot an Früchten in der Regenzeit streuen die Tiere weiter aus, die [[Konkurrenz (Ökologie)|Konkurrenz]] untereinander steigt aber dann an, wenn in der Trockenzeit lediglich Zuckerrohr zur Verfügung steht. Häufige antagonistische Handlungen finden dann unter Männchen statt.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lins et al. 2019&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Entdeckungsgeschichte ==&lt;br /&gt;
Der Forschungsreisende [[Georg Marggraf]] beschrieb in seinem im Jahr 1648 erschienenen Werk [[Historia Naturalis Brasiliae]] eine gelbe Primatenart unter dem Namen &amp;#039;&amp;#039;Caitaia&amp;#039;&amp;#039;. Dabei dürfte es sich um den ersten Bericht über den Goldkapuziner handeln. [[Johann Christian von Schreber]] fertigte im Jahr 1774 eine Zeichnung eines Affen an, der er den wissenschaftlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Simia flavia&amp;#039;&amp;#039; gab. Später gerieten diese Berichte in Vergessenheit oder Schrebers Bild wurde einfach als Synonym des [[Gehaubter Kapuziner|Gehaubten Kapuziners]] oder des [[Rückenstreifen-Kapuziner]]s betrachtet. Schreber hatte auch keine schriftliche Beschreibung und kein [[Typusexemplar]] hinterlassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahr 2006, 232 Jahre nach Schrebers Zeichnung, erschienen nahezu zeitgleich zwei Berichte über eine neue, goldgelb gefärbte Kapuzinerart aus dem nordöstlichen Brasilien. Pontes, Malta &amp;amp; Asfora (2006) beschrieben diese Funde als neue Art &amp;#039;&amp;#039;Cebus queirozi&amp;#039;&amp;#039;. Da sie die neue Art als sehr selten erkannten, betäubten sie ein Tier, vermaßen es, erklärten es zum [[Holotypus]] und entließen es danach wieder in die Freiheit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Kurz danach veröffentlichten de Oliveira und Langguth (2006) zunächst ohne Kenntnis der anderen Veröffentlichung einen Bericht über einen Primaten, in dem sie die schon von Marggraf und Schreber gezeichnete Art wiedererkannten. Sie gaben ihr in Anlehnung an Schrebers Bezeichnung den wissenschaftlichen Namen &amp;#039;&amp;#039;Cebus flavius&amp;#039;&amp;#039; (&amp;#039;&amp;#039;Cebus&amp;#039;&amp;#039; ist der Gattungsname der [[Kapuzineraffen]] und hat mittlerweile &amp;#039;&amp;#039;Simia&amp;#039;&amp;#039; ersetzt). Nach den [[Internationale Regeln für die Zoologische Nomenklatur|Internationalen Regeln für die Zoologische Nomenklatur]] hat bei einer mehrfachen Benennung einer Art der ältere Name Gültigkeit, also &amp;#039;&amp;#039;Cebus flavius&amp;#039;&amp;#039;. Mit der Teilung der Kapuzineraffen in zwei Gattungen wurde daraus &amp;#039;&amp;#039;Sapajus flavius&amp;#039;&amp;#039;.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Gefährdung ==&lt;br /&gt;
Goldkapuziner zählen zu den bedrohten Arten. Hauptgrund dafür ist, dass ihr Lebensraum durch Waldrodungen stark verkleinert und zerstückelt wurde. Die verbleibenden Populationen sind stark zersplittert, es gibt rund 24 Populationen mit durchschnittlich jeweils 15 Tieren. Die Gesamtpopulation wird auf 180 Tiere geschätzt. Allein rund 130 Individuen bewohnen ein 270 [[Hektar|ha]] großes Waldgebiet im Bundesstaat Paraibo.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lins et al. 2019&amp;quot; /&amp;gt; Die [[IUCN]] listet die Art als „vom Aussterben bedroht“ (&amp;#039;&amp;#039;critically endangered&amp;#039;&amp;#039;).