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	<title>Goldene Tafel - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-09T05:07:24Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldene_Tafel&amp;diff=2088851&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;TUBS: /* Predella */ G, W (k)</title>
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		<updated>2025-09-26T18:33:37Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Predella: &lt;/span&gt; G, W (k)&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;{{Begriffsklärungshinweis}}&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldene Tafel&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; ist ein hölzernes [[Retabel]] in Form eines gotischen [[Flügelaltar]]s aus dem 15. Jahrhundert, das für den [[Mindener Dom]] geschaffen wurde. Es steht auf einer [[Romanik|romanischen]] [[Predella]] von 1220. Die Bezeichnung des für die [[Christliche Kunst|Kirchenkunst]] bedeutenden Stücks deutet auf die ehemalige, größtenteils verlorengegangene Vergoldung hin.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Goldene Tafel zählt heute zu den wertvollsten Exponaten des [[Bode-Museum]]s in Berlin. Eine kleinere Version des Retabels wurde im späten 19. Jahrhundert für [[St. Johannes Baptist (Herford)|St. Johannis Baptist]] in [[Herford]] gefertigt. Im Chor des [[Mindener Dom]]es befindet sich seit 2002 eine Rekonstruktion der Goldenen Tafel. Alle drei Goldene Tafeln sind in Motivwahl, Stil und künstlerischer Ausgestaltung ähnlich, keine jedoch ist beziehungsweise war eine exakte Kopie einer anderen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldene Tafel in Berlin ==&lt;br /&gt;
[[Datei:Altare westfalia e lubecca, l&amp;#039;incoronazione della vergine e apostoli 1425 e predella della cattedrale di minden1220-30, 01.jpg|mini|hochkant=1.82|Die Goldene Tafel im Bode Museum in Berlin]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Early Harpsichord Image Teuling Lübeck 15th-century.jpg|mini|hochkant|Engel am Cembalo (Original)]]&lt;br /&gt;
Bei der Goldenen Tafel im [[Berlin]]er Bode-Museum (Standort: {{Coordinate|article=/|text=/|NS=52.521682|EW=13.395113|type=landmark|region=DE-BE}}) handelt es sich um das Original, das jedoch nicht mehr in seinem ursprünglichen Zustand erhalten ist. Augenfällig ist, dass einige Figuren verschollen sind oder auf ihren Plätzen getauscht wurden und die Bemalung und Vergoldung größtenteils verlorengegangen sind.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Die Goldene Tafel besteht aus einer [[Romanik|romanischen]] [[Predella]] sowie einem [[Gotik|gotischen]] [[Retabel]]. Sie ist aus [[Eiche]]nholz [[Schnitzerei|geschnitzt]] und zeigt nur noch Reste der ehemals vollständigen Bemalung und Vergoldung. Teile und ganze Figuren fehlen, das Holz ist in teils sehr schlechtem Zustand. Die Flügel sind fixiert, daher nicht mehr beweglich. Mit geöffneten Flügeln hat das Retabel eine Breite von etwa 5,5 Metern.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Retabel ===&lt;br /&gt;
Das Retabel ist ein Flügelaltar. Im Zentrum des Mittelteils erscheint in einem Kreismedaillon die [[Marienkrönung|Krönung Mariens]]. Die gekrönte [[Gottesmutter]] Maria sitzt auf einer gotischen Thronbank zur Rechten Christi, der den Arm zum [[Segnung|Segen]] erhoben hat. Im in mehrere Felder unterteilten Kreismedaillon bildet ein Kranz musizierender Engel eine [[Heiligenschein|Gloriole]]. Beidseitig der Krönungszene stehen die [[Apostel#Die zwölf Apostel|zwölf Apostel]] unter gotischen, teils später rekonstruierten&amp;lt;ref&amp;gt;Nur an Position 5, 6, 7, 8, 10 und 11 sind sie original.