<?xml version="1.0"?>
<feed xmlns="http://www.w3.org/2005/Atom" xml:lang="de">
	<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Goldener_Steig</id>
	<title>Goldener Steig - Versionsgeschichte</title>
	<link rel="self" type="application/atom+xml" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?action=history&amp;feed=atom&amp;title=Goldener_Steig"/>
	<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldener_Steig&amp;action=history"/>
	<updated>2026-06-12T09:19:43Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
	<generator>MediaWiki 1.43.8</generator>
	<entry>
		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldener_Steig&amp;diff=325211&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Itti: Änderungen von ~2026-14037-78 (Diskussion) auf die letzte Version von RudolfSimon zurückgesetzt</title>
		<link rel="alternate" type="text/html" href="https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldener_Steig&amp;diff=325211&amp;oldid=prev"/>
		<updated>2026-03-05T12:45:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;Änderungen von &lt;a href=&quot;/index.php/Spezial:Beitr%C3%A4ge/~2026-14037-78&quot; title=&quot;Spezial:Beiträge/~2026-14037-78&quot;&gt;~2026-14037-78&lt;/a&gt; (&lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer_Diskussion:~2026-14037-78&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer Diskussion:~2026-14037-78 (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;Diskussion&lt;/a&gt;) auf die letzte Version von &lt;a href=&quot;/index.php?title=Benutzer:RudolfSimon&amp;amp;action=edit&amp;amp;redlink=1&quot; class=&quot;new&quot; title=&quot;Benutzer:RudolfSimon (Seite nicht vorhanden)&quot;&gt;RudolfSimon&lt;/a&gt; zurückgesetzt&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldener Steig&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;, auch &amp;#039;&amp;#039;Guldene Straß&amp;#039;&amp;#039; oder &amp;#039;&amp;#039;Goldener Pfad&amp;#039;&amp;#039; ([[Tschechische Sprache|tschechisch]]: &amp;#039;&amp;#039;Zlatá stezka&amp;#039;&amp;#039;) bezeichnet einen oder mehrere aus [[Saumpfad]]en entstandene [[Handelsweg]]e, die im [[Mittelalter]] [[Böhmen]] mit der [[Donau]] verbanden. Dabei mussten auf dem Weg nach [[Passau]] der Mittelgebirgszug des [[Böhmerwald]]es bzw.  unteren [[Bayerischer Wald|Bayerischen Wald]]es und auf dem Weg nach [[Linz]] der Mittelgebirgszug des Böhmerwaldes überquert werden. Konkurrenzwege im oberen Bayerischen Wald waren der [[Baierweg]] und der [[Böhmweg]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Eine indirekte Ersterwähnung befindet sich in einer Urkunde aus dem Jahr 1010. Eine aus dem Jahr 1088 datierte, allerdings gefälschte, Urkunde des [[Vyšehrad#Basilika St. Peter und Paul|Stiftes Vyšehrad]] bei [[Prag]] erwähnt einen Handelsweg von [[Prachatice]] nach Passau, der heute unter dem Namen „Goldener Steig“ bekannt ist.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf dem Goldenen Steig wurden zunächst durch so genannte [[Säumer]] mit ihren [[Saumtier]]en, später mit Pferd und Wagen [[Speisesalz|Salz]] (aus [[Reichenhall]], ab ca. 1200 aus [[Hallein]] bei [[Salzburg]] und [[Marktschellenberg|Schellenberg]] bei [[Berchtesgaden]]) und andere Handelswaren von den Häfen der Donau in Linz, Passau oder [[Vilshofen an der Donau|Vilshofen]] nach Norden ins Böhmische gebracht. Die Rückfracht bestand überwiegend aus [[Getreide|Korn]] aus Böhmen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im [[Frühmittelalter|frühen Mittelalter]] war die [[Saline]] in Reichenhall die leistungsfähigste im Ostalpenraum. Es wird angenommen, dass das für Böhmen bestimmte Reichenhaller Salz ursprünglich auf dem Wasserweg über Salzach und Inn nach Passau und weiter donauabwärts nach Linz transportiert wurde. Von dort ging es über die alte Handelsstraße nach [[Český Krumlov|Krumau]] und [[Budweis]].&lt;br /&gt;
