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	<title>Goldene Aue - Versionsgeschichte</title>
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	<updated>2026-06-08T08:30:34Z</updated>
	<subtitle>Versionsgeschichte dieser Seite in Wikipedia (Deutsch) – Lokale Kopie</subtitle>
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		<id>https://wiki-de.moshellshocker.dns64.de/index.php?title=Goldene_Aue&amp;diff=157773&amp;oldid=prev</id>
		<title>imported&gt;Fan-vom-Wiki: /* Natur */ Tippfehler</title>
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		<updated>2026-03-29T23:04:22Z</updated>

		<summary type="html">&lt;p&gt;&lt;span class=&quot;autocomment&quot;&gt;Natur: &lt;/span&gt; Tippfehler&lt;/p&gt;
&lt;p&gt;&lt;b&gt;Neue Seite&lt;/b&gt;&lt;/p&gt;&lt;div&gt;[[Datei:HammaOrt.JPG|miniatur|Die Goldene Aue östlich von Hamma]]&lt;br /&gt;
Die &amp;#039;&amp;#039;&amp;#039;Goldene Aue&amp;#039;&amp;#039;&amp;#039; (veraltet &amp;#039;&amp;#039;Güldene Aue&amp;#039;&amp;#039;) ist eine Landschaft zwischen [[Nordhausen]] und [[Sangerhausen]] im Grenzbereich von [[Thüringen]] und [[Sachsen-Anhalt]] ([[Deutschland]]).&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Lage ==&lt;br /&gt;
Die Goldene Aue erstreckt sich zwischen dem Südrand des [[Harz (Mittelgebirge)|Harzes]] im Norden und der [[Windleite]] und dem [[Kyffhäuser]] im Süden und wird von der [[Helme]] durchflossen. Die Goldene Aue befindet sich vollständig in deren Einzugsgebiet. Bedeutende Zuflüsse zur Helme sind die [[Zorge (Fluss)|Zorge]], [[Thyra (Fluss)|Thyra]], [[Leine (Helme)|Leine]] und [[Gonna (Helme)|Gonna]]. Südlich von Sangerhausen schließt sich die Landschaft der [[Diamantene Aue|Diamantenen Aue]] an. Die flachen Talauen der Helme, wie das &amp;#039;&amp;#039;Lange Rieth&amp;#039;&amp;#039; bei [[Görsbach]], wechseln mit hügeligen Landschaften wie der &amp;#039;&amp;#039;Haardt&amp;#039;&amp;#039; (186 m) und der &amp;#039;&amp;#039;Heide&amp;#039;&amp;#039; (am Mittelkopf: 244 m){{GeoQuelle|DE|BFN-Karten}} an seinen Rändern. Naturräumlich wird die Goldene Aue zur [[Gera-Unstrut-Helme-Niederung]] innerhalb des [[Thüringer Becken (mit Randplatten)|Thüringer Beckens (mit Randplatten)]] gerechnet.&amp;lt;ref name=&amp;quot;Meynen&amp;quot;&amp;gt;[[Emil Meynen|E. Meynen]], [[Josef Schmithüsen|J. Schmithüsen]]: &amp;#039;&amp;#039;Handbuch der naturräumlichen Gliederung Deutschlands.&amp;#039;&amp;#039; Bundesanstalt für Landeskunde, Remagen/Bad Godesberg 1953–1962 (9 Lieferungen in 8 Büchern, aktualisierte Karte 1:1.000.000 mit Haupteinheiten 1960)&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Wichtige Städte in der Goldenen Aue sind die Kreisstädte [[Nordhausen]] und [[Sangerhausen]], aber auch kleinere Städte, wie [[Heringen/Helme|Heringen (Helme)]], [[Kelbra (Kyffhäuser)|Kelbra]], [[Allstedt]]; auch Ortschaften, wie [[Windehausen]], [[Uthleben]], [[Hamma]], das Europadorf [[Auleben]], [[Urbach (Landkreis Nordhausen)|Urbach]], [[Görsbach]], [[Berga (Kyffhäuser)|Berga]], [[Thürungen]], [[Roßla|Rossla]], [[Tilleda (Kyffhäuser)|Tilleda]], [[Wallhausen (Helme)|Wallhausen]], [[Brücken (Helme)|Brücken]], [[Martinsrieth]], [[Riethnordhausen (Wallhausen)|Riethnordhausen]], [[Edersleben]], [[Oberröblingen|Ober-]] und [[Niederröblingen (Helme)|Niederröblingen]], [[Katharinenrieth]], [[Mönchpfiffel-Nikolausrieth]], [[Voigtstedt]], [[Heygendorf]] und viele andere. Auch gibt es sehr viele Wüstungen in der Goldenen Aue.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Geschichte ==&lt;br /&gt;