&amp;lt;/ref&amp;gt;, [[Baldachin]]en. Alte Fotografien belegen, dass die Apostelfiguren ihre Position mehrfach gewechselt haben. Eine Rekonstruktion der ursprünglichen Anordnung wird davon ausgehen, dass die wichtigsten Apostel in der Nähe des Zentrums standen, neben Petrus und Paulus kommen hier Johannes, Andreas oder Jakobus maior in Frage. Dies kann jedoch nicht mehr als eine Hypothese sein. Da der Altar aus [[Meister des Jakobialtars|derselben Werkstatt wie der ehemalige Altar der Jakobikirche]] in Lübeck (heute [[Staatliches Museum Schwerin|Museum Schwerin]]) stammt, ist die dort an der Altarwand in die Heiligenscheine geschriebene Namenfolge möglicherweise auch für die Mindener Tafel gültig. Im Jakobikirchaltar standen von links nach rechts: Simon, Matthäus, Matthias, Jakobus major, Johannes, Petrus, Paulus, Andreas, Jakobus minor, Bartholomäus, Thomas, Philippus. Der Apostel Judas Thaddäus ist also dort nicht in die Zwölf-Apostel-Reihe aufgenommen.  Doch könnte in Minden je nach örtlicher Vorliebe auch ein anderer minder wichtiger Apostel wie Matthias oder Philippus entfallen sein.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Da auch am Jakobikirchaltar die Figuren später vertauscht wurden, ist eine Identifizierung der dortigen Einzelskulpturen nicht möglich und der Vergleich somit unergiebig. Die Identität der einzelnen Figuren der Goldenen Tafel ist nur bei einer Figur zweifelsfrei zu klären, da sie ihr Attribut behalten hat: Die bartlose Figur an Position Nr. 4 von links mit einem Kelch, aus dem eine Schlange kriecht, ist der heilige [[Johannes (Evangelist)|Evangelist Johannes]]. Der Schlüssel in der Hand einer weiteren Figur (Position 10 von links) ist nicht original und kann daher diese Gestalt nicht als Petrus ausweisen, zumal sie nicht dem gängigen Petrustypus entspricht. Wegen ihrer kahlen Stirn und des langen Bartes kann sie vermutungsweise als Paulus identifiziert werden, doch kommt auch Figur 2 als Paulus in Frage. Aufgrund des Gesichtstypus (kurzer lockiger Bart) ist entweder die Figur Nr. 1 oder die Figur Nr. 8 als Petrus zu benennen, falls nicht das fragmentarische Attribut von Nr. 8 ein Messer war, was diesen als Bartholomäus ausweisen würde. Schließlich ist die zweite bartlose Figur Nr. 9, die in ein aufgeschlagenes Buch blickt, vielleicht als Matthäus zu benennen, da es sich bei diesem Apostel um den Autor eines Evangeliums handelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Unter der Apostelreihe sind auf einem niedrigen Sockelstreifen vierzehn meist als Propheten bezeichnete Personen in Medaillons dargestellt. Die Inschriften in den Medaillonrahmen der prophetischen Figuren des Sockelgeschosses sind teils noch erhalten. Lesbar sind noch: [[Hosea|Osea]], [[Amos]], [[Salomo]], [[Philon]], [[Zefanja|Sophonias]]. Es handelt sich also nicht nur um [[Prophet]]en, sondern auch andere Gestalten des [[Altes Testament|Alten Testaments]]. Die weiteren Figuren sind anhand der heutigen Darstellung nicht identifizierbar. Die Inschriften der Schriftbänder, die die vierzehn in ihren Hände halten, zeigten vermutlich Textzitate aus entsprechenden Bibelstellen, die man im Mittelalter auf Maria bezog.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Vom jeweils die drei Tafeln umgebenden Schriftband sind nur wenige Buchstaben in gotischer [[Fraktur (Schrift)|Fraktur]] erhalten. Der Text konnte nicht verlässlich rekonstruiert werden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Auf den Rückseiten der Schwenkflügel des Retabels fanden sich bei einer Restaurierung geringe Reste von Malereien.&amp;lt;ref&amp;gt;Mindener Tageblatt vom 11. November 2006,  {{Webarchiv|text=amtage.de |url=http://www.amtage.de/mediapool/118/1188044/data/goldenetafel02.pdf |wayback=20160120213854 |archiv-bot=2018-04-12 16:34:50 InternetArchiveBot }} (PDF).&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Predella ===&lt;br /&gt;
[[File:Berlín. Bode Museum, retablo de la catedral de Minden. 04.JPG|thumb|Marienkrönungsszene der Predella]]&lt;br /&gt;