Nach den kriegerischen Einfällen der Ungarn in den damaligen Osten des [[Stammesherzogtum Baiern|Herzogtums Baiern]] (alte Schreibweise; „Bayern“ mit Y wurde erst im 19. Jahrhundert verwendet) im 10. Jahrhundert suchte man einen weniger gefährlichen Weg direkt von Passau nach Prachatitz in Böhmen.&lt;br /&gt;
Dieser wurde 1010 mittelbar urkundlich erwähnt und später ab dem 16. Jahrhundert „Goldener Steig“ genannt. Im [[Hochmittelalter|späteren Mittelalter]] ab etwa 1198 übernahm die Saline Hallein die Marktführerschaft in der Salzproduktion. Die wichtigsten Vertriebswege nach Böhmen verliefen über den Goldenen Steig und die Handelsstraße Linz–[[Freistadt]]–Budweis.&lt;br /&gt;
Im Jahr 1312 wurde der [[#Winterberger Steig|Winterberger Weg]], der vor [[Waldkirchen]] vom Steig nach Prachatitz abzweigte, das erste Mal urkundlich erwähnt. Vor 1356 wurde dann noch eine Abzweigung nach [[Kašperské Hory|Bergreichenstein]], wo eine reichhaltige Goldmine gelegen war, angelegt, so dass der Goldene Steig von da an aus drei Strängen bestand.&lt;br /&gt;
Seine Blütezeit erlebte der Goldene Steig im 16. Jahrhundert, nachdem er seit dem ausgehenden 14. Jahrhundert zum internationalen Handelsweg geworden war.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Im Jahre 1526 begann die Herrschaft der [[Habsburger]] in [[Länder der Böhmischen Krone|Böhmen]]. Mit der drastischen Erhöhung der [[Zoll (Abgabe)|Einfuhrzölle]] versuchten sie, das Halleiner Salz vom böhmischen Markt zu verdrängen. Böhmen sollte allein von den habsburgischen Salinen im Salzkammergut mit Salz versorgt werden. Dieses wurde über die [[Traun (Donau)|Traun]] nach Linz und weiter über die Freistädter Route nach Budweis transportiert. Das 1706 erlassene Verbot der Einfuhr von Salz aus Passau und Bayern aus der Herrschaft der [[Wittelsbach#Kurfürsten von Bayern (1623–1777)|Wittelsbacher]] und der Hoheit der [[Fürsterzbistum Salzburg|Salzburger Erzbischöfe]] bedeutete das Ende für den Goldenen Steig.&amp;lt;ref&amp;gt;Hirsch 2010, S. 3.&amp;lt;/ref&amp;gt; Er verlor immer weiter an Bedeutung, lediglich der [[#Winterberger Steig|Weg nach Winterberg]] wurde im 18. Jahrhundert zur Fahrstraße ausgebaut.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Routen ==&lt;br /&gt;
=== Linz ===&lt;br /&gt;
Die später wichtigste Route des Goldenen Steigs mit den wenigsten Steigungen war der [[Linzer Steig]] von [[Linz]] ([[Oberösterreich]]) über [[Freistadt]] oder zum [[Moldau (Fluss)|Moldau]]knie bei [[Vyšší Brod]] (Hohenfurth). Entlang der Route über Freistadt wurde ab 1827 von Linz nach [[České Budějovice]] (Budweis) die erste [[Eisenbahn]]linie des europäischen Kontinents gebaut, die [[Pferdeeisenbahn Budweis–Linz–Gmunden|Pferdeeisenbahn Linz–Budweis]]. Ab 1873 mussten für die Umstellung auf [[Dampflokomotive]]n große Teile als Bahnstrecken [[Bahnstrecke Linz–Gaisbach-Wartberg|Linz–Gaisbach-Wartberg]] und [[Bahnstrecke St. Valentin–České Budějovice|St. Valentin–České Budějovice]] (Summerauer Bahn) neu trassiert werden. Seit den 1990er Jahren gibt es einen Wanderweg, der Teile der ursprünglichen Bahntrasse benutzt und auch andernorts an historischen Brücken und anderen Hinterlassenschaften der Pferdebahn vorbeikommt.&lt;br /&gt;