Die mittlere und untere Goldene Aue bildeten lange Zeit einen See, der sich im Laufe der Zeit durch Schlickablagerungen und natürliche Erosionserscheinungen in ein undurchdringliches Sumpfgebiet verwandelte&amp;lt;ref&amp;gt;{{Internetquelle |autor=Vincent Eisfeld, Heinrich Kruse und weitere |url=https://nordhausen-wiki.de/wiki/Goldene_Aue |titel=Goldene Aue |abruf=2021-05-06 |sprache=de}}&amp;lt;/ref&amp;gt;. Das Gebiet wurde im [[Mittelalter]] vor allem unter der Leitung des [[Kloster Walkenried|Klosters Walkenried]] durch hier angesiedelte [[Flamen]] trockengelegt und in fruchtbares Acker- und Weideland umgewandelt.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Die oberen 2/3 der Fläche (westlich des Sachsgrabens zwischen Wallhausen und Sangerhausen) gehörten zum mittelalterlichen thüringischen [[Helmegau]], das untere Drittel (östlich des Sachsgrabens) zum [[Friesenfeld]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ursprünglich wurde nur der Bereich um die [[Aumühle (Görsbach)|Aumühle]] zwischen [[Görsbach]] und [[Auleben]], in dem sich die [[Wüstung]] des Dorfes &amp;#039;&amp;#039;Langenrieth&amp;#039;&amp;#039; befindet, als &amp;#039;&amp;#039;Goldene Aue&amp;#039;&amp;#039; bezeichnet. Der Begriff tauchte erstmals in einer Urkunde des [[Kloster Walkenried|Klosters Walkenried]] auf, das 1144 in diesem Gebiet mit [[Urbarmachung|Kultivierungsarbeiten]] begonnen hatte und einen Klosterhof &amp;#039;&amp;#039;Ow&amp;#039;&amp;#039;, später &amp;#039;&amp;#039;Güldene Aue&amp;#039;&amp;#039; genannt, angelegt hatte. Von dieser Ortsbezeichnung leitete sich seit Mitte des 13. Jahrhunderts der Landschaftsname ab, als durch den erwünschten Zuzug [[Flamen|flämischer Siedler]] der größte Teil der Auenlandschaft fruchtbar gemacht werden konnte.&lt;br /&gt;
Von [[Martin Luther]] geht die Überlieferung aus, dass der 1494 vom Pilgerzug nach [[Jerusalem]] heimkehrende Graf [[Botho zu Stolberg]] verlauten ließ: „&amp;#039;&amp;#039;Er nehme lieber sein Land, die Güldene Aue genannt und wollte einem andern das gelobte Land lassen&amp;#039;&amp;#039;.“&amp;lt;ref&amp;gt;{{Literatur |Autor=Fritz Kirchner|Herausgeber=Meyenburg Museum |Titel= Einige neue Erkenntnisse zur Geschichte der flämischen Siedlungen in der oberen Goldenen Aue|Sammelwerk= Beiträge zur Heimatkunde aus Stadt und Kreis Nordhausen |Band=Heft 13 |Ort=Nordhausen |Jahr=1988 |Seiten=34-44 }}&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
[[Datei:StauseeKelbraW.JPG|miniatur|Der Stausee Kelbra von Südwesten gesehen]]&lt;br /&gt;