Die romanische Predella zeigt in der Mitte erneut die Marienkrönungsszene ähnlich wie beim Retabel darüber, aber deutlich weniger herausgehoben als beim Retabel darüber, denn Jesus und Maria sind nicht aufwendig wie oben von weiteren Figuren umrandet, sondern stehen wie alle weiteren Figuren der Predella unter einer gemeinsamen Blend[[arkade]]n mit [[Kleeblatt]]bögen im [[Romanik|romanischen]] Stil. Die Arkaden setzen sich neben Maria und Jesus und in einer darunter fort. Die beiden Arkadenreihen der Vorderseite bedachen inklusive der Figuren Jesus und Maria insgesamt 22 Figuren, die jeweils unter einem Bogen stehen oder sitzen. Neben der Marien- und Jesusdarstellung sind die Figuren von zehn [[Apostel]]n erhalten, außerdem [[Bischof|Bischöfe]], [[Diakon]]e und [[Ritter]]heilige, bei denen es sich wohl neben dem Dompatron [[Gorgonius von Rom|Gorgonius]] um weitere regional verehrte Heilige handelt, darunter eine weibliche Person. Die meisten sind sitzend wiedergegeben, einige stehend. Die Figuren unter sechs Arkaden der Vorderseite fehlen. Die mittleren und seitlichen Stücke der Front springen etwas hervor. An den Seitenwänden finden sich in Fortsetzung der zwei vorderen Arkadenreihen jeweils zweieinhalb weitere Blendarkaden. Auch die vier voll ausgebildeten Arkaden weisen keine Figuren auf. Den seitlichen Arkaden fehlen also mindestens 12 weitere Figuren. Insgesamt fehlen der Berliner Predella also mindestens 18 Figuren.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte und Bedeutung ===&lt;br /&gt;
[[File:Zwei Ritterheilige vom älteren Mindener Retabel-WUS04615.jpg|thumb|Die zwei Figuren aus dem [[Museum für Kunst und Gewerbe]] in [[Hamburg]]]]&lt;br /&gt;
Das Original war bis zur Aufhebung des [[Bistum Minden|Mindener Bistums]] prominentes Ausstattungsstück im Dom. 1656 wurde die Goldene Tafel durch einen [[Barock]]altar ersetzt, der den Zweiten Weltkrieg nicht überstand und verbrannte. Die Goldene Tafel wurde seit 1656 die längste Zeit zusammengeklappt im Dom gelagert und spielte in der damaligen Liturgie keine Rolle. Das Holz und die Bemalung der Tafel wurden während dieser nachlässigen Lagerung stark angegriffen. Einzelne Figuren gingen verloren. Die Tafel wurde dann 1909 für 40.000 [[Reichsmark]] von der Domgemeinde an das [[Bode-Museum]] in Berlin verkauft.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AMTAGE&amp;quot;&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Hans-Jürgen Amtage |hrsg=Hans-Jürgen Amtage |werk=www.amtage.de – das private Minden-Magazin über die Stadt Minden (Westfalen) |url=http://www.amtage.de/Goldene_Tafel_im_Dom/goldene_tafel_im_dom.html |titel=Die Goldene Tafel im Mindener Dom |zugriff=2010-09-23 |offline=ja |archiv-url=https://web.archive.org/web/20100928032538/http://www.amtage.de/Goldene_Tafel_im_Dom/goldene_tafel_im_dom.html |archiv-datum=2010-09-28 |archiv-bot=2018-04-12 16:34:50 InternetArchiveBot }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RÖSNER&amp;quot;&amp;gt;{{Literatur |Autor=Werner Rösner |Titel=Der Dom zu Minden |Sammelwerk=DKV-Kunstführer |Band=Bd. 321 |Auflage=11. |Verlag=Deutscher Kunstverlag |Ort=München |Datum=2007 |ISBN=978-3-422-02112-9 |Seiten=17}}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Predella ist ein Werk der Romanik, datiert auf die Zeit um 1220. Die [[Dendrochronologie]] ergab ein frühestmögliches Datum 1214. Die Predella war vermutlich ursprünglich ein Altar mit kastenförmig ausgebildeten [[Reliquienschrein]]. Der kastenartige Aufbau setzt sich heute an den Seiten in nur noch zweieinhalb Blendarkaden in die Tiefe fort. Die deutet darauf hin, dass seitlich Teile der Arkadenreihe abgesägt wurde, so dass der Altar früher tiefer gewesen sein muss und eine unbestimmte Anzahl weiterer Arkaden und Figuren hatte. 22 Figuren sind erhalten, mindestens 18 fehlen im Berliner Werk. Zwei davon sind im [[Museum für Kunst und Gewerbe]] in [[Hamburg]] erhalten. Zwei weitere gehörten zu den Exponaten im [[Museum August Kestner|Kestner-Museum]] in [[Hannover]]. Diese beiden wurden im [[Zweiter Weltkrieg|Zweiten Weltkrieg]] zerstört und nur Fotografien sind überliefert. Die mittleren und seitlichen Stücke der Front, die etwas hervor treten, waren einst mit Giebeln bekrönt. Die Rekonstruktion ergibt daher einen Altar-Schrein mit [[Satteldach]] und drei [[Giebelhaus|Giebelhäusern]], der wohl auf einem [[Mensa (Altar)|Altarblock]] stand. Anfang des 13. Jahrhunderts gab es noch keine Altäre mit Predellen. Die Verwendung als Predella statt als Reliquienschrein bzw. die heutige Kombination aus Predella und Retabel geht daher frühestens auf das 15. Jahrhundert zurück.