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	<title>Goldene Handfeste - Versionsgeschichte</title>
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	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldene_Handfeste&amp;diff=584675&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Funck77 am 8. April 2026 um 13:17 Uhr</title>
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		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;&amp;lt;!--schweizbezogen--&amp;gt;&lt;br /&gt;
[[Datei:Goldene Handfeste Berns.jpg|thumb|Die Goldene Handfeste]]&lt;br /&gt;
[[Datei:Staatsarchiv Bern, Goldene Handfeste, Rückseite Goldbulle.jpg|mini|Rückseite der Goldbulle]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldene Handfeste&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; von [[Stadt und Republik Bern|Bern]] (auch: &amp;#039;&amp;#039;Berner Handfeste&amp;#039;&amp;#039;) ist eine [[mittelalter]]liche [[Stadtrecht|Stadtrechtsurkunde]], angeblich ausgestellt am 15. April 1218 in [[Frankfurt am Main]] durch König [[Friedrich II. (HRR)|Friedrich II]].&amp;lt;ref&amp;gt;[[Heinrich Gottfried Philipp Gengler]]: &amp;#039;&amp;#039;Regesten und Urkunden zur Verfassungs- und Rechtsgeschichte der deutschen Städte im Mittelalter&amp;#039;&amp;#039;. Erlangen 1863, [http://books.google.de/books?id=NdkcAAAAMAAJ&amp;amp;pg=PA197 S. 197–199.]&amp;lt;/ref&amp;gt; Bern wurde durch sie zur [[Freie Reichsstadt|Freien Reichsstadt]] und &amp;#039;&amp;#039;de facto&amp;#039;&amp;#039; zur unabhängigen Stadtrepublik. Nach heute vorherrschender (aber nicht unumstrittener) Auffassung ist sie eine nachträglich im 13. Jahrhundert erstellte Fälschung. Sie wird im [[Staatsarchiv des Kantons Bern]] verwahrt.&amp;lt;ref&amp;gt;[http://www.query.sta.be.ch/detail.aspx?ID=34994 Urkundenarchiv (C I a)]&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
==Inhalt==&lt;br /&gt;
Die 54 Artikel oder &amp;#039;&amp;#039;Satzungen&amp;#039;&amp;#039; der Handfeste verliehen Bern umfassende Privilegien, darunter das Recht auf freie Wahl des [[Schultheiss von Bern|Schultheissen]] durch den [[Kleiner Rat (Bern)|Rat]] und auf den Erlass eigener Gesetze. Sie sah auch die Errichtung einer Reichs[[münzstätte]] vor, die spätestens ab 1228 die ersten Berner [[Pfennig]]e prägte. Am 15. Januar 1274 bestätigte König [[Rudolf I. (HRR)|Rudolf I.]] die Handfeste formell und erkannte damit die Berner Vorrechte an. Die Goldene Handfeste kann somit als erste Verfassung der Stadt Bern gelten.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die Handfeste wird «golden» genannt nach der kunstvollen goldenen [[Bulle (Siegel)|Bulle]], die das Dokument als [[Siegel]] ziert. Die Vorderseite zeigt Friedrich II. auf dem Thron mit den Kaiser[[regalien]] [[Szepter]] und [[Reichsapfel]] sowie der Umschrift: «Friedrich, von Gottes Gnaden Römischer König, stets Mehrer des Reiches, König von Sizilien.»&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Echtheitsfrage ==&lt;br /&gt;
Seit den 1860er-Jahren ist die Echtheit der Handfeste umstritten. Nach der heute vorherrschenden Meinung handelt es sich um eine in der Mitte des 13.&amp;amp;nbsp;Jahrhunderts angefertigte Fälschung. Es wird angenommen, dass Berns Regierung damit die Rechte schriftlich festhalten wollte, die Bern seit dem Aussterben der [[Zähringer]] &amp;#039;&amp;#039;de facto&amp;#039;&amp;#039; besass. Die Forschung weist darauf hin, dass die in der Handfeste verbrieften Rechte für die damalige Zeit ungewöhnlich weitreichend waren, und dass die Handschrift derjenigen eines zeitgenössischen Schreibers am [[Kloster Frienisberg]] ähnelt. Die Mönche dieser Zeit waren Meister der &amp;#039;&amp;#039;[[pia fraus]]&amp;#039;&amp;#039;, des «frommen Betrugs», der darin bestand, Urkunden nachträglich dem vermuteten Willen eines verstorbenen Stifters anzupassen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Andererseits haben Röntgenuntersuchungen aus dem Jahr 2002 wider Erwarten keine Hinweise darauf ergeben, dass die goldene Bulle – welche unbestritten authentisch ist – einem echten kaiserlichen Erlass abgenommen und nachträglich an der Goldenen Handfeste befestigt wurde. Die Diskussion um die Echtheit der Handfeste ist damit noch nicht abgeschlossen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Literatur ==&lt;br /&gt;
* Rainer C. Schwinges: &amp;#039;&amp;#039;Erfolgreich gefälscht – die Goldene Handfeste.&amp;#039;&amp;#039; In: Rainer C. Schwinges (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berns mutige Zeit. Das 13. und 14. Jahrhundert neu entdeckt.&amp;#039;&amp;#039; Schulverlag blmv AG und Stämpfli Verlag AG, Bern 2003, ISBN 3-7272-1272-1, S. 231–232.&lt;br /&gt;
* Barbara Spalinger: &amp;#039;&amp;#039;Die Goldbulle der Handfeste im Röntgenbild.&amp;#039;&amp;#039; In: Rainer C. Schwinges (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berns mutige Zeit. Das 13. und 14. Jahrhundert neu entdeckt.&amp;#039;&amp;#039; Schulverlag blmv AG und Stämpfli Verlag AG, Bern 2003, ISBN 3-7272-1272-1, S. 233.&lt;br /&gt;
* Fritz Häusler: &amp;#039;&amp;#039;Von der Stadtgründung bis Reformation.&amp;#039;&amp;#039; In: Peter Meyer (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Berner – deine Geschichte. Landschaft und Stadt Bern von der Urzeit bis zur Gegenwart&amp;#039;&amp;#039; (= &amp;#039;&amp;#039;Illustrierte Berner Enzyklopädie&amp;#039;&amp;#039; 2). Büchler Verlag, Bern 1981, ISBN 3-7170-0185-X, S. 51–106, hier S. 58.&lt;br /&gt;
*Regula Schmid (Hrsg.): &amp;#039;&amp;#039;Die Berner Handfeste. Neue Forschungen zur Geschichte Berns im 13. Jahrhundert.&amp;#039;&amp;#039; Hier und jetzt, Baden 2019 (Archiv des Historischen Vereins des Kantons Bern; 93), ISBN 978-3-03919-483-4.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
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&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Stadtrecht]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geschichte (Bern)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsgeschichte des Mittelalters (Deutschland)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Recht (Heiliges Römisches Reich)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Rechtsquelle (13. Jahrhundert)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:1210er]]&lt;/div&gt;</summary>
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