{{Hauptartikel|Linzer Steig}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Passau ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Der Goldene Steig.JPG|miniatur|Goldener Steig – Handelswege von Passau nach Böhmen]]&lt;br /&gt;
Aus dem ehemaligen [[Hochstift Passau]] führten drei Steige ins Böhmische, über die Jahrhunderte entstanden auch Verbindungswege zwischen den einzelnen Steigen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Prachatitzer Steig ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der untere Goldene Steig&amp;#039;&amp;#039; oder auch der [[Prachatice|Prachatitz]]er Weg ist die älteste Route und führt ab der Bruckmühle bei [[Röhrnbach]] über [[Waldkirchen]], [[Schiefweg]], [[Böhmzwiesel]], [[Fürholz (Grainet)|Fürholz]], [[Grainet]] und [[Bischofsreut]] zur Landesgrenze. Auf tschechischer Seite findet er als gelb markierter &amp;#039;&amp;#039;Goldener Salzsteig&amp;#039;&amp;#039; seine Fortsetzung über [[Stožec|Böhmisch Röhren]] (České Žleby), [[Soumarský Most|Säumerbrücke]] und [[Volary|Wallern]] (Volary) nach Prachatitz (Prachatice). Waldkirchen war eine Tagesreise von Passau entfernt und dort musste das Salz &amp;#039;&amp;#039;niedergelegt&amp;#039;&amp;#039; werden, das heißt, die Säumer mussten dort übernachten. Aufgrund der Bedeutung von Waldkirchen wurde der Ort durch den Passauer Fürstbischof mit einer Ringmauer versehen. Teile davon sind heute noch zu sehen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Winterberger Steig ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der mittlere Goldene Steig&amp;#039;&amp;#039; oder auch der Winterberger Steig; der ehemalige Nebenweg, der zwischen Deching und Ernsting vor Röhrnbach den Prachatitzer Weg verließ, verläuft über [[Hauzenberg (Waldkirchen)|Hauzenberg]], [[Wotzmannsreut]], [[Reut (Waldkirchen)|Reut]], [[Promau (Freyung)|Promau]], [[Winkelbrunn]], [[Hinterschmiding]] und [[Herzogsreut]] bis nach [[Philippsreut]] zur Landesgrenze. Hinterschmiding war Mautstation, Schmiede und letzte Station auf Passauer Gebiet, die nächste Station in Böhmen war [[Horní Vltavice|Obermoldau]] als letzte Station vor dem Ziel, der mittelalterlichen Stadt [[Vimperk|Winterberg]] (tschechisch: Vimperk).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Bergreichensteiner Steig ====&lt;br /&gt;
&amp;#039;&amp;#039;Der obere Goldene Steig&amp;#039;&amp;#039; oder auch der &amp;#039;&amp;#039;Bergreichensteiner Weg&amp;#039;&amp;#039;; der ehemalige Nebenweg, der bei [[Vendelsberg]] und [[Salzgattern]] den Prachatitzer Weg verließ und über [[Bruckmühl]], [[Röhrnbach]], [[Rumpenstadl]], [[Harsdorf (Röhrnbach)|Harsdorf]], [[Solla (Freyung)|Solla]], [[Freyung]], [[Kreuzberg (Freyung)|Kreuzberg]] und [[Mauth]] bis zum Grenzübergang [[Finsterau (Mauth)|Finsterau]]-[[Bučina (Kvilda)|Buchwald]] (Bučina) führte. Über das Gefilde ([[Kvilda|Aussergefild]] (Kvilda) und [[Horska Kvilda|Innergefild]] (Horská Kvilda)) ging es weiter in das durch den Goldbergbau bedeutende [[Kašperské Hory|Bergreichenstein]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Gulden Stras ===&lt;br /&gt;
[[Datei:Grafenau - Brunnen Salzhandel.jpg|mini|hochkant|Brunnen in Grafenau, zur Erinnerung an die Bedeutung des Fernhandels]]&lt;br /&gt;