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das gotische Retabel stammt aus der Zeit um 1420/1425. Die [[Dendrochronologie|dendrochronologische]] Datierung der Hölzer des Retabels ergab ein frühestmögliches Entstehungsdatum 1421. Das Holz stammt nach [[Botanik|botanischer]] Untersuchung aus dem [[Weserbergland]] südlich Mindens. Da die Deckplatte der heutigen Predella zum neueren Retabel gehört, ist dieses vermutlich von vornherein in der Absicht geschaffen worden, den Reliquienschrein aus dem frühen 13. Jahrhundert als Predella in den neuen Altar zu integrieren. Der Aufbau als Retabel mit Standfigurenreihe, Sockelgeschoss und zentraler Gruppe folgt dem Beispiel [[Niedersachsen|niedersächsischer]] Altäre wie beispielsweise dem Marienkrönungsaltar in der Matthäikirche [[Gronau (Leine)|Gronau]], der sich ehemals in [[Basilika St. Godehard (Hildesheim)|St. Godehard]] in [[Hildesheim]] befand. Die Figuren zeigen eine große Ähnlichkeit mit den Figuren des ehemaligen Altars der [[Jakobikirche (Lübeck)|Jakobikirche]] in [[Lübeck]], der sich heute in [[Staatliches Museum Schwerin|Schwerin]] befindet. Dadurch geben sie sich als Arbeiten einer Lübecker Werkstatt zu erkennen. Ein Nachfolgewerk der Goldenen Tafel, das besonders den auffälligen Mittelkreis kopiert, ist der Altar der [[St. Sixti (Northeim)|St. Sixti-Kirche]] in [[Northeim]]. Dass man in Minden für den Hochaltar des Doms auf den Lübecker Kunstkreis zurückgriff, zeigt die Verbindungen der Städte in der [[Hanse]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der spätmittelalterliche Flügelaltar ist eine qualitätvolle Arbeit des sogenannten „[[Weicher Stil|Weichen Stils]]“. Kulturhistorisch interessant ist die Verbindung romanischer und gotischer Teile zu einem Kunstwerk. Besondere [[Historische Musikwissenschaft|musikhistorische]] Bedeutung haben die musizierenden Engel des Retabels. Musikhistoriker können anhand dieser Darstellung mittelalterlicher Musikinstrumente ihrer Erstverwendung datieren. Die Tafel zeigt beispielsweise die älteste bekannte Abbildung eines [[Cembalo]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldene Tafel in Herford ==&lt;br /&gt;
[[Datei:2010-02-04 Herford 264.jpg|mini|Die Goldene Tafel in Herford]]&lt;br /&gt;
Die Goldene Tafel in der [[Apsis]] der katholischen Pfarrkirche [[St. Johannes Baptist (Herford)|St. Johannis Baptist]] in [[Herford]] (Standort: {{Coordinate|text=/|NS=52.115135|EW=8.676276|type=landmark|region=DE-NW|name=Goldene Tafel Herford}}) ist die zweitälteste Version der Goldenen Tafel. Sie lehnt sich in Motiv und Stil an die Berliner Goldene Tafel an. Neben dem Erhaltungszustand bestehen weitere deutliche Unterschiede. Auffällig ist beispielsweise die deutlich abweichende Darstellung einiger Figuren. Insgesamt handelt es sich daher bei der Herforder Goldenen Tafel um keine bloße (verkleinerte) Kopie der Berliner Version, auch wenn sie häufig als eine solche bezeichnet wird.&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
Die Herforder Version wurde 1891 durch den mit der Restaurierung des Originals, das sich damals noch im Mindener Dom befand, betrauten Bildhauer [[Anton Mormann]] (1851–1940) aus der [[Wiedenbrücker Schule]] angefertigt. Vorlage der Herforder Version war also die damals noch besser erhaltene Mindener Tafel. Mormann fertigte eine verkleinerte Version der Goldenen Tafel, die sich ganz überwiegend als Nachahmung der Originaltafel präsentiert, in Teilen jedoch auch künstlerisch frei gestaltet wurde. In Herford diente die Goldene Tafel zunächst als Mittelstück des früheren [[Hochaltar]]s. Die ursprünglich ebenfalls vorhandene, von Mormann nachgeahmte Predella wurde nach der im Zuge des [[Zweites Vatikanisches Konzil|Zweiten Vatikanischen Konzils]] erfolgten Liturgiereform beseitigt. Bei der letzten Kirchenrenovierung wurde ein moderner Sockel aufgestellt, in den die Reliquien der [[Pusinna|Heiligen Pusinna]] eingelassen wurden.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
