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	<title>Goldineshuntare - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-23T11:15:48Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldineshuntare&amp;diff=1176364&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Zollernalb: /* Vorgeschichte */</title>
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		<updated>2023-08-08T09:16:06Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Vorgeschichte&lt;/span&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldineshuntare&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Goldinshuntare&amp;#039;&amp;#039;&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Gustav Kempf S. 128&amp;lt;/ref&amp;gt;, ist eine [[Frühmittelalter|frühmittelalterliche]] [[Gaugrafschaft]] bzw. ein Untergau, Cent oder [[Huntare]] des [[Fränkisches Reich|fränkischen Reiches]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geographie ==&lt;br /&gt;
Die Goldineshuntare lag nördlich des [[Linzgau]]s im Gebiet des heutigen [[Landkreis Sigmaringen|Landkreises Sigmaringen]] in [[Baden-Württemberg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vorgeschichte ===&lt;br /&gt;
In der zweiten Hälfte des 5. Jahrhunderts versuchten die [[Alemannen]] nach Norden vorzudringen, wurden aber von den [[Franken (Volk)|Franken]] aufgehalten und von deren König [[Chlodwig I.]] im Jahre 496 besiegt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Entscheidung war mit diesem Sieg noch nicht gefallen, denn in den ersten Jahren des 6. Jahrhunderts erhoben sich die Alemannen von neuem, wurden aber endgültig geschlagen und waren gezwungen, das Land am Mittelrhein an die Franken abzutreten. Südlich der Donau hielten sich die Alemannen bis zum Tod des Ostgotenkönigs [[Theoderich der Große|Theoderich]] 526, unter dessen Schirmherrschaft sie sicher waren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bald darauf wurde auch dieser Teil des alemannischen Stammes auf friedliche Weise unter dem Frankenkönig [[Theudebert I.]] dem fränkischen Reich einverleibt. Anfangs noch im ganzen 6. Jahrhundert abhängig von der Zentralgewalt, war der alemannische Herzog zu Anfang des 8. Jahrhunderts völlig selbstständig. 744 bereitete [[Pippin der Jüngere]], der Vater [[Karl der Große|Karls des Großen]], den Unabhängigkeitsbestrebungen der Alemannen unter Theubald ein Ende, während dessen Bruder Karlmann 746 die alemannischen Großen beim [[Blutgericht zu Cannstatt]] niederschlug. Das Herzogtum wurde beseitigt und [[Alemannien]] als ein Teil des Fränkischen Reiches unmittelbar dem König unterstellt. Die Verwaltung des Landes wurde mehreren Gaugrafen übertragen. Die Franken zerschlugen die letzten alemannisch-schwäbischen Strukturen im Jahr 749 mit der Gefangennahme und Entmachtung des letzten alemannischen Führers Lantfried II.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Gustav Kempf: &amp;#039;&amp;#039;II. Frühzeit und Herrschaften. Die Franken kommen&amp;#039;&amp;#039;. In: ebenda: &amp;#039;&amp;#039;Das Gögginger Dorfbuch&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Göggingen. Göggingen 1971. S. 11f&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Ersterwähnung ===&lt;br /&gt;
Die Ersterwähnung des „pagello Goldineshuntare“ stammt aus einer Urkunde des Königs [[Ludwig der Deutsche|Ludwig des Deutschen]] vom Jahr 854, mit der die Streitigkeiten zwischen dem [[Kloster St. Gallen]] und dem [[Bischof von Konstanz]] beigelegt werden. Es wird darin der Ort [[Herbertingen]] zu dem Gau gezählt, wo das Kloster eine [[Hufe|Hube]] ([[Gehöft]]) dem [[Bistum Konstanz]] abtrat („in comitatu Udalrici comitis, in pagello Goldineshuntare, in villa Heriprehtinga“).&amp;lt;ref&amp;gt;&amp;#039;&amp;#039;II. Geschichtliche Denkwürdigkeiten. 1. Frühere Verhältnisse. a. Bürgerliche Verhältnisse und Bildung des Oberamts&amp;#039;&amp;#039;. In: [[s:de:Johann_Daniel_Georg_von_Memminger|Johann Daniel Georg von Memminger]]: &amp;#039;&amp;#039;[[s:de:Beschreibung_des_Oberamts_Saulgau]]&amp;#039;&amp;#039;. 1. Auflage. J. G. Cotta, Stuttgart und Tübingen 1829. Reprint. Magstadt 1982&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Name Goldinshuntare rührt laut Gustav Kempf von „die Hundertschaft des Goldin“ her.&amp;lt;ref&amp;gt;Gustav Kempf: &amp;#039;&amp;#039;Das Gögginger Dorfbuch&amp;#039;&amp;#039;. Gemeinde Göggingen. Göggingen 1971. S. 128&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Vertreter und Auflösung ===&lt;br /&gt;
Marquard I. von Pfullendorf (955/960–1019) wird als Graf in der Goldineshuntare zwischen 993 und 1019 genannt. Im 9. und 10. Jahrhundert wurde die Goldineshuntare des Öfteren erwähnt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Um das Jahr 1050 wurde die Goldineshuntare in die [[Grafschaft Rohrdorf]] ([[Meßkirch]]) und die [[Grafschaft Sigmaringen]] aufgeteilt. Ob die Grafschaft Sigmaringen auf den Bezirk Goldineshuntare zurückgeht, muss noch näher erforscht werden.&amp;lt;ref&amp;gt;Nach Gustav Kempf S. 12&amp;lt;/ref&amp;gt; Dieter W. Mayer schreibt in seiner gründlichen Arbeit über die Grenzen der Grafschaft Sigmaringen im 16. Jahrhundert, man sei sich darüber im Klaren, dass die spätmittelalterlichen Grafschaften mit den karolingischen ihrem Wesen nach nichts mehr zu tun haben, weil sie auf völlig anderen Grundlagen beruhen.&amp;lt;ref&amp;gt;Vgl. Dieter-Wilhelm Mayer: &amp;#039;&amp;#039;Die Grafschaft Sigmaringen und ihre Grenzen im 16. Jahrhundert. Die Rolle des Forsts beim Ausbau der Landeshoheit&amp;#039;&amp;#039;. In: &amp;#039;&amp;#039;Arbeiten zur Landeskunde Hohenzollerns&amp;#039;&amp;#039;. Heft 4. Liehner. Sigmaringen 1959&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Anmerkungen ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references/&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Goldineshuntare&amp;#039;&amp;#039;. In: Walther Schultze: &amp;#039;&amp;#039;Die Gaugrafschaften des alamannischen Badens&amp;#039;&amp;#039;. Strecker &amp;amp; Moser. Stuttgart, 1896&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Gau (Baden-Württemberg)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Landkreis Sigmaringen)]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Zollernalb</name></author>
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