Aus dem Herzogtum Baiern führte seit dem 14. Jahrhundert der ehemalige Konkurrenzweg, die &amp;#039;&amp;#039;Gulden Stras&amp;#039;&amp;#039; (manchmal auch Butterstraß genannt) vom damals bayerischen [[Schärding]], wo die Schiffe aus den bayerischen Salinen abluden, bzw. von Vilshofen aus nach [[Bergreichenstein]] (tschechisch Kašperské Hory). Dieser führte von Vilshofen, wo die Donau überquert wurde, über [[Vilshofen an der Donau|Albersdorf]], [[Reitern (Hofkirchen)|Reitern]], [[Garham (Hofkirchen)|Garham]] nach [[Eging am See]], von dort über Kneisting, Schlinding, Gingharting und Entschenreuth nach Hals, unweit der die Straße sichernden [[Burg Saldenburg|Saldenburg]]. Von dort führte der Weg weiter über Gumpenreit, [[Eberhardsreuth]] und Gehmannsberg in die Stadt [[Grafenau (Niederbayern)|Grafenau]], die der Lage an diesem Handelsweg ihr im Jahre 1376 erlangtes Stadtrecht verdankte. Von dort ging es nach [[Sankt Oswald-Riedlhütte|Draxlschlag]] unweit des Klosters St. Oswald. Hier begann der Aufstieg zum [[Lusen]] vorbei an Guglöd nach [[Waldhäuser (Neuschönau)|Waldhäuser]], wo unterhalb des Gipfels bei den blauen Säulen die Grenze nach Böhmen überschritten wurde. Hier bestand ein Hochgericht. Zu diesem Zwecke wurde hier sowohl auf bayerischer als auch auf böhmischer Seite ein [[Galgen]] zur Vollstreckung von Todesurteilen errichtet.&lt;br /&gt;
Von dort ging es über Mader ([[Modrava]]) und Innergefild ([[Horská Kvilda]]) nach Bergreichenstein.&lt;br /&gt;
Zu Beginn der [[Neuzeit]] scheint der Steig verödet und verfallen zu sein, wohl durch den drastischen Rückgang des Verkehrs aufgrund von Grenzstreitigkeiten und [[Hussitenkriege|Hussitenstürmen]]. Um 1560 richteten daraufhin die Bürgermeister von Vilshofen und Grafenau ein Gesuch an Herzog [[Albrecht V. (Bayern)|Albrecht V. von Baiern]], die alte Straße wiederherzustellen. Die Verhandlungen waren zäh. Und erst 1591 erhielt Vilshofen eine erste Brücke über die Donau. Als in der Mitte des 16. Jahrhunderts der Salztransport immer mehr von den Hauptwegen des Goldenen Steiges auf die Nebensteige abgelenkt wurde und 1568 der Herzog von Baiern beim alten [[Augustinerchorherrenstift St. Nikola (Passau)|Augustinerstift St. Nikola]] vor den Toren Passaus einen eigenen [[Salzstadel]] errichtete, um das Hochstift Passau zu umgehen, kam es zu Konflikten mit Passau. Durch einen geheimen Vertrag mit dem Salzburger Erzbischof erhielt Herzog [[Wilhelm V. (Bayern)|Wilhelm V. von Baiern]] 1594 das Handelsmonopol für Salz aus Hallein und verdoppelte hierauf nach und nach die Preise für Salz, das er in großen Mengen auf der Gulden Straß nach Böhmen transportierte. Die Passauer versuchten sich vor dem Reichskammergericht dagegen zu wehren und nahmen auch allen durchs Abteiland ziehenden Säumern das bayerische Salz mitsamt Pferden ab. Letztlich einigte man sich am 27. Oktober 1608 mit dem Münchner Vertrag dahingehend, dass Bayern nun zu einem festen Preis das Salz an Passau lieferte, während Passau garantierte, nur von Bayern zu kaufen. Die Gulden Straß musste aufgegeben werden und wurde so eine für Salzsäumer „verbottne Straß“.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Säumer in der heutigen Zeit ==&lt;br /&gt;
=== Säumerfeste ===&lt;br /&gt;
In der Stadt [[Grafenau (Niederbayern)|Grafenau]] und in der Gemeinde [[Grainet]] erinnern jährliche &amp;#039;&amp;#039;Säumerfeste&amp;#039;&amp;#039; an den früheren Handel. In Grafenau werden teilweise Säumerzüge über den gesamten Weg in die Partnerstädte [[Schärding]] in [[Österreich]] und [[Kašperské Hory]] (Bergreichenstein) in [[Tschechien]] nachgestellt. Die Graineter und Prachatitzer Säumer (Säumerverein Grainet) führen ebenfalls jährlich Säumerzüge von Passau nach Prachatitz durch.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Städtepartnerschaften ===&lt;br /&gt;
Nach dem Fall des [[Eiserner Vorhang|Eisernen Vorhangs]] bildeten sich zwischen vielen der durch diese Handelswege verbundenen Städte neue [[Städtepartnerschaft]]en heraus, so Freyung mit Vimperk, Waldkirchen und Grainet mit Prachatice, Waldkirchen mit Volary, Grafenau mit Kašperské Hory, Freistadt mit Kaplice oder Passau mit České Budějovice.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Straßenverläufe ===&lt;br /&gt;