Die Herforder Goldene Tafel ist gut erhalten. Die Vergoldung und Figuren sind intakt. Allerdings ist die Herforder Version deutlich kleiner als die Berliner Version. Die Herforder Goldene Tafel besteht aus dem Retabel mit [[Gesprenge]] sowie einem neueren Unterbau.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Retabel ====&lt;br /&gt;
Das Retabel ist ein [[Schnitzerei|geschnitzter]] [[Flügelaltar]] im gotischen Stil mit [[Triptychon|zwei beweglichen Seitenflügeln]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Hauptmotiv des Retabels ist die [[Marienkrönung]]. Auf einer breiten [[Thron]]bank sitzt zu Rechten des sitzenden [[Jesus]] [[Maria (Mutter Jesu)|Maria]]. Die sich Jesus zuwendende und bereits [[Krönung|gekrönte]] Maria hat ihre Hände wie zum [[Gebet]] erhoben. Jesus, dargestellt mit [[Krone]] und [[Reichsapfel|Weltenkugel]], hat seine rechte Hand zur [[Segnung]] Marias erhoben. Diese Szene umgibt eine in mehrere Felder unterteilte [[Heiligenschein|Aureole]], in der 39 [[Engel]] dargestellt sind. Die Felder der Aureole ordnen die Engel, 36 davon tragen Musikinstrumente, in [[Neun Chöre der Engel|neun Engelschöre]]. Das Marienkrönungsrelief ist auf einer Drehscheibe gelagert, so dass die Mittelszene gewandelt werden kann. Dreht man die Scheibe, erscheint eine Darstellung des [[Gotteslamm]]s.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Dieses zentrale Motiv wird um die Darstellung der zwölf [[Apostel]] in einer oberen Reihe und 14 meist [[Altes Testament|alttestamentlichen]] [[Prophet]]en in einer Reihe darunter ergänzt. Die Figuren der Apostel werden von gotischen [[Baldachin]]en bedacht. In ihren Händen tragen die Apostel [[Bibel]]n und die meisten ihre Attribute, die eine Identifizierung erlauben.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die meist alttestamentlichen [[Propheten]] sind in kreisrunden [[Medaillon (Ornament)|Medaillons]] und deutlich kleiner als die Aposteln darüber dargestellt. In ihren Händen tragen sie beschriftete [[Tora]]rollen, als alttestamentliches Pendant zu den Bibeln in den Händen der [[Neues Testament|neutestamentlichen]] Aposteln darüber. Der obere Rand der Medaillons trägt den Namen des jeweils dargestellten Propheten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die drei Tafeln des Altars sind jeweils mit einem Schriftband gerahmt. Die [[Lateinische Sprache|lateinische]] Beschriftung ist in [[Gotische Schrift|gotischer]] [[Fraktur (Schrift)|Fraktur]] ausgeführt. Die auf der Herforder Version wiedergegebenen Texte weichen teils von den wenigen erhaltenen Buchstaben des Berliner Originals ab und können daher nicht durchweg als zuverlässige Rekonstruktionen gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Das Retabel trägt ein [[Gesprenge]] in [[Neugotik|neugotischem]] Stil, das sich über die gesamte Breite des Hauptschreins zieht.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Innenseiten des Flügelaltars sind großflächig [[Blattgold|vergoldet]]. Umlaufende Frakturschrift und [[Gloriole]]n um die Köpfe der Aposteln sowie einige weitere Motive sind als [[Vergoldung|Glanzvergoldung]] ausgeführt und heben sich dadurch vom überwiegend mattgoldenen Untergrund ab. Andersfarbig bemalt sind nur wenige Teile. Auffällig ist die blaue Bemalung der Innenseiten und einiger [[Bausch]]e der ansonsten goldenen Gewänder der Figuren. Lebensecht bemalt sind weitere Teile, darunter besonders auffällig die Attribute der Aposteln, die [[Physiognomie]] der Figuren, Pergament und Papier.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Rückseiten der Altarflügel zeigen eine [[Tafelmalerei]] mit [[Vergolden#Blattgold|großflächiger Vergoldung]]. Hauptmotiv ist die [[Jesus von Nazaret#Kreuzigung|Kreuzigung Christi]]. Daneben erscheinen die Geburt Christi, die [[Anbetung#In der bildenden Kunst|Anbetung der Heiligen Drei Könige]] und die [[Auferstehung Jesu Christi|Auferstehung]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unterbau ====&lt;br /&gt;