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Marcelo M. de Oliveira, Alfredo Langguth: &amp;#039;&amp;#039;[http://acd.ufrj.br/~museuhp/CP/Bol-Zool/BolZool2006/Bol%20Zool%20MN%20523.pdf Rediscovery of Marcgrave&amp;#039;s Capuchin Monkey and Designation of a Neotype for &amp;#039;&amp;#039;Simia flavia&amp;#039;&amp;#039; Schreber 1774 (Primates, Cebidae).] (PDF; 394&amp;amp;nbsp;kB)&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Boletim do Museu Nacional.&amp;#039;&amp;#039; Nr. 523, 2006, S.&amp;amp;nbsp;1–16.&lt;br /&gt;
* Antonio Rossano Mendes Pontes, Alexandre Malta, Paulo Henrique Asfora: &amp;#039;&amp;#039;[http://www.mapress.com/zootaxa/2006f/zt01200p012.pdf A new species of capuchin monkey, genus „Cebus“ Erxleben (Cebidae, Primates): found at the very brink of extinction in the Pernambuco Endemism Centre.]&amp;#039;&amp;#039; (PDF; 492&amp;amp;nbsp;kB) In: &amp;#039;&amp;#039;[[Zootaxa]].&amp;#039;&amp;#039; Nr. 1200, 2006, S.&amp;amp;nbsp;1–12.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Ferreira et al. 2009&amp;quot;&amp;gt;Renata G. Ferreira, Leandro Jerusalinsky, Thiago César Farias Silva, Marcos de Souza Fialho, Alan de Araújo Roque, Adalberto Fernandes und Fátima Arruda: &amp;#039;&amp;#039;On the occurrence of Cebus flavius (Schreber 1774) in the Caatinga, and the use of semi-arid environments by Cebus species in the Brazilian state of Rio Grande do Norte.&amp;#039;&amp;#039; Primates 50 (4), 2009, S. 357–362&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Lins et al. 2019&amp;quot;&amp;gt;Poliana Gabriele Alves de Souza Lins und  Renata Gonçalves Ferreira: &amp;#039;&amp;#039;Competition during sugarcane crop raiding by blond capuchin monkeys (Sapajus flavius).&amp;#039;&amp;#039; Primates 60 (1), 2019, S. 81–91&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;ref name=&amp;quot;Oddi et al. 2017&amp;quot;&amp;gt;G. Oddi, W. Batista, L. Maiorano, E. Medeiros Costa Neto und N. Spagnoletti: &amp;#039;&amp;#039;Habitat Use in Capuchin Monkeys (Sapajus spp.): A Preliminary Study in the Caatinga of Rio São Francisco Natural Monument (Bahia, Brazil).&amp;#039;&amp;#039; Folia Primatol 88, 2017, S. 206&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&amp;lt;/references&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat|Sapajus flavius|Goldkapuziner (&amp;#039;&amp;#039;Cebus flavius&amp;#039;&amp;#039;)}}&lt;br /&gt;
* [{{ITIS|TSN=944155|Name=&amp;#039;&amp;#039;Sapajus flavius&amp;#039;&amp;#039;|Linktext=nein}} &amp;#039;&amp;#039;Sapajus flavius&amp;#039;&amp;#039; (Schreber, 1774)] bei [[Integrated Taxonomic Information System|ITIS]]&lt;br /&gt;
* {{IUCN&lt;br /&gt;
| Year           = 2009&lt;br /&gt;
| ID             = 136253&lt;br /&gt;
| ScientificName = Sapajus flavius&lt;br /&gt;
| YearAssessed   = 2008&lt;br /&gt;
| Assessor       = M.&amp;amp;nbsp;M. de Oliveira, J.-P. Boubli, M.&amp;amp;nbsp;C.&amp;amp;nbsp;M. Kierulff&lt;br /&gt;
| Download       = 5. November 2009&lt;br /&gt;
}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Kapuzinerartige]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Z thomas</name></author>
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