Die alten Handelswege trugen sehr zur Erschließung dieser ländlichen Gegend bei und sind noch heute an einzelnen Straßenverläufen erkennbar. Dabei ist die wichtigste verbliebene Verbindung die heutige deutsche [[Bundesstraße 12|B 12]] bzw. die angrenzende tschechische [[Silnice I/4]], welche aus dem Weg von Passau nach Winterberg entstand.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Wanderwege ===&lt;br /&gt;
Die verschiedenen Wege des Goldenen Steiges sind als Wanderwege ausgeschildert. Hierbei wurde nicht immer auf den historischen Verlauf geachtet. Zwischen Grafenau und Waldhäuser ist die &amp;#039;&amp;#039;Gulden Strass&amp;#039;&amp;#039; als Wanderweg ausgeschildert. Eine Grenzüberschreitung am ehemaligen Grenzübergang „An den blauen Säulen“ unterhalb des [[Lusen]] ist aus Naturschutzgründen nicht möglich. Die Gemeinden beiderseits der Grenze bemühen sich um eine Wiedereröffnung dieses Weges. Diese kam bis auf wenige Ausnahmen, wie im Jahre 2006 nicht zustande, wegen der befürchteten Beeinflussung der örtlichen Auerhahnpopulation.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Drei, auf ehemals passauischem Gebiet seit 1982 ausgewiesene, [[Themenwanderweg]]e beginnen an der Bruckmühle bei Röhrnbach. Ursprünglich zweigten die zwei Nebensteige an anderen Orten in der Nähe vom Hauptsteig ab. 2010 wurden die Markierungen der Themenwanderwege im Zuge des Jubiläums 1000 Jahre Goldener Steig erneuert. Auf tschechischer Seite finden die Themenwanderwege ihre Fortsetzung bis in die jeweiligen Zielorte mit gelber Markierung.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Museum „Goldener Steig“ ==&lt;br /&gt;
Das Museum „Goldener Steig“ in [[Waldkirchen]] zeigt in fünf Teilbereichen die Bedeutung dieses Handelsweges als wirtschaftliche und kulturelle Verbindung zwischen beiden Regionen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Siehe auch ==&lt;br /&gt;
* [[Böhmweg]]&lt;br /&gt;
* [[Goldene Straße]]&lt;br /&gt;
* [[Kaserne am Goldenen Steig]]&lt;br /&gt;
* [[Goldsteig]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rupert Berndl: &amp;#039;&amp;#039;Lebensader Goldener Steig – Ein mittelalterlicher Handelsweg feiert Jubiläum.&amp;#039;&amp;#039; SüdOst Verlag, Waldkirchen 2010, ISBN 978-3-89682-191-1.&lt;br /&gt;
* [[Paul Praxl]]: &amp;#039;&amp;#039;Der Goldene Steig.&amp;#039;&amp;#039; Morsak-Verlag, Grafenau 1993, ISBN 978-3-87553-420-7.&lt;br /&gt;
* Paul Praxl: &amp;#039;&amp;#039;Das Wyschehrader Landgut Prachatitz.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Ostbairische Grenzmarken.&amp;#039;&amp;#039; Passauer Jahrbuch für Geschichte, Kunst und Volkskunde 15, Passau 1973.&lt;br /&gt;
* Paul Praxl: &amp;#039;&amp;#039;Zur Geschichte des Goldenen Steiges. Ein Forschungsbericht.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Verhandlungen des Historischen Vereins für Niederbayern.&amp;#039;&amp;#039; 97, Landshut 1971.&lt;br /&gt;
* Paul Praxl: &amp;#039;&amp;#039;Salzhandel und Saumverkehr.&amp;#039;&amp;#039; 2. Auflage, Waldkirchen 1989.&lt;br /&gt;
* Paul Praxl: &amp;#039;&amp;#039;Goldener Steig. Vom Saumweg zur Region.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Kulturregion Goldener Steig.&amp;#039;&amp;#039; München 1995, ISBN 3-926303-45-X.&lt;br /&gt;