[[Datei:St Johannes Baptist Herford.JPG|mini|Reliquiar und Reliquie der Pusinna]]&lt;br /&gt;
Der heutige schlichte Unterbau aus hellen [[Sandstein]]quadern ist jünger als das Retabel und ersetzt die ursprünglich vorhandene Predella, die nach der [[Liturgiereform#Zweites Vatikanisches Konzil: Sacrosanctum Concilium (1963)|Liturgiereform]] zusammen mit der [[Mensa (Altar)|Mensa]] beseitigt wurde. Der Unterbau weist dieselbe Breite wie der Hauptschrein auf und lässt das Bewegen der Flügel des Retabels weiterhin zu. Eingelassen sind Reliquien der [[Pusinna|Heiligen Pusinna]], die einst in der nun lutherischen [[Herforder Münster|Herforder Münsterkirche „St. Marien und Pusinna“]] verehrt wurde, nachdem 860 die Reliquien der heiligen Pusinna aus Frankreich nach Herford überführt worden waren. Das [[Knochen|Knöchelchen]] der Pusinna wird in einem 1944 von [[Lorenz Kardinal Jaeger]] geweihten [[Reliquiar]] aus dunklem Holz und mit einem Schauglas auf seiner Vorderseite verwahrt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Goldene Tafel in Minden ==&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:Minden110812 079.jpg|mini|Goldene Tafel in Minden]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Minden110812 080.jpg|mini|Mittelteil der Goldenen Tafel in Minden]]&lt;br /&gt;
Bei der Goldenen Tafel im [[Fünfachtelschluss|Chorpolygon]] des [[Mindener Dom]]es (Standort: {{Coordinate|text=/|NS=52.28891|EW=8.919809|type=landmark|region=DE-NW|name=Goldene Tafel Mindener Dom}}) handelt es sich um die jüngste Version der Goldenen Tafel. Motivwahl und Stil lehnen sich an die Vorbilder in Minden und Herford an. In Berlin fehlende Figuren sowie die in Berlin größtenteils verlorengegangene Vergoldung und sonstige Farbgestaltung wurden ersetzt. Insgesamt handelt es sich bei der Goldenen Tafel also weder um eine künstlerisch völlig freie Neuschöpfung noch um eine Kopie einer der früheren Versionen, sondern um eine Rekonstruktion. Die Rekonstruktion ist aber ebenfalls ein Werk hohen handwerklichen Wertes und, soweit eine freie Gestaltung einiger Teile vorliegt, auch von hohem künstlerischen Wert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geschichte ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Nachdem Versuche eines Rückkaufs der Originaltafel in Berlin gescheitert waren, entschieden sich die Mindener 1999 für die Rekonstruktion der Originaltafel. Die [[Südtirol]]er Bildhauer [[Wilhelm Senoner]] und [[Hugo Senenor]] rekonstruierten die Goldene Tafel anhand der Vorlagen in Berlin und Herford und älterer Skizzen und Fotografien. Unterstützt wurden die Senenors durch die [[Paderborn]]er Firma &amp;#039;&amp;#039;Ochsenfarth Restaurierungen&amp;#039;&amp;#039;. Die Rekonstruktion wurde 2002 durch den [[Erzbistum Paderborn|Paderborner]] [[Kardinal]] [[Johannes Joachim Degenhardt|Joachim Degenhardt]] geweiht.&amp;lt;ref name=&amp;quot;AMTAGE&amp;quot; /&amp;gt;&amp;lt;ref name=&amp;quot;RÖSNER&amp;quot; /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Beschreibung ===&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Goldene Tafel in Minden, aufgrund ihrer Entstehungszeit in tadellosem Zustand, besteht aus dem [[Retabel]] und der [[Predella]] auf einem schlichten, hölzernen, modernen Unterbau. Mit geöffneten Flügeln ist das Retabel wie in der Berliner Version rund fünfeinhalb Meter breit.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Retabel ====&lt;br /&gt;