Heute wird unter dem Begriff &amp;#039;&amp;#039;Goldene Aue&amp;#039;&amp;#039; gewöhnlich nicht nur das mittlere, sondern oft auch das untere Helmetal verstanden. Das vorwiegend [[landwirtschaft]]lich geprägte Gebiet war bis in die 1960er Jahre durch die aus den Harzflüssen stammenden Hochwasser stark überschwemmungsgefährdet. Als Gegenmaßnahme wurde daher die 1966 fertiggestellte [[Talsperre Kelbra]] errichtet, die zusammen mit einem vorgeschalteten [[Hochwasserrückhaltebecken]] den [[Hochwasserschutz]] gewährleistet.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Verkehr ==&lt;br /&gt;
Durch die Goldene Aue führte die Heerstraße von [[Nordhausen]] nach [[Merseburg]]. Heute wird sie in ost-westlicher Richtung von der [[Bundesstraße&amp;amp;nbsp;80]], der [[Bundesautobahn&amp;amp;nbsp;38]] und der [[Bahnstrecke Halle–Hann. Münden]] vollständig erschlossen. Am östlichen Rand beginnt die [[Bundesautobahn 71|A&amp;amp;nbsp;71]] Sangerhausen–[[Schweinfurt]]. Weitere in nord-südlich quer zur Längsachse der Goldenen Aue verlaufende Bundesstraßen sind die von Nordwesten kommende [[Bundesstraße 243]] [[Hildesheim]] – Nordhausen, die [[Bundesstraße 4]] [[Kiel]] – [[Nürnberg]], welche durch Nordhausen und [[Sondershausen]] führt, die in [[Berga (Kyffhäuser)|Berga]] beginnende und nach Passau führende [[Bundesstraße 85]] ([[Bier- und Burgenstraße]]); und die [[Bundesstraße 86]] von [[Hettstedt]] nach [[Straußfurt]], welche [[Sangerhausen]], [[Edersleben]] und [[Artern]] durchquert.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Sehenswertes ==&lt;br /&gt;
Zu den Sehenswürdigkeiten der Goldenen Aue zählt das kleine Heimatmuseum im Humboldtschen Schloss in [[Auleben]]. Gleich daneben befindet sich das Museum „Neuer Rüxleber Hof“. Nur wenige Kilometer entfernt liegt das Schloss [[Heringen/Helme]], bekannt durch seinen mittelalterlichen Markt. Eine weitere Besonderheit bietet Heringen. Weil der Glockenturm zweimal hintereinander bei den verheerenden Feuern vernichtet wurde, wurde die Glocke einfach neben die Kirche gestellt. Weiter östlich befinden sich die Schlossanlagen in [[Schloss Roßla|Roßla]], [[Wallhausen (Helme)|Wallhausen]].und [[Pfalz Allstedt|Allstedt]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Ein touristisches Zentrum ist rund um den Stausee Kelbra entstanden, mit Strandbad, Campingplatz und Bootshafen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
An der Südseite ist die Goldene Aue vom Kyffhäusergebirge gerahmt. Hoch oben steht die [[Reichsburg Kyffhausen]] mit dem [[Kyffhäuserdenkmal]], ebenso die [[Rothenburg (Thüringen)|Rothenburg]], von welchen man einen guten Überblick auf die Goldene Aue hat.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Am Fuß des Kyffhäusers befindet sich [[Tilleda (Kyffhäuser)|Tilleda]] mit der wiederaufgebauten [[Pfalz Tilleda]], ebenso die Kleinstadt [[Kelbra (Kyffhäuser)|Kelbra]], mit der Kelbraer Burg, dem Heimatmuseum in der Alten Pfarre und dem Fachwerk-Rathaus von 1770.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Alle Dörfer um die Goldene Aue herum haben schöne alte Fachwerkhäuser, alte Dorfkirchen, typische Bauernhöfe und Rittergüter mit alten Scheunen und Ställen.&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Natur ==&lt;br /&gt;