* [[Heinz Dopsch]] (Bearb.): &amp;#039;&amp;#039;Salz.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Salzburger Landesausstellung. Hallein, Pernerinsel, Keltenmuseum, 30. April bis 30. Oktober 1994, Salzburg 1994.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salz Macht Geschichte.&amp;#039;&amp;#039; Katalog zur Bayerischen Landesausstellung 1995. Haus der Bayerischen Geschichte.&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Wege des Salzes.&amp;#039;&amp;#039; Kulturgeschichtlicher Wanderführer. Haus der Bayerischen Geschichte, 1995.&lt;br /&gt;
* Frantisek Kubu, Petr Zavrel: &amp;#039;&amp;#039;„Der Goldene Steig“. Historische und archäologische Erforschung eines bedeutenden Handelsweges.&amp;#039;&amp;#039; Band 1: Die Strecke Prachatitz–Staatsgrenze, Verein für Ostbairische Heimatforschung, Passau 2001.&lt;br /&gt;
* Andreas Hirsch: &amp;#039;&amp;#039;Reichenhaller Salz für Böhmen. Vor 1000 Jahren wurde der „Goldene Steig“ zum ersten Mal erwähnt.&amp;#039;&amp;#039; In: &amp;#039;&amp;#039;Heimatblätter. Beilage von „Reichenhaller Tagblatt“ und „Freilassinger Anzeiger“.&amp;#039;&amp;#039; 78. Jahrgang, Nr. 2, 13. Februar 2010 ([https://heimatkundeverein-reichenhall.de/fileadmin/PDFs/heimatblaetter/heimatblaetter_2010_2_c.pdf PDF; 3,3&amp;amp;nbsp;MB]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Film ==&lt;br /&gt;
* &amp;#039;&amp;#039;Salz. Der Weg des weißen Goldes. 1000 Jahre goldener Steig.&amp;#039;&amp;#039; Dokumentarfilm, Deutschland, 2010, 60 Min., Kamera: Josef Sinzinger, Redaktion: Günther Rauch, Produktion: Heimat-Fernsehen 1, Sinzinger Film, [http://programm.ard.de/TV/bralpha/2011/04/23/salz---der-weg-des-weissen-goldes/eid_284876367039555?list=main Film-Daten] von [[ARD]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{commonscat|Zlatá stezka (Bohemian Forest)}}&lt;br /&gt;
* {{HistLexBay|45505|link|František Kubů, Petr Zavřel}}&lt;br /&gt;
* [https://www.bayerischer-wald-verein.de/html/body_wanderweg_info_goldene_steige.html &amp;#039;&amp;#039;Historische Wanderwege „Auf den Spuren des Goldenen Steiges“&amp;#039;&amp;#039;] auf bayerischer-wald-verein.de.&lt;br /&gt;
* [http://www.begegnungsraum-geschichte.uni-passau.de/unterrichtsmaterialien/goldener-steig/ &amp;#039;&amp;#039;Goldener Steig.&amp;#039;&amp;#039;] Unterrichtsmaterialien zum Goldenen Steig auf uni-passau.de.&lt;br /&gt;
* {{EncyklopedieCKrumlov|id=region_histor_solste.xml|name=Der Salzweg}}&lt;br /&gt;
* [http://www.goldenersteig.eu/index.htm &amp;#039;&amp;#039;Bayern und Böhmen feiern. Tausend Jahre Goldener Steig.&amp;#039;&amp;#039;] (2018 Authentifizierung erforderlich).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4021530-1|VIAF=234570588}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Bayerischer Wald)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Böhmerwald]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Freyung-Grafenau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Passau)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehr (Mittelalter)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Früherer Handelsweg]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altstraße]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straße in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Grainet]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Säumerei]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Straßenverkehrsgeschichte (Österreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Verkehrsgeschichte (Oberösterreich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Ersterwähnung 1010]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;Itti</name></author>
	</entry>
</feed>