Die Innenseite des Retabels entspricht in Stil, Form und Gestaltung annähernd der Herforder Version, die jedoch im Gegensatz zur Herforder Version und genau wie die Berliner Version kein [[Gesprenge]] hat. Die Hauptmotive Marienkrönung umgeben von den Engeln, die Aposteln, darunter die Propheten finden sich sämtlich auf der Mindener Version wieder. Auffällige Unterschiede betreffen vor allem die Figuren der Aposteln. Besondere Attribute weisen nur drei der vier Inneren Aposteln und sind daran zu identifizieren als [[Johannes (Apostel)|Johannes]] ([[Ikonografisches Heiligenattribut|Attribut]]: Kelch), [[Simon Petrus|Petrus]] (Schlüssel), [unbestimmt] und [[Jakobus der Ältere|Jakobus]] (Pilgerhut und Beutel) (von links nach rechts). Aufgrund der Unsicherheit der ursprünglichen Reihenfolge des Originalaltars (siehe dazu oben) entspricht Reihenfolge und Kombination von Figur und Attribut kaum der Originalreihenfolge – von der jetzigen Zusammenstellung der Figuren in Herford und Berlin weicht die rekonstruierte Reihenfolge ohnehin ab.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Predella ====&lt;br /&gt;
Motivkomposition und Stil sind näherungsweise ähnlich der Berliner Version. Hauptmotiv ist also auch in der Mindener Version die [[Marienkrönung]] begleitet von zwei Reihen weiterer Figuren unter [[Arkade]]n. Die Darstellungen der Figuren weicht aber in vielen Details teils deutlich davon ab. Am auffälligsten ist die Rekonstruktion der fehlenden Figuren. Rekonstruiert wurden beispielsweise der Domschutzpatron [[Gorgonius von Rom|Gorgonius]] in seiner römischen Rüstung (zur Rechten Marias) sowie der [[Liste der Bischöfe von Minden|erste Mindener Bischof]] [[Erkanbert von Minden|Erkanbert]] (obere Reihe, 5. Figur zur Linken Jesus). In der Rekonstruktion fällt die Bestimmung der abgebildeten Personen, darunter Bischöfe und Heilige, einfacher als bei der stark beschädigten Berliner Predella. Eine Identifizierung aller Personen ist aber nicht möglich. In der Mindener Version sind die in der Berliner Predella kaum noch erkennbaren Engel über den Arkaden deutlich zu erkennen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Bemalung und [[Vergoldung]] wurden ebenfalls rekonstruiert. Wie bei dem Retabel dominiert der [[Blattgold|Goldbelag]]. Körperteile sind wie beim Retabel lebensecht bemalt. Neben dem beim Retabel besonders auffälligen Blau sind Teile der Gewänder und Bibeln in Rot gehalten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==== Unterbau ====&lt;br /&gt;
Der hölzernen Unterbau ist schlicht gehalten und genauso breit und tief wie die Predella und ermöglicht so weiterhin das Schließen der Seitenflügel.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Hartmut Krohm, [[Robert Suckale]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Goldene Tafel aus dem Mindener Dom&lt;br /&gt;
   |Verlag=Gebr. Mann&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1992&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-7861-1706-3&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Bilderheft der Staatlichen Museen [[Stiftung Preußischer Kulturbesitz|Preußischer Kulturbesitz]], Heft 73/74}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Gerhard Lutz&lt;br /&gt;
   |Hrsg=[[Uwe Albrecht (Kunsthistoriker)|Uwe Albrecht]], Jan von Bonsdorff&lt;br /&gt;
   |Titel=Das Hochaltarretabel aus dem Mindener Dom: Ein Beitrag zur Stellung Lübecks als Kunstzentrum im Hanseraum&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Figur und Raum. Mittelalterliche Holzbildwerke im historischen und kunstgeographischen Kontext&lt;br /&gt;
   |Verlag=Reimer&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=1994&lt;br /&gt;
   |Seiten=153–171}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=[[Roland Pieper]], Anna-Beatriz Chadour-Sampson&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Fred Kaspar, Ulf-Dietrich Korn&lt;br /&gt;
   |Titel=Stadt Minden&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Teil II: Altstadt 1 &amp;amp; Der Dombezirk&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Die Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen|Bau- und Kunstdenkmäler von Westfalen]]&lt;br /&gt;
   |Band=Bd. 50&lt;br /&gt;
   |Verlag=Klartext-Verlag&lt;br /&gt;
   |Ort=Essen&lt;br /&gt;