Bekannt ist das Europadorf Auleben auch durch die naheliegende [[Gipskarst]]landschaft, mit einer recht einmaligen Flora und Fauna, die in dieser Zusammensetzung schützenswert ist. Zur Zeit der Vogelzüge kann man am nahegelegenen Stausee Kelbra viele Vögel beobachten, weil der Stausee ein sehr geeigneter Rastplatz ist.&lt;br /&gt;
Folgende Schutzgebiete befinden sich im Bereich der Goldenen Aue:&lt;br /&gt;
* NSG [[Schloßberg - Solwiesen|Schloßberg-Solwiesen]] östlich von Auleben, welstlich von Kelbra (Teile davon seit 1928)&lt;br /&gt;
* Vogelschutzgebiet Helmestausee Berga-Kelbra in Sachsen-Anhalt und das&lt;br /&gt;
* Vogelschutzgebiet Kyffhäuser-Badraer Schweiz-Helmestausee im benachbarten Thüringen&lt;br /&gt;
* Internationales Ramsar Schutzgebiet 176 Helmestausee Berga-Kelbra (Seit 1978)&lt;br /&gt;
Vom Europadorf Auleben und auch Hamma führen viele Wege über den im Süden gelegenen Bergrücken der [[Windleite]] nach [[Sondershausen]].&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
Der Boden besteht insbesondere aus [[Braunerde]], teilweise verbunden mit [[Regosol]] und [[Pararendzina]]. Er ist mit einer [[Ackerzahl]] von 80 bis 100 sehr fruchtbar.&amp;lt;ref&amp;gt;[https://www.thueringer-naturbrief.de/content/view/22/85/ Goldene Aue], auf thueringer-naturbrief.de&amp;lt;/ref&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
=== Geologische Sehenswürdigkeiten ===&lt;br /&gt;
* Karstquelle/Spring [[Gründelsloch]] bei [[Kindelbrück]] (an die Oberfläche tretender Höhlenbach)&lt;br /&gt;
* Schauhöhle [[Barbarossahöhle]] (Gipshöhle, genauer Anhydrit-Höhle) im Kyffhäusergebirge&lt;br /&gt;
* [[Hungersee (Breitungen)]], ein episodischer See (früher auch als periodischer See betitelt) am Nordrand der Goldenen Aue bei Breitungen&lt;br /&gt;
* [[Bauerngraben (Harz)]] (auch: Hungersee) bei Agnesdorf, episodischer See.&lt;br /&gt;
* Schauhöhle [[Heimkehle]] (Gipshöhle) in Uftrungen am Nordrand der Goldenen Aue&lt;br /&gt;
* Unstrutdurchbruch [[Thüringer Pforte]] bei [[Sachsenburg (An der Schmücke)|Sachsenburg]]&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Weblinks ==&lt;br /&gt;
{{Commonscat}}&lt;br /&gt;
* [https://nordhausen-wiki.de/index.php?title=Goldene_Aue Goldene Aue] bei NordhausenWiki&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
== Einzelnachweise ==&lt;br /&gt;
&amp;lt;references /&amp;gt;&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Coordinate |NS=51/26/42/N |EW=11/2/45/E |type=landmark |region=DE-TH}}&lt;br /&gt;
&lt;br /&gt;
{{Normdaten|TYP=g|GND=4706348-8}}&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Europa]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Thüringen]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Region in Sachsen-Anhalt]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Geographie (Landkreis Nordhausen)]]&lt;br /&gt;
[[Kategorie:Naturraum in Thüringen]]&lt;/div&gt;</summary>
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