   |Datum=1998&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-88474-632-4&lt;br /&gt;
   |Seiten=586–601&lt;br /&gt;
   |Kommentar=[http://www.lwl.org/LWL/Kultur/WAfD/Veroeffentlichungen/ Übersicht über die fünf Teile des 50. Bandes]}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Ansgar Hoffmann (Fotograf)&lt;br /&gt;
   |Hrsg=Kirchenvorstand der katholischen Dompropsteigemeinde, [[Dombauverein Minden]]&lt;br /&gt;
   |Titel=Die neue Goldene Tafel im Dom St. Gorgonius und Petrus zu Minden&lt;br /&gt;
   |Ort=Minden&lt;br /&gt;
   |Datum=2002&lt;br /&gt;
   |Kommentar=Bildtafel erhältlich im Dom mit einem Beiblatt von Paul Jakobi}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Paul Jakobi&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Dom zu Minden – Zeuge des Glaubens&lt;br /&gt;
   |Auflage=2.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Bonifatius&lt;br /&gt;
   |Datum=2005&lt;br /&gt;
   |ISBN=3-00-015541-4}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Jürgen Amtage&lt;br /&gt;
   |Titel=Mindener Altar sorgt für kleine Sensation&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Nach Reinigungsarbeiten am Original der Goldenen Tafel im Bode-Museum: Gouachemalerei zeigt Heiligenfiguren&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=[[Mindener Tageblatt]]&lt;br /&gt;
   |Nummer=262&lt;br /&gt;
   |Datum=2006-11-11&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.amtage.de/mediapool/118/1188044/data/goldenetafel02.pdf amtage.de]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=&lt;br /&gt;
   |Abruf=2010-12-07}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Hans-Jürgen Amtage&lt;br /&gt;
   |Titel=Die Goldene Tafel und der „Herbst-Sturm“&lt;br /&gt;
   |TitelErg=Wie ein Mindener Schatz im Berliner Bode-Museum neu entdeckt wurde&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=Wochen-Journal&lt;br /&gt;
   |WerkErg=Wochenbeilage des [[Mindener Tageblatt]]s&lt;br /&gt;
   |Nummer=262/45&lt;br /&gt;
   |Ort=Berlin&lt;br /&gt;
   |Datum=2006-11-11&lt;br /&gt;
   |Online=[http://www.amtage.de/mediapool/118/1188044/data/goldenetafel.pdf amtage.de]&lt;br /&gt;
   |Format=PDF&lt;br /&gt;
   |KBytes=&lt;br /&gt;
   |Abruf=2010-12-07}}&lt;br /&gt;
* {{Literatur&lt;br /&gt;
   |Autor=Werner Rösner&lt;br /&gt;
   |Titel=Der Dom zu Minden&lt;br /&gt;
   |Sammelwerk=DKV-Kunstführer&lt;br /&gt;
   |Band=321&lt;br /&gt;
   |Auflage=11.&lt;br /&gt;
   |Verlag=Deutscher Kunstverlag&lt;br /&gt;
   |Ort=München&lt;br /&gt;
   |Datum=2007&lt;br /&gt;
   |ISBN=978-3-422-02112-9&lt;br /&gt;
   |Seiten=12/13, 17}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |autor=Hans-Jürgen Amtage&lt;br /&gt;
   |hrsg=Hans-Jürgen Amtage&lt;br /&gt;
   |werk=www.amtage.de – das private Minden-Magazin über die Stadt Minden (Westfalen)&lt;br /&gt;
   |url=https://amtage.de/minden-sehenswert/dom-minden/goldene-tafel-im-dom-zu-minden/goldene-tafel-das-original-bildergalerie/&lt;br /&gt;
   |titel=Die Goldene Tafel im Mindener Dom&lt;br /&gt;
   |zugriff=2022-03-13}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |hrsg=Kirchenvorstand der kath. Dompropsteigemeinde&lt;br /&gt;
   |autor=Jürgen Rösner&lt;br /&gt;
   |titel=Die Mindener Goldene Tafel&lt;br /&gt;
   |url=http://www.dom-minden.de/goldenetafel/index.htm&lt;br /&gt;
   |zugriff=2010-12-07}}&lt;br /&gt;
* {{Internetquelle&lt;br /&gt;
   |url=http://www.kath-kirche-herford.de/seiten_jb/historis.html&lt;br /&gt;
   |zugriff=2010-12-07&lt;br /&gt;
   |titel=Historisches zur Kath. Kirche in Herford&lt;br /&gt;
   |hrsg=Pastoralverbund Herford}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Mindener Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Altarretabel|Mindener Dom]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Christentum in Herford]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Bode-Museum]]&lt;/div&gt;</summary>
		<author><name>imported&gt;TUBS</name></author>
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